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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Die Zukunft ist elektrisch und sie sieht gut aus

Zwei Premieren auf der EICMA blieben unter meinem Radar und erst Tage später nahm ich sie wahr, dank Jochen Vorfelder und Mike Frison. Um so spektakulärer sind sie aber.

BST Hypertrek

Der BST HyperTrek sieht auf den ersten Blick aus wie ein Lego Bausatz mit einem Motor, der etwas an eine Moto Guzzi Nuovo Falcone erinnert. Mit dem Unterschied, daß es sich dabei um einen Elektromotor handelt. Das Design stammt aus der Feder des ehemaligen Ducati Chefdesigners Pierre Terblanche und könnte spektakulärer nicht sein.

Der HyperTEK verfügt über einen neuartigen Elektromotor mit 80kw und 120nm Drehmoment. Das 205kg schwere Motorrad soll eine Reichweite von bis zu 300km haben

Image Gallery

Verge TS

Die 300km Reichweite sind eine der wenigen Gemeinsamkeiten, die die BST mir der Verge gemeinsam hat. Das Elektromotorrad, früher bekannt als RMK E2, verfügt über ein markantes, nabenloses Hinterrad, in dem auch der 80 kW (107 PS) Motor des Motorrads untergebracht ist.

Im Sinne eines echten Tron Motorrades ist der Motor in der Felge des Rades verborgen und lässt die gesamte Mitte des Rades offen. Der Motor ist ungefähr so leistungsstark wie der eine Zero SR/F, bietet aber ein Drehmoment von 1.000 Nm. Ich kann mir nicht vorstellen, wie sich das anfühlen kann. Man sollte aber einen guten Draht zu seinem Reifendealer haben, wenn man es zu oft zu sehr krachen lässt.

Tron-style electric motorcycle gets 300 km range and insane 1,000 NM torque

Gestalten: The Current

Für alle unter Euch, die sich für das Thema Elektromobilität in Form von Elektromotorrädern, Fahrrädern und Hybriden interessieren habe ich noch eine Buchemfehlung: The Current: New Wheels for the Post-Petrol Age untersucht den Wandel hin zu umweltfreundlichem Fahren, indem es die Pioniere auf dem Gebiet vorstellt. Technik und Custom Design, klassische Marken und neue Projekte, zwei oder drei Räder, aber auch Autos.

Ich war überrascht von der Vielfältigkeit der Konzepte und Entwürfe. Auf jeden Fall eine spannende Lektüre.

Erste Eindrücke von der EICMA 2019

Am Pressetag der EICMA fällt es einem immer etwas schwer, nicht immer mit einem Auge auf den Newsfeed und die Livestreams der Hersteller-Pressekonferenzen zu schielen. Gestern Abend scannte ich dann durch die ganzen Newsletter und Pressemitteilungen, bei einigen Neuvorstellungen blieb mein Auge länger hängen.

Husqvarna-Norden 901 Concept

Daß KTM sehr gute Enduros baut, ist hinlänglich bekannt. Mit der Optik mag nicht jeder konform gehen, ich finde vor allem die Insektenaugen immer störend. Daher freute ich mich um so mehr, dieses Konzeptbike von Husqvarna zu sehen. Die Norden 901 übersetzt die neo-retro Designlinie der Vit- und Svartpilens sehr gekonnt auf das Endurosegment. Garniert mit den potenten KTM-Innereien passt hier für mich Packung und Inhalt exzellent zusammen. Haben wollen.

BMW F900 XR

Nicht nur hat BMW die S1000XR überarbeitet, sie hat ihr auch mit der F900 XR eine kleine Schwester an die Seite gestellt (wir erinnern uns an die Novecento-Studie aus dem letzten Jahr). Die versprochenen 105 PS und 220 kg versprechen ein sehr fahraktives Package. Der Vorgänger der S1000XR hatte mich auf der Tour im letzten Jahr sehr begeistert, die F900XR als leichtere und weniger brachiale Variante stellt aus meiner Sicht eine sehr gute Ergänzung im Segment der Sporttourer dar.

Ducati Scrambler X Desert

Na, wer hat denn da ein paar Anleihen bei der Earle Motors Alaskan genommen? Egal ob beabsichtigt oder nicht, mir gefällts sehr!

Honda CB4X Concept

Zwar nur ein Konzept, ich mag das spitze, kantige Design, dieser Design gewordene Vorwärtsdrang durch das hohe optische Gewicht im vorderen Bereich des Bikes. Mal schauen, ob es nur eine gestalterische Fingerübung bleibt.

