Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Kategorie: 95 Oktan Seite 1 von 52

Flight Mode by Tom Pagès

Französischer Freestyle-Motocross-Star zeigt atemberaubenden Doppel-Frontflip in Avoriaz.

Der Franzose Tom Pagès hat sich noch nie gescheut, die Grenzen des Freestyle Motocross auszuloten und seinen eigenen Stil durchzusetzen. Mit seinem neuesten atemberaubenden Kunststück läutete der mehrfache Red Bull X-Fighters Champion die neue Wintersport-Saison ein.

Der 36-Jährige, der auch fünf Goldmedaillen bei den X-Games, zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille gewonnen hat, wollte Freestyle Motocross (FMX) und Fallschirmspringen in einem aufregenden Projekt kombinieren: einen doppelten Frontflip von einer 135m hohen Klippe im französischen Wintersportort Avoriaz springen, um dann mit dem Fallschirm landen.

Espresso GT Saisonfinale 2021

Unter dem Label „Espresso GT“ veranstaltet das Craftwerk Berlin jeden letzten Sonntag im Monat ein Treffen für klassische Fahrzeuge (bis Bj. 98) aller Couleur. Oldtimer, Offroader, Einzelstücke, Sportwagen oder Buggys, alles ist willkommen. Geparkt wird auf den Hof, es gibt Espresso und Croissants nebst entspannten Benzingesprächen.

Heute fand die letzte Ausgabe für dieses Jahr statt bevor es in die Winterpause geht. Bei sonnigem Herbstwetter und 16° machte ich mit Sohn II und Kamera bewaffnet einen kleinen Abstecher dahin. Es stellte sich heraus, dass mein kleiner Nachwuchsfotograf gerne Details der Fahrzeuge fotografiert. Mir blieb dann nur noch die Drohne und das Handy zum Bilder machen. Gemeinsam präsentieren wir Euch hier die kleine Bildergalerie zum Event.

Tales from the wheels – ein Portrait über…. mich

Wer mich so ein bisschen kennt, der weiss, dass ich kaum ein Ende finde wenn es darum geht, über Motorräder zu reden. Mein Freund Stephan kennt das fast seit 10 Jahren. Und letztendlich hat es unter anderem dazu geführt, dass er dieses Jahr seinen Motorrad-Führerschein gemacht hat und mit uns seine erste Motorradtour fuhr.

Stephan ist aber nicht nur Neu-Motorrad-Fahrer sondern auch ein sehr talentierter Foto- und Videograf. Und er reist sehr viel, trifft spannende Menschen und portraitiert sie. Zu diesem Zweck hat er das Magazin „257 Mag“ gestartet. Im letzten Jahr kam er dann auf mich zu mit der Idee, ein Portrait über mich zu machen.

So trafen wir uns zunächst im Sommer letzten Jahres, um in aller Herrgottsfrühe ins Ruppiner Wald- und Seengebiet zu fahren und die Fahrszenen zu drehen. Aus dem Material entstand zunächst mal der Trailer für meinen YouTube-Kanal:

Monate später im Winter trafen wir uns erneut, diesmal im Craftwerk in Berlin für den Interviewpart.

Abgerundet wurde das ganze dann mit Videomaterial, welches auf unserer Tour durch den Bayrischen Wald entstanden ist. Das Endergebnis könnt Ihr Euch mit Stephan und mir diesen Donnerstag um 19:30 Uhr auf YouTube anschauen. Ein klein bisschen aufgeregt bin ich ja schon!

Pure&Crafted is back

Das Pure&Crafted feierte am vergangenen Wochenende sein erfolgreiches Comeback in der Spreemetropole. Seit 2015 gibt es die spannende Mischung zwischen Musikfestival und Motorrad-Event vor meiner Haustür – mit der Ausnahme 2019, als es in Amsterdam stattfand.

Neu war die Location, statt Postbahnhof oder dem alten Kraftwerk in der Rummelsburger Bucht diente in diesem Jahr die alten Hallen der Berliner Messe und des Sommergartens als Kulisse.

Doch bevor es mit dem Event richtig los ging, gab es zum Warmlaufen den

1. Craftwerk Custom Bike Award

Aufgerufen waren ambitionierte Hobbyschrauber, ihre Umbauten in den Wettbewerb zu geben. In kürzester Zeit erreichten 50 Einreichungen die Jury bestehend aus Jens vom Brauck (JvB moto), Helge Thomsen (Motoraver), Axel Budde (Kaffeemaschine), Hermann Köpf (BRUMMM Magazin & Krowdrace) und Max Funk (Craftwerk).

