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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Autor: Alexander (Seite 1 von 108)

Die schönsten Ecken im Harz vom Motorrad aus gesehen

Eines der Mittelgebirge, welches ich aus motorradfahrerischer Sicht bislang sträflich vernachlässigt hatte, war der Harz. Das erste und einzige Mal auf zwei Rädern war ich dort mit meiner Vespa GTS 300 Super vor sieben Jahren. Und das damals auch nur, um mal einen Blogartikel mit der Überschrift „Harzer Roller“ schreiben zu können. Ja, mein Humor ist etwas einfach gestrickt.

Wir spulen vor ins Jahr 2021 und es ergab sich, dass ich innerhalb einer Woche sogar zweimal in den Harz fahren sollte. Zuerst anlässlich des Triumph Media Days in Oschersleben, am Wochenende drauf führte mich mein Weg nach Hardegsen zum Electric Ride Event auf Hin- und Rückreise beides mal durch das höchste Gebirge Norddeutschlands.

Auf unterschiedlichsten Routen konnte ich den Harz durchmessen, die schönsten Ecken habe ich hier mal zusammengetragen. Quasi als Best-Of meiner bisherigen Touren .

Die Übersicht der Routen findet ihr hier:

Die Hauptroute durch den Harz führt von Bad Grund im Westen des Harzes bis kurz vor Aschersleben im Osten des Harzes (Routendownload hier https://kurv.gr/Aq6FE), wer noch eins drauflegen will, kann die Bonusrunde durch den Kyffhäuser noch mitnehmen (Routendownload hier https://kurv.gr/ZDaHY).

Zwischen Osterode und Hahnenklee – Kurvenspaß im Oberharz

Schon mal vorab gespoilert: der niedersächsische Teil des Harzes ist der in meinen Augen interessanteste. Egal, welche Anfahrt man nimmt, hier lassen sich in kurzer Zeit 400 bis 500 Höhenmeter auf- oder abbauen und das damit verbundene Kurvengeschlängel ist eines der besten der von mir bisher gefahrenen deutschen Mittelgebirge. Und weil es hier so viele schöne Strecken gibt, habe ich versucht, die alle zusammenzufassen in einer Route. Sieht dann halt auf der Karte ein bisschen aus wie eine Brezel.

Anstieg bei Clausthal-Zellerfeld

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Workhorse Speed Shop präsentiert zwei neue Indian FTR Umbauten

Brice Hennebert kenne ich seit dem Bike Shed Event in Paris, damals firmierte er noch mit seinem Kompagnon unter Kruz Company. Mittlerweile hat er seine eigene Custom Garage Workhorse Speed Shop und hat schon einige spektakuläre Umbauten rausgebracht. Nachdem er 2019 die Appaloosa V1.0 für die Sultans of Sprint gebaut und sie anschliessend für das Baikal Mile Ice Festival in die Appaloosa V2.0 verwandelt hatte, nahm er aktuell ein neues Vorhaben ins Visier: den Bau zweier Dreambikes auf Basis der Indian FTR.

Komplett gezeigt werden die Bikes noch nicht. Aber das folgende Interview mit Brice gibt schon Einblicke in die Ideen und die Umsetzung, garniert mit ein paar Detailphotos.

(Disclaimer: das Interview hat Indian Motorcycle geführt)

Es ist eine ganze Weile her, seit ihr nach der Teilnahme am Baikal Mile Ice Speed Festival mit der Appaloosa V2.0 aus Russland zurückkamt. Sind die Erinnerungen noch lebendig oder schon zum Traum verblasst?

Oh ja, sie sind sehr präsent. Durch den Lockdown war seit der Rückkehr aus Russland eine Menge Zeit vergangen, in der ich viele meiner Freunde nicht gesehen habe. Jedes Mal, wenn ich dann einen Freund wieder treffe, ist der Trip nach wie vor ein grosses Thema. Die Erinnerungen werden also regelmässig abgerufen und bleiben dadurch sehr lebendig.
Und als Appaloosa nach der Wiederöffnung der russischen Grenzen endlich wieder in Belgien bei mir in der Werkstatt stand, kamen beim Auspacken und Wiederzusammenbauen des Motorrads all die Erinnerungen natürlich auch wieder hoch.

Der Lockdown hat ja bei uns allen die Arbeitsweise verändert, du warst trotzdem mit brandneuen Builds auf Basis der FTR beschäftigt. Was sind die Konzepte hinter dem jeweiligen Projekt?

