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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Kategorie: 95 Oktan (Seite 1 von 47)

The Salt Flats – Eleven Ninety Eight

Filme über die Bonneville Speed Week habe ich Euch schon mehrere vorgestellt, zuletzt Salt Fever, davor Out of Nothing oder Why we Ride.

Den neuesten Film in diesen Reigen hat heute der englische Regisseur Josh Allen vorgestellt: The Salt Flats – Eleven Ninety Eight

Kein geringerer als der supertalentierte Max Hazan schwingt sich hiermit deinem Kumpel Gerald ‚Gerry‘ Harrison in den Sattel einer umgebauten Ducati. Nicht, um Rekorde zu brechen, aber um den Geist dieser legendären Veranstaltung in sich aufzunehmen. Schöne Kurzdokumentation, schauts Euch gerne mal an.

The Motocycle Pow Wow: Premiere des italienischen Chopperfilms RIDE ON

The Motocycle Pow Wow ist Berlins monatliche Motorradkultur-Veranstaltung, die seit September endlich ein neues Zuhause im Rosis Berlin gefunden hat. Hier treffen sich Berlins Motorradenthusiasten und -innen, um sich in familiärem und entspanntem Rahmen auszutauschen und Spass zu haben, Eigenumbauten zu präsentieren und Reiserouten auszutauschen. Dazu gibt es jeden Monat ein Special wie Livekonzerte, Reisevorträge, Ausstellungen oder Filmvorführungen.

Diese Woche fand das treffen schon zum 10. Mal statt und es gab ein besonderes Special: die deutsche Premiere des italienischen Chopperfilms RIDE ON, der in diesen Tagen auf DVD erscheinen wird.

Foto: Mike Auerbach

Foto: Mike Auerbach

Foto: Mike Auerbach

Foto: Mike Auerbach

Foto: Mike Auerbach

Foto: Mike Auerbach

„RIDE ON ist ein selbstproduzierter Dokumentarfilm des Regisseurs Luca Mazza. In Zentrum stehen die von Francesco „Frankino“ Torredimare unter dem Namen „Chop Works“ entworfenen und gebauten Chopper, die seine grosse Faszination für die 60er und 70er Jahre wiederspiegeln. Jedes dieser individuellen Bikes hat seinen eigenen Soundtrack, seine eigene Persönlichkeit und seine eigene Entstehungsreise. Auf diesen Motorrädern trägt uns der Film auf einen wilden Ritt durch die Welt der Kustom Kulture, Grafik, Musik und Underground Obskuritäten in der Motorcity Turin, in Italien und ganz Europa.
Unterschiedlichste Künstler und Musiker begleiten die Geschichte um Chop Works und den umgebenden Mikrokosmos voller bizarrer Momente und Deja-Vues aus der Welt der B-Movies der 60er Jahre.“

Wie der Trailer schon erkennen lässt, ist der Film eher rustikal produziert und mit einigen psychedelischen Elementen versetzt, aber sehr authentisch. Auch wenn Chopper nicht so mein Ding sind, fand ich es sehr kurzweilig, über den Film in diese Szene einzutauchen und ihre italienische Seite kennen zu lernen!

Mehr dazu auf der Filmwebsite und auf Instagram.

Intermot 2018

Alle zwei Jahre wieder findet die Intermot in Köln statt und so machte ich mich gemeinsam mit Sandra von http://bike-addicted.de/ auf den Weg, die Neuheiten bei Motorrädern und Zubehör unter die Lupe zu nehmen. Bei den Motorrädern zumindest waren der wirklichen Premieren sehr wenig vorhanden, wie fast jedes Mal sparen sich die Hersteller die großen Neuheiten zur EICMA auf, die wenige Wochen später in Mailand stattfindet.

Hier also unser kleiner, digitaler Messerundgang in alphabetischer Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

BMW

Deutlich reduziert war der Messestand von BMW Motorrad und die Neuheiten waren bereits seit Wochen in der Presse. Die BMW R1250 GS ist das neue Flagschiff der BMW Reiseenduros. Optisch nur dezent verändert, steckt die wahre Innovation im Motor. Ein kleines Hubraum-Upgrade sorgen nun für eine Leistung von 136 PS bei 7.750 Touren leistet und ein sattes Drehmoment von 143 Newtonmetern bei 6.250 Touren. Diese Mehrleistung soll bei weniger Spritzverbrauch erreicht werden. Durch eine „Shift Cam“ genannte Technik, werden über zwei variabel eingesetzte Nockenwellen die Variierung der Ventilsteuerzeiten und des Ventilhubs auf Einlassseite erreicht. So wird eine optimale Steuerung bei Teil- und Volllast erreicht.

