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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Autor: Alexander (Seite 2 von 107)

TWNSPRK #2: Irene Kotnik

Heute ist International Female Ride Day und welch‘ besseren Tag gäbe es als den heutigen um unsere neue Podcastfolge mit Irene Kotnik zu launchen.

You got it, you feel it, you own it!

Dieser Satz beschreibt Irene ziemlich gut. Sie hat sich dem Thema Motorrad verschrieben, sie fühlt es bis in die letzten Haarspitzen und ihr gehört die Motorrad-Welt, zu einem kleinen aber doch sehr großen Teil!
Irene ist Mitbegründerin des Frauen-Motorradclubs „The Curves Berlin“ und Organisatorin des „Petrolettes – Womens Motorcycle Festivals“. Lasst euch ein auf eine Reise in die Welt der Biker-Ladies. Auch wenn die Männerwelt bei diesem Thema ein bisschen außen vor bleiben müssen, die Einblicke und der Spirit, den die Ladies rund um die Petrolettes verbreiten, ist ansteckend.
Irene erzählt von ihren Inspirationen, wie sich ein kleines Zeltlager am See mit ein paar Leuten zu einem ausgewachsenen Festival mit Dragstrip und Konzertbühne entwickelt hat und wie das Frauen-Motorrad-Netzwerk auch in Corona-Zeiten zusammenhält, wächst und sich verbindet.
Ladies, let it spark!

TWNSPRK #1: Pamela Beckmann

Nach einer kleinen Warmlaufübung, in der Carina und ich uns gegenseitig interviewt hatten, durften wir nun unseren ersten Gast im TwinSpark Motorrad Podcast begrüßen: Pamela Beckmann.

Mit ihr startet die fulminante Reise in Richtung Turkmenistan, Kirgisistan und weiteren unaussprechliche Reisezielen: Pamela ist Motobloggerin, Motorradreisende und Marketing-Specialist bei Indian Motorcycle. Ein energiegeladener Tausendsassa mit Benzin im Blut, rotem Lippenstift und einer charmanten, sympathischen Art, der die Motorradwelt zu Füßen liegt.

Pamela erzählt in dieser Folge über ihren Weg in den Sattel der unterschiedlichsten Motorräder, ihre mehrere Monate lange Reise entlang der Seidenstraße, wildeste Bikerfestivals und den Sinn des Lebens: Motorrad fahren natürlich! 😉

Für alle, die nicht bei Apple Podcast oder Spotify sind werde ich die Videomitschnitte der Podcastsessions bei mir in den YouTube-Kanal einstellen.

Immer der Ärger mit den Influencern

Heute vor zwei Wochen erregte dieser Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von Walter Wille und Jochen Vorfelder die Gemüter der Motorradszene. An dieser Stelle sei mal nur der Titel zitiert:

Klicks um jeden Preis
Die Szene der Motorrad-Influencer ist außer Rand und Band. Mit asozialem Verhalten wird auf Youtube viel Geld verdient. Und die Industrie beteiligt sich an dem Irrsinn.

Disclaimer: ich kenne Jochen Vorfelder persönlich, lese auch gerne seine Testartikel für SpOn. Aber an dieser Stelle muss ich ihm herzlich widersprechen. Aber bevor ich das tue, habe ich hier einige Reaktionen aus der Netzgemeinde gesammelt.

Stephan Maderner

Meine Anmerkungen zum viel beachteten und heiß diskutierten "Motorrad"-Artikel des Wochenendes: "Klicks um jeden Preis -…

Gepostet von Stephan Maderner am Sonntag, 11. April 2021

Clemens Gleich

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung trollt Motorrad-Youtuber

