Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

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Reisebestimmungs-Verwirrungen

Heute bin ich von Berlin nach Hamburg gefahren um die Schwiegermutter über Ostern zu besuchen und ihr bei ein paar Dingen am Haus zur Hand zu gehen. Und ja, wir haben größtmögliche Vorsicht walten lassen. Meine Schwiegermutter ist bereits durchgeimpft gegen Corona und hat sich heute morgen nochmal testen lassen. Auch wir haben uns alle testen lassen, bevor wir die Reise angetreten haben. Alle negativ. Meine Frau fuhr mit den Kindern mit dem Auto, ich nahm das Motorrad und fuhr meine „Hausrunde“ an der Elbe entlang.

Ist das in Pandemiezeiten wirklich notwendig Motorrad zu fahren? Nein, ist es nicht. Aber nach 12 Monaten Homeoffice und Homeschooling muss man auch was für den mentalen Ausgleich tun, um nicht durchzudrehen. Und den einzigen Kontakt zur Aussenwelt hatte ich bei dem einen Tankstopp, der unterwegs notwendig war. Beim Wocheneinkauf ist das Infektionsrisiko größer.

Aber nun zur eigentlichen Geschichte. Auf meiner Route passierte ich sieben Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Dank unseres Föderalismus hat nun jedes Bundesland seine eigenen Corona-Regelungen, die sich gerne auch mal wöchentlich ändern. Es fällt einem wirklich schwer, hier den Überblick zu wahren.

Und so kam es, daß ich heute eine Ordnungswidrigkeit beging. Meine Mittagspause auf der Tour machte ich heute in Dömitz auf einer kleinen Parkbank auf dem Deich. Vor mir die Elbe, hinter mir die Festung, weit und breit kein Mensch. Ich mampfte gerade mein Butterbrot und mein Ei, als sich zwei Herren vom Ordnungsamt näherten. Ob ich denn der Fahrer des Motorrades mit dem Berliner Kennzeichen wäre. Ja, das wäre ich.

„Sie haben gegen das Einreiseverbot in Mecklenburg-Vorpommern verstoßen! Wir müssen ihnen einen Platzverweis erteilen und sie zur unmittelbaren Weiterreise auffordern.“ Echt jetzt? Hier mal der Kontext: aus Lenzerwische kommend (kurz vor Dömitz auf niedersächsischem Gebiet) fuhr ich nach Dömitz rein (in MeckPomm), machte da Mittagspause und erreichte dann hinter dem Ortsausgang von Dömitz bereits wieder Niedersachsen. Das sind gerade mal zehn Kilometer, die ich durch Mecklenburg-Vorpommern reiste.

Und an der Festung in Dömitz stehen zwei Herren vom Ordnungsamt in Warnwesten und kontrollieren die Kennzeichen der Fahrzeuge. Das können wir Deutschen. Regeln durchsetzen, Ordnungswidrigkeiten ahnden, Bussgelder anordnen. Aber Digitalisierung an den Schulen oder konsequent und schnell die Bevölkerung durchimpfen, das kriegen wir nicht gebacken. Das verstehe wer will!

Übers Fernweh reden – mein erster Motorradvortrag

Seit über 11 Monaten befinden wir uns mit der Firma fast durchgehend im Homeoffice. Ende März letzten Jahres wurde von der Geschäftsführung erst die Arbeit von zu Hause empfohlen, dann zwischenzeitlich verpflichtend gemacht. Organisatorisch hat das auch alles sehr gut funktioniert. Projekte konnten wie geplant umgesetzt werden, die Umsätze und Erträge stimmten und die Aktionäre waren auch zufrieden.

Aber eines litt doch: das Teamfeeling, der Plausch in der Kaffeeküche, das Mittagessen mit Kollegen. Um auch was für das Zwischenmenschliche zu tun, hatte unser Eventteam eine super Idee. Sie stellten ein Format auf die Beine, in denen den Mitarbeitern sprichwörtlich eine Bühne geboten wurde, ihre Hobbies und Passionen mit den Kollegen zu teilen. Den Anfang machte eine Kollegin mit einem hammergeilen DJ-Set, es gab aber auch Koch- und Fotografiekurse. Übertragen wurde das ganze über Zoom, eine Stunde, in der man etwas neues erfuhr, unterhalten wurde und in der man sich innerhalb der Firma wieder näher kommen konnte.