Den gleichen Antrieb erhält auch die R1250 RT. Und das wars auch schon mit den Neuigkeiten bei den Bajuwaren. Neue Lackierungen für diverse Modelle mal ausgenommen.

Custombikes

Die Custombikes standen vor allem in Halle 10.1 in sehr unterschiedlicher optischer Güte und Machart.

Einer der schönsten Umbauten aus meiner Sicht war dieser cleane Flat Tracker von Hombrese Bikes. Aber auch Mellow Motorcycles beweist mal wieder ihren guten Geschmack:

Hersteller wie BMW oder Indian gönnten sich einen Zweitstand, um ihre eigenen Custom-Modelle auszustellen. „Custom ist das neue Stock“, las ich diese Woche ein einer Online-Diskussion und da ist was dran. Die Zubehörkataloge vieler Hersteller wachsen, heißen „Option 719“ bei BMW oder „Inspiration Kits“ und hier kann man schon ab Werk so ziemlich alles umkonfigurieren, was das Herz begehrt.

Wer aber immer noch selber Hand ans Bike anlegt, der findet zum Beispiel bei BERHAM Customs qualitativ hochwertige Teile, z.B. für die Zweiventilboxer von BMW.

Aber gerade bei diesen Modellen muss ich gestehen, daß ich mich dran satt gesehen habe. Zu inflationär waren die Umbauten auf dieser Basis in den letzten Jahren und zu uniform die Ergebnisse. Vor allem wenn man wie beim Walzwerk da fast ne Serienproduktion draus macht.

Balsam für mein Auge waren dann wieder Jens vom Braucks Bikes auf dem Kedo-Stand. Ich stehe einfach auf seinen Stil, da bin ich Fanboy.

Ducati

Bei den Italienern gab es ein Facelift für die Scrambler-Baureihe, optische Nettigkeiten und neue Lackierungen. Aber auch jetzt mit Kurven-ABS. Ich finde es aber erstaunlich, daß Kleinigkeiten wie „uuuh, wir haben jetzt LED-Blinker..“ ernsthaft in einer Pressekonferenz auf der Bühne erwähnt werden.

Der Panigale V4 konnte ich bei der Gelegenheit auch mal tief in die Augen sehen.

Fantic

ENDLICH! Endlich konnte ich mal ein Fantic Cabellero 500 aus der Nähe sehen und Probe sitzen.

Leider ist der Markteintritt dieses schönen Scramblers immer wieder Verzögerungen unterworfen. Gerade bei der 500er sollen es Probleme mit dem Auspuffsystem gewesen sein, die jetzt aber vom Zulieferer Arrow gelöst worden sind. In ein paar Wochen soll diese Schönheit auch in Berlin beim Händler stehen und dann ist eine Probefahrt so was von fällig!

Die Qualitätsanmutung und die Ergonomie passen auf jeden Fall schon mal.

Husqvarna

Die Husqvarna 401 Svartpilen und Vitpilen sowie die 701 Vitpilen sind schon mal gut am Markt angekommen. Und der nächste Knaller stand in Form des Prototypen der 701 Svartpilen auf dem Messestand der Schweden. I like!

Indian

Die großer Premiere bei Indian war nicht das oben gezeigte, schön gemachte Custombike von Anvil Motocyclette, nein, es war die FTR1200. Den Prototypen konnte ich schon am Glemseck aus der Nähe sehen und hören, das hier war dann endlich die Serienversion. Gute Proportionen, komfortable Sitzposition und der Motor is von der Papierform wahrlich kein Schwächling. Endlich ein ernstzunehmendes Bike jenseits der barocken Fulldresser und Cruiser. Und die Tatsache, daß die Weltpremiere in Europa stattfand, sagt glaube ich einiges über den Zielmarkt der Amerikaner.

