Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Autor: Alexander Seite 2 von 110

Laia Sanz: Unfiltered

Wenn man sich die Frage nach der besten Motorradrennfahrerin auf der Welt stellt, gehört für mich der Name Laia Sanz mit ganz nach oben. Es gibt keine weiblichen Fahrerinnen in den Top-Rängen der MotoGP oder World Superbike, und schon gar keine, die in diesen Top-Rennserien konstant in den Top-20 landen. Aber Laia? Sie gehört regelmäßig zu den Top-20-Fahrern bei der Dakar und wurde in einem Jahr sogar 15. Sie ist auch eine der weltbesten Trial-Fahrerinnen mit einer langen Liste von Top-Platzierungen und Siegen bei internationalen und nationalen Wettbewerben.

Aktuell fährt Laia für GasGas, der Marke, mit der sie auch in ihrer Trial-Anfangszeit erste Trophäen gewonnen hat. Und das Team hat dieses Portrait ihrer Star-Fahrerin erstellt, in dem sie über Ihre Anfänge aber auch über ihre aktuellen Herausforderungen spricht.

Vor der Dakar 2021 erholte sich Sanz von der Lymes-Krankheit. Das hätte womöglich andere Fahrer bewogen, zu Hause zu halten, aber Sanz fuhr weiter und wurde 17. in der Gesamtwertung – erneut die beste Fahrerin. Die Bilder von Laia auf der Dakar werden aber bald der Vergangenheit angehören. Die Hintergründe dazu und was ihre zukünftigen Pläne angeht, schildert sie im Video.

TWNSPRK #13 – Juliane Eger

Wem von euch dieser Name nichts sagt, sollte schnellstmöglich die Suchmaschinen dieser Welt anschmeißen und seine Hausaufgaben machen 😉 Juliane Eger ist super sympathisch, motorradverrückt vom Scheitel bis zum Boden und aus der Motorradwelt nicht mehr wegzudenken.

Sie ist Marketingspezialistin, Motorradtesterin, Youtuberin und Tausendsassa auf zwei Rädern. Ob in tiefer Schräglage auf der Rennstrecke, auf der Enduro in den Bergen Gran Canaria oder begleitend auf dem Krowdrace (an dieser Stelle ein freundlicher Hinweis auf Folge 7), Juliane ist überall zu finden!

In dieser Folge nimmt sie uns mit, erzählt wie sie selbst in den Sattel ihres ersten Motorrads gekommen ist, wie sich ihre berufliche Laufbahn in die Motorradszene entwickelt hat, wie Social Media den Motorradmarkt beeinflusst, ihre Lieblingsmotorräder für diverse Einsatzzwecke und vieles mehr. Ein tolles Gespräch, wie wir finden!
Rock’n’Roll!

Juliane findet ihr unter anderem auf Instagram und YouTube.

Mit Evo Retrofit eine alte Vespa zu einer Elektrovespa mit ordentlich Dampf umbauen

Hätte man das früher gewusst. Seit Februar bereichert der NIU MQi unseren Fuhrpark und ist unser erstes Elektrogefährt. Und wir sind sehr zufrieden damit. Jetzt aber sehe ich das: es gibt die Möglichkeit, eine alte Smallframe-Vespa mittels eines Umbaukits auf Elektro umzurüsten! Seit dem Beginn meiner Individualmobilität hängt mein Herz an Smallframes (siehe hier). Die alte Optik mit einem modernen Elektroantrieb mit Wumms zu kombinieren finde ich super-charmant.

Ich lass mal den Nils erklären, wie das funktioniert:

Der Elektromotor passt eins zu eins in die alten Vespas. Also kurz den alten Verbrenner-Zweitakter aus der Vespa ausbauen und den Elektromotor dafür einbauen. Mit TÜV und komplett reversibel!

1. Craftwerk Custom Award

Das Pure & Crafted Musik- und Motorrad-Festival findet wieder statt in der Mudderstadt Berlin. Vom 17.-18. September geht es diesmal in der Messe Berlin rund. Als Warm-Up empfiehlt sich der 1. Craftwerk Custom Award, der am 16.09.2021 im Rahmen der Pure&Crafted Pre-Party im Craftwerk gefeiert wird.

Der Award richtet sich an Hobbyschrauber und leidenschaftliche Amateure. Profis sind willkommen und dürfen gerne ausstellen! Neben Ruhm und Ehre winken echte Preise! Wenn ihr einen tollen Umbau in der Garage habt, dann bewerbt Euch gerne per Mail am hallo@craftwerk.berlin mit aussagekräftige Fotos (am besten neutraler Hintergrund) und den folgenden Infos:

Basismotorrad:
Meine Idee:
Die Umbauten:

Mein Name:
Telefonnummer:
Email Adresse:

(Maximal 8 Bilder anhängen, vor neutralem Hintergrund für eventuelles Reposting, Front, Heck, Seite, 3/4 Ansicht, Details)

Einsendeschluss ist der 13.09.2021.

