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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Autor: Alexander (Page 1 of 91)

Die Seidenstraße mit dem Motorrad erfahren

Wie ihr schon mitbekommen habt, waren wir gerade vier Tage auf Tour in Slowenien. Im Vergleich zu dem was Pamela Beckmann und Roland Stocker gerade unter die Räder nehmen ist das für’n hohlen Zahn. Die beiden sind vor ein paar Wochen aufgebrochen, um die alten Seidenstraße mit dem Motorrad zu bereisen.

Über Begegnungen mit Schwarzbären und ehemaligen TT-Rennfahrern sowie Kültür im Taurusgebirge lest ihr in ihrem  Blog, Updates gibt es auch bei Facebook und Instagram.

Gute Fahrt Euch beiden und tolle Erlebnisse. Nehmt uns weiter mit auf die Reise!

Alpenblitz 2018, Tag 1 – Katschberg, Nockalm bis Slowenien

Prolog

Wie jeder Alpenblitz fängt auch dieser mit der Anreise an, die nicht auf eigener Achse stattfindet. Ok, auf eigener Achse kam ich auf jeden Fall zum Flughafen Tegel, meine treue Vespa leistete wieder mal sehr gute Dienste als Lastesel.

Am Flughafen fragte mich der Security-Muckel, ob ich mit dem Piloten schon mal geflogen wäre. „Warum?“ „Weil Sie einen Helm dabei haben?“ Insofern beschloss ich, den Helm am besten gleich aufzuziehen, sehr zur Irritation der Businesskasper um mich herum.

Angekommen in München wurde ich von Sandra abgeholt und wir fuhren voller Vorfreude zum BMW Fuhrparkzentrum, um unsere Testbikes abzuholen. Und hier waren sie, tadaaa!

Es entsponn sich eine spontane Diskussion zwischen Sandra und mir, ob an der XR denn unbedingt die Koffer dran bleiben müssten. Sandra fand sie optisch eher herausfordernd. Nach einem kleinen verbalen Handgemenge einigten wir uns auf einen Kompromiss. Das Topcase kommt runter, die Seitenkoffer bleiben.

Wie immer bei der Übernahme fremder Bikes mach ich mir einen Kopf, was man wie wohin packen kann. In diesem Fall kam mein mitgebrachter Tankrucksack auf die GS, in dem die Drohne transportiert wurde. Die Klamotten blieben in meiner Rolltasche und in die Seitenkoffer der XR kam das Kameraequipment und die Wechselklamotten für tagsüber (Pulli an, Pulli aus, Regenklamotten). Sandras Rucksack verzurrten wir auf dem sehr breiten Heckträger der GS. So fuhren wir dann nach München rein, um bei Freunden zu übernachten und um etwas auf die bevorstehende Tour hinzuhibbeln.

Auf nach Österreich

Nachdem wir uns aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen durch den Münchner Berufsverkehr gequält hatten, trafen sich acht MotorradfahrerInnen an einer Tankstelle im Münchner Süden. Geplant hatte ich mit sieben Leuten, es wurden dann aber spontan noch einer mehr, denn Siggi hatte nach seiner vor kurzem beendeten vierwöchigen Italientour noch nicht genug vom Motorradfahren und schloss sich uns auf der Tour an.

Zu den Alpenblitz-Veteranen Thomas, Siggi und mir gesellten sie die „Neulinge“ Sandra, Amelie, Tim, Florian und Tom. Nach einer kurzen Routenbesprechung rollten dann eine S1000 XR, G310 GS, F800 GT, F800 GS, R1200 R, R1200 GS Adventure und eine 28 Jahre alte Honda VFR 750 auf die Autobahn Richtung Salzburg.

Unterwegs schaute ich des öfteren in den Rückspiegel und grinste in meinen Helm hinein, wenn ich die Perlenschnur der anderen sieben Motorräder sah – die gehörten alle zu mir. Die knapp zwei Stunden bis Radstadt gingen relativ ereignislos vorbei, die vor uns liegende Regenfront lichtete sich etwas. Autobahn fahren in Österreich ist auch etwas spannender als in Deutschland, die Blicke auf die Berge links und rechts der Asphaltbandes machen es ganz kurzweilig.