Hookie Co. Cobra
Jury-Mitglied Hermann Köpf mit Podcast-Puschel im Gesicht

Wirklich beeindruckend war die Qualität der Umbauten. Da konnte sich hier und da ein Profi eine Scheibe von Abschneiden. Gerade wenn man sich das Gewinnerbike des gerade mal 21jährigen Richard, der mit einer BMW K100 ein nicht gerade einfaches Basisbike für seinen Umbau gewählt hatte. Alle Carbonteile am Bike hatte er selbst hergestellt mit einem sensationellen Finish! Mit Benzingesprächen an den Feuertonnen endete der Abend und machte Vorfreude auf die

Kampfradeln in Deutschland und entspanntes Biken in Holland

„Die Hupe“ ist ein sehr empfehlenswerter Podcast rund um Auto- und Motorradthemen. In der aktuellen Folge 31 „Weg mit dem Auto, her mit den Fietsen!“ geht es thematisch etwas weiter zum Fahrradfahren und zur Planung von Verkehrsinfrastruktur

Kristian Köhntopp wurde in Deutschland zum Kampfradler: In der endlosen Schlacht um den öffentlichen Verkehrsraum und das eigene Überleben hat er einige Tricks anzuwenden gelernt, um gegen die zahllosen Autos im städtischen Straßenverkehr zu bestehen. Als er vor Jahren schließlich in die Niederlande zog, durfte er am eigenen Leib erleben, wie viel durchdachter sich Verkehrsraum aufteilen lässt und wie sehr die schwächeren Verkehrsteilnehmer dadurch an Entspannung und Sicherheit hinzugewinnen.

Mit ihm sprechen wir über die Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden aus Sicht eines Fahrradfahrers. Wir lernen viel über die dort angewendeten Verkehrskonzepte, die durch intelligente Städte- und Wegeplanung, sowie einer Unterordnung des Autos für mehr Sicherheit sorgen und wie ein ganzheitlicher Ausbau mit einem übergreifenden Zahlsystem den ÖPNV so attraktiv macht, dass man gern auf das Auto verzichtet.

Als verkehrsgeplagter Einwohner Berlins kenne ich unser Dilemma aus allen Perspektiven, zu Fuß, auf dem Rad, der Vespa oder aus dem Auto. Und beim Hören des Podcasts hatte ich immer mehr Unverständnis über den Unwillen oder die Unfähigkeit von uns Deutschen, einen verkehrsplanerischen Ansatz von „All ages and abilities“ ernsthaft herbeizuführen. Stattdessen führen wir Stellvertreterdiskussionen um die Förderung von Lastenrädern. Die Popup-Radwege im letzten Jahr waren ein kleiner Anfang, aber den konsequenten Umbau der Stadt in Richtung alternativer Fortbewegungsmöglichkeiten jenseits des Autos vermisse ich nach wie vor. Wie es anders gehen kann, hört ihr in diesem Podcast:

Weiterführende Links zu den Themen im Podcast:

Headerbild: Markus Spiske / Unsplash

Laia Sanz: Unfiltered

Wenn man sich die Frage nach der besten Motorradrennfahrerin auf der Welt stellt, gehört für mich der Name Laia Sanz mit ganz nach oben. Es gibt keine weiblichen Fahrerinnen in den Top-Rängen der MotoGP oder World Superbike, und schon gar keine, die in diesen Top-Rennserien konstant in den Top-20 landen. Aber Laia? Sie gehört regelmäßig zu den Top-20-Fahrern bei der Dakar und wurde in einem Jahr sogar 15. Sie ist auch eine der weltbesten Trial-Fahrerinnen mit einer langen Liste von Top-Platzierungen und Siegen bei internationalen und nationalen Wettbewerben.

Aktuell fährt Laia für GasGas, der Marke, mit der sie auch in ihrer Trial-Anfangszeit erste Trophäen gewonnen hat. Und das Team hat dieses Portrait ihrer Star-Fahrerin erstellt, in dem sie über Ihre Anfänge aber auch über ihre aktuellen Herausforderungen spricht.

Vor der Dakar 2021 erholte sich Sanz von der Lymes-Krankheit. Das hätte womöglich andere Fahrer bewogen, zu Hause zu halten, aber Sanz fuhr weiter und wurde 17. in der Gesamtwertung – erneut die beste Fahrerin. Die Bilder von Laia auf der Dakar werden aber bald der Vergangenheit angehören. Die Hintergründe dazu und was ihre zukünftigen Pläne angeht, schildert sie im Video.

1. Craftwerk Custom Award

Das Pure & Crafted Musik- und Motorrad-Festival findet wieder statt in der Mudderstadt Berlin. Vom 17.-18. September geht es diesmal in der Messe Berlin rund. Als Warm-Up empfiehlt sich der 1. Craftwerk Custom Award, der am 16.09.2021 im Rahmen der Pure&Crafted Pre-Party im Craftwerk gefeiert wird.