Das Konzept des ersten Bikes, Black Swan, entstand schon vor einigen Jahren, als ich beim Wheels & Waves im Rennen gegen die von den Young Guns gebaute Scout „Miracle Mike“ antrat. Die Vision war, ein echtes Rennmotorrad für den Strasseneinsatz zu bauen. Also wirklich sportlich, gebaut wie eine GP-Maschine. Es ist stark inspiriert von den Superbikes der 90er Jahre, alles aus Carbon. So etwas entsteht, wenn einem der Auftraggeber völlige Freiheit lässt. Vielleicht werde ich dieses Motorrad sogar in Kleinserie produzieren. Es ist ziemlich einzigartig.

Das zweite FTR-Projekt basiert auf den AMA SBK-Rennmaschinen und Rallye-Autos der 80er Jahre. Black Swan und das FTR AMA-Projekt sind für zwei Brüder. Der Auftraggeber der Black Swan hat mich gebeten, ein zweites Modell für seinen Bruder zu entwerfen. Farbenfroh, aber scharf wie ein Kriegsgerät. Die einzige Einschränkung war, dass es eine Martini Racing-Lackierung haben sollte.

Nach ein wenig Recherche und Brainstorming haben wir den Lancia Delta HF zur Basisinspiration auserkoren. Ich habe das mit ein bisschen von den frühen Bol d’Or-Rennmaschinen und etwas Muscle-Bike-Aroma gemischt. Die aufrechte Sitzposition der ursprünglichen FTR bleibt aber erhalten, weil sie einfach so gut funktioniert.

Bei der Appaloosa V1.0 und V2.0 hattest du einige grossartige Partner, die dich mit Rat, Komponenten, Fertigungs- und Tuning-Fähigkeiten unterstützt haben. Wer stand dir bei den FTR-Builds zur Seite?

Alle von damals und sogar noch einige mehr. Ich war ein paar Tage nach der Baikalmeile in der Akrapovič-Fabrik, um am Auspuff der Black Swan zu arbeiten. Ich war gerade über die Landesgrenze, um für ein paar Stunden nach Hause zu fahren, da wurde sie kurz darauf geschlossen. Das war knapp.

Öhlins hat mir ein komplettes Set individueller Komponenten für die Black Swan geschickt. Ziemlich beeindruckendes Material, muss ich sagen. Beringer Brakes ist auch bei beiden Motorrädern am Start mit ihrem neuen 4+ System. Super leicht, super edel.

Ausserdem arbeite ich mit Vinco Racing in Holland. Tim fertigt all die CNC parts für beide FTRs. Und das sind eine ganze Menge. Mein Kumpel Robert Colyns von 13.8 Composite kümmert sich um die Herstellung aller Carbonteile.

An der Black Swan werden wir Rotobox-Carbonfelgen montieren – wahre Kunstwerke! Liteblox Deutschland hat eine massgeschneiderte Kohlefaser-Batterie für das Bike hergestellt, Cerakote Nl übernahm all die Beschichtungsarbeiten mit schwarzer Keramik. Jeroen von Silver Machine fertigte den Sitz. Christophe von Forame design hat die gesamte 3D-Modellierung aus dem Clay-Scan gemacht.

Der FTR AMA Radsatz ist der totale Eyecatcher. Dazu habe ich mit Fabio von JoNich Wheels in Italien zusammengearbeitet. Das Design basiert auf seinen Rush Wheels, aber ohne die Carbon-Flanken. Sie sind aus Billet Aluminium gefräst. Das Design erinnerte mich an die ‚Turbo Fans Wheels‘ der Renn-Lancias – also die perfekte Wahl. Komplettiert werden sie durch Dunlop GP Reifen mit diesem irren 200er Hinterrad.

Ihr seht, hinter diesem Motorrad stehe bei weitem nicht nur ich.

Wir dürfen zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu viel verraten, aber aus den Bildern geht hervor, dass die Gestaltung der Karosserie ein ziemlich intensiver Prozess zu sein scheint. Kannst du uns die Schritte von der Visualisierung und den Skizzen bis hin zum fertigen Bodywork erläutern?