Gasgeflüster Podcast mit Gast Lucas Lit

Nasty Nils von 1000PS

Reaction Video von Blackout

tl;dr

Wenn ihr Euch die Mühe gemacht habt, jeden der obigen Beiträge zu lesen, werdet ihr einen gemeinsamen Nenner erkannt haben. Sei es Journalist, freier Redakteur, Podcaster, oder eben betroffener YouTuber: alle bekritteln eine sehr einseitige Berichterstattung. Der Podcast von Gasgeflüster mit Lucas Lit bringt es meiner Ansicht nach sehr gut auf den Punkt. Es wird nicht differenziert. Der Bericht ist einseitig geschrieben und lässt die „Gegenseite“ nicht zu Wort kommen. Blackout hat es sehr transparent gemacht. Er wurde nicht mal angefragt oder um Stellungnahme gebeten. Es werden in dem Artikel einseitige Kausalitäten hergestellt und es wird nicht neutral berichtet. Querly mag ein sehr exponiertes und krasses Exemplar der motorradfahrenden Social Media-Spezies mit einer sehr flexiblen STVO-Auslegung sein, aber er steht nicht pars pro toto. Das hätte der Artikel herausstellen müssen, umso mehr, da er nicht im Pinneberger Revolverblatt erschien sondern in der Frankfurter Allgemeinen.

Nasty Nils war in seinem Statement sehr Influencer-wohlwollend. Aber auch er hat einen Punkt. Die alte Generation reibt sich an der jungen Generation und kritisiert ihre Methoden. Letztendlich sorgen sie aber für ein Interesse beim Motorrad-Nachwuchs. Etwas, was auch die Industrie dringend braucht und nicht immer geht sie damit souverän um. Auch ich war bei manchen Hersteller-Presse-Events, wo einige, junge, gutgebaute Damen in enganliegenden Renneinteilern anreisten, zwei Stunden Fotos mit den neuen Modellen machten und wieder abreisten, ohne die Motorräder ernsthaft getestet zu haben. Aber die Insta-Postings brauchten tausende von Likes in potentiellen Zielgruppendemografien. Da war egal, ob das Mopped sich gut fährt. Es ging erstmal um die Reichweite. Ich verurteile das nicht, ich verstehe das Dilemma. Manch ergrauter, alteingesessener Printredakteur mag sich da an der Ehre gepackt fühlen und muss sein Revier verteidigen. Ich möchte das weder Walter Wille noch Jochen Vorfelder bei Ihrem Artikel unterstellen. Aber es hat ein G’schmäckle, wie der Schwabe zu sagen pflegt. Die Medienwelt hat sich gewandelt und die Regeln nach denen sie spielt ebenso. Anstatt einen einseitigen Artikel zu schreiben hätte sich ein Diskurs mit einem „Vertreter aus der Szene“ angeboten. Der heutige Gasgeflüster-Podcast trägt hier viel mehr zur Diskussion bei als ein von zwei Redakteuren in angeblich wochenlanger Recherche zusammengetragener Artikel in einem Printmedium.

Update:

Honda Motorrad hat sich im Nachhinein zum Artikel geäußert. Leider mit Paywall. Aber der Vollständigkeit halber erwähnt.

Heute: Motorrad-Abend auf ARD alpha

Auf dem Bildungskanal ARD alpha läuft im April ein „Motorrad-Renaissance-Abend“ in der Sendereihe „alpha-retro“. Sechs Filme mit Längen zwischen sieben und 45 Minuten erzählen von der Münch Mammut, der /5-Reihe von BMW, einem Berliner Motorrad-Club, Freunden auf Reisen oder Trial am Sudelfeld 1961.

Die Sendetermine sind wie folgt:

  • 23.4.2021 um 20:15 Uhr
  • 24.4.2021 um 21:45 Uhr
  • 26.4.2021 um 14:15

Verfügbar dann auch in der ARD Mediathek unter https://www.ardmediathek.de/alpha/

Headerbild: BMW Motorrad

Es musste ja so kommen: ab jetzt wird gepodcastet

Früher – die älteren unter uns erinnern sich – hatte ich hier unter der Kategorie „Benzingespräche“ die unterschiedlichsten Interviewgäste aus dem Motorradkontext zu Gast. Filmschaffende wie Claudio von Planta, Custombike-Bauer wie Jens von Brauck oder Peter Dannenberg von Urban Motor, Motorraddesigner wie Ola Stenegard oder Sylvain Berneron. Mir haben diese Gespräche immer sehr viel Spaß gemacht, auch wenn der Aufwand – Vorbereitung, Aufnahme, transkribieren – nicht unerheblich waren. Die zeitgemäße Form wäre der Podcast gewesen, ich hatte auch oft drüber nachgedacht. Zum einen hatte ich aber Respekt vor dem gesprochenen Wort. Wer mich kennt, weiss, dass ich eine Tendenz habe sehr schnell zu reden. Gerade bei emotionalen Themen. Das ist für den Hörer nicht immer einfach. Zum anderen fand ich es beim Bloggen immer sehr schön, einen Text auch mal ein, zwei Tage rumliegen zu lassen und ggf. noch zu korrigieren, bevor er veröffentlicht wird. Und: ich wollte mich nicht alleine an einen Podcast wagen.

