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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Zu Gast in „Auf Achse mit Moto Zora“

Gerne und oft denke ich an vergangene Motorradreisen zurück, egal ob die kleinen innerhalb Deutschlands oder die großen, die mich über die Jahre hinweg schon fast durch den ganzen Alpenkamm von Frankreich bis Slowenien geführt haben.

Besser als dran denken ist drüber reden. Und so hatte ich mich sehr über die Einladung von Moto Zora in ihren Podcast „Auf Achse“ gefreut. Wir reden über unsere Motorradtour 2018, die uns ins schöne Slowenien führte. Die Artikel zur Tour findet ihr natürlich auch hier im Blog.

Doch erstmal viel Spaß beim reinhören:

Die ersten Modifikationen für die Dominator

Als ich die Honda Dominator dieses Jahr kaufte, hatte ich noch kein ganz klares Bild, was ich mit ihr vorhaben würde. Nachdem ich all die Jahre immer wieder drauf rumgedacht hatte und mir auch viele Domi-basierte Umbauten angeschaut hatte, wäre eigentlich ein Scrambler-Umbau das naheliegendste gewesen. 

Aber da meine Offroad-Ambitionen vor allem nach dem Training beim EAT sehr starken Aufwind bekommen haben, war der Entschluss gefasst, sie zu meinem Stoppelhopser zu machen. Also ein Bike für gelegentliche Ausritte in die unbefestigten Routen Brandenburgs, der Uckermark und Polen. Das Ganze soll nicht nur rein funktional werden, es darf auch gut aussehen. Mein Vorbild habe ich beim Rumlungern im Internet gefunden bei Gorm Moto: eine über die Jahre immer weiter optimierte Dominator mit kerniger Optik und klarer Offroadausrichtung. 

Aber ein Schritt nach dem anderen. Zunächst standen die grundlegend notwendigen Sanierungsarbeiten an der Honda an: sie brauchte neben neuen Bremsbelägen auch Bremssättel, das Lenkkopflager musste neu gemacht werden, sie bekam vorne und hinten Stahlflex-Bremsleitungen und als ersten Schritt Richtung Offroad Continental TKC 80 und einen hohen Endurokotflügel vorne. 

TWNSPRK #41: Kate on a bike

Nach dem Enduro-Actionreichen Start in die Off-Season haben Alex und Carina einen Gast am Micro, der das Thema perfekt weiterführt und erweitert. Kate Miller aka Kate On A Bike ist Rallye-Fahrerin. Sie hat vor wenigen Jahren erst den Führerschein gemacht, um eine größere Vespa fahren zu können und fand ganz unverhofft den Weg auf ihre damalige Ducati Multistrada. Einige Fahrertrainings, unter anderem in Meltewitz, später, nachdem sie ihre Komfortzone immer wieder erweitert hatte, kam ihr 2021 die spontane Idee, eine Rallye mitzufahren. Gesagt, getan… und nun ist sie selbst Teammitglied eines Rallye-Teams, das den offroad-verrückten Menschen dieser Welt die Möglichkeit bietet, ihren Traum vom Rallyefahren zu verwirklichen. Eine richtig coole Möglichkeit, Carina und Alex sind auf jeden Fall on fire!

Schaut vorbei unter NOMADAS ADVENTURE und auf Kates Insta-Profil.


Das war die 3. Auerberg Klassik

Insgesamt 215 Oldtimer aus den 1920er bis Ende der 70er-Jahre und Teams aus sieben Nationen gingen am zweiten September-Wochenende bei der 3. Auerberg Klassik an den Start. Damit verwandelte sich das bayerische Örtchen Bernbeuren zum dritten Mal in ein rollendes Motorrad- und Automuseum für die ganze Familie.