Ja, es ist ein weiter Weg. Bei der Black Swan waren die groben Schritte folgende:

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Elektro-Enduro fahren im Electric Ride Park Hardegsen

Seit annähernd zehn Jahren fahre ich nun Motorrad. In dieser Zeit war ich meistens auf der Strasse unterwegs, meine Fahrskills entwickelten sich hauptsächlich in ADAC Trainings. Bevor ich neulich das Blut der Rennstrecke geleckt habe beim Triumph Media Day war mein grösster Wunsch, meine Offroad-Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Das einmalige ADAC Reiseendurotraining fand ich eher so mittel, mir schwebte eher etwas in Richtung Enduro Action Team Training vor. Termine hatte ich mir auch schon ausgekuckt, aber Corona machte das ganze wenig planbar. Wir aber auf jeden Fall noch passieren, wohl aber mehr in Richtung 2022.

Umso mehr freute ich mich über das kurzfristig organisierte Wochenende der Bears on Tour im Electric Ride Park Hardegsen. Seit Januar bin ich Teil dieser herrlich verstrahlten Menge Motorradmenschen. Und zwei davon hatten ein Trainingswochende organisiert. Der Electric Ride Park ist ein Offroadpark für elektrobetriebene Motorräder und E-Bikes. Neben Single-Trails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und einer Einsteigerstrecke auf einem Wiesenhang mit kleinen Sprüngen ist die Krönung des Parks die anspruchsvolle Motocross-Strecke angelegt vom belgischen Streckendesigner Freddy Verherstraten.

Einfahrrunde

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Let’s ride – Triumph Media Day in Oschersleben

Hersteller-Fahrevents sind immer was besonderes. Diverse Modelle zur Testauswahl, geführte Landstrassentouren und im Fall vom Triumph Media Day noch garniert mit einer Rennstrecke. Während ich bei Honda und BMW schon ein paar Mal in den Genuss kam, war die Einladung von Triumph neu für mich. So sattelte ich erwartungsvoll mein Pony und ritt über Autobahn und Landstrasse gen Oschersleben. Der Empfang vor Ort war schon mal passend, sowohl vom Hotelzimmer als auch von der Restaurantterasse konnte man den Blick auf die Rennstrecke geniessen, auf der am sonnigen Sonntagabend noch einige Tourenwagen ihre Runden absolvierte. Nach und nach trudelten sehr viele bekannte Gesichter ein, alte Print-Hasen und einige neumodische Internetschreiblinge wie ich. Mein Kumpel Thomas war auch dabei und hat bei sich im Blog schon seine Erfahrungen mit der neuen Speed Triple 1200RS sehr kurzweilig festgehalten.

Für den Media Day konnte man im Vorfeld auswählen, welche Motorräder man fahren und ob man nur Rennstrecke, Landstrasse oder beides fahren wollte. Meine Wahl war zweimal Landstrasse mit den Modellen Speed Triple 1200RS, Tiger 900 Rally Pro sowie Bonneville Bobber. Beim abendlichen Plausch mit Natalie und Uli von Triumph liess ich mich dann doch bequatschen, einmal Rennstrecke auszuprobieren. Auch wenn ich dafür mit meiner Textilkombi etwas underdressed war.

Am nächsten Morgen ging es nach der Begrüßung und Einweisung auf Rundstrecke oder Landstrasse los. Sprich: jeder schnappte sich ein Bike und sammelte sich hinter den Tourguides. Hier kam die erste Ernüchterung. Hatte ich zwar im Vorfeld die Bikes angeben können, die ich fahren wollte kam es jetzt nur drauf an, wer sein Handtuch zuerst auf die Pool-Liege gelegt hatte. Bzw. den Helm ans Motorrad gehängt. Und da waren die anderen Kolleg:innen schneller. So schaute ich mich um, welches Bike noch nicht belegt war und landete bei der Triumph Street Twin.

So ging es los auf die Landstrasse auf eine 180km-Ausfahrt durch den Harz.

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TWNSPRK #10 – Tim Diehl-Thiele von BMW Motorrad

Die Coolen fahren Motorrad, die Uncoolen gehen zu Fuß!

Dass Tim definitiv zu den Coolen gehört, wird spätestens nach 2 Minuten Podcast klar. Mit einem breiten Grinsen erzählt uns Tim, wie sein jugendliches Rebellendasein auf einem getunten Mofa gepaart mit der Leidenschaft für Mode seinen Weg in die Motorradbranche gesäumt hat.
Als (unter anderem) gelernter Schneider wurde BMW Motorrad auf diesen „Typen aus München“ aufmerksam, der sich seine eigenen, stylischen Motorradklamotten schneidere und engagierte ihn, um die Motorradbekleidung der Marke zu revolutionieren.

Tims langjährige Karriere bei BMW mündet in seiner aktuellen Position als Leiter der Kommunikation von BMW Motorrad, in der er mit Leichtigkeit, Enthusiasmus und einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht, die Freuden des Motorradfahrens repräsentiert.

