Raw Craft with Anthony Bourdain – Episode Twelve: Max Hazan

Max Hazan ist für mich ja einer der Custombike-Götter. Sein ästhetisches Verständnis gepaart mit handwerklichem Geschick produziert immer wieder Motorräder, die einen staunen lassen. Sei es ob der Idee oder des unfassbaren Aufwands und der Detailliebe, mit dem die Idee umgesetzt wurde.

Und ja: das Video enthält Whisky-Produktplatzierungen, lass ich aber mal gelten.

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Berliner Motorradtage 2018

In diesem Jahr haben die Berliner Motorradtage ein neues Domizil bezogen. Statt dem Messegelände am Funkturm zogen sie in die Station Berlin ein, um die Ecke vom Potsdamer Platz. Im ehemaligen Postbahnhof Luckenwalder Strasse. Grund genug, der Messe heute einen Besuch abzustatten und eine der Neuerscheinungen persönlich in Augenschein zu nehmen:

KTM

Neu bei KTM stand die 790er Duke, wahrscheinlich einer der heissesten Landstrasseneisen der kommenden Saison. Wenn man das Bike in drei Worten beschreiben sollte so wären das meiner Ansicht nach kantig, kompakt und kraftvoll. Aus 799 Kubik drückt der Paralleltwin bei 9.000 Umdrehungen 105 PS, 86 Newtonmeter liegen bereits 1.000 Umdrehungen früher an. Da mit dieser Leistung nur knapp 170 kg bewegt werden müssen, darf man fahrspassmäßig sehr viel erwarten.

Yamaha

Bei Yamaha stand neben der neuen MT-09 SP, der Tracer 900 GT und der unkonventionellen Niken einiges an Neuheiten, ich hatte aber nur einen Kopf für die neue MT-07. Desingmässig finde ich sie noch besser als meine aktuelle und mit dem Fahrzwerksupdate ist sicherlich noch mehr Spaß garantiert als bisher.

Triumph

Bei Triumph war auch die komplette, aktuelle Motorradpalette zu finden wie die neue Speed Triple und die Bobber Black. Ich machte eine Sitzprobe auf der Street Scrambler, die mir optisch sehr gefiel. Ich frage mal meinen Triumph-Dealer, wann bei ihm Probefahrten möglich sind.

Ducati


Die neue, große 1.100er Scrambler stand bei Ducati in gleich zwei Ausführungen. Sie ist schon um einiges fülliger als die 800er Scrambler, aber von den Proportionen finde ich sie sehr stimmig. Vor allem wenn sie den Termignoni rechts trägt wie oben im Bild.


Auch die neue Monster 821 war am Start. Ihr verleihe ich den Preis für den hässlichsten Wasserkühler der Motorradmesse. Ganz ehrlich, welcher Designer hat denn da seinen Grappa-Rausch nicht ausgeschlafen?


Zwar nicht das neueste Bike im Ducati-Sortiment, aber eines, bei dem ich immer leicht nervös werde. Die Hypermotard bin ich noch nie gefahren, aber ich befürchte, wenn ich das mache muss ich auch eine kaufen. The Fahrspaß seems strong with this one!

BMW

BMW präsentierte die neuen GS-Modelle, den kleinen Roller C400X neben der bereite bekannten Modellpalette. Beeindruckend waren die Dimensionen der K1600 Grand America, aber auch die Details der HP4 Race mit Vollkarbon-Rahmen.

Beim Probe sitzen sowohl auf der F850 GS aber auch der S1000 XR war ich überrascht, wie viel Motorrad noch vor einem ist, wenn man bereits draufsitzt. Im Vergleich zu meiner MT-07 oder auch meiner alten F650 GS war das ein gefühlt großer Unterschied. Man muss ja nicht so direkt integriert ins Fahrzeug sitzen wie bei der 790er Duke, aber etwas „entrückt“ fühlte es sich schon an.

SWM

In der aktuellen Motorrad bekommt die SWM Superdual so mittelgute Noten, aber aus nostalgischen Gründen feiere ich diese Einzylinder-Reiseenduro. Schön, daß ich sie mir auf der Messe mal aus der Nähe anschauen konnte.

Custombikes

Einige Hersteller hatten ihre Stände auch mit Custombikes geschmückt, sehr überraschend fand ich den Umbau einer Suzuki V-Strom von Mellow Motorcycles. Die Jungs bauen ja schon etwas länger schöne Motorräder, aber diese hier hat mich schon überrascht, weil ich die Basis kaum wiedererkannt habe und das Bike dann auch noch STvZO-konform ist. Einige Bilder von dem Bike findet ihr im Video.

