Petrolettes 2018 – Motorradfestival von Frauen – für Frauen!

Vom 20. – 22. Juli 2018 startet das Petrolettes-Festival nun zum dritten Mal in Folge. Alle motorradbegeisterten Ladys aus ganz Europa sind herzlich eingeladen, um hier gemeinsam eine unvergessliche Zeit zu verbringen.

Im letzten Jahr gastierten die Mädels noch am Flughafen Neuhardenberg, dieses Jahr wird direkt am See kampiert. In Ahlimbsmühle – nördlich von Berlin und direkt am Lübbesee gelegen – wird es Lagerfeuerromantik und Camping-Atmopshäre für die Biker-Girls geben.

Für die nötige Ladung Brennstoff sorgen Live-Acts von Synth-Electro über Rock’n’Roll, Garage- und Punk-Rock. Ebenfalls am Start sind Talks, Filme und – natürlich – ein großer gemeinsamer Ride-Out! Komplettiert wird das Ganze durch eine bunte Einkaufsmeile mit  Mode-, Schmuck- und Equipment-Marken sowie Tatookünstlerinnen.

Um den Spaßfaktor bis an den Anschlag zu treiben, warten kleine 125 cc Maschinen sowie Honda Daxes und Monkeys auf einen brisanten Ritt über den Acker.

Beim Petrolettes-Festival geht es um die Ladys, um eine Plattform, um gemeinsam Spaß zu haben, Kontakte zu knüpfen und die Leidenschaft fürs Motorradfahren individuell und ungestört ausleben zu können.

Das Wochenendticket kostet 65€ und kann über die Petrolettes-Website gebucht werden.

Mehr über die Petrolettes erfahrt ihr auch auf Vimeo, Facebook und Instagram!

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Unterwegs mit der neuen Elektro-Schwalbe in Berlin

Was sind zwei untrügliche Zeichen, daß trotz aller Unkenrufe der Frühling bald da ist? Die Kleinkrafträder haben neue Kennzeichen und die Mietroller- und Mietfahrradflotten bevölkern wieder die Berliner Strassen und Gehwege.

In Berlin buhlen mehrere Mietroller-Anbieter um die Gunst der mobilen Gesellschaft. Bislang habe ich immer die Gogoro-Roller von Coup bewegt, aber da beim Konkurrenten Emmy nun auch die neue Elektro-Schwalbe verfügbar ist, bot sich hier mal eine Testfahrt an.

Als ich letzten Freitag mein Motorrad zum Service gebracht hatte, wollte es der Zufall so, daß um die Ecke eine Elektro-Schwalbe verfügbar war, die ich mir dann gleich per App reservierte. Im Gegensatz zum Coup-Roller wird der Emmy-Roller nicht per Knopfdruck sondern ganz herkömmlich per Schlüssel gestartet. Um an diesen zu gelangen, muss man erst mittels der App das Topcase öffnen. Ganz hinten im Topcase findet sich dann neben zwei Jethelmen auch der Schlüssel.

Schlüssel drehen, Killschalter auf an, Bremse ziehen und dann gleichzeitig den „Up“-Knopf für die Fahrmodi drücken, dann startet der Roller. Beim Anfahren kommt mir der Roller doch sehr langsam vor. Dann fallen mir die verschiedenen Fahrmodi im Display auf, von „Crawl“ bis „Boost“.

„Go“ ist der Öko-Modus, mit dem man nicht ganz so schnell beschleunigt, dafür aber maximal 125 Kilometer weit kommt. „Cruise“ ist der Stadtmodus mit kräftiger Beschleunigung, aber immer noch guter Reichweite. Da mir die Reichweite Wumpe ist, schalte ich um auf „Boost“ und gebe Stulle. Der Roller zieht gut von der Ampellinie weg und Zwischensprints gehen auf gut von der Gashand. Bei Tempo 47 auf der Digitalanzeige ist allerdings Schluss, mehr ist nicht drin.

Bei den Konkurrenzmodellen von Coup zeigt der Tacho immerhin 6 km/h mehr Endgeschwindigkeit an, ob das real auch so ist mag nebensächlich sein. Mein ganz subjektives Popometer empfand die Elektro-Schwalbe aber als etwas schwerfälliger und unhandlicher als die Gogoro-Modelle von Coup. Nicht nur optisch kommen die grau-grünen Flitzer leichter und filigraner daher, auch von der Fahrdynamik her empfinde ich sie als agiler.