Dann aber Kurvenattacke. Über Obertauern und Tweng ging es Richtung Katschbergpass, trotz leichtem Regens war gepflegtes Angasen möglich und trotz sehr offensiver Fahrweise verlor ich meinen Mitfahrer Tim nicht im Rückspiegel. Ich mag es mit Leuten unterwegs zu sein, die ihr Fahrgerät beherrschen.

Mittagspause machten wir dann bei Guntram Peter Kassmannhuber in Kremsbrück, eine kleine Stärkung vor dem Kurventanz durch die Nockalmstrasse musste sein. Obwohl die Kasspatzn, die sich Siggi und Sandra teilten locker für vier Personen gereicht hätte. Kurze Zeit später drückten wir an der Mautstelle in Innerkrems 12 € pro Nase ab. Sehr gut investierte Euros, wie sich nur kurz später herausstellen sollte. Die 35 Kilometer Kurvenalarm bis Reichenau sind jeden Cent wert. Großartige Natur, gut ausgebaute Strasse und Kurven, Kurven, Kurven! Dies war mit Sicherheit der Höhepunkt unseres ersten Tourtages.

In Reichenau nahmen wir die acht Kilometer Anstieg bis zur Turracher Höhe noch schnell mit um nach einem kitschigen Erinnerungsfoto wieder den Abstieg und die weitere Route Richtung Villach unter die Räder zu nehmen.

Ziemlich genau im Westen von Villach liegt die Villacher Alpenstrasse, die wir am Nachmittag in Angriff nehmen. Sie führt einmal den Villacher Hausberg Dobratsch rauf und wieder runter. Auch hier latzen wir 11€ an der Mautstelle ab, doch irgendwie fühlen die sich nicht so gut an wie bei der Nockalmstrasse. Kurven gibt es auch hier genug, aber man fährt fast komplett durch den Wald und es wirkt wie im Tunnel. Kurvig und kurzweilig war es zwar schon, aber nicht so spektakulär wie erwartet. Auf der Fahrt den Berg hinab halten wir noch am Aussichtspunkt „Rote Wand“ und luschern schon mal Richtung Slowenien, unserem heutigen Etappenziel.

Kurz hinter dem Mauthäuschen kam die Kaffeefahrt-Fraktion zu ihrem Recht und es wurde pausiert bei Topfenstrudel und Cappucino. Die Motorräder kamen kurze Zeit später zu ihrem Recht beim letzten Tankhalt des Tages kurz vor dem Wurzenpass. Der folgende Anstieg zu Passhöhe war einer der steilsten des Tages, über etwas mehr Leistung bei der pilotierten G310 GS hätte ich mich hier gefreut. Aber dann regeln wir das eben über die Drehzahl. Kurz vor der slowenischen Grenze erinnerte ein alter Panzer an die kriegerische Geschichte in der Gegend. Ein paar Kilometer erreichten wir in Podkoren unser Quartier.

Hier hatte ich im Apartments Belopeški Dvori für uns alle ein Nachtlager reserviert. Im 16. Jahrhundert unter den Habsburgern wurde das Gebäude als Residenz errichtet, nun beherbergte uns das kuschelige Haus für eine Nacht. Gegenüber im Hotel Vitranc nahmen wir nicht nur unser Stiefelbier, sondern aßen auch ein derart leckeres Abendessen, was wir in dieser Abgeschiedenheit nicht erwartet hätten. Der Küchenchef erläuterte uns höchstpersönlich die Spezialitäten des Tages und sowohl das Gemüserisotto als auch das Steak in Trüffelsoße waren unglaublich exzellent. Und das alles für einen derart fairen Preis. Irre. Ein paar Biere und Schnäpse später verkrümelten wir uns ins Bett und grunzten glücklich und zufrieden dem kommenden Tag entgegen.

Aufgrund des Autobahn-Anteils am Vormittag machten wir an diesem Tag 550 Kilometer Strecke. Die Route könnt ihr bei Rever einsehen oder hier als GPX downloaden.

Craftwerk – the Motorcycle CoWorking Space

Einige Jahre habe ich als Freelancer in verschiedenen Bürosituationen gearbeitet. Zum Teil zu Hause, wo man gerne bis zum Mittag im Schlafanzug am Rechner saß, bevor der Hunger einen aus dem Hause trieb. Zur Prävention der sozialen Verwahrlosung mietete ich mir dann einen Raum in einem Gemeinschaftsbüro in Neukölln, direkt am Kottbusser Damm, einschliesslich täglicher Milieustudien. Lustig wars.