Zubehör

Neben den Bikes fanden sich auch viele Zubehörhändler in den Hallen ein. Um den Bell Bullit oben schlich ich schon wieder verdammt lange rum, das ist nach wie vor einer meiner Lieblingshelme. Wenn ich nicht schon vier hier rumliegen hätte!

Sehr überrascht war ich von Headwave Tag, den man an deren Stand testen konnte. Der Headwave ist ein kabelloses Musiksystem für Motorradhelme, der hinten an den Helm angeklebt wird. Der Resonanzlautsprecher nutzt dann den ganzen Helm als Resonanzkörper. Der Klang war sehr ansprechend, nur in den Höhen tat er sich etwas schwer. Durch seine flexible Form passt er an jeden Helm und ist auch wieder ablösbar. Das von einem Berliner Start-Up entwickelte System ist ab 299€ zu haben. Wer mehr über Headwave wissen will, bei Fembike gibt es ein Interview mit der Firmengründerin Sophia Willborn.

Fazit

Die neue Location steht den Berliner Motorradtagen meiner Ansicht sehr gut. Kompakt, kurze Wege, toller Industriecharme statt drögen Messehallen. Von den großen Herstellern fehlte dieses Jahr leider wieder Honda, schön wäre auch gewesen, wenn der A.T.T.Tiedemann sich mit ein paar MV Agusta und der Fantic Caballero eine Hallenecke gesucht hätte. Ein kurzweiliger Sonntagvormittag war es allemal.

Jahresrückblick 2017

Seit fünf Jahren besitze ich den Motorradführerschein und ebenso lange existiert dieses Blog. Und wen ich auf diese – zugegebenermassen sehr kurze Zeitspanne – zurückblicke, kann ich nur sagen: what a ride! Ich hätte mir nicht träumen lassen, daß ich über das Motorrad fahren so viele neue Leute kennen lernen und Freunde gewinnen würde. So viele neue Ecken Deutschlands und Europas habe ich auf dem Zweirad erobert und ganz anders wahrgenommen und in mich aufgesogen, als es beispielsweise mit dem Auto möglich gewesen wäre.

Dieses Jahr war schon ein besonderes. Denn so viel erlebt wie in den letzten 12 Monaten habe ich mit und auf dem Motorrad bislang noch nicht.

Hustle mit der Honda

Mit meiner kleinen Honda CJ250T verband mit eine Hassliebe. Wenn sie lief, war es ein großer Spaß mit ihr durch die Gegend zu tuckern und vor allem mit den Berlin Café Racern kleine und große Ausfahrten zu machen. Doch leider lief sie seltener, als mir lieb war. Gefühlt habe ich den kompletten letzten Winter mit der Tankrevision verbracht und immer wieder fand sich ein Leck, aus dem der Sprit rauspieselte. Die Kupplung wollte auch in den seltensten Fällen so wie ich, zumindest an der Elektrik konnte ich kleinere Dinge machen. Den geplanten Heckumbau ließ ich dann komplett sein und verkaufte sie letztendlich Ende November an einen netten Polen aus Stettin, der ihr hoffentlich die Liebe geben kann, die sie verdient hat. Knapp zwei Jahre nannte ich die CJ dann mein Eigen. Dank ihr habe ich viel über alte Motorräder gelernt und habe auch vor Augen geführt bekommen, wo derzeit noch meine persönlichen Beschränkungen liegen, wenn es um den Motorrad-Umbau geht.

Gipfelstürmen auf der Tour des Grandes Alpes

Das erste Halbjahr stand im Zeichen der Tourvorbereitungen. Meine Vorfreude und mein erwartungsvolles Gehibbel habe ich ja leidlich hier im Blog dokumentiert. Ende Juni ging es dann für acht Tage auf Tour. Bei Yamaha durfte ich meinen fahrbaren Untersatz in Form einer Tracer 900 abholen und machte mich mit ihr auf den Weg, unterwegs erstmal alle Mitfahrer einzusammeln. Wir erlebten sensationelle Tage in den französischen Seealpen, genossen atemberaubende Gipfelpanoramen und die gemeinsame Zeit auf Tour. Bis heute zehre ich von den Eindrücken, das war wirklich unbeschreiblich. Gleichzeitig macht es einem auch die Tourplanung für 2018 nicht einfacher, denn wie will man das toppen?