Der Icebreaker war für mich in zweierlei Hinsicht den Motorrad Talk, den ich Anfang Februar auf Clubhouse angezettelt hatte. Hier groovte ich mich etwas auf eine Moderatorenrolle ein und es entstanden auch wirklich interessante Gespräche. Aber der entscheidende Punkt war: ich lernte Carina kennen. Zur ersten Ausgabe des Talks hatte Claudio von Pegasoreise noch kurzfristig „die Carina vom Bearcast aus München“ eingeladen. Den Bearcast hatte ich über die Motocast-Initiative schon mal gehört gehabt, aber das wars auch. Und von Folge 1 an harmonierten wir so gut, dass wir dann gemeinsam die Clubhouse-Sessions moderierten.

In den folgenden Gesprächen tauschten wir uns auch über das Thema Podcasts aus. Carina hatte schon länger Ambitionen für einen eigenen Podcast. Geübt war sie ja schon, da sie seit letztem Jahr mit Haui vom Bearcast das Format „Mich fragt ja keiner“ produziert. Sehr kurzweilig, hört da unbedingt mal rein.

Und es kam, wie es kommen musste:

So hatten wir einen Entschluss, aber noch keinen Plan. Es folgten Namenssuche, Konzeptdefinition, Überlegungen, wen man denn gerne als Gast hätte. Welche Fragen man denn stellen könnte. Ein Logo bräuchten wir auch noch. Es wurde immer konkreter und fühlte sich immer besser an. In der Zwischenzeit haben wir einen Trailer, eine Introfolge und die erste Folge mit einem Gast produziert und es macht derbe Spaß. Langsam haben wir auch die Technik und den Schnitt im Griff, viele weitere Ideen entstanden auch.

Hier die Idee in a nutshell:

Carina und Alex, zwei leidenschaftliche Motorradfahrer mit Benzin im Blut und Fahrtwind in der Nase sprechen mit Menschen, die genauso fühlen wie sie selbst. Spannende Persönlichkeiten, die für’s Motorrad fahren und alles, was mit dem Thema zu tun hat, brennen.

Egal ob Customizer, Motorradreisende oder Bikerclub-Gründer und -Gründerinnen: in diesem Podcast erzählen Petrolheads aus den verschiedensten Bereichen der Motorradszene ihre Geschichten: von der persönlichen Initialzündung, über obere und untere Totpunkte bis hin zur vollen Nennleistungsdrehzahl ihres Motorradlebens.
Achtung, der Funke könnte überspringen!

Und jetzt sassen wir hier zwei Tage und warten drauf, dass der Podcastfeed endlich bei den Podcastplattformen ankommt:

Aber jetzt hat es geklappt und hier findet ihr uns:

Ihr findet uns auch bei Apple Podcasts, den RSS-Feed des Podcasts findet ihr unter https://14hxtzb.podcaster.de/TwinSpark.rss

Die ersten Folgen sind schon produziert, die nächsten Gäste haben schon zugesagt. Schaut gerne rein auf unserem Instagram-Profil, hier im Blog werdet ihr alle Folgen auch auf der Unterseite hier. It’s gonna be a fun ride.

Rallye Legenden im Bearcast

Im letzten Jahr feierte die BMW GS ihr 40-jähriges Jubiläum. Grund genug für den Bearcast, sich der bewegten Geschichte dieser Ikone zu widmen. In fast drei Stunden filetieren Haui und Petz die Generationen dieses Motorrades. Schöne Insights und tolle O-Töne aus vier Jahrzehnten. Hört auf jeden Fall mal rein.

BMW GS

Und für mich war es dann auch Anlass, die beiden vorherigen Folgen zu Rallye Legenden auf meine Hörliste zu packen, die Yamaha Ténéré und Honda Africa Twin:

Yamaha Ténéré

Honda Africa Twin

Großer Spaß!

