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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Meet the Makers 2022

Endlich wieder einmal Menschen treffen, so in Fleisch und Blut. Endlich wieder gemeinsam Motorräder kucken und feine Rumpfkluft in schöner Umgebung. Endlich wieder endlose Benzingespräche. Es waren keine 48 Stunden, aber es war sooo gut fürs Gemüt. Das war in aller Kürze mein Meet the Makers 2022.

In etwas ausführlicher haben wir alte Freunde wiedergetroffen, neue Bekanntschaften geschlossen und allen, die sich nicht hinter einem Klamottenständer versteckt haben, einen Mikrofonpuschel ins Gesicht gehalten.

Heraus gekommen sind ein Teaser, der schon ein halber Podcast war sowie der eigentliche Podcast mit vier schönen Interviews mit

  • Lion Ott von Motoism, die tolle Custombikes bauen und mittels 3D-Druck coole Anbauteile für diverse Bikes in einem sensationellen Finish anbieten,
  • Jakob Müller von Crooked Motorcycles, die neben vielen Bikes eine Liebe für Yamaha XS400 haben,
  • Erik Svensson von RGNT Motorcycles, einem schwedischen Hersteller von Elektro-Motorrädern im klassischen Look, sowie
  • Axel Budde von Kaffeemaschine, der seit Jahren Moto Guzzi Le Mans Modelle zu sensationellen, drahtigen Maschinen umbaut und dessen Detailliebe und -versessenheit seinesgleichen sucht.

Und da es so schwer ist, die visuellen Details im Podcast gebührend zu schildern, hat Nico von Documotory Carina und mich beim interviewen gefilmt, weiter unten im Artikel findet ihr die entsprechenden Videobeiträge.

In der Postproduktion habe ich dann gemerkt, dass es durchaus eine Herausforderung ist, drei Tonspuren, die mit drei Geräten aufgenommen wurden zu synchronisieren und sauber auszupegeln und dann noch als Tonspur unters Video zu packen. Hier und da ist die Audioqualität nicht ganz optimal, die Aufnahme in der lauten Halle war etwas herausfordernd. Wir hoffen, ihr habt beim Hören und Sehen genauso viel Spaß wie wir beim produzieren und lasst uns in den Kommentaren gerne wissen, was Euch interessiert und was wir besser machen können.

Die Termine für das Krowdrace 2022 stehen

Go fast, turn left“ – der Flat-Track-Motorsport ist in Deutschland mächtig im Aufwind. Und es ist der Krowdrace-Cup, der den Sturm hierzulande entfacht hat und jetzt wurden die Renntermine der neuen Saison bekannt gegeben. Wie schon im letzten Jahr deckt der Kalender eine große Bandbreite an Bahnen ab. Die ersten beiden Läufe des Cups finden jetzt im Mai statt. Erstmalig steht mit einem Lauf im tschechischen Marienbad nun auch ein Rennen außerhalb Deutschlands an. Hier die Renndaten für 2022:

13.–14. Mai: Meissen
20. –21. Mai: Parchim
22. –23. Juli: Wolfslake
27. August: Marienbad

„Der Lauf im idyllischen Mariánské Lázně (Marienbad) ist sicher eines der Saisonhighlights“, so Martin Hüning, Co-Organisator des Krowdrace-Cups. „Die Strecke ist mit 1.000 Metern deutlich länger als die anderen Kurse und hat Steilkurven, sodass hier viel schneller gefahren wird.“ Die Schnellsten donnern hier mit 140 km/h oder mehr über die Sandbahn inmitten der im äußersten Westen Tschechiens gelegenen Stadt.

1. Mai-Tour 2022

Steine schmeißen, Myfest feiern, demonstrieren, der Tag der Arbeit hat in Berlin viele Facetten. Für alle, die an diesem Tag einfach ihre Ruhe haben wollen und auf dem Mopped die Natur geniessen wollen, habe ich heute eine schöne Runde entdeckt. Oder vielmehr aus bestehenden Routen eine neue gestrickt. Früh gestartet führte mich ein kleines Stück Autobahn bis Bernau, über die Schmetzdorfer Strasse umfuhr ich das Zentrum und gelang danach gleich auf die L31 die zu meiner Überraschung komplett frisch geteert war. So lange ich diese Strecke kenne, war sie ein Flickwerk von Schlaglöchern und Bodenwellen und urplötzlich gleitet man auf babypopoeskem Asphalt. Um mich nicht zu sehr einzulullen bog ich an der Abfahrt zum Spörgelhof in den Wiesenweg ein. Hier im Wald befand sich im 2. Weltkrieg das Lager Koralle genannte Führungszentrum des Oberkommandos der Marine. Vor allem der alte, überwucherte Bunker ist ein sehr beeindruckendes Relikt vergangener Zeiten.

