Kettenritzel.tv Ausgabe 2: Navigation und Routenplanung

Für die zweite Ausgabe von Kettenritzel.tv bin ich vom Keller an meinen Esstisch umgezogen und gebe einen knapp viertelstündlichen Rundumschlag zum Thema Navigation und Routenplanung. Darin kommen vor:

Und ja, es sind auch Papierkarten anwesend!

Zum Thema Vloggen muss ich noch einiges optimieren, Tonqualität, kürzere Sätze, weniger Ähms, aber die Lernkurve ist steil und es macht Laune. Euch hoffentlich auch!

Advertisements

MotorCircus presents Mission South

Nach Mission Manx haben die Jungs von MotorCircus ihr nächstes Abenteuer in Filmform dokumentiert. Ihre „Mission South“ hat sie nach Afrika bis nach Gambia geführt, um dort ihr Benefiz-Projekt zu unterstützen.

Der Film hat am 22. April im Roadrunners Club in Berlin Premiere. Den Trailer könnt ihr jetzt schon hier sehen:

MotorCircus Presents Mission South Trailer from Schütze on Vimeo.

Trial fahren in Jueterbog / Altes Lager

Letztes Jahr hatte ich viel Spaß beim Trialkurs mit Elmar Heuer in Jueterbog südlich von Berlin.

Auch in diesem Jahr ist Elmar wieder auf dem großen und weitläufigen Gelände rund um den Flugplatz Altes Lager zu Gast. Der erste Termin ist am erste April-Wochenende. Es locken ein individuelles Training, kleine Gruppen und interessante Geländeschwierigkeiten. Buchbar sind ein Eintages- und ein Zweitageskurs.

Die Trainingsgruppen werden individuell nach den Fähigkeiten und Vorkenntnissen der Teilnehmer eingeteilt. Für Teilnehmer mit eigenem Trialmoped kostet der Tageskurs 85€, mit gestelltem Trialmoped kostet es 145€. Alle Details könnt ihr nachlesen auf Elmars Homepage unter www.trialschule.de.

Berliner Motorrad Tage 2017

Woran merkt man, daß in Berlin Frühlingswetter ist? Vor der Messe Berlin stehen nicht nur eine Menge Leute, im Gegensatz zum regnerischen letzten Jahr parken auch hunderte von Motorrädern. Auf den Berliner Motorrad Tagen könnt ihr dieses Wochenende fast alle Modellhighlights der neuen Saison Probe sitzen, es sind auch bei vielen Händlern Frühjahrsschnäppchen bei Klamotten und Helmen zu machen.

Hier ein paar Eindrücke in Bild und Video, die Messe hat heute bis 20 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 09-18 Uhr.

Gareth Roberts Honda Dominator

Seit Kiddo Motors damals ihren Kiddo Uno-Umbau vorgestellt hatten, schleiche ich gedanklich um einen Honda Dominator rum. Noch heute könnte ich mich in den Allerwertesten beissen, daß ich vor zwei Jahren nicht die Gelegenheit beim Schopfe gepackt hatte, als hier in Berlin eine NX650 in gutem Zustand mit wenig Kilometern für 1.000 € zum Verkauf stand. Ein leichtes, agiles Motorrad mit schönem Einzylinder-Punch und viel Braaaap. Mittlerweile haben die Preise auch bei diesem Modell angezogen und es wird immer schwerer, was gutes zu finden.

Mit etwas Kleingeld in der Tasche habt ihr jetzt die Gelegenheit, einen ziemlich makellosen Umbau zu erwerben, denn Gareth Roberts von The Bike Shed verkauft seine Dominator, weil bereits diverse Folgeprojekte anstehen.

Der Umbau wurde von Will Allen / Café Racer Customs und DeBolex Engineering durchgeführt. Sehr aufgeräumt und mit vielen hochwertigen und teilweise selbstgefertigten Teilen neu aufgebaut, macht diese Maschine sicherlich einen Höllenspaß zu fahren. Diese Umbauqualität ist hat ihren Preis, aber wie schon Rusty Butcher sagte:  “Good shit ain’t cheap, cheap shit ain’t good”.