Suzuki V-Strom 1050


Ich saß nur einmal in meinem Leben auf einer V-Strom und war von den Fahreigenschaften ganz angetan. Gutes, solides Bike, daß sich auch einer großen Fangemeinde erfreut. Aber mit dem Design kam ich nie klar. Um so erfreuter war ich zu sehen, daß Suzuki erfolgreich in der eigenen Modellhistorie gekramst haben und eine schöne Anleihe bei der DR 800 Big genommen haben.

Italjet Dragster

Als die ersten Italjet Dragster 1998 rauskamen, waren sie damals schon der krasseste Shit im Rollersegment mit Gitterrohrrahmen und Achsschenkellenkung. Über 20 Jahre später kommt die nächste Auflage raus und ist heisser denn je. Die Aussage der MOTORRAD-Tester 2001 treffen auch auf die Neuauflage zu: „Dieser Roller ist nichts für Pragmatiker, sondern ein klarer Fall für Exhibitionisten.“.

Motorradmedienwandel

Die für mich persönlich schlechteste Nachricht der Woche aus Motorradsicht betraf das nahende Aus meiner Lieblings-Motorradzeitschrift CRAFTRAD. Die nächste Ausgabe wird die letzte sein. Gleiches gilt für die Roadster.

Motorradfahren ist eh schon eine Nische. Custombikes und Custombike-Kultur ist dann die Nische in der Nische. Spannende Stories und ein starkes visuelles Konzept alleine sind kein Garant für ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept, wenn sie nicht ausreichend zu monetarisieren sind. Doch dazu an anderer Stelle ausführlicher.

Sebastian Bauer und Clemens Gleich betreiben den sehr hörenswerten Podcast „Die Hupe“. In ihrer aktuellen Ausgabe beschäftigen sich die beiden sehr ausführlich und detailliert mit dem Motorradmedienwandel. Reinhören:

 

Craftwerk Grand Opening

Morgen findet das Grand Opening des Craftwerk Berlin statt. Um 14:00 Uhr geht es mit dem Flohmarkt los, bei dem ich auch mit einem Stand dabei bin. Bei mir findet ihr Triumph- und Yamaha-Teile sowie gut erhaltene Motorradklamotten und -Literatur sowie Werkstattzubehör.

Abends wird dann gefeiert. Kommt vorbei und schaut Euch dieses tolle Projekt an!

Die „Nordtour“ von Hamburg nach Berlin

Nach ein paar Tagen Urlaub und Subbotnik in Schwiegermutters Garten war es an der Zeit, wieder die Heimreise nach Berlin anzutreten. Als Route wählte ich die Nordvariante links und rechts entlang der A24.

Die ganze Woche über zeigte die Wettervorhersage für den Samstag penetrant Regen an. Als es dann aber an die Abreise ging, blieb es trocken. Gut, dafür war es relativ frisch mit 6° Grad am Morgen, aber dafür hatte ich ja meine Thermokombi mit dabei, die mir bis Mittags auch gute Dienste leistete, bevor sie wieder ins Gepäck verschwand.

You are now leaving Hamburg-Schnelsen

Die ersten Kilometer um Hamburg herum waren relativ mühsam. Auf der Karte sah es noch relativ possierlich aus, aber in Wahrheit quält man sich von Dorf zu Dorf durch den Speckgürtel. Dies verbesserte sich aber deutlich nach dem Überqueren der A1 und dem Eintritt ins Herzogtum Lauenburg. Schmale, aber kurvige Landstrassen die dazu noch wenig befahren waren machten gute Laune. Acht geben musste man nur auf überbreite Landfahrzeuge, die spontan vom Acker auf die Landstrasse einbogen. Es ist ja schließlich Erntezeit.

Lustige Wölkchen

Lustiger Fahrer

Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal in Hude

Kaum war vor Zarrentin das Landesgebiet von Mecklenburg-Vorpommern erreicht, begann es etwas eintöniger zu werden. Ich folgte einige Kilometer der L04, bevor ich mich bei Wittenburg entschloss, nicht der Route nach Dümmer zu folgen sondern zur Abkürzung eine Autobahnetappe bis zur Ausfahrt Wöbbelin einzulegen. Lustigerweise holte mich die Familie genau auf diesem Stück Autobahn ein, kurz bevor ich mich wieder auf die Landstrasse verabschiedete.