Eine Fachjury wird die Vorauswahl treffen und den Finalisten rechtzeitig eine Einladung zukommen lassen. Ob Scooter, Bobber, Scrambler, CafeRacer oder Bastardstyle, teilnehmen darf jeder! Es kommt nicht auf das Umbaubudget an, die Idee und Umsetzung ist entscheidend.

Teilnehmer:innen müssen bei der Awardverleihung am 16.09.2021 im Craftwerk.Berlin inkl. Motorrad anwesend sein und an der Ausstellung teilnehmen. Das preisgekrönte Motorrad wird am Wochenende 17.–18.09.2021 beim Pure&Crafted Festival am Stand von Kellermann ausgestellt.

Motorradkleidungs-Update oder die Post-Rationalisierung einer teuren Anschaffung

Meinereiner war mal wieder auf der Suche nach neuer Rumpfkluft. Die Anforderungen waren eigentlich nicht so viele:

  • möglichst komplett wasserdicht,
  • Einsatzbandbreite von Frühjahr bis Herbst,
  • soll nicht aussehen wie alle anderen Motorradkombis,
  • sollte von der Farbe zu meinem Motorrad passen (sand, beige, braun, olive).

So machte ich mich auf die Suche und kam auf verschiedene Kandidaten, die mehr oder weniger in das oben beschriebene Beuteschema passten. Vor allem die Wasserdichtigkeit war mir wichtig. Da ich fast das ganze Jahr fahre nervt mich das An- und Ausplünnen der Regenklamotten sehr.

Folgende Kandidaten fielen daher als erstes durch das Sieb, obwohl sie mir vom Style her schon sehr gut gefielen:

Die erste Kombi, bei der ich länger hängen blieb war die

TWNSPRK #12 – das Ende der Sommerpause und ab auf die Rennstrecke mit Tanja Merget

Juhuuu, endlich ist die Sommerpause vorbei!
Natürlich gibt es viel zu bequatschen, im Schnelldurchlauf erzählen Alex und Carina bis Minute 24, was die letzten Wochen so los war:

1. Die Bend8 Hilfeaktion für die Menschen, welche durch die Überflutungen in Rheinland-Pfalz in Mitleidenschaft gezogen wurden. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Website von Bend Motowear.

2. Das Electric Ride Event im Electric Ride Park in Hardegsen, organisiert von Haui (BEARcast) und Chris (SSMP Podcast) VIELEN DANK IHR TOLLEN MENSCHEN, Liebe geht raus! Hört euch bitte dringend die BEARcast-Folge #91 zum Thema an, die findet ihr auch hier im Blogartikel.

3. Carinas Alpentour durch die Schweiz, Italien und Österreich (wie oft kann man das Wort „Pass“ eigentlich in 3 Minuten sagen?!) und ein Vorfreudespoiler auf die kleine Twinspark- Host und Gäste- Ausfahrt im September

4. Ganz viel Bärenliebe und gute Besserungswünsche für den Unglücksquatschbären Haui und WERBUNG für den Wandertag-Podcast, das Nebenprojekt von ihm und seinem Kollegen Jannik. Ein großartiges Konzept, das euch auf sehr humorvolle Art in vermeintlich alltägliche Situationen mitnimmt und die schönsten Erinnerungen an Museumsbesuche und Flugreisen weckt.

Und finally, Tanja!

Strahlend und lächelnd sitzt sie vor ihrem Transporter, ihre Ducati 959 Panigale im Laderaum steht in den Startlöchern, die beiden haben ein schnelles und schräges Wochenende vor sich. Tanja Merget ist nämlich (unter anderem) Rennstreckeninstruktorin und erzählt, wie sich ihre Zweiradkarriere von einer 50er Vespa auf eine Ducati Monster und weitere diverse Motorräder und Tracks entwickelt hat. Wie sie von ihrem ersten Fahrsicherheitstraining zur Instruktorenausbildung kam, was man neben dem Motorrad fahren an sich noch aus einem Rennstreckentrainig mitnehmen kann und wie ihr mit Tanja in Kontakt treten kann, falls ihr könnt ihr in der Folge erfahren. Oder hier:

Norden 901 Prototype – Exploring Iceland

Wenn Hersteller die Marketingmaschine anschmeissen, steht der Launch eines neuen Modelles wohl unmittelbar bevor. Hoffentlich. Im Fall der Husqvarna Norden 901 bin ich schon sehr neugierig auf die finalen Spezifikationen und das Design. Und den Preis. In einem kürzlich veröffentlichen Video sehen wir schon sehr viel Details der Maschine – obwohl da noch „Prototoype“ drüber steht. Der Kurzfilm zeigt uns den Entdecker Mike Horn und den mehrfachen Gewinner der Rallye Dakar, Cyril Despres, auf einem Trip durch Island. Und neben dem Motorrad sehen wir auch beeindruckende Landschaftsbilder. Wirklich ein schöner Backdrop für die Präsentation des Bikes.