Die Spezifikationen belasse ich mal in englisch:

  • 2000 Honda Dominator with later 2005 NX engine with 13k kms.
  • Top end rebuild. Full engine paint by DeBolex.
  • Harley Davidson 36mm Mikuni Flatslide with accelerator pump with large Ramair filter.
  • Fully modified and cleaned up frame, finished off with LED integrated strip tail light seat hoop in a black satin powder coated finish.
  • Custom ally seat base with Glen Moger seat.
  • Bare metal CG custom mounted tank, finished with a lacquer and graphics by Keith @ Khameleon Customs.
  • Honda CRF 250 front end, with 100mm travel removed, satinised and re-anodised legs.
  • Paioli rear shock with uprated and black finished spring.
  • One-Off ally swing arm converting the bike to a linear setup.
  • Front wheel reduced from 21 to 19″ and stock 17″ rear.
  • New front and rear wheel bearings, and header bearings.
  • Powder coated rims with re-laced stainless spokes.
  • Heidenau Scout chunky tyres.
  • CRC rear wheel stainless 20mm spindle conversion, with Billet CRC
  • Caliper hanger on rose jointed torsion arm.
  • CRC faceted aluminium mudguard and hugger, powder coated.
  • CRC custom Stainless steel numberplate bracket, with integrated indicator mounts.
  • CRC custom wiring loom, boasting separate ignition loom for conversion back to a parred down bike for flat tracking.
  • CRC detailed custom mounted Shorai battery hidden in swingarm.
  • Rebuilt starter motor.
  • CRC custom engine mount kit, including custom starter relay and main fuse positioning. All spacers and tie bolts are stainless steel.
  • CRC custom exhaust modifications, including black chrome silencer with removable baffle.
  • Exhaust Zircon coated gun metal grey .
  • CRC custom CDI under tank mount.
  • CRC custom stanchion guards in aluminium.
  • Renthal handle bars in black satin.
  • Motogadget mini speedo mounted on custom billet bracket with warning light cluster.
  • Front fog lamp headlight in satin black finish, mounted on billet bracket.
  • Renthal grips.
  • Brembo master cylinder with reserve separately mounted.
  • Micro LED prism indicators
  • Comes with 320mm front disc conversion bracket and bespoke 320mm front disc.

Alle Informationen und weitere Bilder findet ihr bei den Bike Shed Classifieds.

Quantified Rides

Hand aufs Herz: was zeigt Euer Fitbit oder Fuelband für heute an? Sind die 100% schon erreicht? Oder müsst ihr noch einmal um den Küchentisch laufen um Euer Tagesziel zu erreichen? Habt ihr nach Messung Eurer Schlaf-App letzte Nacht genug Tiefschlaf bekommen?

Tracking Devices und Apps haben in den letzten Jahren erheblich dazu beigetragen, sich selber oder seinen Alltag komplett messbar zu machen. Und übertragen auf Autos und Motorräder ist die Messvielfalt, die vor ein paar Jahren noch einem Nissan GT-R vorbehalten war, mittlerweile in fast jedem Mittelklassewagen serienmäßig zu haben.

Doch auch Fahrer älterer Autos und Motorräder können viel tieferen Einblicke in das Innenleben ihrer Fahrzeuge bekommen, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Zwei Devices zur Quantifizierung Eurer Fortbewegungsmittel möchte ich Euch heute hier vorstellen: das Pace-Dongle und die motogadget m.unit blue und m.ride-App.

Pace
Pace bietet einen Bluetooth-Dongle an, der in die ODB2-Schnittstelle des Autos eingesteckt wird, die normalerweise von der Werkstatt zum Auslesen der Motordaten genutzt wird. Diese Schnittstelle ist bei allen Autos in Europa gesetzlich vorgeschrieben ab Baujahr 2001 (Benziner) und Baujahr 2004 (Diesel). Darüber hinaus sind die meisten Autos ab Baujahr 1996 bereits freiwillig mit einer solchen Schnittstelle ausgestattet worden.