Der Award richtet sich an Hobbyschrauber und leidenschaftliche Amateure. Profis sind willkommen und dürfen gerne ausstellen! Neben Ruhm und Ehre winken echte Preise! Wenn ihr einen tollen Umbau in der Garage habt, dann bewerbt Euch gerne per Mail am hallo@craftwerk.berlin mit aussagekräftige Fotos (am besten neutraler Hintergrund) und den folgenden Infos:

Basismotorrad:
Meine Idee:
Die Umbauten:

Mein Name:
Telefonnummer:
Email Adresse:

(Maximal 8 Bilder anhängen, vor neutralem Hintergrund für eventuelles Reposting, Front, Heck, Seite, 3/4 Ansicht, Details)

Einsendeschluss ist der 13.09.2021.

Eine Fachjury wird die Vorauswahl treffen und den Finalisten rechtzeitig eine Einladung zukommen lassen. Ob Scooter, Bobber, Scrambler, CafeRacer oder Bastardstyle, teilnehmen darf jeder! Es kommt nicht auf das Umbaubudget an, die Idee und Umsetzung ist entscheidend.

Teilnehmer:innen müssen bei der Awardverleihung am 16.09.2021 im Craftwerk.Berlin inkl. Motorrad anwesend sein und an der Ausstellung teilnehmen. Das preisgekrönte Motorrad wird am Wochenende 17.–18.09.2021 beim Pure&Crafted Festival am Stand von Kellermann ausgestellt.

Von A nach B mit Fynn Kliemann & Margot Flügel-Anhalt

Ruhestand. Das klingt erst einmal nach Entspannung, nach einem langen Arbeitsleben einmal ganz tief durchatmen, zur Ruhe kommen eben. Margot Flügel Anhalt hat das etwas anders interpretiert. Bis Anfang 2018 hat die Diplom-Sozialpädagogin im Rathaus in Eschwege gearbeitet. Jugend- und Mädchenarbeit, Flüchtlingshilfe, Frauenbeauftragte im Personalbereich, das waren ihre Themen. Dann setzt sie sich auf eine 125er Honda Enduro und fährt in 117 Tagen über 18.000 Kilometer durch Europa und Zentralasien. Im Alter von 64 Jahren, den Motorrad-Führerschein macht sie erst im Anschluss. Auch nach dieser Reise über Grenzen denkt sie nicht an Ruhestand. Ihre Geschichte erzählt sie beim Podcast „Von A nach B“ mit Fynn Kliemann.

Elektro-Enduro fahren im Electric Ride Park Hardegsen

Seit annähernd zehn Jahren fahre ich nun Motorrad. In dieser Zeit war ich meistens auf der Strasse unterwegs, meine Fahrskills entwickelten sich hauptsächlich in ADAC Trainings. Bevor ich neulich das Blut der Rennstrecke geleckt habe beim Triumph Media Day war mein grösster Wunsch, meine Offroad-Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Das einmalige ADAC Reiseendurotraining fand ich eher so mittel, mir schwebte eher etwas in Richtung Enduro Action Team Training vor. Termine hatte ich mir auch schon ausgekuckt, aber Corona machte das ganze wenig planbar. Wir aber auf jeden Fall noch passieren, wohl aber mehr in Richtung 2022.

Umso mehr freute ich mich über das kurzfristig organisierte Wochenende der Bears on Tour im Electric Ride Park Hardegsen. Seit Januar bin ich Teil dieser herrlich verstrahlten Menge Motorradmenschen. Und zwei davon hatten ein Trainingswochende organisiert. Der Electric Ride Park ist ein Offroadpark für elektrobetriebene Motorräder und E-Bikes. Neben Single-Trails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und einer Einsteigerstrecke auf einem Wiesenhang mit kleinen Sprüngen ist die Krönung des Parks die anspruchsvolle Motocross-Strecke angelegt vom belgischen Streckendesigner Freddy Verherstraten.

Einfahrrunde

espresso TT – Bikes & Coffee @Craftwerk Berlin

Die erfolgreiche espresso GT Reihe hat Nachwuchs bekommen. Das Craftwerk will der wachsenden Community von klassischen Motorrädern und ihren Fahrer:innen eine Plattform bieten, sich im Craftwerk am jeweils 2. Sonntag im Monat zwischen 9-12 Uhr zu treffen, Netzwerke zu bilden und auszubauen.

Klassische und Neoklassische 2 bis 3 Räder aus allen Segmenten sind herzlich willkommen und können direkt vor dem Craftwerk parken. espresso TT findet jeden 2. Sonntag im Monat statt, am besten ihr folgt Craftwerk auf Facebook oder Insta um die jeweiligen Termine nicht zu verpassen.

Hier ein paar Bilder von der heutigen Premiere.

Seite 1 von 52

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén