Pure & Crafted Festival 2017 – Tickets zu gewinnen

Am 26. und 27. August 2017 findet die dritte Ausgabe des Pure&Crafted Festivals statt – in neuem Gewand und in Berlin-typischer Location. Nach zwei erfolgreichen Jahren im Berliner Postbahnhof zieht das Festival auf ein größeres Gelände und findet im Alten Kraftwerk Rummelsburg sein neues Zuhause. Das Areal beeindruckt durch seinen industriellen Charme und bietet einen spannenden Rahmen für die Live-Shows von Interpol, Car Seat Headrest und Razz.

Die US-Band Interpol wird das Pure&Crafted Festival mit ihrem melancholischen Post-Punk und New Wave als Headliner anführen. Im Gepäck haben sie ihr richtungsweisendes Album „Turn On The Bright Lights“, welches in diesem Jahr 15-jähriges Jubiläum feiert. Ebenfalls auf der Main Stage: der Selfmade Musiker Will Toledo alias Car Seat Headrest samt Band. Musikalisch will sich das Trio nicht so richtig festlegen, was auch langweilig wär’, und spielt sowohl elektronische Psychedelic-Nummern als auch Punk-Hymnen. Weitere Highlights im diesjährigen Booking sind die Indie-Rocker Razz, die als Garant für mitreißende Live-Shows gelten, die Berliner Band Pictures, die mit umarmendem Songwriter-Rock begeistern und derzeit in aller Munde ist, sowie die energiegeladenen Mädels von Gurr. Komplettiert wird das Lineup durch die experimentierfreudigen Überflieger Giant Rooks, Abay, die ihren Musikstil als Post-Pop bezeichnen, The Dead Lovers und The Rob Ryan Roadshow, die mit ihren Shows gern überraschen.

Neben der Musik gibt es im weitläufigen Außenbereich auch dieses Jahr wieder eine internationale Custom Bike Show sowie die akrobatischen Darbietungen im Original Motodrom. Im Maschinenhaus des Alten Kraftwerks laden bereits bekannte Elemente, wie der General Store mit seinen zahlreichen Ausstellern und Attraktionen oder der Food-Court mit seinem reichhaltigen Angebot zum Entdecken und kulinarischen Verwöhnen ein.

Während am Samstag durch das international renommierte Lineup insbesondere die Musik-Liebhaber voll auf ihre Kosten kommen, wird am Sonntag das Thema Motorradkultur etwas stärker im Vordergrund stehen. Dann heißt es ‚Kind & Kegel eingepackt’ und ab an die frische Luft! Das Pure&Crafted lädt alle Neugierigen und Abenteuerlustigen ein, die einzigartig entspannte Stimmung des Festivals zu genießen und das Wochenende mit einem erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen – inklusive Motorcycle Ride Out und Kids-Programm. Und die Musik kommt dabei selbstverständlich auch nicht zu kurz: Auf der Motodrom Bühne erwarten uns echte musikalische Schmuckstücke!

Festivaltickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Das Festivalticket für beide Tage kostet € 24,00, das Ticket für Samstag kostet € 19,00 und das Ticket für Sonntag € 5,00. Tickets sind auf www.pureandcrafted.com/tickets erhältlich.

Aber halt: Eine(r) von Euch kommt für umme rein, denn mit Unterstützung von BMW Motorrad kann ich hier 1×2 Plätze auf der Gästeliste verlosen. Ihr wollt dabei sein? Dann einfach hier unten kommentieren. Unter allen, die den Finger gehoben haben, zieht mein Hund in vier Wochen die oder den Gewinner.

Viel Glück!

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Zu Besuch beim Young Guns Speedshop

Alljährlich treffen sich die ambitionierten Dragrace-Fanatiker bei dem Custombike treffen in Monthléry, Biarritz, am Glemseck und anderswo, um den schnellsten auf der Achtelmeile zu ermitteln. Nach den ersten Treffen in diesem Jahr gibt es da einen eindeutigen Favoriten: den Young Guns Speedshop aus Rapperswil-Jona mit ihrer umgebauten Indian namens „Miracle Mike“.