Über die verbundenen Smartphone App wird eine laufende Analyse der Fehlercodes möglich wie auch ein Performance Monitor, die Erfassung der Benzinkosten, das Finden der billigsten Tankstelle im Umkreis und Tipps zum Spritsparen. In Notfallsituationen kann automatisch Hilfe gerufen werden.

Während der Fahrt liefert PACE alle relevanten Informationen zur Fahrt. Der PACE Performancemonitor liefert alle Infos zu Drehzahl, Motorauslastung und Querbeschleunigung. Der Timeline Mode wird aktiviert, sobald der Motor aus ist. Du kannst deine zurückgelegten Strecken in deinem Fahrtenbuch als „Privat“ oder „Geschäftlich“ kennzeichnen, Spritkosten für Tankstopps eingeben und erfahren wie viel Geld du gespart hast.

Ich habe den Pace-Dongle in unserem 10 Jahre alten Ford getestet. Anfänglich überwiegte noch die Begeisterung, weil es blinkte, Daten auslas und ein netter Spielkram war. Aber nach zwei Tagen war für mich kein konkreter Nutzwert zu erkennen. Stauwarnung und Routenplanung kann die Google Maps-App auf dem Handy auch, Drehzahl, Geschwindigkeit und Tankanzeige habe ich auch in den analogen Anzeigen vor der Nase und die Querbeschleunigung in einem 1,7 Tonnen schweren Kombi ist so spektakulär nicht, als das sie einer separaten, digitalen Darstellung bedürfte.

So schickte ich den Pace-Dongle nach dem ersten Test wieder zurück an den Hersteller, da für meine Anwendungssituation der Nutzwert zu gering war.

motogadget m.unit blue und m.ride-App
Im Gegensatz zum Pace-Dongle konnte ich die m.unit und m.ride-App von motogadget noch nicht persönlich testen. Aber alleine von der Papierform her zu urteilen, ist dem Berliner Unternehmen hier ein echter Meilenstein gelungen. Viele Custombike-Schmieden wie Urban Motor oder Revival Cycles schwören auf die Komponenten aus Kreuzberg. Die schon seit längerem verfügbare m.unit sorgt für Zuverlässigkeit und Simplifizierung in den Kabelbäumen alter Motorräder und eröffnet neue Möglichkeiten in der Gestaltung der Fahrzeugelektrik.

Die neue ‚m.unit blue‘ von motogadget ist die erste Steuerbox für Motorräder mit Bluetooth LE. Damit ist überall und jederzeit ein Datenaustausch über die m.ride App möglich. Setup, Diagnose und Keyless-Go sowie die Fahrzeugverwaltung mit Wartungsmanagement sind so jederzeit mit dem Smartphone einstellbar bzw. abrufbar. Aber auch ohne App lässt sich mit der m.unit blue ein minimaler Kabelbaum erstellen. Tastersteuerung, Sicherungen, Blinkrelais, Alarm etc. sind in der kleinen Box enthalten. Wie das Zusammenspiel zwischen m.unit und m.ride-App funktioniert, zeigt der folgende Produktfilm.

Heiko Stahl von motogadget war so freundlich, mir ein paar Fragen zum neuen System zu beantworten:

Es fing an mit hochwertigen Instrumenten, Blinkern und Armaturen, die sich in der Customszene einer regen Beliebtheit erfreuen. In den letzten Jahren kamen beispielsweise mit der m.unit vermehrt elektronische Schalt- und Steuerungselemente mit ins Programm. Wie hat sich diese Weiterentwicklung des Produktportfolios ergeben?

„In der Hauptsache entstand dies einfach durch den Bedarf der Custom-Szene, mit der wir von Anfang an vernetzt waren. Teilweise auch durch die Entwicklung bei elektronischen Komponenten und den resultierenden Möglichkeiten.

