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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Kategorie: Equipment (Seite 1 von 9)

Neue Hecktasche für die Enduro: SW Motech PRO Rearbag

Ein neue Episode aus der Reihe „Was pack ich ein, was nehm ich mit“: heute mit der SW Motech PRO Hecktasche. Wenn es um Softgepäck geht, habe ich bei SW Motech meine Heimat gefunden. Den SW-MOTECH EVO Enduro Riemen-Tankrucksack habe ich schon auf meiner MT-07 gerne gefahren und der hat auch seinen Weg auf die F800 GS gefunden.

Das einzige, was ich am Tankrucksack zu bemängeln hätte? Wenn ich neben den üblichen Dingen, die ich auf Tagestour dabei habe auch noch das Kameraequipment dabei habe, stösst er an seine Kapazitätsgrenzen. So dachte ich wieder mal über eine Hecktasche nach, fuhr ich doch damals auf meiner F650 GS eine von Touratech spazieren, die später auch auf der MT-07 ihren Platz fand.

Fündig wurde ich im Sortiment von SW Motech bei der PRO Rearbag, die mit 200€ Listenpreis geführt wird, bei einem Onlinehändler bekam ich sie rabattiert für 172€ inkl. Versand. Im Lieferumfang enthalten ist neben der Tasche eine wasserdichte Innentasche, vier Schlaufgurte mit Zurrhaken, zwei Zurrösen zur Befestigung am Kennzeichenhalter, eine Lackschutzfolie sowie die Anbauanleitung. Zur Aufbewahrung wird bei SW Motech auch immer eine Stofftasche mitgeliefert, damit das gute Stück im Keller nicht einstaubt.

Die Montage der Tasche war schnell erledigt. Sie passt perfekt auf den Soziussitz meines Motorrades und schmiegt sich passgenau an die Haltegriffe und den Heckträger an. Die Zurrösen habe ich vorne an den Soziusfussrasten befestigt und hinten an den Bügel für die Kofferträger. Auf der Auspuffseite reichen die 2-3cm Abstand zum Auspufftopf, da schmurgelt nix an. Da die Zurrösen vorne direkt über die lackierte Verkleidung laufen habe ich mich dazu entschlossen, an den betroffenen Stellen die Lackschutzfolie aufzukleben. Man sieht, daß ich dafür kein Talent habe. Trotz Einsatz des Heissluftföhns hätte man es kaum dilletantischer machen können. Vielleicht geh‘ ich da nochmal mit matter Folie bei, dann fällt das nicht so auf. Für den Moment aber tat es seinen Zweck.

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Kleine Werkstatthelferlein

BMW Motorrad Batterieladegerät Plus

Jeder BMW Fahrer wird diese Steckdose kennen. Mal seitlich am Motor oder wie bei meiner GS neben dem Zündschloss. Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, war halt ’ne Steckdose. Um damit mein Handy zu laden hätte es eines separaten Adapters gebraucht und schliesslich hatte ich ja die Doppel-USB-Buchse bei den Armaturen. Neulich blättere ich in meinem Reparaturhandbuch und lese, dass man über die Bordsteckdose die Batterie laden kann, wenn man das geeignete Ladegerät dafür hat. WARUM WEISS ICH DAS NICHT? WARUM SAGT MIR DAS KEINER? Und wieso habe ich neulich vor der ersten Tour die Batterie komplett ausgebaut, um sie im Keller an meinem herkömmlichen Ladegerät zu laden? Sechs Schrauben für die Verkleidung, zwei für den Batteriehaltebügel und dann die Batterie. Statt einfach nur den Ladestecker in die Motorradsteckdose zu stöpseln?

Gut, ich habe keine eigene Steckdose in unserer Großgarage, aber dankenswerterweise einen netten Nachbarn, bei dem ich mal mit der Kabeltrommel in der Hand klingeln kann und im Tausch gegen Gerstensaft etwas Strom abluchsen kann.