Hier noch ein paar Screenshots aus dem Video:

Von A nach B mit Fynn Kliemann & Margot Flügel-Anhalt

Ruhestand. Das klingt erst einmal nach Entspannung, nach einem langen Arbeitsleben einmal ganz tief durchatmen, zur Ruhe kommen eben. Margot Flügel Anhalt hat das etwas anders interpretiert. Bis Anfang 2018 hat die Diplom-Sozialpädagogin im Rathaus in Eschwege gearbeitet. Jugend- und Mädchenarbeit, Flüchtlingshilfe, Frauenbeauftragte im Personalbereich, das waren ihre Themen. Dann setzt sie sich auf eine 125er Honda Enduro und fährt in 117 Tagen über 18.000 Kilometer durch Europa und Zentralasien. Im Alter von 64 Jahren, den Motorrad-Führerschein macht sie erst im Anschluss. Auch nach dieser Reise über Grenzen denkt sie nicht an Ruhestand. Ihre Geschichte erzählt sie beim Podcast „Von A nach B“ mit Fynn Kliemann.

Die schönsten Ecken im Harz vom Motorrad aus gesehen

Eines der Mittelgebirge, welches ich aus motorradfahrerischer Sicht bislang sträflich vernachlässigt hatte, war der Harz. Das erste und einzige Mal auf zwei Rädern war ich dort mit meiner Vespa GTS 300 Super vor sieben Jahren. Und das damals auch nur, um mal einen Blogartikel mit der Überschrift „Harzer Roller“ schreiben zu können. Ja, mein Humor ist etwas einfach gestrickt.

Wir spulen vor ins Jahr 2021 und es ergab sich, dass ich innerhalb einer Woche sogar zweimal in den Harz fahren sollte. Zuerst anlässlich des Triumph Media Days in Oschersleben, am Wochenende drauf führte mich mein Weg nach Hardegsen zum Electric Ride Event auf Hin- und Rückreise beides mal durch das höchste Gebirge Norddeutschlands.

Auf unterschiedlichsten Routen konnte ich den Harz durchmessen, die schönsten Ecken habe ich hier mal zusammengetragen. Quasi als Best-Of meiner bisherigen Touren .

Die Übersicht der Routen findet ihr hier:

Die Hauptroute durch den Harz führt von Bad Grund im Westen des Harzes bis kurz vor Aschersleben im Osten des Harzes (Routendownload hier https://kurv.gr/Aq6FE), wer noch eins drauflegen will, kann die Bonusrunde durch den Kyffhäuser noch mitnehmen (Routendownload hier https://kurv.gr/ZDaHY).

Zwischen Osterode und Hahnenklee – Kurvenspaß im Oberharz

Schon mal vorab gespoilert: der niedersächsische Teil des Harzes ist der in meinen Augen interessanteste. Egal, welche Anfahrt man nimmt, hier lassen sich in kurzer Zeit 400 bis 500 Höhenmeter auf- oder abbauen und das damit verbundene Kurvengeschlängel ist eines der besten der von mir bisher gefahrenen deutschen Mittelgebirge. Und weil es hier so viele schöne Strecken gibt, habe ich versucht, die alle zusammenzufassen in einer Route. Sieht dann halt auf der Karte ein bisschen aus wie eine Brezel.

Anstieg bei Clausthal-Zellerfeld

Workhorse Speed Shop präsentiert zwei neue Indian FTR Umbauten

Brice Hennebert kenne ich seit dem Bike Shed Event in Paris, damals firmierte er noch mit seinem Kompagnon unter Kruz Company. Mittlerweile hat er seine eigene Custom Garage Workhorse Speed Shop und hat schon einige spektakuläre Umbauten rausgebracht. Nachdem er 2019 die Appaloosa V1.0 für die Sultans of Sprint gebaut und sie anschliessend für das Baikal Mile Ice Festival in die Appaloosa V2.0 verwandelt hatte, nahm er aktuell ein neues Vorhaben ins Visier: den Bau zweier Dreambikes auf Basis der Indian FTR.

Komplett gezeigt werden die Bikes noch nicht. Aber das folgende Interview mit Brice gibt schon Einblicke in die Ideen und die Umsetzung, garniert mit ein paar Detailphotos.

(Disclaimer: das Interview hat Indian Motorcycle geführt)

Es ist eine ganze Weile her, seit ihr nach der Teilnahme am Baikal Mile Ice Speed Festival mit der Appaloosa V2.0 aus Russland zurückkamt. Sind die Erinnerungen noch lebendig oder schon zum Traum verblasst?

Oh ja, sie sind sehr präsent. Durch den Lockdown war seit der Rückkehr aus Russland eine Menge Zeit vergangen, in der ich viele meiner Freunde nicht gesehen habe. Jedes Mal, wenn ich dann einen Freund wieder treffe, ist der Trip nach wie vor ein grosses Thema. Die Erinnerungen werden also regelmässig abgerufen und bleiben dadurch sehr lebendig.
Und als Appaloosa nach der Wiederöffnung der russischen Grenzen endlich wieder in Belgien bei mir in der Werkstatt stand, kamen beim Auspacken und Wiederzusammenbauen des Motorrads all die Erinnerungen natürlich auch wieder hoch.

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