Begonnen hatte es mit extrem kleinen Blinkrelais und Produkten wie dem berührungslosen Zündschloss m.lock. Dann kam schnell die erste Version der m.unit dazu. Diese Produkte unterstützten die Umbauer in Ihrem Ziel nach einer ‚cleanen‘ äusseren Erscheinung der Bikes. Das gilt zum einen für die Reduzierung des vorhandenen Kabelbaums und die mögliche Verwendung von sehr dünnen Kabeln für die Schaltsignale der Lenkerarmaturen. Dies erleichtert beispielsweise die versteckte Verlegung der Kabel im Lenker oder Rahmen. Zum anderen ist Bauraum in Custombikes immer ein begrenztes Gut und jeder nicht benötigte Zentimeter erhöht den Gestaltungsspielraum.

Dann kam vor einigen Jahren die New-Custom-Welle dazu und bei den alten Japanern und BMWs musste meist auch der marode Kabelbaum erneuert werden. Viele Werkstätten und Privatschrauber schätzen den relativ einfachen Aufbau eines Kabelbaums mit der m.unit. Dazu kommen die Möglichkeiten der modernen Elektronik.
Ein anderer Bereich unserer Schaltelektronik ist die Adaptierung von digitalen Bussignalen bei bestimmten moderneren Motorrädern. Hier bieten wir für einige ausgesuchte Marken und Modelle die Adapter an, ohne die man an die digitalen Signale nicht mehr heran kommt. Das betrifft den Wechsel von Instrumenten und Warnleuchten.“

Mit der m.ride-App hätten Sie sich beispielsweise erstmal auf die Bordnetzdiagnose beschränken können. Stattdessen umfasst die App unter anderem ein Logbuch, den fürs Motorrad passenden motogadget-Produktkatalog, Motorraddokumente und eine Wartungsübersicht, quasi ein komplettes Ökosystem rund ums Motorrad. Warum diese Vielfalt gleich zum Start der App?

„Als wir die m.unit blue mit Bluetooth planten, war durch die Verbindung zum Smartphone auch die Verbindung ins Internet vorhanden. Das hat uns sofort auf eine grosse Sammlung möglicher Funktionen gebracht. Teilweise musste diese Funktionsliste wieder stark konsolidiert werden, um die technische Umsetzung zu gewährleisten und auch den Benutzer nicht zu überfordern. Von Apps erwartet man normalerweise die Lösung einiger weniger Probleme.

Wir versuchen uns im ersten Schritt auf die Funktionen in Kombination mit der m.unit und den vielfältigen Wartungsfunktionen zu konzentrieren. Im Grunde geht es hier um das Fahrzeug bzw. den eigenen Fuhrpark und den damit verknüpften Daten. Aber auch das ist schon recht umfangreich geworden. Trotzdem bleiben uns noch viele Ideen für zukünftige Module und Funktionen, die dann wahrscheinlich auch andere Bereiche des Motorrades und dessen Verwendung abdecken.

Übrigens enthält die App nicht nur unseren Produktkatalog. Wir arbeiten mit anderen namhaften Zubehörherstellern zusammen und weitere werden hoffentlich dazu kommen. Bei den Verschleissteilen sind ebenfalls tausende von Teilen in der Datenbank angelegt und bereits den jeweiligen Modellen zugeordnet. Die umfassende Datenbank zu Fahrzeugen, technischen Daten, Verschleissteilen und Betriebsstoffen übersieht man leicht, ist aber ein wichtiger Faktor für die Verwendung der App.“

Wie sieht die Weiterentwicklung der m.ride-App aus? Planen Sie weiter Features oder die Integration von Partnern? Wenn die Wartungsübersicht mir anzeigt, daß Gabelöl und Bremsbeläge fällig sind, könnte ich die doch auch gleich über die App bestellen?

„Es ist nicht unser Ziel, mit der App ein eCommerce-Betreiber oder Marktplatz zu sein. Der Motorradmarkt ist nicht riesig, dazu sehr fragmentiert. Um den gesamten Markt abzudecken, bräuchten wir viele Partnern on-board und viele kaufende Nutzer damit es rentabel wird. Das sehen wir momentan nicht als unser Geschäftsfeld. Sollte es hier von Kundenseite Bedarf geben, kann man es eventuell später noch integrieren.