Das brachte mich auf eine Idee. An Urlaubsreisen ist derzeit nicht zu denken, man verlässt seine eigenen vier Wände nur noch zu den allernötigsten Anlässen. Warum versammeln wir uns da nicht um ein virtuelles Lagerfeuer und erzählen uns von unseren Reisen und Erlebnissen und machen für eine Stunde einfach Urlaub im Kopf? Die Idee wurde begeistert angenommen und der Termin organisiert. Ich kramste in meinen Festplatten nach den schönsten Aufnahmen und Momenten und bastelte ein Best-of meiner bisherigen fünf Alpentouren. Es ergab sich eine Reise über Slowenien durch die Dolomiten, über das Stilfser Joch bis hin zu den französischen Seealpen auf die Route des Grandes Alpes.

Studiosetup mit Greenscreen

Übertragen wurde das ganze aus einem Studio in Reinickendorf. Ursprünglich war es geplant, mein Motorrad mit auf die Bühne zu bringen. Anfang Februar hatte es aber noch -12 Grad und auf den Hauptstrassen Berlins lag Salz. Mit den Temperaturen wäre ich vielleicht noch klar gekommen, aber dem Salz wollte ich meine Maschine nicht aussetzen. Die Alternative mit Greenscreen und einem passenden Hintergrundbild wirkte fast echt. Vor mir noch ein paar Holzscheite mit roten Lampen und fertig war das Lagerfeuer.

Im Regieraum

Sieht auf dem Monitor doch fast echt aus

Um meine nicht motorradaffinen Kollegen nicht mit zu viel Benzinsprech zu überfordern konzentrierte ich mich auf schöne Orte und Anekdoten entlang der Strecke. Am Furkapass beispielsweise ließ sich vortrefflich über den Rhônegletscher, das Hotel Belvedère und den Dreh von James Bonds „Goldfinger“ plauschen.

Das Lagerfeuer hätte etwas mehr wärmen können

Nach einer halben Stunde Alpen durften die Kollegen ran und von ihren Lieblingsorten berichten. Den Abschluss machte dann wieder ich mit Tipps für coronagerechte Tagesausflüge ins Brandenburgische.

Das Finale auf dem Cime de la Bonette

Mir hat es viel Spaß gebracht, auch wenn ich immer wieder aufpassen musste nicht ins labern zu kommen. Ich habe ein sensationelles Talent für unendliche Schachtelsätze. Ich blieb aber in der vorgegebenen Zeit und das Feedback der Kolleg:innen war super. Vielen Dank für die Gelegenheit!

Clubhouse Motorrad-Talk

Eine Eigenschaft finde ich im Leben sehr wichtig und ich versuche dies auch meinen Kindern zu vermitteln: Neugier. Und Spieltrieb. Beides hat mich vor fast 20 Jahren zu WordPress und zum Bloggen gebracht. Später dann zu Twitter, Facebook und YouTube. Ausprobieren. Was macht das? Wie geht das? Was kann das?

Und genau das führte mich vor ein paar Wochen auch zu Clubhouse. Der neue, heiße Scheiß am Social Media Firmament. Ok, nur iPhone, nur auf Einladung und mit Fragezeichen beim Datenschutz. Aber: nur der, der nicht auf Whatsapp ist, werfe den ersten Stein.

Nach einer Woche zuhören wollte ich nicht mehr stillhalten. Raus ging der Aufruf an die Twitterblase:

Und Schwupps, vier Tage stand der erste Clubhouse Motorrad-Talk. Und ich freute mich sehr, daß sich gleich beim ersten mal ein sehr illustrer Kreis an Talk-Gästen einfand. Mit mir auf der Bühne fanden sich ein: Claudio (Pegasoreise), Jürgen (Motorprosa), Thomas (Der Ausreiter) und dank Claudios Einladung auch noch Carina (BEARCast).

Zwei Motorradblogger, zwei Motorradpodcaster und ein Motovlogger. Keinen hatte ich bislang persönlich getroffen. Die Geschichten von Claudio und Jürgen verfolge ich schon seit Jahren, auf Thomas bin ich erst später gestoßen und Claudia kannte ich noch gar nicht. Die Vorstellungsrunde zu Beginn galt also nicht nur unseren Zuhörern, sondern auch uns.

