Großstadtmobilität

Eigentlich habe ich mit einem Motorrad und einer Vespa in der Garage genug Individualmobilität für die Großstadt. Der Familienkombi macht unter der Woche keinen Sinn und Spaß, daher kommt er nur für den Wochenendeinkauf und für Urlaubsfahrten zum Einsatz.

Eigentlich kann man ja in Berlin ziemlich viel mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln bewältigen. Aber da ich ungerne fremdgesteuert bin und mich in der Rushhour nicht mit hunderten, eher schlecht gelaunter Menschen in eine U-Bahn zwängen will, ergreife ich gerne andere Möglichkeiten der Großstadtmobilität.

Die Flotte der Coup Elektroroller wurde dieses Jahr deutlich aufgestockt, trotzdem muss man oft Glück haben einen zu ergattern. Die kleinen Flitzer sind superhandlich, sehen dazu noch schick aus und kosten vor allem kaum mehr als ein BVG-Ticket. Für 3 Euro kann man damit 30 Minuten lang fahren und der Helm liegt im Roller schon bereit. Damit wuselt man sich schnell und unkompliziert und vor allem umweltfreundlich an so ziemlich jeden Ort der Stadt. So lange man ihn am Ende der Fahrt innerhalb des S-Bahn-Ringes wieder abstellt.

Weil der @joincoup Roller zu weit weg steht, muss ich jetzt #Mini #Cabrio von @drivenowde fahren. Schlimm! 😎

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Gestern Abend wurde es im Büro mal wieder später und im Umkreis des Büros waren keine Roller mehr verfügbar. Mein Backup war in dem Falle DriveNow. Neulich ergatterte ich noch ein Mini Cabrio, diesmal stand um die Ecke ein BMW i3 an der Ladesäule, der mich nach Hause bringen sollte. Dieser kostete mich mit 6€ für den Heimweg zwar doppelt so viel wie ein Coup-Roller, machte aber dafür auch derbe viel Laune. Der Punch, den der Elektromotor aus dem Stand abliefert ist unfassbar. Man könnte ja an der Ampel zivilisiert anfahren, aber warum, wenn der Wagen so geil abgeht.

So anstrengend der Tag war, so entspannt war die Heimfahrt. Ich weiss nicht, ob die M4 genau so viel Spaß gemacht hätte.

P.S.:
Mit dem Vorteilscode AUAQXGSZSL könnt ihr Euch für 9,98 € bei DriveNow registrieren und bekommt 15 Freiminuten!

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20 Jahre Race 61 in Finowfurt

Hill Ride Berlin No. 6 – The CAMP OUT!

Der Hill Ride Berlin geht mittlerweile in das dritte Jahr und wird langsam zur Tradition. Ebenso scheint es zur Tradition zu werden, daß die Organisatoren David Biene und Fred Jacob die Hill Ride Sommerausfahrt immer dann planen, wenn ich selber irgendwo anders auf Motorradtour bin. So findet auch der diesjährige Camp Out ohne mich statt. Was aber Euch nicht davon abhalten soll, Euch den Spaß zu geben!

THE CAMP OUT ist das Sommercamp des Hill Ride Berlin im Berliner Umland mit Übernachtung im Freien. Ein Feuer und ein See gehören ebenso dazu wie ein paar Disziplinen der Stupid Biker Games.
Der Hill Ride Berlin ist ein Charity Motorcycle Run. Er findet seit 2015 ungefähr alle drei Monate statt. Willkommen sind alle Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen mit Classic Bikes bis Custom Bikes. Von Factory, Old- & Youngtimer über Cafe Racer, Bobber und Chopper ist alles am Start. Die 25,- €/ Person Startgeld sowie Einnahmen aus dem Getränke- und Essensverkauf werden wie immer für einen guten Zweck gesammelt und gespendet.

Weitere Informationen zum Event und zur Anmeldung findet ihr auf Facebook. Habt Spaß!

Ich habe mein Vorbild getroffen

Neulich in der Mittagspause in Tempelhof, an der Ampel neben mir kommt eine KTM 390 Duke zum stehen. Als ich nach rechts schaute, erwartete ich eigentlich einen A2-Jungspund auf dem Motorrad zu sehen. Stattdessen blickte ich in das zerfurchte Gesicht eines älteren Herren, eingerahmt von einem weissen Rauschebart.