Jetzt bin ich wieder fest angestellt. Wäre ich das nicht, würde ich sofort ins Craftwerk ziehen. In einem denkmalgeschützten Fabrikgebäude in Tempelhof, unweit vom Flughafenfeld und direkt am Teltowkanal entsteht auf 4 Etagen die perfekte Kombination aus Werkstatt und Office. Auf vier Etagen à 540 qm, mit 300 qm Dachterrasse und Blick über Berlin, Indoor-Stellplätze und Gemeinschafts-Schraubergarage inklusive.

Komplettiert wird das durch Lounge, Bar, Cafe und Eventspace. Entstehen soll hier ein Creative-Hub für Produkt- & Grafikdesign, Beratung & Workshops, Photographie, Architektur & Verlagswesen. Tagsüber arbeiten und abends schrauben, alles im gleichen Gebäude, nur ein paar Meter entfernt.

Hinter dem Projekt stecken die in Berlin üblichen verdächtigen motorradbegeisterten Menschen, unter anderem die Craftrad-Crew, der Fotograf Tim Adler oder Cäthe Pfläging von den Curves.

Wenn Du also endlich mal mit Menschen in einem Büro sitzen willst, die nicht von Deinem Benzingequatsche genervt sind und die vielleicht noch den einen oder anderen Schraubertipp haben, dann ist hier deine Chance. Schau Dir die unterschiedlichen Mitgliedschaften an und signalisiere den Jungs und Mädels schon mal Dein Interesse, dann kommt das Projekt auch zum Fliegen.

Alpenblitz 2018 – es geht bald los

Im Flur der Wohnung wachsen derzeit mehrere Stapel an Dingen: Motorradzeugs, Klamotten und Technik. Das kann nur eines heissen: die Motorradtour steht kurz bevor! Yeah!

Kommenden Mittwoch werden Sandra und ich die Testmotorräder bei BMW in München übernehmen. Mit der G310GS tritt das das kleinste Bike aus dem Adventure-Segment von BMW Motorrad gegen das stärkste an, die S1000XR.

Die kleine durfte ich schon bei der Premiere in Barcelona um den Montserrat jagen und es war ein wirklich großer Spaß. Sehr gespannt bin ich auf die XR, die Potenz des verbauten 1000er-Vierzylinders durfte ich in der ungezügelten Fassung ja bereit beim Alpenblitz 2016 in Form der S1000 RR erleben.

Donnerstag Morgen treffen sich dann sieben Menschen auf einer Tankstelle im Südosten von München in leicht hibbeliger Vorfreude, because Motorradtour. Die Kettenritzel-Crew hat dieses Jahr ein paar neue Mitglieder, es ist auf jeden Fall die größte Gruppe, die sich bisher zu einer meiner Touren versammelt hat.

Das Ziel ist bekannt, wie werden nach Slowenien fahren, die Route hatte ich Euch im Januar bereits vorgestellt. Machte mir die Wettervorhersage in den letzten Tagen noch etwas Sorge ob der vielen angesagten Gewitter, scheint es sich gerade etwas zu beruhigen. Ganz trocken werden wir wohl nicht durchkommen, aber das muss ja auch nicht. Hauptsache mit lustigen Menschen Motorrad fahren!

Wir werden von unterwegs hauptsächlich auf Instagram posten, folgt da gerne dem Häschtäg #alpenblitz218. Und ich muss jetzt los, weiterpacken!

Der Heckumbau der Yamaha MT-07 oder einmal das JvB Moto-Komplettpaket, bitte!

Nach dem Frontumbau der MT-07 war ich angefixt (lies hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3 dazu). Tagelang lungerte ich im Webshop von Kedo um die JvB Moto-Teile für den Heckumbau, doch die standen immer auf „nicht lieferbar“.

Ein Anruf beim Kedo-Support später war ich schlauer. Sie bekämen immer wieder Nachschub, doch wäre das nie ausreichend, um die komplette Nachfrage zu stillen. Ich solle trotzdem bestellen und wäre dann in der Warteschleife für die Teile. Lustigerweise bekam ich die Teile dann bereits eine Woche später geliefert. So fehlten mir nur noch ein paar freie Tage, um den Stellplatz in der Garage in eine Schrauberwerkstatt umzuwandeln.