Was kann das Gerät? Neben dem Laden konventioneller Blei-Säure-Batterien und wartungsfreier Akkus (Gel/AGM) auch das vollautomatische, über Mikroprozessor gesteuerte, Laden und Pflegen aller Original BMW Motorrad Lithium-Ionen-Starterbatterien mit 12 V und einer Kapazität von 6 bis 60 Ah. Für Motorräder ohne Motorradsteckdose kann auch herkömmlich über ein Adapterkabel geladen werden. Es verfügt über einen Kurzschluss-, Verpol- und Überlastungsschutz und ist auch geeignet für BMW Motorräder mit CAN-Bus-Technologie.

Der Ladevorgang erfolgt vollautomatisch, gemäß den im Mikroprozessor gespeicherten Ladedruckkennlinie (geiles Wort), das Gerät kann über einen langen Zeitraum am Fahrzeug oder an der Batterie angeschlossen bleiben. Es werden Ladezyklen durchgeführt, die Batterie wird überwacht und bei Bedarf nachgeladen.  Über das Display wird laufen der  Ladezustand angezeigt. Praktisch finde ich auch die Halteschlaufe für die Befestigung am Lenker.

Technische Daten:

  • 230 V / 50 Hz, Netzleistung mit Stecker Typ C (Eurostecker)
  • Ladespannung: 12 V
  • Maximaler Ladestrom: 2,5 A
  • Ladeschlussspannung: 14,4 V
  • Abmessungen (L x B x H): 135 x 120 x 50 mm
  • Gewicht: ca. 800 g
  • Kabellänge Schukostecker 1,40 Meter
  • Kabellänge Ladekabel 1,50 Meter

Kostenmässig liegt das Batterieladegerät bei 89,99€, was absolut im akzeptablen Rahmen für ein anständiges Ladegerät ist. Mein CTEK hat seinerzeit ca. 65€ gekostet.

Bosch EasyPump Akku-Druckluftpumpe

Eine Akku-Druckluftpumpe? Wirklich? Ja, weil es saupraktisch ist. Vor einer Ausfahrt kann ich alle Vorabchecks (remember WOLKE-Schema?) in der heimischen Garage durchführen. Zur Prüfung des Reifenluftdrucks hatte ich mir irgendwann so ein Manometer mit zusätzlichem Reifenprofilmesser zugelegt. Aber was tun, wenn der Reifen bisschen schlapp ist und man keine gut ausgestattete Schraubergarage mit Kompressor hat? Mit der Fahrradpumpe beigehen? Meistens fuhr ich dann los zur nächsten Tanke und ärgerte mich mit defekten oder ausgenudelten Luftdruckstationen rum. Hier schafft die Akku-Druckluftpumpe Abhilfe.

Mit der Bosch EasyPump kann man alle Anwendungen bis 10,3 bar erledigen. Das kleine, handliche Gerät wiegt 400g und ist ca. 20cm lang. Die Bedienung ist relativ selbsterklärend. Das Bedienfeld und das Display ist auch bei Tageslicht gut ablesbar. Die Pumpe ermöglicht eine Voreinstellung des gewünschten Zieldrucks. Die automatische Abschaltung stoppt das Aufpumpen, sobald dieser Zielwert erreicht ist. Sie kann alle Reifenarten (z. B. vom Auto oder Fahrrad), Bälle (z. B. Fußbälle) oder auch die Luftmatratze am Badesee aufpumpen. Zu diesem Zweck sind in der Pumpe die gängigsten Aufsätze (Kugelnadel, Sclaverand-Ventilaufsatz, Ballonaufsatz) in einem separaten Fach untergebracht. Über das integrierte LED-Licht über dem Schlauch kann auch in dunklen Verhältnissen der Ventilbereichs beleuchtet werden und man sieht, was man tut.