 Aber jetzt mal unter uns Gebetsschwestern: was ist denn mit dem Auspuff passiert? Welcher Brotkastenhersteller wurde denn hier als Zulieferer verpflichtet? Naja, die Aftermarket Parts werden es schon richten.

Der Sitzvergleich zur Scout zeigte schon mal, daß ich auf diesem Bike keine 10 Kilometer fahren könnte, ohne das mir der Hintern einschliefe.

MotoGuzzi

Eine weitere Weltpremiere auf der Intermot war die MotoGuzzi V85 TT. Der 850 Kubik-Motor liefert 80 PS ab und soll so für angenehmen Reiseenduro-Vortrieb sorgen. Optisch fand ich sie eher gewöhnungsbedürftig, zumal in der rot-weiß-gelben Lackierung. Bezeichnenderweise war sie nur von alten Männern umlagert, so daß ich nicht mal ein anständiges Foto machen konnte.

SOL

Die SOL Pocket Rocket stand schon am Glemseck rum. Spannendes Konzept, mehr dazu hier:

Suzuki

Bei Suzuki gab es die zweite Weltpremiere der Messe, mit der Katana kehrt eine Ikone zurück. Technisch basiert sie auf der GSX-S1000, optisch leugnet sie ihre Herkunft nicht.

Die Präsentation war allerdings an Langeweile nicht zu überbieten. Ich kann verstehen, daß bei so wichtigen Neuerungen irgendwelche wichtigen und leitenden Angestellten von Suzuki zum Zuge kommen wollen oder müssen. Aber wenn die dann von vier Telepromptern ablesen und dabei versuchen emotional zu wirken dann kann das nur nach hinten losgehen.

Triumph

Triumph schloss den Reigen der Pressekonferenzen am Fachbesuchertag. Präsentiert wurden die neuen Street Twin und Street Scrambler. Die Motoren leisten nun 10 PS mehr und verzögert wird vorne nun mit Vierkolben-Bremssätteln von Brembo. Ebenso verfügen die Modelle nun über unterschiedliche Fahrmodi Road und Rain.

Schmerzlich vermisst wurde die neue 1200er Scrambler, die gibt es erst in ein paar Wochen auf der EICMA. Aber wenigstens war die Pressekonferenz kurzweilig.

Vespa

Ja, man kann bei Vespa immer noch 9.000€ für einen 125er Roller ausgeben. Jetzt sogar in rot.

Yamaha

Die kleine Sandra möchte gerne aus dem R1-Spieleparadies abgeholt werden.

Hier geht es weiter zu den Messe-Eindrücken bei Kraftrad.com. Drüben bei Instagram haben Sandra und ich noch einige Bilder mehr gepostet.

Fazit: wegen der neuen Motorräder muss man nicht zur Intermot, dann lieder zur EICMA. Schön ist es immer noch, die Bikes mal allesamt aus der Nähe zu sehen und Probe zu sitzen. Aber das wichtigste war, bekannte Gesichter wieder zu sehen und neue Leute kennenzulernen. Die Pressekonferenzen der Hersteller haben keinen wirklichen Neuigkeitswert, die letzten Absatzzahlen kann man sich auch online nachlesen und von den neuen Bikes, wenn mal wirklich welche vorgestellt werden, sieht man auf der PK vor lauter Gedränge eh nichts.

The Distinguished Gentlemans Ride Berlin 2018

Jeden letzten Sonntag im September zelebrieren wir seit einigen Jahren den Distinguished Gentlemans Ride. Waren wir am Anfang nur ein paar wenige Fahrer, versammelten sich dieses Jahr fast 350 FahrerInnen in Berlin, um auf Prostatakrebs-Vorsorge aufmerksam zu machen. Zum ersten Mal teilten wir uns diesen Tag nicht mit dem Berlin Marathon und hatten somit die Stadt für uns. Die Berliner Polizei gab uns ein tolles Geleit durch die ganze Stadt, am Wegesrand standen hunderte von Menschen, die uns zujubelten und winkten. Über 10.000€ konnten gesammelt werden für den guten Zweck. Was für ein großartiger Tag.