Optisch sind die Gestaltungsanleihen an der Original-Schwalbe gelungen, die Familienähnlichkeit ist unverkennbar. Wenn man aber dann an der Ampel neben einer alten, zweitaktenden Schwalbe steht fallen die deutlichen Unterschiede auf. Auf der Elektro-Schwalbe sitzt man auf der zwar jüngeren, aber deutlich rubenshafteren Ausgabe. Gut, die Batterien müssen irgendwo untergebracht werden, aber muss der Durchstieg so hoch sein? Alles ist etwas breiter und opulenter als beim Original.

Daß Retrocharme gepaart mit Elektromobilität nicht so ausladend daher kommen muss, beweist am besten der eCub von Shanghai Customs:

Natürlich ist er in dieser Form nicht Mietflottentauglich, aber er zeigt, daß es auch anders geht.

Schicker und fahrdynamischer sind meiner Meinung nach immer noch die Gogoro-Modelle von Coup (aber hier auch nur die ältere Generation, die neue ist ein mittlerer Designunfall). Großer Vorteil der Elektroschwalbe ist allerdings, daß sie voll soziustauglich ist und sie auch über 2 Helme verfügt. Mehr über Emmy Roller, deren Tarife und anderen Rollermodelle findet ihr auf deren Website.

Ola Stenegard wird Director of Product Design bei Indian Motorcycles

Als ich Ola Stenegard 2014 persönlich kennenlernte, war ich noch ein klitzekleiner, unerfahrener Motorrad-Blogger. Ich saß ihm aufgeregt gegenüber wie ein Fanboy. Er war trotz vieler Interviewtermine an dem Tag superentspannt, nahbar und persönlich. Das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Seine Passion für Motorräder sowie seine unkomplizierte, fast kumpelhafte Art machten ihn neben seiner eigentlichen Designprofession zum BMW Motorrad New Heritage Markenbotschafter. Bei ihm war das aber nicht artifiziell oder aufgesetzt, er war und ist so wie er ist. Authentisch und in der Szene verwurzelt, das beschreibt ihn aus meiner Sicht sehr passend.

Auch bei unseren späteren Zusammentreffen – meist auf irgendwelchen Motorradmessen in Mailand oder Köln – war er immer für einen Schwatz oder ein albernes Selfie zu haben:

Im Jahre 2003 fing Ola bei BMW Motorrad an zu arbeiten. Er wechselte damals von Indian Motorcycles zur weißblauen Marke aus Bayern. Und genau dahin wechselt er nun zurück, diesmal als Director of Product Design. In der Zwischenzeit ist viel passiert bei Indian. Gut, sie bauen immer noch 400kg Dickschiffe auf zwei Rädern, aber auch rattenscharfe Flat Tracker wie die Scout FTR 750. Ich bin sehr gespannt, was Ola dort in den kommenden Jahren bewerkstelligen wird.

Lycka till, Ola!

(Indian Motorcycles Pressemitteilung)

Ritter auf Spikes – der 5. Lauf zur Eisspeedway WM 2018

Nach unserem ersten Besuch der Eisspeedway WM im letzten Jahr war der große Wunsch meiner Söhne, dieses Jahr wieder hinzufahren. Sehr widerwillig beugte ich mich dem Verlangen des Nachwuchses. Hehe.

Die kalte Witterung der Vortage hatte für sehr hartes, sprödes Eis gesorgt. Entsprechend viel flogen die Eisbrocken und die Strecke musste häufiger als im letzen Jahr neu präpariert werden. Bei den quasi russischen Verhältnissen war Eisspeedway-Weltmeister Dmitrij Koltakov nicht zu stoppen. Im fünften GP des Jahres blieb der Russe in allen seinen Rennen ungeschlagen, feierte seinen vierten Saisonsieg und baute die WM-Führung auf sagenhafte 21 Punkte aus. Den Rennbericht findet ihr auf Speedweek.com.

Hier ein paar Eindrücke in Film und Bild:

Årsunda Speed Weekend

Als ich heute morgen aufstand um mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei Olympia mitzufiebern zeigte das Aussenthermometer -9°, die Moppedausfahrt habe ich mir dann doch eher geklemmt. Ich Weichei.

Im schwedischen Årsunda fuhren diese Woche Freitag und Samstag zahlreiche bekloppte bei noch tieferen Temperaturen Eisrennen auf dem zugefrorenen Storsjön-See. Austragungsort ist das Strandbad von Årsunda, gefahren wird in 40 Klassen von 50 Kubik-Mopped über die Class 31 Killer Bee (Pit bike in accordance with Finnish Bomber rules) (WTF?) bis hin zu Elektrofahrzeugen. Hier ein paar Eindrücke aus dem letzten Jahr:

Mit am Start war Ralph Schmuck mit seinem „Moonraker“. Ja, genau, der kompressorgeladene BMW Zweiventilboxer-Eigenbau, der die Achtelmeilensprints u.a. beim Glemseck im letzten Jahr ordentlich aufmischte.