Es entspann sich eine wirklich fluffige Diskussion, die schnell bereichert wurde durch die Zuhörer, die wir schnell mit auf die Bühne holten wie Heike und Gerd (Leben pur Podcast) oder Sophie und Lucas (Adventurist).

Als Lucas aus Dresden von seiner geplanten Tour erzählte (mit der Vespa ET4 von Dresden bis nach Rom fahren) holte ich meinen Freund Stephan in die Diskussion, der vor ein paar Jahren mit seiner Vespa ET2 von Berlin nach Italien fuhr.

Ich empfand den Austausch als sehr bereichernd, der Rest der Runde pflichtete bei und so verabredeten wir uns auf den kommenden Sonntag für Runde 2:

Mechanimations – nicht ganz alltägliche Schraubervideos!

Werkstatt- und Schraubervideos gibt es zuhauf in diesem Internetz. Aber so lustige und aufwendige Stopmotions wie die von Mechanimations habe ich bislang noch nicht gesehen!

Auch auf Insta zu finden unter https://www.instagram.com/mechanimations/.

Wie sähe eine Corona Hausrunde in Berlin aus?

Zwei Doofe, ein Gedanke. Nun da der Inzidenzwert in Berlin knapp an der 200er Marke kratzt steht auch die Bewegungs-Einschränkung auf 15 Kilometern ab Stadtgrenze bevor. Und ich stellte mir die Frage, wie wohl eine Hausrunde unter diesen Voraussetzungen aussehen könne. Und ich war nicht der Einzige, der sich das fragte.

Als Orientierung schnappte ich mir diese Karte aus der Berliner Morgenpost und begann mal, eine interessante Motorradroute Route rund um Berlin zusammenzuklöppeln.

Und das kam dabei heraus: einmal rund um den Pudding in 304 Kilometern.

Damit wir uns nicht missverstehen: ich möchte keinen ermutigen, auf Gedeih‘ und Verderb das Haus zu verlassen und sein Risiko der Ansteckung zu erhöhen. Ausserdem ist eh gerade Januar und draussen liegt Schneematsch. Ich sehe es eher als eine kleine Kopfkino-Challenge, ein „mental escape“ quasi.

Ausgangs- und Endpunkt der Tour wäre meine Standardtanke stadtauswärts an der Berliner Allee. Von da aus strikt nordwärts durch Bernau und bis Lanke. Hier westwärts die schönen Kurven am Obersee entlang und über Ützdorf nach Wandlitz (siehe Lost Places Tour).

Wer möchte, kann hier noch einen Abstecher zum Bogensee machen. Weiter westwärts führ uns die Route bis hinter Oranienburg, wo wir ein bisschen den 15km Radius verlassen müssen um nicht die Autobahn nehmen zu müssen um nach Germendorf zu kommen. Von hier aus geht es dann südwärts an der Sandbahn in Wolfslake vorbei (Krowdrace) und wir nehmen die schöne Kurvenstecke zwischen Schönwalde-Glien und Alt Brieselang mit.

Links und rechts der A10 schlängeln wir uns bis Potsdam. Hier kann man eine kleine Sightseeing-Runde einstreuen, bevor es dann am Templiner- und Schwielowsee entlang geht.

Bis zum Ende des Schwielowsees nach Ferch darf man nicht, das liegt schon ausserhalb. Aber wenn man quer durch den Wald Richtung Autobahn-Ausfahrt Ferch fährt, ist man gerade noch so innerhalb des zulässigen Gebietes. Ab hier geht es wieder ostwärts über Langerwisch, Großbeeren bis nach Selchow, wo man einen kleinen Stopp beim 45 über Null einlegen könnte. Wenn es nicht coronabedingt zu hätte.

Hinter Königs-Wusterhausen geht es dann wieder Richtung Norden und auf das letzte Viertel der Runde. Ab Grünheide folgen wir ein kleines Stück dem Petz- und Möllensee. Strausberg müssen wir westlich umfahren, da wir sonst das zulässige Gebiet verlassen würden. Es folgen Altlandsberg, Buchholz und Werneuchen, hier könnte man noch einen Abstecher zum Alten Flugplatz machen.

Zurück zum Ausgangspunkt der Tour geht es über Blumberg, Birkholz und Neu-Lindenberg.