Als Hersteller von hochwertiger Hardware, wollen wir unseren Kunden die passende Funktionalität zur Hardware und zum Motorrad bereitstellen. Mit der Kombination m.ride App und m.unit blue haben wir den ersten Schritt geschafft, ältere Motorräder smarter zu machen. Weitere Hardware mit Bluetooth für moderne Motorräder ist geplant.

Durch den Ausbau der App könnte das Motorradfahren selbst noch smarter werden. Ein denkbares Beispiel: das System erkennt, dass mein Benzinstand niedrig ist. Es gibt mir eine Warnung über mein Headset, schlägt eine möglichst günstigste Tankstelle vor, die innerhalb meiner Restreichweite und meiner Route liegt und navigiert mich direkt dorthin. Alles passiert, ohne dass ich die Hände von dem Lenker nehmen muss.“

Durch Eure Komponenten könnte ich meine 40 Jahre alte Honda hinsichtlich der Bordelektrik auf das Niveau eines neuen Motorrades heben oder sogar darüber hinaus befördern. Auf der einen Seite einen alten Keihin-Doppelvergaser, auf der anderen Steuerung über die Handy-App – wie geht das aus Ihrer Sicht zusammen?

„Die Bordelektrik der Honda wird sicher durch die m.unit verbessert. Ob und welche Funktion man dann verwenden möchte, ist individuell unterschiedlich. Anhänger von möglichst originaler Restauration zählen vermutlich nicht zu unseren Kunden. Aber will man z.B. einen schicken Caferacer aufbauen, braucht einen neuen Kabelbaum und man hat Spass an modernen, technischen Möglichkeiten, für den ist die m.unit blue und die m.ride App sicher eine interessante Option. Alarmanlage, Diagnose des Bordnetzes, Ladezustand der Batterie und das Management aller Wartungsaufgaben erleichtern zusätzlich das Leben mit dem Hobby.

Hat man noch weitere Motorräder in der Garage und fährt nicht regelmässig mit jedem, kommt man schnell mal mit der Wartung ins Grübeln. Wo hatte ich mir den letzten Ölwechsel aufgeschrieben? Welches und wieviel Öl kommt in den Motor? Welche Marke habe ich das letzte mal genommen und was hat das gekostet? All das ist mit der App einfach zu handhaben und trägt zum smarten Vergnügen bei. Wenn man daran Gefallen findet, muss der alte Vergaser und die App kein Widerspruch sein.“

Weitere Informationen zu m.ride finden sich auf der Website, die App ist momentan für Android verfügbar, iOS folgt in den kommenden Monaten.

ICON1000 DethGrip – Kawasaki Vulcan Flat Tracker

Eins muss man den Jungs von ICON1000 ja lassen: sie bauen nicht nur spektakuläre Showbikes, sie lassen sich auch immer wieder ein aussergewöhnliches Filmkonzept einfallen, um diese zu präsentieren. So wie bei ihrem aktuellesten Umbau, der ICON1000 DethGrip, ehemals eine Kawasaki Vulcan, die jetzt als Flat Tracker daherkommt.

DethGrip from ICON Motosports on Vimeo.

Alle Spezifikationen und weitere Bilder zum Bike findet ihr bei BikeExif.

Eisspeedway WM in Berlin

Jedes Jahr im Frühjahr ist die ❄️❄️❄️ Eisspeedway WM ❄️❄️❄️ in Berlin zu Gast. Kurzweilige Action mit spektakulären Schräglagen auf dem Eis, welch‘ bessere Gelegenheit gäbe es, als den Nachwuchs in den Motorsport einzuführen. So besuchte ich gestern mit Sohn I und II den 7. WM-Lauf.

eisspeedway_berlin_2017_1

eisspeedway_berlin_2017_2

eisspeedway_berlin_2017_3

eisspeedway_berlin_2017_4

eisspeedway_berlin_2017_5

eisspeedway_berlin_2017_6

eisspeedway_berlin_2017_7

eisspeedway_berlin_2017_8

eisspeedway_berlin_2017_9

eisspeedway_berlin_2017_10

eisspeedway_berlin_2017_11

Im Finallauf des gestrigen Tages war gegen die russischen Fahrer kein Kraut gewachsen. Dmitry Koltakov gewann alle seine Vorläufe und auch das Finale vor seinen Landsleuten Kononov und Valeev. Der Österreicher Frankie Zorn war der einzige nicht-russische Fahrer im Finale.