Distinguished Gentleman’s Ride 2018 in Berlin (Foto: Nippon-Classic.de)

Distinguished Gentleman’s Ride 2018 in Berlin (Foto: Nippon-Classic.de)

Mehr Bilder findet ihr unter anderem bei Nippon Classic und Joey Burtoni, den ich heute rückwärts auf dem Beifahrersitz meiner Vespa durch den Konvoi chauffierte, damit er diese tollen Fotos machen konnte.

Und das Video machen habe ich dieses Jahr Leuten überlassen, die das deutlich besser können:

For This – ein Kurzfilm über ADHOC CafeRacers

Zur Einstimmung ins Wochenende ein schöner Kurzfilm über David Gonzales, den Kopf hinter ADHOC CafeRacers aus Barcelona.

Nächste Woche kann ich mein neues Motorrad abholen, dann habe ich endlich auch wieder was zum Schrauben. Aber das ist eine andere Geschichte!

Glemseck101 – Ausgabe 13

Seit 13 Jahren treffen sich nun am Glemseck Anfang September Motorrad-Enthusiasten aller Couleur. In all den Jahren hat es sich zu einem der bedeutendsten Custombike-Event Europas entwickelt. Und ich war noch nie da weil es irgendwie immer mit dem Geburtstag meines Sohnes oder meinem kollidierte. Scherzhaft habe ich einmal Jörg Lietzenburger gefragt, ob er mir zuliebe das Event mal um eine Woche nach hinten schieben möchte. Er lachte verschmitzt.

So verfolgte ich das Event immer aus der Ferne. Doch mittlerweile sind die Kinder größer und kurzerhand plante ich einen Familienausflug ans Glemseck. Zu meiner großen Freude tat es mir mein Co-Author HZ gleich und wir trafen uns am Samstag vor Ort.

Obwohl wir früh ankamen, war schon einiges los. Entlang der Landstrasse reihten sich die Stände von Customizern, Ausrüstern und Motorradherstellern. Das erste Highlight war der Stand von Honda, die gleich mehrere spektakuläre Umbauten mitgebracht hatten:

  • eine CB1000 R, die der fünffache MotoGP-Weltmeister Mick Doohan bei den Sprintrennen pilotierte,
  • wunderschöne Umbauten einer CX500 und einer CB750, sowie
  • ein toller Money-Umbau von Dirk Oehlerking sowie eine sehr elegante Goldwing GL1000

Im Indian-Zelt freute ich mich über ein Wiedersehen mit Ola Stenegärd, der seinen Sohn Isaac mitgebracht hatte. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, Isaac ist ein toller Jungdesigner, schaut Euch mal seinen Instagram-Kanal an. Vor uns stand der Prototyp der Indian FTR1200 und unter dem Bike lag Roland Sands und schraubte noch an Details.

Das wird auf jeden Fall ein Hammerbike. Ordentlich Druck hat sie auf jeden Fall, FUEL-Herausgeber Rolf Henniges hatte beim Showrun alle Hände voll zu tun, das Vorderrad unten und das Hinterrad in der Spur zu halten.

Es war wirklich ein schönes Familientreffen der Motorradgemeinde. Nach und nach trafen wir Axel Budde von Kaffeemaschine, Jens vom Brauck von JvBmoto, die Craftrad-Crew und natürlich den fahrenden Zirkus der „Sultans of Sprint“. Der Gründer Sebastian Lorentz war gerade gemeinsam mit dem Zeremonienmeister Andreas Straschewski dabei, die Startpaarungen für den Sprint auszulosen. Ich plauschte kurz mit Jens Kuck, der schon sehr hibbelig war, da er die spektakuläre Yamaha von Workhorse Speedshop pilotieren durfte. Nicht ganz so fröhlich war Ralph Schmuck, denn seine überarbeitete Moonraker hatte beim Warmlaufen ohne Last kurzerhand ein Ventil ausgespuckt. An einen Start war nicht mehr zu denken, aber mit seinem sonnigen Gemüt nahm er es mit Humor.

Der Höhepunkt des Nachmittages waren auf jeden Fall die Sprintrennen in verschiedenen Klassen. Am lustigsten war es auf jeden Fall bei den Sultans of Sprint, nicht zuletzt dank der sensationellen Moderation von Andi „Baba“ Straschewski. Normalerweise sind die Hamburger ja eher zurückhaltend, aber meine Herren kann der Typ quatschen. Großer Spaß.