Genug der Theorie, was kann das Teil in der Praxis? Ausgepackt, per USB aufgeladen (ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten) und ab in die Garage. Anschalten, Zielwerte einstellen, aufs Ventil schrauben und los. Das Gerät pröttelt lautstark los und baut mit einem maximalen Leistungsvolumen von 10 l/min den Zieldruck auf. Es dauert einen Moment, aber funktioniert sehr gut. Nach zwei Motorrad- und zwei Roller-Reifen war 1/4 der Akkuladung verbraucht, was für meine Einsatzzwecke aber völlig ok ist. Einen komplett platten Reifen damit wieder aufzupumpen müsste ich nochmal ausprobieren.

Zur Aufbewahrung kann man die Pumpe ins mitgelieferte Säckchen verstauen. Die Pumpe ist auch klein genug, daß man sie im Tourengepäck gut unterbringt, wenn man möchte. Mit 69,99€ ist die Pumpe kein Schnäppchen, für mich ist sie eine sehr praktische Ergänzung meines Werkzeugkastens. Der Gasgriffsalat hat die Pumpe auch und ist ebenso zufrieden.

Handyhalterung am Motorrad: tschüss Touratech, hallo Quadlock

Manchmal geht es schneller als man denkt. Vor einer Woche hatten wir noch 25 Grad tiefere Temperaturen als jetzt. Nun plötzlich scheint die Sonne und das Thermometer zeigt zweistellige Zahlen ohne ein minus davor. Und plötzlich steht das Motorradfahren wieder auf der Liste der möglichen Tätigkeiten. Und etwas Vorbereitungshektik setzt ein. Dinge, die ich seit Wochen tun wollte, müssen jetzt schnell erledigt werden, damit es morgen auf die erste Ausfahrt in 2021 gehen kann.

Neben dem Ausbau der Batterie zum längst überfälligen Laden wollte ich vor allem eines tun: die Handyhalterung tauschen. Das Touratech iBracket zierte seit letztem Mai das Cockpit der BMW. Zwei Umstände führten allerdings dazu, daß nach nicht mal einem Jahr eine neue Lösung hermusste. Zum einen habe ich beim Handy ein Upgrade von iPhone 8 auf iPhone 11 vorgenommen und somit das iBracket nicht mehr passte. Zum anderen sind die Vibrationen im Cockpit aufgrund des hohen Montagepunktes nicht ohne, so daß ich fürchtete, daß die Dämpfungswirkung des iBracket nicht ausreichen würde und das Handy Schaden nehmen könnte.

Das iBracket muss runter

Letztendlich war auch der Anschaffungspreis eines iBrackets ausschlaggebend. Das Ding kostet nen knappen Hunni. Und bei jedem Handywechsel wäre ne neue Halterung fällig. Ein neues Quadlockcase kostet mit 30€ weniger als ein Drittel. Hinzu kommt, daß ich das Quadlock seit 2014 auf dem Fahrrad und meinen vorherigen Motorrädern und der Vespa bereits nutzte. Und nun auch ein Joggingarmband, eine Tischhalterung und eine Handy-Ringhalterung besitze. Nur auf dem Motorrad musste ich immer die Handyhülle wechseln, um das Handy ins iBracket zu bekommen. Voll umständlich, oder?

Was aber tun wegen der Vibrationen? Hier gibt es schon seit einiger Zeit auch eine Lösung von Quadlock: einen Schwingungsdämpfer, den man auf die herkömmliche Halterung aufschrauben kann. Mittels dreier Gummipuffer ist das Handy dann geschützt gelagert und die gröbsten Stöße werden glattgebügelt.

So habe ich nun ein System für alle Anwendungsgebiete (ok, die Autohalterung fehlt mir noch). Das Handy ist schnell eingeclipst in die Halterung und hält bombenfest. Auf der morgigen Tour werde ich wohl hier und da mal die ruppigeren Straßen unter die Räder nehmen, damit der Schwingungsdämpfer ordentlich was zu tun hat.