Rechts abbiegen nach Dümmer

Kuh- und Schafsweiden sowie zahlreiche Karpfenteiche die ich passierte zeugten von der sehr landwirtschaftlich geprägten Infrastruktur MeckPomms.

Müritz-Elde-Wasserstrasse

Egal wo ich hinfahre: überall gesperrt

Die weiteren Ortschaften, die ich durchfuhr – wie Stolpe und Putlitz – kannte ich bisher nur von Autobahnraststätten und – ausfahrten. Da die Streckenführung in diesem Bereich nicht sonderlich aufregend war, blieb umso mehr Zeit um die Weite der Landschaft zu genießen, die durch die abgeernteten Felder noch weiter betont wurde. Ein bischen zen-mässig war das schon.

Auf dem Land hinter Stolpe

Geradeaus können sie in Mecklenburg

Bahnhof Bölzke

Hinter Wittstock / Dosse wechselte ich wieder auf die Nordseite der Autobahn und orientierte mich Richtung Neuruppin. Kurz vor Oranienburg machte ich noch einen kleinen Stopp bei Sven Wedemeyer und schaute mir den Fortschritt seiner Traumgarage an. Wirklich beeindruckend, was er sich da in kompletter Eigenregie aufgebaut hat. Vor lauter Benzin quatschen habe ich vergessen, Fotos zu machen, aber schaut Euch am besten auf einem seiner Kanäle um und macht Euch selber einen Eindruck.

Herbststimmung zwischen Oranienburg und Summt

Geplant:

Gefahren:

Die knapp 380 km dieser Tagestour waren zwischendrin ganz kurzweilig, aber die Route an der Elbe ist definitiv abwechslungsreicher. Das tolle Wetter und die schöne Herbststimmung der Wälder sorgen aber für einen erfüllten Tourtag.

Herbsttour nach Hamburg mit Alpakas

Die Kinder haben Herbstferien und wie fast in jedem Jahr besuchen wir Freunde und Familie in Hamburg. Für mich ist das der beliebte Anlaß, meinen Tourenklassiker Berlin – Hamburg – Berlin wieder aufleben zu lassen. Irgendwie hänge ich dran, es war auch meine erste Tour nach meinem bestandenen Motorradführerschein vor sieben Jahren.

Dieses Mal standen zwei Besonderheiten auf der Tour:

  • Zum einen wollte ich nicht über die komplett verbaustellte Autobahn aus der Stadt raus und wählte daher eine Route über Spandau Richtung Börnicke,
  • Zum anderen war ein lustiger Zwischenstopp geplant: eine Wanderung mit Alpakas auf dem Alpakahof Ruppiner Land.

Die Route durch Spandau führte mich am BMW Motorrad Werk vorbei, lustigerweise war das erste Motorrad, welches vor dem Werktor stand ebenfalls eine Triumph Street Triple. Man weiß also auch die Konkurrenzware zu schätzen.

Das Gegurke durch die Stadt war annähernd so mühsam wie das Befahren der Autobahn-Baustellen auf dem Berliner Ring. Die Fahrt durch den herbstlichen Spandauer Forst war jedoch eine Wohltat für die Augen.

Über Kuhhorst, Sandhorst, vorbei an Ribbeckshorst und durch Königshorst führte mich meinWeg über kleine, von der Sonne beschienene Herbsttraßen zur Alpakafarm in Segeletz. Da ich bis zu unserem Termin noch etwas Zeit hatte, fuhr ich ab Friesack nicht den direkten Weg nach Segeletz, sondern nahm frei Schnauze einen kleinen Umweg über Kleßen, Neuwerder und Dreetz. Eine hervorragende Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Gut ausgebaute, kurvige Landstrassen durch den Wald ohne jeglichen Verkehr sorgten für jede Menge Spaß am Gashahn. Bestens gelaunt traf ich bei den Alpakas ein, Frau und Kinder trafen im Auto kurz nach mir ein. Perfektes Timing.

Nach einer ausführlichen Einführung in diese domestizierte Kamelform gingen wir mit Merlin, Macho, Felipe und Franz über die Felder spazieren. Es waren mittlerweile spätsommerliche 25 Grad, perfektes Alpaka-Ausführ- sowie Motorradwetter.

Leider hatten wir für die Wanderung viel mehr Zeit gebraucht als geplant. Von meinem ursprünglichen Plan, bei Tageslicht noch bis Dömitz oder gar Boitzenburg zu kommen musste ich mich verabschieden. Es reichte gerade mal bis Havelberg, bevor die Sonne sich verabschiedete.