Die Teile kamen zwar alle mit einer Anbauanleitung, aber bevor was neues dran kann, muss das alte erstmal ab. Als ich mir die MT kaufte, legte ich mir auch gleich ein Werkstatthandbuch zu. Dies gab mir einen guten Überblick über den Aufbau des Motorrades und zeigte mir, wo wie welches Teil befestigt war.

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The Motocycle Pow Wow X Petrolettes Warm-Up

Honda Pressetag 2018 Teil 2: die heissen Eisen CB1000R und Fireblade

Nachdem ich am Vormittag des Honda Pressetages die Honda Goldwing und Africa Twin Adventure Sports ausführte (hier gehts zum Bericht), waren am Nachmittag die CB-Familie und die Fireblade dran.

Honda CBR1000RR Fireblade SP

Die Fireblade ist jetzt keine Modellneuheit, aber nachdem sie beim letztjährigen Honda Pressetag mein Favorit war, gab ich ihr nach dem Mittagessen auf einer kurzen Runde die Sporen. Am morgen war mir der Mike Frison bereits auf der Fireblade entgegengekommen und der Klang der Akrapovic-Auspuffanlage war der Hammer. Zeit, dies selber zu geniessen.

Die Fireblade ist meiner bescheidenen Meinung nach der bestaussehendste Supersportler (gut, die Ducati Panigale darf sich gerne daneben stellen). Ein sehr schön gezeichnetes Package, garniert mit Feinheiten wie einem Öhlinsfahrwerk und in diesem Fall eben dem Akra plus noch einigen Carbonteilen. Hat man sich beim aufsteigen ins Motorrad integriert, sitzt man deutlich vorderradorientiert. Nicht unangenehm, man wird eine Einheit mit der Maschine, die auch hier im Stand aus ihren Sportambitionen keinen Hehl macht.

Jetzt aber raus aus der Ortschaft und den Gashahn aufgezogen. Bääääm, geht das nach vorne. Das Fahrwerk bügelt auch schlechtere Landstrassen glatt wie ein Babypopo und der Akrapovic dient sehr zuverlässig als akustischer Drehzahlmesser: ab 5.000 U/min feuert der ein Konzert ab wie die Trompeten von Jericho. Lieber Wetteraukreis, es tut mir sehr leid, daß ich Eure Mittagsruhe gestört habe, aber dieses akustische Spektakel musste ich einfach auskosten.

Sehr gerne würde ich die Fireblade mal auf der Rennstrecke bewegen, um sie so richtig auszukosten. Und meinen Führerschein nicht zu riskieren. Dann käme auch der eingebaute Laptimer zum Einsatz, den man über einen kleinen Schalter am linken Griff triggert. Großartiges Detail an einem sehr rassigen Motorrad.

Honda CB1000R

Jetzt aber zu dem Bike, auf das ich im Vorfeld am meisten gespannt war, der neuen Honda CB 1000R, die Honda zum Familienoberhaupt der Neo Sports Café Familie gemacht hat.

Mit dem Design des Vorgängers hat die CB1000 so garnichts mehr gemeinsam. Aus meiner Sicht ist das nur ein Vorteil, wenn man sich das Ergebnis anschaut. Ein modern gestyltes Naked Bike mit hochwertigen Oberflächen und einer Formensprache, die klassische Elemente auf eine moderne Art und Weise zitiert. Die Materialanmutung ist wirklich sehr gut, gebürstetes Alu und lackiertes Metall wohin man blickt, nur sehr wenig Kunststoffteile kommen zum Einsatz.

Gerade die CB1000R+ mit ihrer Soziussitzabdeckung ist die moderne Interpretation eines Café Racers. Und racen kann man sehr gut mit der Maschine, wird sie doch von einem Aggregat vorangetrieben, was auf dem 2006er Fireblade-Motor (Typ SC 57) basiert. Aus 998 ccm Hubraum wird eine Spitzenleistung von 107 kW (145 PS) bei 10.500 U/min produziert, kombiniert mit einem Drehmoment von 104 Nm bei 8.250 U/min. Angesteuert wird die Leistung durch einen elektronischen Gasgriff (Throttle by Wire) mit drei Fahrmodi sowie einen zusätzlichen Benutzermodus. Das Bike verfügt außerdem über eine Anti-Hopping-Kupplung, eine Motorbremse, HSTC-Traktionskontrolle, vollständige LED-Beleuchtung und eine LCD-Instrumenteneinheit.