Zwischen Hamburg und Berlin: Müritzer Seenlandschaft, die Prignitz und das Ruppiner Land

Herzlich willkommen bei einem neuen Videoformat. Lange habe ich keine Tourenvideos mehr gemacht und wenn dann nur die reinen Fahreindrücke. Ich dachte mal, ich probiere etwas neues. Statt eines längeren Blogposts möchte ich Euch die Touren, die ich zwischen Hamburg und Berlin gefahren bin nach und nach in Videoform vorstellen. Wir fangen an mit meiner Tour von letzten Sonntag durch die Müritzer Seenlandschaft, die Prignitz und das Ruppiner Land.

Lasst mich gerne wissen, wie es Euch gefällt. Die Tourkarte findet ihr hier:

Neue Hecktasche für die Enduro: SW Motech PRO Rearbag

Ein neue Episode aus der Reihe „Was pack ich ein, was nehm ich mit“: heute mit der SW Motech PRO Hecktasche. Wenn es um Softgepäck geht, habe ich bei SW Motech meine Heimat gefunden. Den SW-MOTECH EVO Enduro Riemen-Tankrucksack habe ich schon auf meiner MT-07 gerne gefahren und der hat auch seinen Weg auf die F800 GS gefunden.

Das einzige, was ich am Tankrucksack zu bemängeln hätte? Wenn ich neben den üblichen Dingen, die ich auf Tagestour dabei habe auch noch das Kameraequipment dabei habe, stösst er an seine Kapazitätsgrenzen. So dachte ich wieder mal über eine Hecktasche nach, fuhr ich doch damals auf meiner F650 GS eine von Touratech spazieren, die später auch auf der MT-07 ihren Platz fand.

Fündig wurde ich im Sortiment von SW Motech bei der PRO Rearbag, die mit 200€ Listenpreis geführt wird, bei einem Onlinehändler bekam ich sie rabattiert für 172€ inkl. Versand. Im Lieferumfang enthalten ist neben der Tasche eine wasserdichte Innentasche, vier Schlaufgurte mit Zurrhaken, zwei Zurrösen zur Befestigung am Kennzeichenhalter, eine Lackschutzfolie sowie die Anbauanleitung. Zur Aufbewahrung wird bei SW Motech auch immer eine Stofftasche mitgeliefert, damit das gute Stück im Keller nicht einstaubt.

Die Montage der Tasche war schnell erledigt. Sie passt perfekt auf den Soziussitz meines Motorrades und schmiegt sich passgenau an die Haltegriffe und den Heckträger an. Die Zurrösen habe ich vorne an den Soziusfussrasten befestigt und hinten an den Bügel für die Kofferträger. Auf der Auspuffseite reichen die 2-3cm Abstand zum Auspufftopf, da schmurgelt nix an. Da die Zurrösen vorne direkt über die lackierte Verkleidung laufen habe ich mich dazu entschlossen, an den betroffenen Stellen die Lackschutzfolie aufzukleben. Man sieht, daß ich dafür kein Talent habe. Trotz Einsatz des Heissluftföhns hätte man es kaum dilletantischer machen können. Vielleicht geh‘ ich da nochmal mit matter Folie bei, dann fällt das nicht so auf. Für den Moment aber tat es seinen Zweck.

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Reisebestimmungs-Verwirrungen

Heute bin ich von Berlin nach Hamburg gefahren um die Schwiegermutter über Ostern zu besuchen und ihr bei ein paar Dingen am Haus zur Hand zu gehen. Und ja, wir haben größtmögliche Vorsicht walten lassen. Meine Schwiegermutter ist bereits durchgeimpft gegen Corona und hat sich heute morgen nochmal testen lassen. Auch wir haben uns alle testen lassen, bevor wir die Reise angetreten haben. Alle negativ. Meine Frau fuhr mit den Kindern mit dem Auto, ich nahm das Motorrad und fuhr meine „Hausrunde“ an der Elbe entlang.

Ist das in Pandemiezeiten wirklich notwendig Motorrad zu fahren? Nein, ist es nicht. Aber nach 12 Monaten Homeoffice und Homeschooling muss man auch was für den mentalen Ausgleich tun, um nicht durchzudrehen. Und den einzigen Kontakt zur Aussenwelt hatte ich bei dem einen Tankstopp, der unterwegs notwendig war. Beim Wocheneinkauf ist das Infektionsrisiko größer.