Egal ob er mit einer S1000RR über die Rennstrecke fliegt, mit einer R1250GS durch die Wüsten Californiens pflügt oder mit einer R1250RT durch Norwegen reist, Tims Mission ist glasklar: der Welt von der Leidenschaft seines Lebens zu erzählen und die Glücksmomente des Motorradfahrens weiterzutragen.

Die Menschen zu ermutigen, fernab jeglicher Konventionen mit Selbstbestimmtheit und Neugier den Zusammenhalt der Motorrad-Community zu erleben. Ein einzigartiges Gefühl, das stets erneut für Gänsehautmomente sorgt.

Premiere der Serienversion des BMW CE04

Mit dem neuen BMW CE 04 führt BMW Motorrad seine Elektromobilitätsstrategie für urbane Ballungsräume fort. Als finales Serienfahrzeug des 2017 präsentierten BMW Motorrad Concept Link und des 2020 vorgestellten seriennahenBMW Motorrad Definition CE 04, präsentierte BMW heute die Serienversion und den Nachfolger des C Evolution. Vom Design her bleibt die Serienversion sehr nah an der Konzeptstudie, die wir im letzten Jahr gesehen haben. Drei Fragen liessen die bisherigen Informationen offen: Leistung, Reichweite und Preis. Seit heute sind wir da schlauer.

Antrieb und Reichweite

Mit einer Maximalleistung von 31 kW (42 PS) ist der neue BMW CE 04 gut motorisiert. Die klassische Disziplin „Ampelstart“ von 0 auf 50 km/h erledigt er in 2,6 Sekunden. Auch in der leistungsreduzierten Fahrzeugklasse L3e-A1 steht mit 23 kW (31 PS) noch kräftige Antriebs-Power zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für beide Ausführungen 120 km/h – für zügiges Vorankommen nicht nur in der City, sondern auch auf Schnellstraßen und Autobahnabschnitten. Mit 60,6 Ah (8,9 kWh) verfügt der neue BMW CE 04 über eine üppige Zellkapazität der Batterie und sorgt für rund 130 Kilometer Reichweite (Leistungsreduzierte Version: 100 km). Genug auch für einen kleinen Ausflug an den Badesee nach dem Bürotag. Das Aufladen der Lithium-Ionen-Batterie erfolgt über das integrierte Ladegerät entweder an einer Steckdose des Haushaltsstromnetzes, an einer Wallbox oder an einer öffentlichen Ladesäule. Die Ladezeit beträgt bei völlig entleerter Batterie 4 Stunden und 20 Minuten. Mit dem als Sonderausstattung verfügbaren Schnellladegerät mit bis zu 6,9 kW Leistung (serienmäßig 2,3 kW) reduziert sich die Ladezeit bei völlig entleertem Akku auf 1 Stunde und 40 Minuten. Ist die Batterie bis auf 20 Prozent entladen und wird bis auf 80 Prozent aufgeladen, so lässt sich die Ladezeit mit dem Schnellladegerät auf 45 Minuten verkürzen. Marktabhängig gehört das Standardladekabel mit 2,3 kW Ladeleistung zum Serienumfang des BMW CE 04. Für das Schnelladen an der Wallbox zu Hause oder an einer öffentlichen Ladesäule ist ein Mode 3 Ladekabel notwendig. Analog zu BMW Automobilen stehen auch für den BMW CE 04 die Ladelösungen von BMW Charging zur Verfügung.

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TWNSPRK #9 – Barbara & Matthias von Bad & Bold

Der ganze Shop ist ja nur deswegen entstanden, weil ich nichts zum Anziehen hatte!

Es gibt Biker, die eine klassische Textilkombi fahren. Es gibt Biker, die sich eine Lederkombi maßschneidern lassen. Und es gibt Barbara, die, obwohl sie gar nicht selbst Motorrad fährt, auf keinen Fall schlecht und unstylisch gekleidet aufs Motorrad steigt und aus diesem „Problem“ heraus einen ganzen Shop als Lösung dafür aufgebaut hat.

Bad & Bold“ ist DER Laden für geschmackvolle, coole, hochwertige und einzigartige Motorradbekleidung und Fashion, geführt von Barbara, the Bad One und Matthias, the Bold One.
Beide sind mit ganzem Herzen und voller Leidenschaft dem Motorrad fahren und der dazugehörigen Szene mit all den herrlich, herzlich verrückten Menschen verfallen. Weniger allerdings der schwarz-orangen Einheitscouleur, die so manche Lederjacke schmückt.