Vor einigen Wochen lernte ich Fabian von den Young Guns auf dem 3000 Tage Urban Motors Fest kennen. Als ich ihm von unserer geplanten Tour durch die französischen Westalpen erzählte, die uns auch am Zürisee entlang führen sollte, lud er uns auf eine Stippvisite ein.

So rollten wir unangemeldet am vorletzten Sonntag am frühen Nachmittag auf den Industriehof und just in dem Moment lief uns Fabians Kompagnon Nik vor die Füße, unschwer erkennbar an der Indian-Jacke, die er trug.

So spontan wie wir auftauchten, so spontan lud er uns zum Werkstattbesuch ein und wir plauschten über die ersten Rennsiege von Miracle Mike und das anstehende Bonneville-Projekt. Zu diesen Behufe stand das Vorjahres-Renngerät „Ferdinand the Sparrow“ zerpflückt auf der Werkbank. Die NOS-befeuerte Guzzi wird von den Young Guns gerade vorbereitet für die Bonneville Speedweek und vor der Verfrachtung nach Amerika gab es noch einiges zu tun. Wie an jenem Sonntag die Anpassung des Tanks.

Die richtig guten Fotos hat allerdings Akki gemacht. Ich glaube, bei ihm gehe ich mal in die Lehre, ich Foto-Amateur!

Vielen Dank, Nik, für die freundliche Aufnahme und gutes Gelingen Euch in Bonneville!

Wheels & Waves aus der Sicht von El Solitario

El Solitario / El Rollo / W&W / 2017 from El Solitario on Vimeo.

EL SOLITARIO DESERT WOLVES / ART RIDE / W&W / 2017 from El Solitario on Vimeo.

Die Freuden des Motorradfahrens

Die Kettenritzelcrew 2017 (Foto: Axel Thomsen)

Seit fünf Jahren fahre ich jedes Jahr eine Motorradtour. Anfangs war es nur ein verlängertes Wochenende ins Riesengebirge, jetzt komme ich gerade zurück von acht Tagen Kurven jagen in den französischen Alpen. Die Zusammensetzung der Kettenritzelcrew hat dabei auch jedes Jahr variiert, von anfangs zwei Jungs auf fünf in den letzten drei Jahren in unterschiedlichster Zusammensetzung. Letztes Jahr kam Rolf neu dazu, dieses Jahr brachten Axel und Rolf ihren Freund Reinhard mit.

Auch wenn wir uns größtenteils untereinander nicht näher kannten, es passte immer. Obwohl immer unterschiedliche Charakterköpfe dabei sind. Vielleicht liegt es daran, daß wir alle im Motorrad fahren einen sehr emotionalen, gemeinsamen Nenner haben. Auch in anderen Kontexten habe ich erleben dürfen, daß sich Menschen viel schneller und direkter öffnen, wenn man die gleiche Passion Motorrad beim Gegenüber entdeckt.

Die Herzlichkeit, mit der uns Sandra letzte Woche Samstag begrüßte als wir regendurchnässt bei ihr vor der Tür standen ist auch nicht selbstverständlich für zwei Personen, die sich vorher noch nie persönlich gesehen haben. Gut, wir lesen unsere Blogs gegenseitig schon länger und sind auch in diversen sozialen Netzwerken verdingst. Trotzdem würde ich nicht bei jedem beim ersten Treffen meine nassen Socken ausziehen und zum trocknen auf den Ofen legen.

Schön sind auch die kurzen Gespräche mit anderen Motorradfahrern, wenn man auf der Tour irgendwo anhält. Am Furkapass scherzte ich mit zwei älteren, englischen Ehepaaren, die neben uns geparkt hatten. Am Colle del Valonetto versucht man dem verzweifelten Africa Twin-Fahrer zu erklären, wie er den Einstieg in die Maira-Stura Grenzkammstrasse finden kann (er hatte seine Karte falschrum gelesen). Man hat Spaß gemeinsam, man hilft sich gegenseitig.