Lachend meinte ich zu ihm: „Tolles Motorrad, aber da hätte ich jetzt einen jüngeren Fahrer drauf erwartet.“ Der alte Mann antwortete erheitert: „Ich bin zwar schon über 70, aber so lange ich noch keinen Rollator brauche, kann ich doch auch so was fahren!“

Mein Held! Wenn ich alt bin möchte ich auch so werden!

Ducati Scrambler Mach 2.0

Vor Jahren stand meine Frau mal mit Ihrer Vespa an einer Ampel hier in Berlin, als ein anderer Motorradfahrer in bester Berliner Schnauze zu ihr meinte: „Na? den Helm ooch in Wagenfarbe jekooft?“

Genau andersrum hat es jetzt Ducati mit der Scrambler Mach 2.0 gemacht. Hier kannste dit Mopped in Helmfarbe koofen. Angelehnt an das Farbschema des Bell-Helms “Cross Idol” hat Roland Sands die Scrambler umlackiert. Präsentiert wird das Motorrad diese Woche auf dem Wheels & Waves in Biarritz. Immer mehr Hersteller nutzen den Rahmen des Festivals, um Sondermodelle oder Custombikes zu präsentieren.

Neben dem neuen Lack zieren die Ducati ein flacher, konifizierter Aluminiumlenker, eine spezielle Sitzbank, der schwarze Auspuff sowie überfräste Kühlrippen und schwarze Zylinderkopfdeckel. Die Inspiration für den Namen der neuen Scrambler kommt einmal mehr aus der Ducati Geschichte der Sechziger-Jahre. Die erste Ducati Mach 1 250 kam 1965 auf den Markt – ein sportliches Straßenmotorrad mit dem Motor der Scrambler 250.

Ganz putzig ist auch das Ankündigungsvideo von Ducati:

Touratech R9X

Anlässlich des diesjährigen Touratech Travel Events am letzte Wochenende präsentierte Touratech Racing seinen neuesten Coup: der Start bei den Red Bull Romaniacs vom 25. bis 29. Juli mit einer modifizierten R nineT. Einem Bike, das eher für Lifestyle und entspanntes Cruisen als für Endurosport in seiner extremsten Form steht. Gerhard Forster, der für Touratech Racing schon zahlreiche Platzierungen unter den Top Ten der weltbesten Extrem-Enduristen eingefahren hat, wird die Touratech R9X durch die Karpaten pilotieren.

Nur so zur Erinnerung: die Red Bull Romaniacs gehören zu den härtesten Hardenduro-Rennen des Planeten. Angetreten wird da üblicherweise mit dem besten und leichtesten Enduromaterial. Nicht wissend, was Touratech genau an Modifikationen in die R nineT gesteckt hat, kann man aber davon ausgehen, daß sie in einer deutlich höheren Gewichtsklasse als die Konkurrenzmaschinen spielt. Optisch bringt sie zwar deutlich härtere Endurozüge mit als beispielsweise eine Benders Echte Benduro, aber ob das für dieses Rennen ausreichen wird?

Eine herrlich bekloppte Idee ist es auf jeden Fall und Gerhard Forster gehört schon jetzt mein größter Respekt.

Bilder: Touratech

Pfingstmontags-Ausfahrt in die Schorfheide Chorin

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gestern hat es geregnet, heute war schönes Wetter, also sind Robert und ich eben heute ausgeritten in die Schorfheide Chorin.

Robert hat seiner R nineT Scrambler die Sporen gegeben und ich habe die Vespa 300GTS ausgeführt, damit sie mal etwas mehr sieht als nur Stadtverkehr. Und wieder mal war ich überrascht, wie viel Spaß man mit 22PS auf der Landstrasse haben kann. Und den Scramblertest hat sie auch bestanden. Aber seht selbst:

KRCC VLOG 5/2017: Tourvorbereitung „Le Tour des Grandes Alpes“

In knapp vier Wochen ist es so weit und unsere diesjährige Tour in die französischen Westalpen steht an. Heute geht es um mein diesjähriges Tourenmotorrad, eine Yamaha 900 Tracer, die Routenplanung und das notwendige Equipment.