Genug Action war in den Rennen allemal geboten. Der Sound der von Amelie Mooseder pilotierten VTR Customs Spitfire war erste Sahne, ein feiner Duft von Lachgas lag in der Luft und Rolf Reick von Krautmotors verdiente sich ein Fleißbienchen, weil er irgendwie dauernd auf der Strecke war. Am Ende gewann das italienische Team der South Garage mit ihrem Ducati-Umbau „The Superhero“, was in kollektivem Ausrasten aller Beteiligten resultierte.

Am Abend wurde hart gefeiert, die Jungs von Vibrazioni Art Design feuerten auf sehr rustikale Art und Weise den Grill an, Roland Sands fräste hinter dem Zelt noch ein paar Donuts mit der Indian auf die Wiese und die CURVES schmissen eine Tombola. Herrlich, endlich normale Menschen.

Glemseck, wir kommen wieder.

Die komplette Galerie unserer Glemseck-Bilder findet ihr drüben bei Facebook.

 

Endlich normale Leute!

Jedes Jahr treffen sich Menschen aus aller Welt in Wildwood, NJ, um ihre Bikes und Hotrods aus den 1920er und 1930er Jahren am Strand zu fahren und ein MadMax-ähnliches Spektakel zu kreieren.
In diesem Film geht es um die wunderbaren Charaktere, die dahinter stecken.

„The house, the wife, the dog, the cats, they are all gone, but this ain’t gonna go…“

ADAC Motorrad-Top-Training in Linthe

Versuch macht klug, Übung macht den Meister. Bitte weitere Phrasen hier einfügen.

Auch wenn ich in über sechs Motorradjahren reichlich Kilometer abgespult habe, würde ich mich nicht als versierten Motorradfahrer bezeichnen. Erfahrung habe ich gesammelt auf Maschinen von 22 PS bis über 200 PS, vom Roller über Enduro bis hin zum Supersportler. Komplett analog bis hin zu allen erdenklichen Assistenzsystemen.

Trotz dieser Bandbreite an Fahrpraxis habe ich mir selber schon nach meiner Führerscheinprüfung auferlegt, regelmässig Fahrertrainings zu absolvieren. Über die Jahre habe ich mir in den aufeinander aufbauenden Trainings beim ADAC bis zum Top-Training hochgearbeitet. Bereits bei der Anmeldung wird darauf geachtet, daß die zugrunde liegenden Motorrad-Intensiv-Training sowie Motorrad-Perfektions-Training absolviert wurden. Ziel des Motorrad-Top-Trainings ist, noch den letzten Schliff für die eigene Fahrweise zu bekommen und zu lernen, auch unter extremen Bedingungen die Kontrolle über Ihr Fahrzeug behalten.

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[Sponsored Post] Worauf ihr bei einer Motorrad-Versicherung achten solltet

Zwei Dinge wünsche ich keinem Motorradfahrer: ein Unfall oder der Diebstahl seines Zweirads. Von ersterem bin ich bislang verschont geblieben, letzteres ist mir gerade letztes Wochenende widerfahren. Meine MT-07 wurde aus der Garage gestohlen. Nach dem Papierkram mit der Kripo folgte dann auch gleich der Blick in die Versicherungspapiere, wie das denn im Diebstahlfall geregelt ist.

Die richtige Versicherungsart wählen

Das Mindestmaß an Versicherung ist die Kfz-Haft­pflicht­versicherung, ohne die darf kein Fahrzeug auf die Strasse. Die Haftpflicht kommt aber nur für Schäden auf, die anderen durch den Betrieb deines Motorrads entstehen. Schäden am eigenen Motorrad oder gar Diebstahl sind dadurch nicht abgesichert. Wenn ihr einen alten, abgerockten Baumarkt-Roller fahrt, mag das vielleicht noch ausreichen. Aber für die meisten von uns wird das nicht zutreffen.

Also Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung. Mein pensionierter Nachbar (und heimliches Vorbild) gönnt sich alle zwei Jahre ein neues BMW Motorrad und spult damit fünfstellige Kilometerzahlen im Jahr auf den Tacho. Für ihn kommt nur Vollkasko in Frage. Für meine gebraucht gekaufte Yamaha MT-07 hatte ich mich für eine Teilkasko entschieden.