Testen, testen, testen

Neben der Yamaha Tracer durfte ich noch einige weitere Motorräder erfahren und testen. Den Großteil davon auf dem Honda Pressetag im Mai, auf dem ich mich ausgiebig durchs Sortiment der Japaner testete und die Spessartsträsschen unsicher machte. Große Liebe hatte ich vor allem für die kleine Honda MSX125, die ich dann im Sommer nochmal zwei Wochen durch den Berliner Großstadtverkehr scheuchen durfte.

Ende September kam dann der Oberknaller: BMW Motorrad lud mich ein zur Weltpremiere der neuen BMW G310 GS nach Barcelona. Zwei Tage tolle und spannende Menschen treffen, Motorräder fahren und drüber quatschen, Kurven jagen in wunderschöner Umgebung und noch neue, interessante Bekanntschaften machen.

Das neue Pferd im Stall

Der Platz des „ausgewachsenen“ Motorrads in meiner Garage war seit dem Verkauf meiner F650 GS im letzten Jahr vakant. Fast ebenso lange spukt mir eine Maschine im Kopf rum: seit ich bei Jens vom Brauck zu Besuch war und seine Super Seven testen durfte, stand eine Yamaha MT-07 ganz oben auf meiner Shopping-Liste. Im Herbst diesen Jahres wurde ich dann fündig und konnte eine gebrauchte MT-07 in extrem guten Pflegezustand erbeuten. Leider kam ich bislang viel zu wenig zum Fahren mit ihr, aber das wird sich 2018 definitiv ändern. Über den Winter versuche ich erstmal die paar begonnenen Modifikationen an der Front abzuschliessen. Und wenn ich dann meinen Führerschein wieder habe (hüstel), werden nicht nur ein paar Touren nach Brandenburg auf dem Zettel stehen. Ein paar Wochenendtouren ins Riesengebirge, Erzgebirge, den Thüringer Wald oder in den Harz müssen schon drin sein.

12 von 12 Jahreshighlights auf Instagram

Drüben bei Instagram habe ich seit ein paar Tagen die individuellen Jahreshighlights zusammengetragen. Als da wären:

Danke!

Danke an alle Mitleser, Kommentatoren, Facebook-Liker und Twitter-Retweeter. Danke an meine sensationelle Kettenritzel-Crew: es ist mir jedes Jahr eine besondere Freude, mit Euch unterwegs zu sein. Danke an Yamaha, Honda und BMW für die Unterstützung. Danke an meine Familie für Eure Geduld mit meinem Hobby (Sohn I und II melden langsam Anspruch auf den Soziusplatz bei der nächsten Tour an, hihi).

Ich freue mich auf ein tolles, kurvenreiches 2018 mit Euch!

Gasgriff galore

Gestern habe ich drüben in meinem Instagram-Kanal einen Post von Benjie’s Cafe Racer repostet, der eine ziemlich clevere Gasgriff-Führung innerhalb des Lenkrohrs zeigt.

Smart Idee. Aber was mich jetzt echt vom Sockel haut sind die 32.600 Views die das Video seit gestern bekommen hat. Das sind mehr als dreimal soviel wie der Originalpost auf der Uhr hat. Wo kommt ihr alle her? Aber egal, willkommen auf meiner kleinen Spielwiese!

Cafe Racer Ride durch die Dolomiten

Kindheitskameraden und Motorradfahrer Joe und Stefan nehmen ihren komplett umgebauten Kawasaki KZ400 Cafe Racer mit auf die erste Testfahrt auf die kurvenreichen Bergstraßen der italienischen Dolomiten. Großartiger Spaß und tolles GoPro-Kino.

Sultans of Sprint – Saison 2017

Unter dem Label Sultans of Sprint versammelt Sébastien „Lucky Cat Garage“ Lorentz Motorrad-Freaks aus ganz Europa, um ihre maßgeschneiderten Sprintbikes mit luftgekühlten Zweizylinder-Motoren zu fahren. Dabei wird nicht nur auf Geschwindigkeit, Leistung und Power fokussiert, sondern auch auf den Stil, die Kreativität und den Wahnsinn der Teilnehmer.

Einen schönen Saison-Rückblick auf die Geschehnisse von Monthléry bis Glemseck bietet dieser 12-Minuten-Streifen. Enjoy!