[Sponsored Post] Der Dunlop Trailmax Mission im 1.000 Kilometer Test

Seit September fahre ich die Dunlop Trailmax Mission auf der F800 GS und habe seitdem mehr als 1.000 km damit zurückgelegt. Sie ersetzten die Heidenau K60 Scout, mit denen ich die BMW im Mai gekauft hatte. Hier beide Reifen nochmal im Vergleich:

Die Eckdaten zum Reifen habe ich Euch in diesem Post schon vorgestellt. Der „Trailmax Mission“ ist Dunlops Reifen-Option, die Langlebigkeit für Landstraßentouren mit echter Offroad-Performance für Abenteuer auf unbefestigten Wegen kombinieren soll. Damit gibt sich der Trailmax Mission offroadorientierter als die Schwesterprofile Mutant und Meridian. Der Dunlop Trailmax Mission ist in zahlreichen 19- und 21-Zoll-Vorderreifengrößen sowie 17- und 18-Zoll-Hinterreifengrößen erhältlich und besitzt den Geschwindigkeitsindex T. Als M+S Reifen kann er bedenkenlos ganzjährig gefahren werden.

Auf meinen Herbsttouren konnte ich den Reifen auf unterschiedlichsten Terrains und Temperaturen testen. Dabei waren schnelle Asphalt-Etappen, Sonntagsrunden über Landstrassen, Feldwege und Kopfsteinpflaster bei einstelligen Temperaturen sowie lange Tagestouren in Trockenheit und Nässe.

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Auf der Suche nach dem perfekten Helm

Wenn man ganz platte Klischees bemühen möchte: was man dem weiblichen Geschlecht in Sachen Schuhe und Taschen kaufen nachsagt, trifft bei mir zu in Sachen Motorradhelmen. Schlimm, ganz schlimm.

Vor 3,5 Jahren habe ich schon mal eine Zusammenfassung der bis dato gefahrenen Helme gegeben, der Einfachheit halber zitiere ich mich hier mal selber:

Noch zu Rollerzeiten fuhr ich einen HJC-Jethelm, mit dem ich sehr zufrieden war. So gesellte sich nach dem Umstieg auf das Motorrad das Integral-Schwestermodell HJC IS-16 dazu, der mit einem Pinlock-Visier und einem Scala Rider Q1 aufgerüstet wurde. Der Nachfolger des HJC wurde im Shootout des Bell Bullit gegen den Nolan N40 Full ermittelt. Der Sieger Nolan wurde ebenfalls mit Pinlock-Visier und einem Intercom ausgerüstet – dem Nolan n-com B5. Weitere Hartmützen im Kettenritzel-Sortiment sind der Nexo Hog für den sommerlichen, urbanen Einsatz und der O’NEAL MX 2 Series, wenn es mal enduromässig schmutzig wird.

Hier mal die Helme als kleine Bildergalerie, bevor wir mit den aktuelleren Modellen weitermachen (zu einigen Helmen gibt es separate Posts, ein Klick aufs Bild führt Euch dahin):

HJC Jethelm

HJC IS-16

O’NEAL MX 2 Series mit Nexo-Brille

Nexo HOG

Nolan N40 Full mit n-com B5 Kommunikationssystem

Nolan X-201 Puro Ultra Carbon 1 Jethelm

Bell Bullit Carbon in Chemical Candy Black Gold

Ende letzten Jahres habe ich mich nach einem Ersatz umgesehen zu meinem nun schon ziemlich verwohnten Nolan N40 und bin zunächst beim Caberg Jackal gelandet. Warum er mich nicht wirklich glücklich gemacht hat und warum nun ein brandneuer Nolan N70-2 X Grandes Alpes nun im Regal steht, dazu kommen wir jetzt.

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Neue Pellen für die F800 GS: Dunlop Trailmax Mission

Den einzigen Enduroreifen, den ich ausgiebig gefahren bin, ist der Heidenau K60 Scout. Auf meiner F650 GS tauschte ich die vorher montierten Metzeler Tourance gegen die Reifen aus der sächsischen Gummibäckerei. Meine F800GS kam gebraucht schon mit ebenden Reifen. Was sich in den Jahren zum Positiven entwickelt hat: der Vorderreifen hat das Singen eingestellt und gefühlt ist die Nasshaftung besser geworden.