North to Nowhere

Vor zwei Jahren habe ich hier über Sjaak Lucassen berichtet, der mit einer Yamaha R1 den Nordpol erreichen will. Wenn er es einmal geschafft hat, wird er aber nicht der erste Motorradfahrer sein, der das erreicht hat. Ein motorradverrückter Japaner namens Shinji Kazama hat sowohl den Nord- als auch den Südpol auf dem Motorrad erreicht, und das vor über 30 Jahren. Hier ist die Dokumentation seiner Reise an den Nordpol, genau richtig für einen Samstagabend auf dem Sofa:

(via 1000PS)

TWNSPRK #30: 1-Jahres-Jubiläumsfolge mit Haui „Bearcast“ Hauersen

Happy Birthday – Der TwinSpark Podcast wird ein Jahr alt! Wer hätte das gedacht, als sich Alex und Carina vor ziemlich genau einem Jahr plus Vorbereitungszeit nicht gesucht aber gefunden haben.Einen sehr großen Teil dazu beigetragen hat der Special Guest, auf den sich Carina und Alex schon so lange gefreut haben. Haui Hauersen, Gründer des BEARcast, DIE Legende am Mikrofon und ein nicht mehr wegzudenkender und wundervoll wichtiger Mensch in der Motorrad-Bubble. Diese Folge ist ein wildes Potpourri an Erfahrungsaustausch und Fragen, Geschichten vom Griechen und ein Lobeslied auf das wundervolle Podcast-Universum. DANKE an euch alle, die hier zuhören, Spaß haben und diese großartige Leidenschaft Motorrad mit uns teilen.Auf ein weiters wundervolles Jahr, cheers!

Unterwegs auf dem TET Deutschland

Der TET ist eine Strecke durch und um Europa auf zumeist unbefestigten Wegen. Von Bremen bis an die polnische Grenze führt ein großer Teilabschnitt der deutschen TET und so machten sich im letzten Jahr ein paar BEARS auf den Weg, ihn bis zur polnischen Grenzen zu befahren, um von dort auf die neue Route im Süden zu gelangen.. doch wie immer bei den BEARS kam alles ganz anders.

Entstanden daraus ist dieser nette Kurzfilm, der Euch ein paar erste Eindrücke der deutschen TET vermittelt.

Lieblingsstrecken anderswo: Von Steinau nach Marjoß

Ihr kennt das: als Motorradfahrer sieht man jede Strecke – egal mit welchem Gefährt man unterwegs ist – aus der Perspektive des Motorrades. Je besser die Route, desto mehr die Vermisslichkeit des Bikes. Und so ging es mir heute, als ich zum österlichen Verwandschaftsbesuch durch den Spessart fuhr und nichts ahnend in Steinau von der A66 abfuhr um der Landstraße Richtung Marjoß zu folgen.

Die sehr gut asphaltierte Straße windet sich in entzückenden Kurvenkombinationen durch den Mischwald, weitläufige Kurven wechseln sich mit engen Haarnadelkurven ab. Die lokalen Biker zirkelten hier in Gruppen oder solo durch, es scheint kein Geheimtipp mehr zu sein. Das für Motorräder vorgeschriebene Tempolimit von 60 km/h zeugt von zahlreichen Unfällen aus der Vergangenheit. Dennoch empfehle ich jedem, die wenigen Kilometer unter die Räder zu nehmen.

„Meet the Makers“ – Motorcycle & Fashion Show 2022 Preview & Tickets zu gewinnen

Das „Meet the Makers“ wurde vor ein paar Jahren vom Online-Shop für erlesene Motorradklamotten Bad & Bold ins Leben gerufen. An einem Wochenende treffen sich Customizer, Bekleidungs- und Helmdesigner sowie Motorradmarken treffen. Und dieses Jahr findet sie am 7. und 8. Mai in der Motorworld München statt. Im Kohlebunker und einem Außenbereich warten über 50 handverlesene Marken und Aussteller mit Benzingesprächen, hochwertigen Produkten und Bikes zum Probefahren in ganz entspannter Atmosphäre auf Dich.