Motorrad fahren macht viel mehr aus, als das reine ziehen am Kabel. Ich freue mich jeden Tag, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Wann fahren wir wieder?

Gone riding

Mein Motorrad für die Tour des Grandes Alpes habe ich vorhin bei Yamaha abgeholt. Die nächsten acht Tage wird es mein Zuhause sein.

Wenn ihr wissen wollt, was wir unterwegs so erleben, folgt dem Hashtag #alpenblitz2017 oder #letourdesgrandesalpes auf Instragram. Enjoy!

Großstadtmobilität

Eigentlich habe ich mit einem Motorrad und einer Vespa in der Garage genug Individualmobilität für die Großstadt. Der Familienkombi macht unter der Woche keinen Sinn und Spaß, daher kommt er nur für den Wochenendeinkauf und für Urlaubsfahrten zum Einsatz.

Eigentlich kann man ja in Berlin ziemlich viel mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln bewältigen. Aber da ich ungerne fremdgesteuert bin und mich in der Rushhour nicht mit hunderten, eher schlecht gelaunter Menschen in eine U-Bahn zwängen will, ergreife ich gerne andere Möglichkeiten der Großstadtmobilität.

Die Flotte der Coup Elektroroller wurde dieses Jahr deutlich aufgestockt, trotzdem muss man oft Glück haben einen zu ergattern. Die kleinen Flitzer sind superhandlich, sehen dazu noch schick aus und kosten vor allem kaum mehr als ein BVG-Ticket. Für 3 Euro kann man damit 30 Minuten lang fahren und der Helm liegt im Roller schon bereit. Damit wuselt man sich schnell und unkompliziert und vor allem umweltfreundlich an so ziemlich jeden Ort der Stadt. So lange man ihn am Ende der Fahrt innerhalb des S-Bahn-Ringes wieder abstellt.

Weil der @joincoup Roller zu weit weg steht, muss ich jetzt #Mini #Cabrio von @drivenowde fahren. Schlimm! 😎

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Gestern Abend wurde es im Büro mal wieder später und im Umkreis des Büros waren keine Roller mehr verfügbar. Mein Backup war in dem Falle DriveNow. Neulich ergatterte ich noch ein Mini Cabrio, diesmal stand um die Ecke ein BMW i3 an der Ladesäule, der mich nach Hause bringen sollte. Dieser kostete mich mit 6€ für den Heimweg zwar doppelt so viel wie ein Coup-Roller, machte aber dafür auch derbe viel Laune. Der Punch, den der Elektromotor aus dem Stand abliefert ist unfassbar. Man könnte ja an der Ampel zivilisiert anfahren, aber warum, wenn der Wagen so geil abgeht.

So anstrengend der Tag war, so entspannt war die Heimfahrt. Ich weiss nicht, ob die M4 genau so viel Spaß gemacht hätte.

P.S.:
Mit dem Vorteilscode AUAQXGSZSL könnt ihr Euch für 9,98 € bei DriveNow registrieren und bekommt 15 Freiminuten!

20 Jahre Race 61 in Finowfurt

Hill Ride Berlin No. 6 – The CAMP OUT!

Der Hill Ride Berlin geht mittlerweile in das dritte Jahr und wird langsam zur Tradition. Ebenso scheint es zur Tradition zu werden, daß die Organisatoren David Biene und Fred Jacob die Hill Ride Sommerausfahrt immer dann planen, wenn ich selber irgendwo anders auf Motorradtour bin. So findet auch der diesjährige Camp Out ohne mich statt. Was aber Euch nicht davon abhalten soll, Euch den Spaß zu geben!