Nach ein paar kleineren Umbauarbeiten war das Motorrad dann bereit, schwedisches Eis aufzureissen:

Vor dem Rennen stand dann aber eine Anreise mit einer Fahrzeit von über 20 Stunden, die technische Abnahme („Keine Vorderradbremse?“ Keine Vorderradbremse!“ „Ok“) und die Herausforderungen der Kälte. Die schnupfte unter anderem die LiPo-Batterie zum Frühstück. Mit viel Bier und guter Laune wurden aber alle Wehwechen weggeschraubt.

Geile Aktion, Schmucki!

Raw Craft with Anthony Bourdain – Episode Twelve: Max Hazan

Max Hazan ist für mich ja einer der Custombike-Götter. Sein ästhetisches Verständnis gepaart mit handwerklichem Geschick produziert immer wieder Motorräder, die einen staunen lassen. Sei es ob der Idee oder des unfassbaren Aufwands und der Detailliebe, mit dem die Idee umgesetzt wurde.

Und ja: das Video enthält Whisky-Produktplatzierungen, lass ich aber mal gelten.

Berliner Motorradtage 2018

In diesem Jahr haben die Berliner Motorradtage ein neues Domizil bezogen. Statt dem Messegelände am Funkturm zogen sie in die Station Berlin ein, um die Ecke vom Potsdamer Platz. Im ehemaligen Postbahnhof Luckenwalder Strasse. Grund genug, der Messe heute einen Besuch abzustatten und eine der Neuerscheinungen persönlich in Augenschein zu nehmen:

KTM

Neu bei KTM stand die 790er Duke, wahrscheinlich einer der heissesten Landstrasseneisen der kommenden Saison. Wenn man das Bike in drei Worten beschreiben sollte so wären das meiner Ansicht nach kantig, kompakt und kraftvoll. Aus 799 Kubik drückt der Paralleltwin bei 9.000 Umdrehungen 105 PS, 86 Newtonmeter liegen bereits 1.000 Umdrehungen früher an. Da mit dieser Leistung nur knapp 170 kg bewegt werden müssen, darf man fahrspassmäßig sehr viel erwarten.

Yamaha

Bei Yamaha stand neben der neuen MT-09 SP, der Tracer 900 GT und der unkonventionellen Niken einiges an Neuheiten, ich hatte aber nur einen Kopf für die neue MT-07. Desingmässig finde ich sie noch besser als meine aktuelle und mit dem Fahrzwerksupdate ist sicherlich noch mehr Spaß garantiert als bisher.

Triumph

Bei Triumph war auch die komplette, aktuelle Motorradpalette zu finden wie die neue Speed Triple und die Bobber Black. Ich machte eine Sitzprobe auf der Street Scrambler, die mir optisch sehr gefiel. Ich frage mal meinen Triumph-Dealer, wann bei ihm Probefahrten möglich sind.

Ducati


Die neue, große 1.100er Scrambler stand bei Ducati in gleich zwei Ausführungen. Sie ist schon um einiges fülliger als die 800er Scrambler, aber von den Proportionen finde ich sie sehr stimmig. Vor allem wenn sie den Termignoni rechts trägt wie oben im Bild.


Auch die neue Monster 821 war am Start. Ihr verleihe ich den Preis für den hässlichsten Wasserkühler der Motorradmesse. Ganz ehrlich, welcher Designer hat denn da seinen Grappa-Rausch nicht ausgeschlafen?


Zwar nicht das neueste Bike im Ducati-Sortiment, aber eines, bei dem ich immer leicht nervös werde. Die Hypermotard bin ich noch nie gefahren, aber ich befürchte, wenn ich das mache muss ich auch eine kaufen. The Fahrspaß seems strong with this one!

BMW

BMW präsentierte die neuen GS-Modelle, den kleinen Roller C400X neben der bereite bekannten Modellpalette. Beeindruckend waren die Dimensionen der K1600 Grand America, aber auch die Details der HP4 Race mit Vollkarbon-Rahmen.