Der Heidenau hatte noch einige Kilometer Restlaufleistung vor sich, aber als Dunlop mir einen Satz des Trailmax Mission anbot, sagte ich nicht nein. Nächste Woche wird er aufgezogen und ausgiebig getestet. Hier mal Vorder- und Hinterreifen im Vergleich zum alten Heidenau.

Aber erstmal ein paar Basics zum Reifen: Der Trailmax Mission ergänzt als On/Offroad-Reifen (50/50) Dunlops Reifenangebot für moderne Reiseenduros – für den überwiegenden Straßenbetrieb mit nur gelegentlichem Geländeeinsatz stehen der Trailmax Meridian (90% Straße und 10% Offroad) und der Mutant (80% Straße und 20% Offroad) zur Verfügung.

Der Mission ist in 19- und 21-Zoll-Vorderreifengrößen sowie 17- und 18-Zoll-Hinterreifengrößen verfügbar und hat den Speed-Index T. Aufgrund der M+S Markierung kann der Mission auch auf Fahrzeugen mit höherem Speed-Index eingesetzt werden (gilt für Motorräder mit EG-Betriebserlaubnis). Etliche Reifenfreigaben für Modelle wie Honda Africa Twin, Suzuki V-Strom, BMW GS, KTM 1290/1290S, 790R/790S oder Yamaha Ténéré stehen in Kürze zur Verfügung.

Bislang kann ich ihn ja nur optisch beurteilen und da gefällt er mir schon sehr viel besser als der Heidenau. Die versetzten Profilblöcke machen schon was her. Mal kucken, was er auf der Straße bringt.

Meine neue Reisebegleiterin: DJI Mavic Mini

Kurz nach meinem Motorradführerschein kam die erste GoPro ins Haus. Begleiter auf kleinen und großen Touren, um möglichst alles zu dokumentieren. Ich gebe zu, damals ging Quantität vor Qualität. Einige Generationen GoPros später fotografiere ich auf kleinen Touren mittlerweile nur mit dem iPhone und während der Fahrt mit dem Sena 10C Evo. Lediglich bei den größeren Touren wird mehr mitgefilmt und fotografiert.

Nicht erst seit der Slowenientour – bei der Sandra eine DJI Mavic Air dabei hatte – lungere ich um eine Drohne rum. Die Möglichkeiten, neue Perspektiven und Blinkwinkel zu nutzen, waren einfach zu verlockend. Wir spulen ein paar Jahre vor. Neulich feierte ich einen runden Geburtstag und viele meiner Partygäste trugen dazu bei, daß ich nun eine DJI Mavic Mini mein Eigen nennen kann:

Die Drohne

Bewusst hatte ich mich für die kleinste der DJI Mavic Drohnen entschieden. Als Begleiterin auf Motorradtouren waren für mich kleines Packmaß wichtiger als höchste Auflösung und Fluggeschwindigkeit. Mit 249g Fluggewicht besteht für sie nicht einmal Kennzeichnungspflicht (aber dazu mehr unten bei Versicherungen).

Ein paar Eckdaten:

  • 249 g ultraleicht
  • Bis zu 30 Minuten Flugzeit
  • 2 km HD-Videoübertragung
  • Sichtsensoren + präziser Schwebeflug mit GPS
  • Kamera mit 2,7K Video und Stabilisierung auf drei Achsen
  • Abmessungen gefaltet: 140 × 82 × 57 mm
  • Abmessungen ausgefaltet: 245 × 290 × 55 mm (mit Propellern)

Bezüglich der maximalen Flugzeit reicht sie fast an ihre größeren Schwestern Mavic Air 2 und Mavic 2 Pro heran. Zurückstecken muss sie allerdings bei der maximalen Fluggeschwindigkeit. Hier erreicht sie nur 46,8 km/h im Modus „S“, während die Mavic Air 2 knapp 69 km/h erreichet und die Mavic 2 Pro 72 km/h (Detailvergleich hier). Als Drohnen-Anfänger reicht mir die Kleinkraftrad-Stadt-Höchstgeschwindigkeit völlig aus. Das muss man erstmal kontrolliert fliegen können (und zwar nicht nur geradeaus).