Zumindest reichte es noch für ein wildromantisches Tankstellenbild mit Sonnenuntergang. Kaum war das Tageslicht weg, wurde es schwierig mit der Sicht. Ich dachte, ich könnte auch im Dunkeln etwas Strecke auf der Landstrasse machen. Pustekuchen. Gerade auf den Strecken, die durch Wald führten war es dunkel wie im Rektum eines Auerochsens.

So entschied ich mich, über Bad Wilsnack und Perleberg Richtung Autobahn zu fahren. Bei Karstädt ging es auf die A14, die mich zur A24 führte. Nach zwei Stunden Autobahngeschrubbe kam ich endlich in Hamburg an. Schade, daß es für die Tour entlang der Elbe nur zur Hälfte gereicht hatte. Aber die nächste Gelegenheit kommt bestimmt.

So bin ich gefahren: 

 

So wollte ich fahren:

Distinguished Gentlemans Ride Berlin 2019

Wie jedes Jahr fand der Distinguished Gentlemans Ride am letzten Sonntag im September statt. Bis auf Berlin. Der jährliche Clash mit dem etwas (also nur ein kleines bisschen etwas) größeren Berlin Marathon bewog die Organisatoren des Berliner Rides, diesen eine Woche vorzuverlegen. Sowohl vom Wetter her und von der Teilnehmerzahl sollte dich dies als die perfekte Wahl herausstellen. Aber schaut selbst.

Eine sehr große Bildergalerie zum Event finder ihr auf Facebook bei den Dapper Riders Berlin.

Ich muss dringend aufs Land ziehen!

Der Schweizer FMX-Champion Mat Rebeaud ist eindeutig ein sehr talentierter Fahrer. Und anscheinend hat er auf dem Bauernhof seinen persönlichen Freestyle-Kurs direkt vor dem Kuhstall. Und dank Elektroantrieb stört er auch die Kühe nicht beim Grasen. Perfekt.

(via Red Bull Motorsports)

Enduro-Sehnsucht: Africa Twin und Ténéré

Kann es sein, daß es sowas wie die frühkindliche Prägung auch in Bezug auf Motorräder gibt? Ich ertappe mich derzeit immer wieder bei dem Gedanken an eine Enduro. Mein erstes Motorrad – eine BMW F650 GS – war ein wirklich sehr patentes Motorrad. Handlich on- und offroad, langstrecken- und tourentauglich. Nur war es mir mit seinen 48 PS irgendwann zu schwach auf der Brust. Mit steigender Motorraderfahrung wachsen auch die Ansprüche. Von der größeren Schwester F800 GS war ich damals schon sehr angetan, vor allem in der schönen, braunen Lackierung in Kalamata-Metallic. Aber selbst heute muss man mindestens 8.000 € für ein gebrauchtes Exemplar auf den Tisch legen. Und für den Preis gibt es ein sehr attraktives und neues Alternativmodell, nämlich die:

Yamaha Ténéré 700

Für 9.599€ steht die Ténéré beim freundlichen Yamaha Händler. Also, wenn man Glück hat. Die Maschine verkauft sich nämlich wie geschnitten Brot und ist vielerorts bereits ausverkauft.

Die Presse ist begeistert, es findet sich kaum ein Fachmagazin, daß an der Maschine ernsthaft etwas zu bemängeln hat.

Stellvertretend sei hier mal Jochen Vorfelder zitiert:

Das extrem breite Lächeln nach zwei Tagen harter Testfahrt. Die Ténéré ist eine verzückend einfache Fahrmaschine.

Keine 15.000 Assistenzsysteme und Fahrmodi. ABS an oder aus. Kein verstellbares Fahrwerk. Monochromes LCD-Display. Dafür einen traumhaften Motor, den ich schon in meiner MT-07 geliebt habe und der sensationelle Fahrbarkeit und Fahrspaß abliefert. Mit einem fahrfertigen Gewicht um 200kg verspricht sie auch Handlichkeit und Leichtigkeit im Gelände, bei der sich manche Großenduros nahe der Vierteltonne Gesamtgewicht sehr strecken müssen

Erste Erfahrungen auf großer Tour mit der Ténéré haben sowohl Lea Rieck in Südeuropa und Afrika als auch Erik Peters in Skandinavien gesammelt. Erik kommt von einer XT 1200 Z Super Ténéré und Lea von einer Triumph Tiger 800, beide berichten begeistert von der Maschine:

Neulich auf Tour in der Märkischen Schweiz kam mir die erste Ténéré 700 in freier Wildbahn entgegen. Ich war kurz davor, umzudrehen und den Fahrer einzuholen und mir die Maschine mal in natura anzuschauen. Muss ich mal beim Yamaha-Händler nachholen.