Bester deutscher Fahrer war Hans „Eis-Hans“ Weber, für den der erste von zwei Berlin-GP der erfolgreichste der Saison war. Er schaffte es zum ersten Mal bis ins Halbfinale, bei dem er hinter drei Russen auf dem vierten Platz landete. Nach einer Disqualifikation im letzten Lauf wegen Durchfahren des Innenfeldes musste Günther Bauer seine Halbfinalambitionen begraben. Der frisch gebackene Deutsche Meister Max Niedermaier erreichte mit sieben Punkten aus den Vorläufen sein bestes Saisonergebnis, doch zum Halbfinale fehlte dem Bayern ein einziger Punkt.

Ergebnis Eisspeedway-Grand-Prix 7, Berlin
1. Dmitry Koltakov (RUS) 21 Punkte
2. Igor Kononov (RUS) 18
3. Dinar Valeev (RUS) 16
4. Franz Zorn (A) 11
5. Daniil Ivanov (RUS) 12
6. Dmitry Khomitsevich (RUS) 11
7. Harald Simon (A) 9
8. Hans Weber (D) 8
9. Stefan Svensson (S) 7
10. Max Niedermaier (D) 7
11. Günther Bauer (D) 6
12. Jan Klatovsky (CZ) 4
13. Ove Ledström (S) 2
14. Timo Kankkunen (FIN) 2
15. Niclas Svensson (S) 2
16. Luca Bauer (D) 1

Ducati Supersport S

Der Frühling naht und jede Woche wird in diversen südlichen Gefilden ein neues Motorrad vorgestellt. Neulich war die Ducati Supersport dran, ein Bike, welches mir bei der Premiere auf der Intermot im letzten Herbst schon sehr gut gefallen hat. Ich zeig Euch mal schnell, warum:

ducati_supersport_s_1

ducati_supersport_s_3

ducati_supersport_s_2

Wer vor 20 Jahren beim Ducati-Händler sabbernd um die 916 herumschlich, wird sich bei der neuen Supersport S genau so wenig zusammenreissen können. Ein wunderschön gezeichnetes Bike mit dem 937 cm³ Testastretta-Motor und einer auch für den Durchschnittsbiker (ohne 1.000 elektronische Helferlein) beherrschbaren Leistung von 113 PS bei 9.000 Umdrehungen sowie 96.7 Nm bei 6.500 Umdrehungen.

Aber es kommt noch besser. Die Kollegen von „dausend Be-ehs“ durften schon mal Probe fahren und zeigten in ihrem Video eine Supersport S mit dem optional erhältlichen Doppelauspuff von Akrapovic:

ducati_supersport_s_akrapovic_1

ducati_supersport_s_akrapovic_2

Da kann man schon mal einen Moment innehalten und….

datass

Übrigens ist der einzig wahre Grund die S-Version der Supersport zu kaufen nicht das Öhlins-Fahrwerk, sondern diese hammergeile mattweisse Lackierung!

Hier noch der komplette Testbericht von 1000PS:

C’était un rendez-vous – ein Klassiker neu aufgelegt

Der Film-Klassiker von Claude Lelouch wird in diesem Jahr 41 Jahre alt. Damals raste er durch Paris und brachte es zur Kurzfilm-Legende. 2017 wird es Zeit für ein Remake. Ford schickt den V8-Mustang los. Und ändert das Drehbuch.

Die Amerikaner nahmen ihren V8-befeuerten Ford Mustang, setzten eine 360-Grad-Kamera auf einen Ausleger vor die Frontschürze und ließen den Sportwagen im Morgengrauen durch die Pariser Innenstadt donnern.