01:15 Vorstellung Yamaha Tracer 900
02:25 Routenplanung
02:34 Tag 1: Neuss – Schwarzwald
03:15 Tag 2: Schwarzwald – Zürisee – Sustenpass
03:48 Tag 3: Sustenpass – Furkapass – alter St. Gotthard – Nufenenpass – Martigny – Grosser St. Bernhard – Aostatal
04:25 Tag 4: Aostatal – Kleiner St. Bernhard – Val d’Isère – Col de l’Iseran – Col du Mont Cenis – Susa – Colle delle Finestre – Sestriere – Briançon
04:55 Tag 5: Briançon – Col Agnel – Marmora – Vinadio – Isola – Col de la Bonette – Jausiers – Col de Vars – Guillestre
05:12 Tag 6: Guillestre – Col du Galibier – Col du Télégraphe – Col de la Madeleine – Albertville – Genf
05:32 Tag 7: Genf – Französischer Jura – Elsaß
05:53 Tag 8: Elsaß – Eifel – Neuss
06:19: Was pack‘ ich ein, was nehm‘ ich mit?
07:05 Actioncams im Vergleich: Somikon Actioncam gegen GoPro Hero 4 Session
10:00 Navigation unterwegs

Music by Joakim Karud

CRAFTRAD Sommerfest

Ein sonniger Tag Ende Mai mit fast 30°, einen besseren Rahmen vom Wetter her für das CRAFTRAD Sommerfest hätte es kaum geben können. Nolan stellte den Pizzabäcker, den Durst konnte man natürlich mit Craft Beer bekämpfen.

Ausgestellt hatten neben URBAN MOTOR, Kaffeemaschine, Ehinger Kraftrad, BERHAM Customs auch Loon Cycleworks. Aufmerksam wurde ich auf die Jungs durch ihren spektakulären Umbau einer Husqvarna FE501. Und genau diese Bike hatte Dominik Port von Loon auch mitgebracht neben einem nicht minder spannenden Umbau einer BMW R80RT.

Dominik erzählte mir von der Begeisterung der Loon-Crew fürs Trial- und Endurofahren. Da wird gerne mal nicht nach Strassenkarte sondern nach Himmelsrichtung gefahren, nur gerade aus und alles was sich in den Weg stellt muss überwunden werden. Irgendwie entstand dabei die Umbauidee zur Husqvarna. Für den Umbau wurden alle Originalaufnahmen benutzt, das Bike kann also jederzeit wieder in den Originalzustand mit Plastikverkleidung gebracht werden um damit durch den Forst zu pflügen, wenn einem Customtank und -sitzbank dafür zu schade sind. Ebenso schnell ist die Maschine von Enduro- auf Supermoto-Reifen umgesteckt, wenn es für ein paar schnelle Runden auf die Kartbahn gehen soll. Ein tolles Bike, bei dem die Customizing-Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sind, da Rahmen, Motor und Hinterachsschwinge noch komplett original sind. Peter Dannenberg von URBAN MOTOR war ähnlich begeistert wie ich, als er meinte: „Wir brauchen mehr solcher Ideen!“

Die BMW R80RT von Loon war nicht weniger interessant. Mit einem kompletten KTM-Front, einem neuen Tank und schmalem Sitz, die eine schöne, gerade Linie bilden. Durch die schmale Taille kommt der Zweiventilboxer in der Draufsicht auch sehr gut zur Geltung.

Ein sehr gelungener Abend mit schönen Bikes, netten Menschen und einem Pokalfinalsieg des BVB (Sohn I ist glücklich)!

MotorCircus presents Mission South – The Documentary

Die MotorCircus-Crew hat nach Ihrem Trip auf die Isle of Man zur TT 2013 nun im letzten Jahr ihr nächster Motorradabenteuer bestritten. Dafür sind sie nicht innerhalb irgendwelcher persönlicher Komfortzonen durch Europa gefahren. Nein, in ihrer Mission South widmen sich die Jungs einem sehr persönlichen Anliegen sind nach Afrika bis nach Gambia geführt, um dort ihr Benefiz-Projekt „Ärzte Helfen e.V.“ zu unterstützen. Die ganze Geschichte lest ihr besser auf der Mission South-Website durch.

Vor vier Wochen feierten wir feuchtfröhlich im Roadrunners in Berlin die Premierenparty ihres Roadmovies.

Für alle, die nicht dabei sein konnten gibt es seit heute abend den Film auch online. Enjoy!