Aber genug der Fakten, wie fährt sie sich denn? 145 PS bewegen hier 212 kg durch die Gegend, langweilig wird das also nicht. Zumal die Plus-Version mit Quickshifter kommt und das steppen durch die Gänge noch einfacher macht. Im mittleren Drehzahlbereich bietet der Motor einen deutlichen Anstieg des Drehmoments (neudeutsch Torque Ramp genannt), dies ist das Sahnehäubchen auf der Kurvenjagd mit dieser Maschine. Sanft und seidig schiebt der Motor einen durch die Ortschaft, nach dem Ortsschild schnellt die CB drahtig nach vorne und saugt den Asphalt förmlich auf.

Sehr bereitwillig lässt sich die Maschine in Kurven dirigieren, sollte man etwas zu optimistisch in die Kurve eingelenkt haben, bauen die 310er Doppelscheiben mit Vierkolbenbremszangen vorne den Geschwindigkeitsüberschuss rasch und kontrolliert ab. Steigt man übrigens heftiger in die Eisen, setzt automatisch der Warnblinker ein, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen.

Das Bike ist wirklich eine Performance-Maschine im Anzug. Wie James Bond im Brioni: stets gut angezogen aber jederzeit in der Lage, die Bösewichte mit dem kleinen Finger auszuknocken. Es gefällt mir wirklich gut, daß das Bike seine eigene, klassische Formensprache mitbringt, ohne auf Krampf retro sein zu wollen. Und dabei auch eine Performance mitbringt, die ihresgleichen sucht. Lediglich über den Auspuff müssten wir nochmal reden, Honda.

Letztes Jahr konnte ich auf dem Honda Pressetag die Kollegen Schaaf und NastyNilz kennen lernen. Dieses Jahr haben wir uns um einen Tag verpasst, aber auch die beiden haben fleissig getestet und deren Eindruck will ich Euch nicht vorenthalten:

Mehr zur CB1000R auf der Honda Website.

Honda CB300R und CB125R

Nach der großen 1000er nahm ich mir anschliessend die beiden kleinen Geschwister CB125R und CB300R vor. Die Formensprache teilen sie mit der großen Maschine, doch kommt hier statt Alu Kunststoff zum Einsatz. Auf den ersten Blick unterscheiden sich beide Maschinen vor allem durch die Auspuffführung. Die 125er hat einen untenliegenden Auspuff mit Stummelendrohr, die 300er führt die Abgase herkömmlich rechts über ein Endrohr ab.

So richtig Fahrspaß kam allerdings bei beiden nicht auf. Die Motoren wirkten zugeschnürt und brachten die Maschinen nur langsam auf Trab. Wenn ich im Vergleich sehe, welchen Spaß ich letztes Jahr auf der Honda MSX125 hatte oder welche Performance meine Vespa 300 GTS Super bietet, dann bieten beide in diesen Hubraumklassen mehr Fahrspaß. Und die CB300R hat etwas mehr Leistung als meine Vespa und wiegt sogar noch zehn Kilo weniger.

Fazit

Der Honda Pressetag bot wieder einen kompakten Überblick über die aktuelle Honda Modellpalette in entspannter Atmosphäre. Besonders die CB1000R hat mich sehr beeindruckt, ebenso wieder aufs neue die Fireblade. Und die Erfahrung der Goldwing war ein schöner Einblick für ich in die Faszination einer Fahrzeuggattung jenseits des mir gewohnten. Vielen Dank an Honda Motorrad für die Einladung und an Gerhard „Gasgriffsalat“ Rudolph für die tollen Bilder und das Bahnhofs-Shuttle.

Einen ausführlichen Bericht über den Honda Presstag findet ihr auch drüben auf Kraftrad.com.

Shakedown-Run mit der umgebauten MT-07 durch Polen und die Uckermark

Achtung, der folgende Beitrag wird sehr viele Bilder meines Motorrades vor Natur enthalten. Because Motorcycle!