THE CAMP OUT ist das Sommercamp des Hill Ride Berlin im Berliner Umland mit Übernachtung im Freien. Ein Feuer und ein See gehören ebenso dazu wie ein paar Disziplinen der Stupid Biker Games.
Der Hill Ride Berlin ist ein Charity Motorcycle Run. Er findet seit 2015 ungefähr alle drei Monate statt. Willkommen sind alle Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen mit Classic Bikes bis Custom Bikes. Von Factory, Old- & Youngtimer über Cafe Racer, Bobber und Chopper ist alles am Start. Die 25,- €/ Person Startgeld sowie Einnahmen aus dem Getränke- und Essensverkauf werden wie immer für einen guten Zweck gesammelt und gespendet.

Weitere Informationen zum Event und zur Anmeldung findet ihr auf Facebook. Habt Spaß!

Ich habe mein Vorbild getroffen

Neulich in der Mittagspause in Tempelhof, an der Ampel neben mir kommt eine KTM 390 Duke zum stehen. Als ich nach rechts schaute, erwartete ich eigentlich einen A2-Jungspund auf dem Motorrad zu sehen. Stattdessen blickte ich in das zerfurchte Gesicht eines älteren Herren, eingerahmt von einem weissen Rauschebart.

Lachend meinte ich zu ihm: „Tolles Motorrad, aber da hätte ich jetzt einen jüngeren Fahrer drauf erwartet.“ Der alte Mann antwortete erheitert: „Ich bin zwar schon über 70, aber so lange ich noch keinen Rollator brauche, kann ich doch auch so was fahren!“

Mein Held! Wenn ich alt bin möchte ich auch so werden!

CRAFTRAD Sommerfest

Ein sonniger Tag Ende Mai mit fast 30°, einen besseren Rahmen vom Wetter her für das CRAFTRAD Sommerfest hätte es kaum geben können. Nolan stellte den Pizzabäcker, den Durst konnte man natürlich mit Craft Beer bekämpfen.

Ausgestellt hatten neben URBAN MOTOR, Kaffeemaschine, Ehinger Kraftrad, BERHAM Customs auch Loon Cycleworks. Aufmerksam wurde ich auf die Jungs durch ihren spektakulären Umbau einer Husqvarna FE501. Und genau diese Bike hatte Dominik Port von Loon auch mitgebracht neben einem nicht minder spannenden Umbau einer BMW R80RT.

Dominik erzählte mir von der Begeisterung der Loon-Crew fürs Trial- und Endurofahren. Da wird gerne mal nicht nach Strassenkarte sondern nach Himmelsrichtung gefahren, nur gerade aus und alles was sich in den Weg stellt muss überwunden werden. Irgendwie entstand dabei die Umbauidee zur Husqvarna. Für den Umbau wurden alle Originalaufnahmen benutzt, das Bike kann also jederzeit wieder in den Originalzustand mit Plastikverkleidung gebracht werden um damit durch den Forst zu pflügen, wenn einem Customtank und -sitzbank dafür zu schade sind. Ebenso schnell ist die Maschine von Enduro- auf Supermoto-Reifen umgesteckt, wenn es für ein paar schnelle Runden auf die Kartbahn gehen soll. Ein tolles Bike, bei dem die Customizing-Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sind, da Rahmen, Motor und Hinterachsschwinge noch komplett original sind. Peter Dannenberg von URBAN MOTOR war ähnlich begeistert wie ich, als er meinte: „Wir brauchen mehr solcher Ideen!“

Die BMW R80RT von Loon war nicht weniger interessant. Mit einem kompletten KTM-Front, einem neuen Tank und schmalem Sitz, die eine schöne, gerade Linie bilden. Durch die schmale Taille kommt der Zweiventilboxer in der Draufsicht auch sehr gut zur Geltung.

Ein sehr gelungener Abend mit schönen Bikes, netten Menschen und einem Pokalfinalsieg des BVB (Sohn I ist glücklich)!