Als Faustregel kann man sagen: innerhalb des Autobahn-Rings ist alles safe. Im Süd- und Nordosten hat man bisschen mehr Spielraum, weil das Stadtgebiet da etwas „ausbeult“. Gegen die Eifelrunde von Sebastian Bauer kann es allerdings nicht anstinken:

Was mich in 2020 bewegt hat

Was macht man gerne am letzten Tag des Jahres? Genau, man blickt zurück. So will es das Gesetz. Was mich in 2020 bewegt hat in 12 kleinen Kapiteln

Januar

Im Januar schien die Welt noch in Ordnung, Corona war noch fern und wir trafen uns zu Motorrad-Vorträgen oder schauten spannende Flattrack-Filme. Endlich kam ich auch dazu, meinen Testbericht zur Triumph Scrambler 1200 XE zu posten, die ich schon Monate vorher gefahren war.

Februar

Anfang Februar freundete ich mich mit dem Thema Metallbearbeitung und Schweissen an, der Workshop im Craftwerk ist sehr zu empfehlen und wird nach wie vor angeboten.

Nach dem Snowboarden im Riesengebirge ging es gleich zu den Berliner Motorrad Tagen, um die Neuheiten für 2020 direkt in Augenschein zu nehmen. Die beiden XR-Modelle von BMW sind mir da besonders hängengeblieben.

Motorradrennen auf dem zugefrorenen Baikalsee? Warum nicht? Die Baikal Mile fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt und Indian Motorcycle und der Workhorse Speed Shop schickten die Appaloosa v2.0 an den Start.

März

Der März brachte Kuchen in Form einer Probefahrt der Cake Kalk und Cake Ösa im Craftwerk.

Die Streety durfte auch mal wieder ausrücken auf eine kleine Hausrunde an einem kalten, aber sonnigen Sonntagmorgen zum Schiffshebewerk Niederfinow.

Mario30095, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

Die Formel1 und ich in den letzten 35 Jahren

Vor ein paar Tagen fand der letzte Formel1 GP dieser Saison statt. Das diesjährige Saisonfinale stellte auch das Finale für RTL dar, die nach 30 Jahren F1-Übertragung den Staffelstab übergeben an Sky. Auch für mich wird das bedeuten, daß mangels Sky-Abo andere Serien in Zukunft Priorität haben werden. Zeit für einen kleinen Rückblick.

Seit ungefähr 1984 verfolge ich die Formel 1. Der erste F1 Grand Prix, an den ich mich bis heute erinnern kann, war der erste Grand Prix Sieg von Gerhard Berger 1986 in Mexiko. Damals war ich gerade bei Freunden in Wien zu Besuch und der ORF übertrug das Rennen live. Piquet, Mansell, Senna und Prost hießen damals die Gegner.

Ein paar Jahre später crashten Senna und Prost, was damals den WM-Ausgang besiegelte (Senna sollte in der Folgesaison seine Revanche bekommen):

Hängen geblieben ist bei mir auch noch der Große Preis der USA 1989. Damals für Christian Danner für Rial-Ford und stand in der Startaufstellung auf dem 26 und letzten Platz. Am Ende des Rennens fuhr er als vierter über die Ziellinie und erzielte das beste Ergebnis seiner Formel-1-Karriere.

Im Jahr darauf bügelte Mansell im Ferrari Gerhard Berger auf der Aussenbahn der berüchtigten Peraltada:

Ich erlebte Piquet, Prost, Senna und Mansell als Weltmeister und war geschockt, als an einem Wochenende in Imola erst Roland Ratzenberger und dann Ayrton Senna ihr Leben ließen.

Häkkinen, Raikönnen und Coulthard sowie den jungen Michael Schumacher sah ich um WM-Punkte balgen. Eddie Irvine war ein Spaß.

Warum der BER an meinem Motorradführerschein Schuld ist

An diesem Wochenende wird der Berliner Flughafen BER mit neunjähriger Verspätung eröffnet. Vor neun Jahren betrat ich eine Fahrschule in Marzahn um meinen Theorieunterricht zum Motorradführerschein zu beginnen (sogar mit Groupon-Gutschein). Ein Zufall? Nicht ganz.

Mein damaliger Job brachte im Schnitt ca. 120 Tage Dienstreisen im Jahr mit sich. Die meisten waren mit Flugreisen verbunden, ich war also fast wöchentlich in Tegel zu Gast. Anfangs sogar noch in Tempelhof, bevor dieser in 2008 zu machte. ÖPNV und Berliner Taxifahrer waren nicht mein Ding, so daß ich damals schon in den meisten Fällen mit meiner Vespa ET2 zum Flughafen zweitaktete.