Die maximale Videoauflösung beträgt 2,7K mit 30 fps, die maximale Fotoauflösung 12 Megapixel. Für meine Zwecke reicht das völlig aus, ich will ja keine Riesenposter drucken oder Kinofilme produzieren, sondern Blog und Social Media-Profile damit befeuern.

Die Fly-More-Combo umfasste neben der Drohen und Fernbedienung noch drei Akkus nebst Ladestation sowie Propellerschutz und Tragetasche.

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Lieblingsstück: Held Sambia Sommerhandschuhe

Hat nicht jeder von uns das eine Teil seiner Motorradausrüstung, welches er nicht missen möchte. Bei mir sind es meine ICON 1000 Elsinore Motorradstiefel, die Vigilante Jacket – ebenfalls von ICON – sowie die Held Sambia Motorradhandschuhe.

Die Teile fahre ich nun schon seit mehreren Jahren. Und obwohl sie als Sommerhandschuhe deklariert sind fahre ich sie von April bis Oktober. Gut, hier und da mach ich dann bei frischerer Witterung mal die Griffheizung an.

Sie passen, super, sind auch bei längeren Tagesritten bequem, es zwickt nix, sie sind gut belüftet und bieten eine sehr gute Sicherheitsausstattung.

Wer einen ausführlichen Test lesen will, dem empfehle ich diesen Artikel in Martins Blog 600ccm. Er hat sich wirklich sehr detailiert damit auseinandergesetzt.

Edit: Auch Marco fährt den Sabia seit Jahren und hat seine Erfahrungen damit zusammengetragen.

Nach all den Jahren hat sich nun eine Naht am Zeigefinger verabschiedet. Kann mal passieren, wenn man quasi die ganze Motorradsaison in den Dingern wohnt. Nix, was man nicht flicken lassen kann. Ich habe es aber zum Anlass genaommen, mir ein neues Paar zu bestellen. Dann habe ich nun ein Backup, das ich mal durchwechseln kann.

Was sind denn Eure „Must-Have-Teile“?

Motorradfahren bei Sommerhitze: was zieh ich an?

Dieser Tweet von Clemens erinnerte mich daran, daß ich noch einen Beitrag zu meiner neuen Sommerjacke schreiben wollte.

Bei der derzeitigen Hitze sehe ich immer wieder Motorradfahrer in kurzen Hosen und T-Shirt Motorradfahren. Mag zwar temperaturmäßig angenehmer sein, aber vong Fahrsicherheit her isses halt Scheiße. Auch ich erinnere mich an eine Motorradtour vor einigen Jahren bei ca. 36-38 Grad. Ich trug ne Kombi von Polo mit ner Materialmischung aus Känguruhleder an den Gefährdungsstellen und Meshgewebe an den weniger gefährdeten Stellen. Während der Fahrt war es auszuhalten, aber als ich auf dem Rückweg nach Hause im städtischen Stau stand, wollte nicht nur der Einzylinder unter mit kollabieren sondern ich auch.

Für diesen Sommer habe ich mir was neues zugelegt für die heißen Tage: die Rev’it Eclipse Jacke.

Sturzgefährdete Bereiche bestehen aus abriebfestem Polyester 600D; Front, Rücken und die Ärmel innen aus Mesh-Gewebe gewährleisten die Belüftung des Oberkörpers. CE-Protektoren an Ellbogen und Schulter sind bereits integriert, ein Rückenprotektor kann nachgerüstet werden. Praktischerweise passte der Rückenprotektor meiner anderen Rev’it-Jacke.