Beider Wissen über Textilien und Marketing gepaart mit der Abenteuerlust, modische Motorradbekleidung zu akquirieren, bildete die Grundlage für einen Shop, der nicht nur ihren eigenen Bedürfnissen nach schöner und hochwertiger Motorradbekleidung gerecht wurde. Sie kreierten sogar ein ganzes Festival, um die Manufakturen dieser Welt zu feiern, die ihre Hingabe für Mode und Motorrad vereinen und in den schönsten Lederjacken, Jeans und Accessoires ausdrücken.

Vielen Dank für diese wundervolle Möglichkeit, die Zahl des Kontostands an einen Motorradreifen anzupassen: schwarz und rund! 😉

Schaut unbedingt im Shop vorbei, online oder live und in Farbe unter https://badandbold.com.

Offroad durch Deutschland – ein Film von Stefan Tappert

Als mir Stefan neulich seinen Film über Offroadtouren in Brandenburg schickte, musste ich grinsen. Den Lesern dieses Blogs ist es nicht verborgen geblieben, dass die Gegend rund um Rheinsberg zu meinen Lieblingsgebieten für schöne Touren abseits geteerter Wege gilt. Nicht von ungefähr filmten wir im letzten Jahr meinen YouTube-Kanaltrailer auf der Ecke:

Auch Stefan hat es dorthin verschlagen, als er eine Strecke suchte für gepflegtes Endurowandern suchte. Und als hauptberuflicher Videograf konnte er nicht umhin, aus der Tour, die er zusammen mit Amelie Mooseder und Marco Döbler unternahm einen kleinen Film zu machen.

Amelie habe ich nach Ihren Eindrücken befragt und begeistert erzählte Sie mir:

Deutschland mit dem Motorrad offroad zu bereisen klingt schön, aber erstmal unmöglich – ist es aber nicht. Ich durfte Teil dieser Offroadtour im Norden von Deutschland sein, wo ich eines Besseren belehrt wurde. Wir haben wunderschöne Wiesen, Feldwege, Schotterpisten und Offroadpassagen gefunden und sogar Sand. Das ist ein Traum für jeden GS- und Offroadfan und ein absolutes Muss!

Aber seht selber:

Der Hitze entfliehen: Early-Bird-Runde nach Grumsin

Ob es nun die tropische Nacht war oder die Aufregung nach dem 4:2 Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft über Portugal: so richtig gut geschlafen hatte ich letzte Nacht nicht. Als ich um kurz nach 6:00 Uhr den Wecker anstarrte und dran dachte, dass es heute wieder über 35° werden sollten, entschloss ich mich, einfach das Beste draus zu machen. Aufstehen und ne frühe Runde auf dem Mopped drehen vor dem Frühstück, bevor die Tageshitze größere Unternehmungen eh’ vereiteln würde.

Also Katzenwäsche, anplünnen und auf Zehenspitzen aus der Wohnung zum Mopped schleichen. Raus aus der Stadt und ein kurzes Stück auf der A11 bis Bernau Nord. Das Bernauer Stadtzentrum umfuhr ich auf der Schmetzdorfer Strasse und fuhr anschliessend durch den noch kühlen Wald Richtung Norden bis Prenden.

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The black lady has to go – Vespa 300 GTS Super zu verkaufen

Viele Jahre war sie meine treue Begleiterin in Stadt und Land und auch auf Tour, nun ist es an der Zeit, sich zu trennen. Meine Vespa GTS 300 Super steht ab sofort zum Verkauf. Sie wurde 04/2010 zugelassen und hat mittlerweile einen Kilometerstand von 39.372 km. Sie hat frisch TÜV bekommen (bis 05/23) und der 40.000er Service wurde auch gerade gemacht. Gewartet wurde sie immer in der Fachwerkstatt und sie ist unfallfrei.

Zusätzlich verbaut ist der Malossi Multivar Variomatik-Kit, der besseren Durchzug, mehr Endgeschwindigkeit, ruckfreies Anfahren und verbesserten Schaltkomfort bietet. Auch eine USB-Steckdose habe ich nachgerüstet. Gerade nicht angebaut an der Vespa ist ein Gepäckträger, der natürlich mit verkauft wird. Für das gute Stück hätte ich gerne 3.500€ (VB). Der Roller ist angemeldet und kann gerne Probe gefahren werden.

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