Das, was mir an der Maschine wahrscheinlich am besten gefällt, ist die Reduktion auf das Wesentliche. Und wie es sich zeigt, muss man dadurch keine Abstriche hinsichtlich des Fahrspaßes machen. Einzig an das Design der hochgezogenen Front im Rallye-Stil muss ich mich noch gewöhnen.

In Sachen Optik stach für mich vor allem eine Maschine sehr positiv aus der Reihe der Enduros hervor, die

Honda Africa Twin

Im Gegensatz zur Ténéré konnte ich sowohl mit der Africa Twin und der Africa Twin Adventure Sports praktische Erfahrung sammeln. Beide Versionen haben auch im Sturm den Markt erobert und eine große Fangemeinde gewonnen.

Für das Modelljahr 2020 wurde die Africa Twin überarbeitet: schärfer in der Optik, mehr Leistung und weniger Gewicht.

Obwohl ich großer Fan der blau-weiß-roten Dreifarblackierung bin, mag ich auch die neue, mattschwarze Lackierung:

Ich bin mal sehr auf den Fahreindruck mit der neuen Maschine gespannt. Nicht, daß die alte untermotorisiert gewesen wäre, aber ein bisschen schärfer und knackiger hier und da würde ich gut finden. Einer der Schwachpunkte an der alten Maschine war aus meiner Sicht das Display, mit dem haben sie bei der neuen Maschine gründlich aufgeräumt: ein Vollfarben-TFT-Touchscreen in 6,5 Zoll mit integrierten Apple CarPlay bieten komplettes Mäusekino.

Der Africa Twin-Fahrer muss sich auch mit Begriffen auseinandersetzen, die den Ténéré-Fahrer nicht kümmern müssen wie Sechs-Achsen Intertial Measurement Unit (IMU), Honda Selectable Torque Control (HSTC), Wheelie-Control, Rear Lift Control, Kurven-ABS (mit Offroad-Modus) sowie die Kurvenerkennung des Doppelkupplungsgetriebes (DCT).

All diese Dinge wollen auch bezahlt werden, so ist die Africa Twin ab 13.465€ beim Händler. Knapp 4.000€ über der Ténéré. Bei beiden Maschinen lässt sich der Basispreis um mehrere 1.000€ problemlos durch Zubehör steigern.

Die Frage nach einem neuen Motorrad stellt sich bei mir gerade nicht. Ich merke aber, wie der Gedanke an beide Maschinen mir die Synapsen kribbeln lässt. Ich hätte da noch ein paar Schotterpässe in den französischen Seealpen im Kopf, die die perfekte Kulisse für beide Maschinen wären.

Fotos: Werksbilder Honda Motorrad / Yamaha Motorrad

RIDE AND TALK – Der BMW Motorrad Podcast

Über die Renaissance von Podcast freue ich mich persönlich ja sehr. Ein schönes Medienformat was man sehr gut unterwegs konsumieren kann. Der neueste Anbieter in diesem Reigen ist seit heute BMW Motorrad mit dem englischsprachige Podcast „RIDE AND TALK“ seine Weltpremiere.

Die erste Folge umfasst folgende Themen:

  • BMW Motorrad International GS Trophy: Der Podcast blickt auf die Geschichte dieser einzigartigen Veranstaltung und nach Neuseeland – ein Paradies für alle, die das Abenteuer auf zwei Rädern suchen und die ultimative Destination für die Internationale GS Trophy in 2020.
  • Big Boxer: Im Rahmen der Enthüllung des Concept R 18 wurde eröffnet, dass ein BMW Motorrad Cruiser geplant ist – inklusive 1800 ccm purer Emotion. Im Podcast sprechen Insider über das neue Modell.
  • BMW R nineT /5: Noch vor der offiziellen Vorstellung wurde das Sondermodell BMW R nineT /5 auf die Malle Rallye geschickt. Über 2.000 Kilometer aus den Tiefen Cornwalls bis zur Nordspitze Schottlands – ein Erfahrungsbericht.

Weitere Episoden folgen regelmäßig.

Der BMW Motorrad Podcast ist verfügbar über Spotify, Deezer, Sound Cloud, Apple Podcast und Android Podcast.

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