In dieses Jahr mit einem speziellen Novum: Alle Teilnehmer der diesjährigen Auerberg Klassik hatten die Möglichkeit, ihr historisches Motorrad oder Auto mit klimaneutralem E-Fuel, also synthetisch hergestelltem Rennbenzin zu betanken. „Uns als Veranstalter liegt die größtmögliche Verträglichkeit mit Natur und Umwelt am Herzen. Das E-Fuel, das uns von unserem Partner P1 Performance Fuels GmbH bezogen wurde, kann im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen 90 Prozent der CO2-Emissionen reduzieren. Wir möchten aktiv ein Zeichen setzen, dass synthetisch hergestellter Treibstoff eine reelle Alternative bietet, den historischen Motorsport in Einklang mit dem Klimaschutz zu bringen“, so Hermann Köpf, 1. Vorstand der Auerberg Klassik e.V. Mehr als ein Drittel der insgesamt 230 handverlesenen Oldtimer-Teams machten in diesem Jahr davon Gebrauch und für noch mehr Umsteiger halten die Veranstalter auch künftig an diesem Konzept fest.

Siggi on Tour: Sardinien-Korsika 2022

Die Inseln Korsika und Sardinien habe ich auf meinem Giro d’Italia 2018 schon bereist und beide haben mich sehr beeindruckt. Anlass genug für einen zweiten Besuch, den ich diesen Jahr im Frühsommer unternommen habe. Hier meine Eindrücke:

Tag 1 der Anreise

Treffen um 9:00 bei Nils in Weilheim. Kurzer Schnack mit seiner Frau und los geht es. Grobe Eckdaten im Navi: kurvenreiche Strecke mit den Eckpunkten Namlostal – Hahntennjoch („leichte“ Portion Kasspatzen zum Mittagessen) – Piller Höhe – Martina GR – Reschensee – Mals – Glurns (hier gab es ein leckeres Eis) – Ofenpass – Tunnel nach Livigno (billig Tanken) – Tibet Hütte auf dem Stilfser Joch. Das höchstgelegenste Stiefelbier seitdem ich Motorrad fahre inkl. anschließend ein leckeres Abendessen. Drei Gänge: Rote Beete Knödel mit Gorgonzolasoße, Wiener Schnitzel (auf Wunsch noch mal mit Gorgonzolasoße) und Kaiserschmarren. Wir hatten Glück mit der Unterkunft, nicht nur, weil es lecker war bei gleichzeitig grandioser Aussicht und sehr freundlicher Beherbergung, sonder weil es der erste Tag der Saison war, den Gästen am Tag vorher mussten sie sogar absagen.

TWNSPRK #40 – EAT Teil 2: unser Training mit Amelie Mooseder

Attacke Teil zwei! Das Wochenende beim Enduro Action Team steckt Carina und Alex nicht mehr in den Knochen, aber noch ziemlich gut im Kopf und im Herzen. In diesem zweiten Teil zum EAT haben wir die zauberhafte, willensstarke, zielstrebige und damit absolut erfolgreiche Offroad-Instruktorin Amelie Mooseder vor dem Mikro. Sie konnte schon richtig gut Motorrad fahren, als sie den BMW Motorrad GS Trophy Qualifier abgenommen hat. Und dann kamen die beiden Jungs vom EAT ins Spiel, die ihr Talent und ihren Ehrgeiz richtig erkannten und sie ins Team aufgenommen haben.

Amelie erzählt ausführlich von der Instruktorenausbildung und wie sie dort hinfahren konnte, wo sie jetzt ist. Und die beiden Podcast-Plaudertaschen rekapitulieren und berichten ausführlich von diesem intensiven Trainingswochenende. Viel Feedback, viele ehrliche Worte, sehr viel Lachen, Liebe für’s Motorradfahren und die Herzensmenschen am Tisch!

Und wer von unserem Gequatsche noch nicht genug hat, der kann sich den neuesten BEARcast gönnen, in dem Johnny und Haui ihre Eindrücke vom Profitraining schilderten, welches beide am gleichen Wochenende absolvierten:

Let’s go offroad – Einsteigertraining beim Enduro Action Team

Das Enduro Action Team muss ich euch wohl kaum vorstellen. In einem der größten Offroad-Parks in Deutschland bietet das Team um Gründer Robert Loschütz seit nunmehr 10 Jahren Offroadtrainings für Großenduros an. Ebenso finden sich auch Enduro-Events und -Reisen im Portfolio. Einer der größten Events im letzten Jahr war sicherlich der GS Trophy Qualifier, bei dem sich die drei besten Fahrer und die zwei besten Fahrerinnen qualifizieren konnten für die GS Trophy 2022 in Albanien (die just in dieser Woche in der dieser Artikel live geht stattfindet).