Auch wenn es bei schlechtem Wetter oder im Winter eher unbequem war, sparte es mir Wartezeiten am Taxistand. Vor allem aber sorgte es für eine nicht unerhebliche Zeitersparnis. Wenn man morgens um 4:30 aufstehen muss um den 6:10 Flieger nach München zu erreichen machen 15 bis 30 Minuten mehr Zeit schon was aus.

Der bevorstehende Umzug des Flughafens nach Schönefeld hätte locker eine Verdopplung der Fahrzeit bedeutet. Die S-Bahn und der gelegentliche Regionalexpress wären keine wirkliche Alternative gewesen. Mit der 50er Vespa hätte ich aber auf der Stadtautobahn nix verloren gehabt.

So lautete meine halbwegs pragmatische Entscheidung, das Upgrade von einer 50er Vespa auf eine 300er Vespa vorzunehmen. Und das Eintrittsticket dafür war der Motorradführerschein.

Daß es dann statt einer Vespa 300 GTS eine BMW F650GS wurde, ist dann eine andere Geschichte. 

Vielen Dank, BER, für die neunjährige Verspätung. In der Zeit lernte ich über das Motorradfahren und dieses Blog viele, neue uns interessante Leute kenne und habe tolle Ort entdeckt. Und mittlerweile habe ich auch einen Job, in dem ich kaum mehr auf Dienstreise gehen muss. Vielleicht fahre ich trotzdem mal an den neuen Flughafen, nur um mal zu sehen wie es so ist.

Eine Sonntagsrunde durch die Schorfheide

Die neuen Reifen sind seid dieser Woche aufgezogen, bevor es kommende Woche damit nach Hamburg geht, wollte ich die Gummis erstmal bei trockener Witterung einfahren. Kurz nach acht am Sonntagmorgen rollte ich also bei frischen 6° aus der heimischen Garage und nahm erstmal die Autobahn Richtung Prenzlau unter die Räder bis zur Ausfahrt bei Chorin. Über den Feldern und Seen stand noch der Morgennebel, zwischenzeitlich fiel das Thermometer auf unter 3°, brrr.

Kurz nach der Autobahnabfahrt brach sich die Sonne den Weg durch die Wolken und bei tollem Morgenlicht hielt ich an um die Drohne das erste mal steigen zu lassen. Die herbstliche Bräunung der Blätter im Morgenlicht konnte schon mal was.

Überraschung: die 20. BMW Motorrad Days gehen 2021 nach Berlin

Gerade aus dem E-Mail-Postfach gefischt: BMW verkündet, dass nach insgesamt 18 Auflagen der BMW Motorrad Days in Folge in Garmisch-Partenkirchen das weltweit größte Treffen rund um die Marke BMW Motorrad 2021 in Berlin stattfinden wird.  BMW Motorrad will damit neue Wege mit der Traditionsveranstaltung einschlagen, die 2001 als BMW Motorrad Biker-Meeting im österreichischen Seefeld begann.

Genaueres zum Ort und Ablauf wurde noch nicht bekannt gegeben. Zum Hintergrund der Entscheidung schreibt die Pressemitteilung:

Die Entscheidung „BMW Motorrad Days goes Berlin“ wurde mit dem Ziel getroffen, für die Zukunft neue Wege der Markenentwicklung einzuschlagen, neue Konzepte zu entwickeln und den BMW Motorrad Days auf diese Weise weitere starke Impulse zu geben. Gleichzeitig stellt Berlin eine ideale Plattform für moderne urbane Mobilitätskonzepte auch auf zwei Rädern dar.

Mehr Urban und E-Mobility statt Rideouts über Alpenpässe? Klingt so.

Berlin durfte sich bereits über mehrere Pure & Crafted Festivals freuen. Motorrad und Party können wir hier. Ob das Brandenburger Umland ähnlich reizvoll für Motorradfahrer ist wie die Alpen wage ich zu bezweifeln. Aber ich stelle mich gerne als Tourguide für Rideouts zur Verfügung.

Ich bin gespannt, was BMW Motorrad an Infos zur Veranstaltung nachlegt. I keep you posted!

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