Aber nun zur eigentlichen Geschichte. Auf meiner Route passierte ich sieben Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Dank unseres Föderalismus hat nun jedes Bundesland seine eigenen Corona-Regelungen, die sich gerne auch mal wöchentlich ändern. Es fällt einem wirklich schwer, hier den Überblick zu wahren.

Und so kam es, daß ich heute eine Ordnungswidrigkeit beging. Meine Mittagspause auf der Tour machte ich heute in Dömitz auf einer kleinen Parkbank auf dem Deich. Vor mir die Elbe, hinter mir die Festung, weit und breit kein Mensch. Ich mampfte gerade mein Butterbrot und mein Ei, als sich zwei Herren vom Ordnungsamt näherten. Ob ich denn der Fahrer des Motorrades mit dem Berliner Kennzeichen wäre. Ja, das wäre ich.

„Sie haben gegen das Einreiseverbot in Mecklenburg-Vorpommern verstoßen! Wir müssen ihnen einen Platzverweis erteilen und sie zur unmittelbaren Weiterreise auffordern.“ Echt jetzt? Hier mal der Kontext: aus Lenzerwische kommend (kurz vor Dömitz auf niedersächsischem Gebiet) fuhr ich nach Dömitz rein (in MeckPomm), machte da Mittagspause und erreichte dann hinter dem Ortsausgang von Dömitz bereits wieder Niedersachsen. Das sind gerade mal zehn Kilometer, die ich durch Mecklenburg-Vorpommern reiste.

Und an der Festung in Dömitz stehen zwei Herren vom Ordnungsamt in Warnwesten und kontrollieren die Kennzeichen der Fahrzeuge. Das können wir Deutschen. Regeln durchsetzen, Ordnungswidrigkeiten ahnden, Bussgelder anordnen. Aber Digitalisierung an den Schulen oder konsequent und schnell die Bevölkerung durchimpfen, das kriegen wir nicht gebacken. Das verstehe wer will!

Projekt TRIUMPH TE-1: Die Entwicklung eines britischen Elektromotorrads

Triumph baut an einem Elektromotorrad. Ich muss gestehen, dass das Thema etwas an mir vorbeigegangen ist, umso positiver war ich überrascht, als die Nachricht in meinem Posteingang auftauchte. Das Projekt TRIUMPH TE-1 entsteht in Zusammenarbeit zwischen TRIUMPH und britischen Elektrifizierungsexperten, von denen sich jeder auf die Entwicklung von Innovationen in seinem Bereich konzentriert:

  • TRIUMPH Motorcycles ist federführend bei dem Projekt und stellt fortschrittliches Design- und Konstruktions-Know-how für Motorradchassis, Fertigungstechnik und die Sicherheitssysteme zur Verfügung und definiert die Leistungsmerkmale des elektrischen Antriebsstrangs.
  • Williams Advanced Engineering liefert Technologie für Leichtbau-Batteriekonstruktion und -integration und nutzt seine Test- und Entwicklungseinrichtungen, um ein Batteriemanagementsystem in Kombination mit einer Fahrzeugsteuereinheit zu liefern.
  • Die e-Drive Division von Integral Powertrain Ltd. ist federführend bei der Entwicklung von leistungsstarken Elektromotoren und einem Siliziumkarbid-Inverter, die beide in ein einzelnes Motorgehäuse integriert werden.
  • Das an der Universität Warwick beheimatete Institut WMG bietet Elektrifizierungs-Know-how und die allgemeine Expertise um Innovationen von der Forschung und Entwicklung bis hin zum kommerziellen Erfolg voranzutreiben.
  • Das Office for Zero Emission Vehicles (OZEV) ist ein Team, das daran arbeitet, den Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen sowie die Finanzierung der Ladesäuleninfrastruktur in ganz Großbritannien zu unterstützen.
  • Innovate UK ist eine Forschungs- und Innovationsagentur der britischen Regierung, die unternehmensgeführte F&E-Finanzierung und das Wachstum britischer Unternehmen unterstützt.

Das Ziel dieses zweijährigen Projekts konzentriert sich auf die Entwicklung leistungsstarker Elektromotorräder. Hier soll die Basis des zukünftigem Elektromotorrad-Angebot von TRIUMPH gelegt werden, aber auch die Zukunftsfähigkeit der britischen Industrie gefestigt werden.

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