Mit den Verstellriemen und an Hüfte und an den Handgelenken kann man die Jacke den eigenen Bedürfnissen bzw. Körperformen anpassen. Hier zeigt sich ein Nachteil der Jacke, die Klettverbindungen sind ziemlich lasch und halten nicht sehr gut.

Gut sind die doppelten Jeansschlaufen, mit der man die Jacke mit dem Hosengürtel verbinden kann, was das verrutschen der Jacke während der Fahrt unterbindet.

Für 120-130€ ist die Jacke superfair bepreist und eine sehr gute Ergänzung zu jeder Motorrad-Garderobe. Mit sieben verschiedenen Farbvarianten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die braune Variante passt auch exzellent zu dem Kalamata Metallic meiner F800GS.

Ich konnte sogar meine Frau davon überzeugen, daß sie die Damenvariante in schwarz für ihre städtischen Vespafahrten sinnvoll und schick ist. Man kann also auch in der sommerlichen Hitze sicher unterwegs sein ohne sich totzuschwitzen.

Wir bauen uns eine Navihalterung

Meine erste Handyhalterung für das Motorrad war das Touratech iBracket, welches ich für das iPhone 4 und 5 im Einsatz hatte. Dies wurde vor vier Jahren durch die Quadlock-Handyhalterung ersetzt, die seitdem auf der Yamaha, Triumph und der Vespa zum Einsatz kam, ebenso bei den zahlreichen Testmotorrädern, die ich im Laufe der Jahre fahren durfte. Die Vorteile: klein, leicht, schnell montiert, inklusive Regenschutz. Auch letzten Samstag fand die Halterung ihrem Weg auf die F800GS.

Auf der Fahrt nach Berlin schaute ich so auf meine Cockpitkanzel, da war noch Platz hinter dem Windschutz. Und ich dachte an Sebastians GS, bei der er auch das iBracket über der Tachoeinheit angebracht hatte:

Die Touratech Desierto Verkleidung bot links und rechts in den Montageschienen noch genug Platz für eine Strebe, die als Aufnahme für eine Handyhalterung dienen konnte. Somit wäre das Handy im direkt sichtbaren Bereich und ich hätte die Strasse und die Routenangaben beide gleichzeitig im Blick. Der Plan machte voll Sinn in meinem Kopf. Damals auf der GS hatte ich das iBracket auf der 12mm dicken Lenkerstrebe sitzen, ein kurzer Ausflug in den Baumarkt brachte mich in den Besitz eines 12mm Alustabs, den ich mir im Keller erstmal auf die passende Länge von 200mm zurecht sägte. Kurz mal an die Verkleidung gehalten: passte.

Nächster Schritt: links und rechts Löcher rein bohren und Gewinde schneiden. Da ich weder einen Standbohrer noch Gewindeschneider besitze, grätschte ich schnell rüber ins Craftwerk. Dienstag abends ist da immer „betreutes Schrauben“ und da kann man kleinere Reparaturen erledigen oder Bastelarbeiten wie meine.

Zurück zu Hause das Teil angeschraubt, danach warten auf den Paketboten. DingDong, heute kam das Paket von Touratech. Back to the roots also, die Halterung die ich auf meiner ersten GS hatte, kommt auch wieder auf die aktuelle. Für die Stromversorgung von der USB-Buchse zum Telefon hatte ich online noch ein passendes Spiralkabel gefunden, das nicht so in der Gegend rumfliegt wie das originale iPhone Ladekabel. Und Bäm, passt doch wie Arsch auf Eimer:

Perfekt, so wollte ich das haben. Und wo ich gerade dabei war, gab es noch zwei kleine Schönheitsreparaturen: die schon etwas gebrauchten Barkbusters und die Grip Puppies wurden durch Neuteile ersetzt.

So, wo fahren wir am Wochenende hin? Ich hätte da schon eine Idee, aber die erzähle ich Euch im nächsten Post.

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