Das Trainingsgelände des EAT

Zwischen Dahlener Heide und Leipzig befindet sich in einem 120 Hektar großen Tagebau das Trainingsgelände für Reiseenduro-Trainings. Das Enduro-Gelände des Steinbruchs umfasst rund 80 Hektar. Auf diesem weitläufigen Gelände erwarten dich eine vielfältige Topographie und verschiedenste Untergründe: während des Endurotrainings bekommt man Asphalt, Schotter, Kies, Wiesen, Wasser und Feldwege unter die Räder.

Um einen Eindruck vom Gelände zu bekommen hier zwei Videos. Das erste ist von Enrique, der zusammen mit Tim und Patrick den GS Trophy Qualifier gewonnen hat und bei der diesjährigen GS Trophy mitfährt. Hier bekommen sie gerade ihre Trophy Bikes und ballern damit ordentlich durch den Enduropark.

Checkt auch Enriques YouTube-Kanal, er hat einige Videos rund um das Qualifying zur GS Trophy gemacht.

Das zweite Video ist von Johnny und Haui, die 2020 beim FEAR Event des EAT mitgefahren sind. Hier seht ihr auch viele Passagen des Geländes und bekommt einen Eindruck von diesem Event.

Ride and Talk #74 – Craftwerk Berlin

Den BMW Motorrad Ride And Talk kennen sicherlich einige von Euch, er ist auch schon eine Weile on air. In der aktuellsten Folge haben sie es nach Berlin geschafft und interviewen Cäthe, Max und Micha vom Craftwerk. Hört gerne mal rein und wenn Euch die 35 Minuten noch nicht reichen, darf ich Euch einen unserer ersten – und längsten – TwinSpark Podcastfolgen mit Cäthe und Micha empfehlen.

Lieblingsstrecken anderswo: von Houstrup bis Oksbøl

Motorradfahren in Dänemark? Echt jetzt? Echt jetzt. In einem Land in dem die höchste Erhebung – der Yding Skovhøj – gerade mal 173 m misst, kann man keine atemberaubenden Passstrassen erwarten. Was man aber hier und da finden kann sind sehr nette, kleine Landstrassen, die sich durch wunderschöne Natur schlängeln, die einen in kurzen Abständen in ganz anderen Ländern wähnen lassen.

Per Zufall haben wir die Route zwischen Houstrup und Oksbøl entdeckt. Wir waren auf dem Weg nach Blåvand zum westlichsten Punkt Dänemarks und hatten einen Stop an der Filsø Ellipsen eingeplant, so kamen wir überhaupt in diese Ecke, der direkte Weg nach Blåvand hätte uns woanders längs geführt.

Wir steigen ein am Ortsende von Houstrup und nehmen den Blåbjergvej in südlicher Richtung. Die schönen, langgezogene Kurven durch den Wald könnten auch in Schweden sein. Hier gilt zwar ein Tempolimit von 60 km/h, aber man kann sich alternativ darauf konzentrieren, den Kurvenradius perfekt hinzuzirkeln.

Hinter dem Henne Golfclub geht es kurz rechts auf den Strandvej und nach ein paar hundert Metern wieder nach links auf den Porsmosevej. Hier führt erstmal ein langes Stück geradeaus durch eine von Heide, Hagebuttensträuchern und Strandhafer bewachsenen sanften Dünenlandschaft. Zum einen typisch Dänemark, könnte aber genauso die Lüneburger Heide sein.

Das neue Pferd im Stall: Honda Dominator

Menschen, die mich schon länger kennen, werden sich nicht wundern, dass nun eine Honda Dominator den heimischen Fuhrpark bereichert. Zu lange schon lungere ich um dieses Motorrad herum. Es hätte auch gut mein erstes Motorrad werden können anstatt der BMW F650 GS. So weit voneinander entfernt sind sie ja nicht als Einzylinder-Enduros mit Doppelrohr-Auspuff.

Dieses Jahr jährt sich meine bestandene Führerscheinprüfung zum zehnten Mal. Ich habe das einfach mal als Zeichen genommen, mir das zehnte motorisierte Zweirad meines Lebens zu gönnen (die anderen neun seht ihr auf der Fuhrpark-Seite). Sagt mal Hallo:

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