Wenn ihr wie ich Euer Motorrad umbaut oder dies vorhabt, achtet bei der Versicherung darauf, daß Anbauteile ebenfalls mitversichert sind. Alleine eine anständige Auspuffanlage kostet ja schon zwischen 600-800€. In meinem Fall habe ich ungefähr 1.000€ für verbauten JvB Moto-Teile ausgegeben.

Wie kann ich Geld sparen bei der Versicherung?

Um beim Abschluss einer Versicherung auch Geld zu sparen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Habt ihr ein Auto oder ein anderes Zweirad? Dann schaut doch mal ob Eure Versicherung Euch eine günstigere Schadenfreiheitsklasse anbieten kann.
  • Falls ihr bereits eine Lebens-, Unfall-, Haftpflicht- oder Hausratversicherung kann es je nach Anbieter auch Rabattierungen auf die Motorradversicherung geben.
  • Wenn ihr ABS am Motorrad oder Motorroller habt, kann das auch zu einem niedrigeren Tarif führen.

Ansonsten bieten Saisonkennzeichen oder Selbstbeteiligung bei der Teil- oder Vollkasko die Möglichkeit, den Tarif zu reduzieren.

Was ist sonst noch sinnvoll bei einer Versicherung?

Hattet ihr schon mal diese „Beinahe-Kollisionen“ mit Wild? Nicht nur auf Tagestouren nach Polen oder die Uckermark ist mir das schon passiert, auch im Berliner Stadtverkehr wollte sich der eine oder andere Fuchs schon vor mein Vorderrad schmeissen. Üblicherweise ist nur „Haarwild“ versichert, aber es gibt auch Versicherungen die den Zusammenstoß mit weiteren Tieren wie Wölfen, Schafen, Pferden, Katzen oder Hausschweinen enthalten.

Eine erweiterte Elementarschadendeckung kann auch Sinn machen, diese deckt neben Überschwemmung, Blitzschlag, Hagel oder Sturm auch Schutz vor weiteren Risiken wie Erdrutschen oder Schneelawinen. Es reicht ja schon aus, wenn Euer Motorrad in der Tiefgarage oder im Keller steht und beim Unwetter läuft alles voll und das Zweirad geht baden.

Eine gute Übersicht über alle Basis- und Zusatzleistungen rund um die Motorradversicherung findet ihr bei Cosmos Direkt. Und was ist das Wichtigste bei einer Versicherung? Daß man sie im Idealfall nie in Anspruch nehmen muss.

Euch allen eine gute Fahrt und eine unfallfreie Saison!

Mein Motorrad wurde gestohlen: Yamaha MT-07 gesucht

Letzte Nacht haben irgendwelche Arschkrampen, denen ich die Pest an den Hals wünsche mein Motorrad aus unserer Großgarage gestohlen. Meine gerade fertig umgebaute Yamaha MT-07 mit zahlreichen JvB Moto-Teilen, wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt.

Verbaut wurde unter anderem:

  • JvB-moto Lampenverkleidung
  • JvB-moto ‚Super7‘ Kotflügel vorn
  • JvB-moto Super7 1-Mann-Sitzbank
  • JvB-moto Super7 Aluminium-Gepäckträger
  • JvB-moto Kennzeichenhalter inkl. Rücklicht und Blinkerhalter
  • JvB-moto ‚Super7‘ LED-Blinker vorn
  • KEDO Kühlerschutzgitter, Aluminium schwarz

Auf dem Vorderrad-Kotflügel war ein schwarzer Kettenritzel.cc-Aufkleber, am Rohrrahmen auf der rechten Seite war ein BRUMMM-Aufkleber.

Der Diebstahl muss zwischen 21:00 Uhr gestern abend und 08:00 Uhr heute morgen stattgefunden haben. Unsere Großgarage hat zwei Ausfahrten, eine zur Herbert Baum-Strasse in Berlin-Weissensee, eine zur Puccinistrasse.

Sollte irgendjemand irgendwas gesehen haben oder das Motorrad irgendwo erkennen, dann sagt mir Bitte Bescheid an alex (at) hauser (punkt) ws. Ich habe zwar wenig Hoffnung, mein geliebtes Bike irgendwann wiederzusehen, aber wer weiss….

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