Beim Probe sitzen sowohl auf der F850 GS aber auch der S1000 XR war ich überrascht, wie viel Motorrad noch vor einem ist, wenn man bereits draufsitzt. Im Vergleich zu meiner MT-07 oder auch meiner alten F650 GS war das ein gefühlt großer Unterschied. Man muss ja nicht so direkt integriert ins Fahrzeug sitzen wie bei der 790er Duke, aber etwas „entrückt“ fühlte es sich schon an.

SWM

In der aktuellen Motorrad bekommt die SWM Superdual so mittelgute Noten, aber aus nostalgischen Gründen feiere ich diese Einzylinder-Reiseenduro. Schön, daß ich sie mir auf der Messe mal aus der Nähe anschauen konnte.

Custombikes

Einige Hersteller hatten ihre Stände auch mit Custombikes geschmückt, sehr überraschend fand ich den Umbau einer Suzuki V-Strom von Mellow Motorcycles. Die Jungs bauen ja schon etwas länger schöne Motorräder, aber diese hier hat mich schon überrascht, weil ich die Basis kaum wiedererkannt habe und das Bike dann auch noch STvZO-konform ist. Einige Bilder von dem Bike findet ihr im Video.

Zubehör

Neben den Bikes fanden sich auch viele Zubehörhändler in den Hallen ein. Um den Bell Bullit oben schlich ich schon wieder verdammt lange rum, das ist nach wie vor einer meiner Lieblingshelme. Wenn ich nicht schon vier hier rumliegen hätte!

Sehr überrascht war ich von Headwave Tag, den man an deren Stand testen konnte. Der Headwave ist ein kabelloses Musiksystem für Motorradhelme, der hinten an den Helm angeklebt wird. Der Resonanzlautsprecher nutzt dann den ganzen Helm als Resonanzkörper. Der Klang war sehr ansprechend, nur in den Höhen tat er sich etwas schwer. Durch seine flexible Form passt er an jeden Helm und ist auch wieder ablösbar. Das von einem Berliner Start-Up entwickelte System ist ab 299€ zu haben. Wer mehr über Headwave wissen will, bei Fembike gibt es ein Interview mit der Firmengründerin Sophia Willborn.

Fazit

Die neue Location steht den Berliner Motorradtagen meiner Ansicht sehr gut. Kompakt, kurze Wege, toller Industriecharme statt drögen Messehallen. Von den großen Herstellern fehlte dieses Jahr leider wieder Honda, schön wäre auch gewesen, wenn der A.T.T.Tiedemann sich mit ein paar MV Agusta und der Fantic Caballero eine Hallenecke gesucht hätte. Ein kurzweiliger Sonntagvormittag war es allemal.

Jahresrückblick 2017

Seit fünf Jahren besitze ich den Motorradführerschein und ebenso lange existiert dieses Blog. Und wen ich auf diese – zugegebenermassen sehr kurze Zeitspanne – zurückblicke, kann ich nur sagen: what a ride! Ich hätte mir nicht träumen lassen, daß ich über das Motorrad fahren so viele neue Leute kennen lernen und Freunde gewinnen würde. So viele neue Ecken Deutschlands und Europas habe ich auf dem Zweirad erobert und ganz anders wahrgenommen und in mich aufgesogen, als es beispielsweise mit dem Auto möglich gewesen wäre.

Dieses Jahr war schon ein besonderes. Denn so viel erlebt wie in den letzten 12 Monaten habe ich mit und auf dem Motorrad bislang noch nicht.

Hustle mit der Honda

Mit meiner kleinen Honda CJ250T verband mit eine Hassliebe. Wenn sie lief, war es ein großer Spaß mit ihr durch die Gegend zu tuckern und vor allem mit den Berlin Café Racern kleine und große Ausfahrten zu machen. Doch leider lief sie seltener, als mir lieb war. Gefühlt habe ich den kompletten letzten Winter mit der Tankrevision verbracht und immer wieder fand sich ein Leck, aus dem der Sprit rauspieselte. Die Kupplung wollte auch in den seltensten Fällen so wie ich, zumindest an der Elektrik konnte ich kleinere Dinge machen. Den geplanten Heckumbau ließ ich dann komplett sein und verkaufte sie letztendlich Ende November an einen netten Polen aus Stettin, der ihr hoffentlich die Liebe geben kann, die sie verdient hat. Knapp zwei Jahre nannte ich die CJ dann mein Eigen. Dank ihr habe ich viel über alte Motorräder gelernt und habe auch vor Augen geführt bekommen, wo derzeit noch meine persönlichen Beschränkungen liegen, wenn es um den Motorrad-Umbau geht.