Still war es in den letzten Tagen hier, obwohl viel passiert ist. Mopped fahren, Mopped schrauben, wieder Mopped fahren. Ich konnte die Tage nutzen, um den Heckumbau meiner MT-07 umzusetzen. Die Umbauarbeiten werde ich Euch noch separat Schritt für Schritt vorstellen. Aber jetzt erstmal zeige ich Euch das Endergebnis.

Die frisch fertiggestellte Yamaha führte ich heute auf einen Shakedown-Run aus und dafür wählte ich eine Strecke, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gefahren bin. Über Bad Freienwalde und Hohenwutzen ging es nach Polen, dann der Oder längs bis Schwedt und zurück über Angermünde und den Werbellinsee. Bei perfektem Bike-Wetter konnte ich einfach nur das Bike und die Strasse geniessen.

Ach ja, abgefallen ist auch noch nix.

Im brandenburger (Ur-)wald

Im brandenburger (Ur-)wald

Im brandenburger (Ur-)wald

Im brandenburger (Ur-)wald

Im brandenburger (Ur-)wald

Im brandenburger (Ur-)wald

Papengrundschanze in Bad Freienwalde

Papengrundschanze in Bad Freienwalde

Papengrundschanze in Bad Freienwalde

Papengrundschanze in Bad Freienwalde

Denkmal für die Schlacht bei Cedynia / Polen auf dem Czcibor-Berg

Denkmal für die Schlacht bei Cedynia / Polen auf dem Czcibor-Berg

Am polnischen Oder-Ufer kurz vor Schwedt

Am polnischen Oder-Ufer kurz vor Schwedt

Das Bild hier gibt es auch mehrfach mit meiner alten BMW F650 GS

Das Bild hier gibt es auch mehrfach mit meiner alten BMW F650 GS

In der Altstadt von Angermünde

In der Altstadt von Angermünde

Am Grimnitzsee

Am Grimnitzsee

Am Grimnitzsee

Am Grimnitzsee

Liebes Mammut, bitte nicht aufs Mopped kacken

Liebes Mammut, bitte nicht aufs Mopped kacken

Gute Tarnung ist alles

Gute Tarnung ist alles

Honda Pressetag 2018 Teil 1: Honda Goldwing und Africa Twin Adventure Sports

Bereits zum zweiten Mal hatte ich das Vergnügen, beim Honda Motorrad Pressetag dabei sein zu dürfen. Dieses Jahr fand das Event nicht im beschaulichen Weibersbrunn statt sondern an der Honda Akademie in Erlensee.

Dort konnten wir uns nach Herzenlust durch fast die ganze Palette der 2018er Honda Neuheiten testen, lediglich die Cub und die neue Monkey konnten noch nicht erfahren werden.

Im Laufe des Tages konnte ich die folgenden Motorräder bewegen:

  • Honda GL1800 Gold Wing
  • HondaAfrica Twin und Africa Twin Adventure Sports
  • Honda CB1000+
  • Honda CB1000 R
  • Honda CB125 R
  • Honda CB300 R

Im ersten Teil möchte ich Euch gerne die Gold Wing und die Africa Twin Adventure Sports vorstellen.

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The Vintagent Original: Custom Revolution

Custom Revolution ist die erste große Museumsausstellung, die das neue, zeitgenössische Motorrad „Alternative Custom“ oder „Alt.Custom“ feiert. Kuratiert von Paul d’Orleans präsentiert die Ausstellung erstmals an einem Ort die Arbeiten der bedeutendsten Motorradbauer der letzten zehn Jahre, darunter internationale Stars wie Ian Barry, Shinya Kimura, Roland Sands. Dabei sind auch drei deutsche Beiträge: der Ehinger Kraftrad Speedster, die White Phantom von Kingston Custom und als eines von mehreren Elektromotorädern der BMW C Evolution Umbau von Krautmotors.

The Vintagent Original: Custom Revolution from The Vintagent on Vimeo.

Dieser Kurzfilm ist Teil des kommenden Dokumentarfilms ‚Oil In The Blood‘ von Regisseur Gareth Maxwell Roberts (ja, der vom Bike Shed London).

Die Ausstellung ist noch bis März 2019 im Petersen Automotive Museum in LA zu sehen.

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