In diesem Jahr stehen auf dem Programm:

  • Die besten Customizer aus Deutschland und Österreich
  • Ausgefallene, hochwertige Motorrad- und Heritage-Bekleidung
  • Internationale Helm-Hersteller
  • Ride-out der Petrolettes zum International Female Ride Day am Samstagvormittag
  • Kostenlose Probefahrten von Harley Davidson und Indian Motorcycle
  • Schrauber- und Pinstriping-Workshops
  • Foodtruck und Bars
  • Tagsüber DJs an den Turntables Live in Concert am Samstagabend: Jimmy Cornett & The Deadmen.

Und Euer Lieblings-Motorrad-Podcast TwinSpark ist vor Ort als rasende Reporter.

Lust drauf bekommen? Dann bestelle Dir hier Deine Tickets. Oder Du kommentierst unter diesem Artikel und nimmst an der Verlosung von zehn Tickets teil. Wir sehen uns dann in München!

Die heilige Dreifaltigkeit der Schweizer Alpenpässe

Heute stolperte ich bei YouTube über Lea Riecks Portrait des Grimsel-, Susten- und Furkapasses oder wie sie es bezeichnete: die heilige Dreifaltigkeit der schweizer Alpenpässe. Garniert mit sehr schönen Drohnenaufnahmen beschreibt sie ihre Tagestour von Zürich aus. Während unsereins in einer Tagestour maximal das Erzgebirge erreicht, erfährt Lea sich einige der beeindruckendsten Pässe der Confoederatio Helvetica. Aber seht selbst:

Für mich bringen diese Pässe die Erinnerungen an meine schönste Motorradtour bisher zurück. Gerade die Übernachtung auf dem Susten-Hospiz markierte den Startpunkt einer gemeinsamen Tour in die Schweizer Seealpen, die ich nicht vergessen werde. Wir fuhren die heilige Dreifaltigkeit in der anderen Richtung, also zunächst den Susten, dann den Grimsel und den Furka. Weiter ging es für uns über den alten Gotthardpass, den Nufenen und den Grossen St. Bernhard bis ins Aostatal.

An dieser Stelle nochmal Dank an meine damaligen Mitfahrer Rolf, Akki, Reinhard und HZ. Es war mir ein inneres Blumenpflücken!

Ein keines Rendezvous mit der Triumph Speed Triple RR

Über die in meinen Augen schönste Neuerscheinung 2021 hatte ich hier und hier bereits berichtet. Nachdem ich beim Triumph Media Day letzten Jahres leider keine Speed Triple RS testen konnte, nutzte ich heute die Gelegenheit einer kleinen Ausfahrt, da mein freundlicher Triumph Händler zum Tag der offenen Tür geladen hatte. Der rote Lack der Speedy glänzte in der Sonne, als ich beim Händler ankam. Neugierig schlich ich ums Motorrad und keine 30 Sekunden später stand Matthias – einer der Verkäufer – neben mir.

Ich: „Gerade wollte ich am Lack lecken bevor Du kamst!“
Er: „Willste? Also nicht am Lack lecken sondern Probe fahren?“
Ich: „Auf jeden Fall!“

Die Formalien waren schnell geklärt und ich schwang mich auf die rote Rakete. Im Stop-and-Go-Verkehr aus der Stadt raus musste die Speedy erstmal ihre Manieren bei nicht-artgerechten Geschwindigkeiten beweisen. Klaglos zuckelte sie in den unteren Gängen im Verkehr mit, samtig nahm der Drilling Gas an und Dank Quickshifter waren die Gänge schnell und präzise sortiert. Kaum aus der Stadt raus hatte ich erstmal Spaß in den Auf- und Abfahrrampen des Autobahnkreuzes, legte die Maschine in die langen Kurvenradien und zog sie schließlich schön mit steigender Drehzahl auf die Autobahngerade. Über 6.000 Umdrehungen fährt die Katze ihre Krallen aus und schnorchelt vehement durch die Airbox während die die angesaugte Luft in zündfähiges Gemisch gewandelt wird und in sagenhaften Vortrieb umsetzt.

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