Gipfelstürmen auf der Tour des Grandes Alpes

Das erste Halbjahr stand im Zeichen der Tourvorbereitungen. Meine Vorfreude und mein erwartungsvolles Gehibbel habe ich ja leidlich hier im Blog dokumentiert. Ende Juni ging es dann für acht Tage auf Tour. Bei Yamaha durfte ich meinen fahrbaren Untersatz in Form einer Tracer 900 abholen und machte mich mit ihr auf den Weg, unterwegs erstmal alle Mitfahrer einzusammeln. Wir erlebten sensationelle Tage in den französischen Seealpen, genossen atemberaubende Gipfelpanoramen und die gemeinsame Zeit auf Tour. Bis heute zehre ich von den Eindrücken, das war wirklich unbeschreiblich. Gleichzeitig macht es einem auch die Tourplanung für 2018 nicht einfacher, denn wie will man das toppen?

Testen, testen, testen

Neben der Yamaha Tracer durfte ich noch einige weitere Motorräder erfahren und testen. Den Großteil davon auf dem Honda Pressetag im Mai, auf dem ich mich ausgiebig durchs Sortiment der Japaner testete und die Spessartsträsschen unsicher machte. Große Liebe hatte ich vor allem für die kleine Honda MSX125, die ich dann im Sommer nochmal zwei Wochen durch den Berliner Großstadtverkehr scheuchen durfte.

Ende September kam dann der Oberknaller: BMW Motorrad lud mich ein zur Weltpremiere der neuen BMW G310 GS nach Barcelona. Zwei Tage tolle und spannende Menschen treffen, Motorräder fahren und drüber quatschen, Kurven jagen in wunderschöner Umgebung und noch neue, interessante Bekanntschaften machen.

Das neue Pferd im Stall

Der Platz des „ausgewachsenen“ Motorrads in meiner Garage war seit dem Verkauf meiner F650 GS im letzten Jahr vakant. Fast ebenso lange spukt mir eine Maschine im Kopf rum: seit ich bei Jens vom Brauck zu Besuch war und seine Super Seven testen durfte, stand eine Yamaha MT-07 ganz oben auf meiner Shopping-Liste. Im Herbst diesen Jahres wurde ich dann fündig und konnte eine gebrauchte MT-07 in extrem guten Pflegezustand erbeuten. Leider kam ich bislang viel zu wenig zum Fahren mit ihr, aber das wird sich 2018 definitiv ändern. Über den Winter versuche ich erstmal die paar begonnenen Modifikationen an der Front abzuschliessen. Und wenn ich dann meinen Führerschein wieder habe (hüstel), werden nicht nur ein paar Touren nach Brandenburg auf dem Zettel stehen. Ein paar Wochenendtouren ins Riesengebirge, Erzgebirge, den Thüringer Wald oder in den Harz müssen schon drin sein.

12 von 12 Jahreshighlights auf Instagram

Drüben bei Instagram habe ich seit ein paar Tagen die individuellen Jahreshighlights zusammengetragen. Als da wären:

Danke!

Danke an alle Mitleser, Kommentatoren, Facebook-Liker und Twitter-Retweeter. Danke an meine sensationelle Kettenritzel-Crew: es ist mir jedes Jahr eine besondere Freude, mit Euch unterwegs zu sein. Danke an Yamaha, Honda und BMW für die Unterstützung. Danke an meine Familie für Eure Geduld mit meinem Hobby (Sohn I und II melden langsam Anspruch auf den Soziusplatz bei der nächsten Tour an, hihi).

Ich freue mich auf ein tolles, kurvenreiches 2018 mit Euch!

Gasgriff galore

Gestern habe ich drüben in meinem Instagram-Kanal einen Post von Benjie’s Cafe Racer repostet, der eine ziemlich clevere Gasgriff-Führung innerhalb des Lenkrohrs zeigt.

Smart Idee. Aber was mich jetzt echt vom Sockel haut sind die 32.600 Views die das Video seit gestern bekommen hat. Das sind mehr als dreimal soviel wie der Originalpost auf der Uhr hat. Wo kommt ihr alle her? Aber egal, willkommen auf meiner kleinen Spielwiese!

Cafe Racer Ride durch die Dolomiten

Kindheitskameraden und Motorradfahrer Joe und Stefan nehmen ihren komplett umgebauten Kawasaki KZ400 Cafe Racer mit auf die erste Testfahrt auf die kurvenreichen Bergstraßen der italienischen Dolomiten. Großartiger Spaß und tolles GoPro-Kino.