The Motocycle Pow Wow No.3

Ehemals Motorcycle Night, jetzt Motocycle Pow Wow, auf jeden Fall ein schöner Bestandteil der Berliner Motorradkultur. Am 7. November geht es in die nächste Runde!

The Motocycle Pow Wow No3 from david biene on Vimeo.

3. Motorworld Classics 2017

Unterm Funkturm sammelten sich diese Woche zum dritten Mal alte Fahrzeuge und deren Sammler und Bewunderer anläßlich der 3. Motorworld Classics. Ein schöner Anlass, um mit Sohn I und Sohn II einen Ausflug in den Westen zu machen.

It’s time to say goodbye – Honda CJ250 T zu verkaufen

Knapp zwei Jahre nenne ich sie nun mein Eigen und ich habe viel von ihr gelernt. Vergaser revidieren, Tank entrosten und abdichten, das kleine 1×1 der Motorradelektrik um nur ein paar Dinge zu nennen. Das Schrauben an ihr hat mir und meinen Söhnen sehr viel Spaß gemacht, dennoch ist es nun Zeit, sich voneinander zu verabschieden.

Nachdem ich jetzt auch noch die MT-07 im Stall stehen habe, werde ich die Honda noch weniger bewegen können und das tut der alten Dame nicht gut. Und ich möchte ja nicht, daß sie sich die Reifen eckig steht.

Daher steht sie nun zum Verkauf. Hier sind ihre Daten und Masse:

Kilometerstand: 45.000 km
Hubraum: 250 cm³
Leistung: 20 kW (27 PS)
Erstzulassung: 05/1977
HU: 06/2018

Folgende Arbeiten wurden durchgeführt:

  • Vergaser wurde revidiert und synchronisiert
  • Tank wurde innen entrostet und beschichtet, aussen abgeschliffen und mit 2K-Klarlack lackiert
  • neue Kupplungsbeläge und Federn wurden letztes Jahr verbaut
  • Ventile und Steuerkette eingestellt,
  • Ölwechsel
  • RR Ölthermometer verbaut
  • Alu-Kotflügel vorne verbaut (Original ist noch vorhanden)
  • Fehling-Lenker wurde vom Vorbesitzer verbaut und ist eingetragen

Des weiteren gibt es noch einen halben Dichtungssatz, einen Schraubensatz für den Motor, ein Reparaturhandbuch und das Ersatzteileverzeichnis dazu.

1. Auerberg Klassik 2017

Der Auerberg, auch Schwäbische Rigi genannt, ist ein 1055 m ü. NHN hoher Berg des zum Bayerischen Alpenvorland gehörenden Allgäus. Sagt Wikipedia. Wo es einen Berg mit Kurven gibt, da kann man gut Rennen fahren. Das wurde hier bis 1987 auch fleissig getan beim legendären Auerberg-Rennen, welches insgesamt 21 Jahre in Folge ausgetragen wurde. Damals waren neben Motorrädern und Seitenwagen-Maschinen auch Autos am Start:

Von den Plänen zur Neuauflage erzählte mir Herrmann Köpf – einer der Initiatoren – letztes Jahr bei einem gemeinsamen Mittagessen. Er hielt sich noch sehr bedeckt, weil alles noch im groben Planungsstadium war und vieles noch abgeklärt werden musste mit der Gemeinde und den Anwohnern. Das Ansinnen stieß auf fruchtbaren Boden und letztes Wochenende ging dann die 1. Auerberg Klassik 2017 über die Bühne.

Bei der Neuauflage wurden nur historische Motorräder bis Baujahr 1979 zugelassen. Gewertet wurde im Gleichmäßigkeitswettbewerb. Das heißt, der Fahrer, der bei zwei Wertungs-Durchläufen den geringsten Zeitunterschied hat, gewinnt in seiner Klasse. Bei Zeitgleichheit gewinnt das ältere Baujahr des Fahrzeugs.

Lets get started ! @auerbergklassik #auerbergklassik

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Some nice RS54 at our #auerbergklassik @auerbergklassik #rs54

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#auerbergklassik

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#dkw #rt175 #kennerfahrendkw #sixdays #2stroke #allgäu #dahoim #auerbergklassik

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Selber war ich nicht vor Ort, aber den Bildern und dem Fazit der Veranstalter nach, war es ein großartiges Motorsport-Fest.

Vielen Dank auch an Barbara Kanzlsperger, die selber mitgefahren ist und bei der ich die folgenden Bilder ausborgen durfte:

Edit:
Viel mehr Bilder gibt es im Facebook-Album von mrPix.