Roadblog 2016 – unterwegs mit dem alten Griesgram

In den vier Jahren in denen ich nun Motorrad fahre und hier darüber schreibe habe ich sehr viele neue Menschen kennen gelernt: einige davon persönlich, viele andere bislang nur digital. Wie nun lernt man andere Motorradfahrer am besten kennen? Richtig, man fährt eine Runde mit Ihnen. Das war bereits 2010 die Grundidee für die Aktion Roadblog. Damals machten sich acht Motorrad-Blogger auf eine 36stündige Tour durch Deutschland. Die Route war vorgegeben durch die Wohnorte der anderen Motorrad-Blogger, die man unterwegs besuchen wollte, 1.700 Kilometer einmal rund durch die Republik. Das launige Tourvideo hierzu findet ihr auf Mopeten.tv.

Einer der damaligen Mitfahrer – Blogkollege Der alte Griesgram – dachte sich, daß es an der Zeit wäre, das Roadblog wieder aufleben zu lassen. Also rief er seine Leser dazu auf, sich in seinen Tourkalender einzutragen dann würde er sie besuchen. Und bislang hat er keine noch so lange Anfahrt gescheut.

Max und ich verabredeten uns und luden Griesi zum Endurowandern nach Berlin ein für das letzte Septemberwochenende. Aus dem Endurowandern wurde eine Tagestour durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, da ich in der Zwischenzeit meine GS verkauft hatte und Max leider einen Fahrrradunfall hatte und seine DR erstmal in der Garage stehen lassen muss.

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Dank BMW Motorrad konnte ich am Wochenende aber eine R nineT bewegen und als Dritter im Bunde gesellte sich mein Kollege Tom auf seiner R1150R zu uns. Zu dritt genossen wir einen perfekten, sonnigen Spätsommertag und ritten über 370 Kilometer am Werbellinsee vorbei, durch die Schorfheide Chorin, durch die Norduckermark zum Müritz Nationalpark, besuchten Freunde an der Mecklenburgischen Seenplatte und fuhren über Fürstenberg zurück nach Berlin (eine Übersicht über unsere Tagestour findet ihr hier bei GPSies).

Für seine Anreise von Köln nach Berlin brauchte Griesi 13 Stunden für 700 Landstraßenkilometer. Dagegen war unsere Tour am Samstag eine kleine Fahrt um den Block. Daß es für solche Touren keine große Tourenmaschine braucht, bewies er eindrucksvoll mit seiner #Hippe genannten Honda CRF 250 L-Enduro (hierzu auch lesenswert die Artikelreihe von Clemens auf Mojomag). Auf der Landstraße entkam ich ihm dabei nicht, stets hatte ich die Honda im linken oder rechten Rückspiegel. Auf den schmalen, geschwungenen Landstrassen Richtung Müritz Nationalpark war er auch in seinem Element und zirkelte die 145kg der kleinen Maschine flott durch die Kurven.

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Zum Abschluss der Tagestour führt ich Tom und Griesi noch auf das ehemalige Militärgelände am Hangelberg bei Kraatz. Wenn Griesi schon mit der Enduro da war, sollte er auch Gelegenheit bekommen, damit in der großen Sandkiste zu spielen. Er ließ mich damit auch einmal durchs Gelände toben, was ein großer Spaß war.

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Nachdem wir Tom verabschiedet hatten, ritten wir zurück nach Berlin, wo bereits Max an der Rummelsburger Bucht auf uns wartete. Wenn er schon nicht mitfahren konnte, wollten wir uns auf jeden Fall noch auf eine Limo treffen.

Wer Lust bekommen hat, sich auch von Griesi und der Hippe besuchen zu lassen, der werfe mal einen Blick in den Roadblog-Kalender. Sehr schöne Aktion und vielen Dank für Deinen Besucht, Griesi!

Distinguished Gentleman’s Ride Berlin 2016

Weltweit 50.000 MotorradfahrerInnen warfen sich heute wieder in den feinsten Zwirn um beim Distinguished Gentlemans Ride nicht nur dem guten Stil zu frönen, sondern auch einen Augenmerk auf die Männergesundheit und die Krebsvorsorge zu werfen.

In Berlin zählten wir heute über 190 Teilnehmer, die bei strahlendem Sonnenschein einen gemeinsamen Ausritt durch die Hauptstadt genossen.

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Sundowner in der Großstadt

Ein Freitagabend im Spätsommer, Temperaturen um die 20° verführen einen dazu, den langen Weg nach Hause zu nehmen und den Sundowner in der Großstadt zu genießen. Die tiefstehende Sonne reflektiert sich im gebürsteten Alutank der R nineT während der Motor unter mir knisternd abkühlt.

Und das beste daran? Das ganze Wochenende wird so weitergehen!

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Hanse Qustom Triumph Street Triple Café Racer

Die Triumph Street Triple hat in den letzten Jahren viel Lob bei Motorradtestern bekommen, nicht zuletzt wegen ihres tollen Motors, der Fahrbarkeit und der Beherrschbarkeit. A bang for a buck ist sie nicht zuletzt auch wegen ihrer moderaten Bepreisung.

Optisch fand ich sie mit ihren Insektenaugen immer etwas gewöhnungsbedürftig, auch wenn die mittlerweile zum Markenzeichen der Speedy geworden sind. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Gestaltungsweg. Das dachte sich auch Tobias Kuhn, der neben seiner Triumph Bonneville ein Bike mit mehr Bums, aber auch ohne viel Elektronik haben wollte.

Als Basis für seinen geplanten Café Racer fand er eine 2008er Street Triple 675 mit geringer Laufleistung, die er günstig erstehen konnte. Dem Umstand, daß die Maschine eine optische Herausforderung ist, gewann er den positiven Aspekt ab, daß sie deswegen bislang selten für Customizing genutzt wurde. Halbschale und Einzelscheinwerfer waren für ihn ein Muß, Performance und Power waren weniger wichtig als stimmige Linie und Proportionen.

Für den Entwurf des Umbaus konnte er einen Meister der eleganten Linien gewinnen, dieser stammt aus der Feder von Sylvain Berneron alias Holographic Hammer.

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Für den Umbau verantwortlich zeichneten die Truppe von Hanse Qustoms, die den Geist des Entwurfs von Holographic Hammer umsetzten, ohne sklavisch daran zu hängen. Sehr gelungen, wie ich finde. Wenn alles klappt, wird Tobias damit den 2016er Distinguished Gentleman’s Ride in Berlin bereichern, eine gute Chance, das schöne Stück in natura zu begutachten.

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Zeichnung: Holographic Hammer / Bilder: Hanse Qustom

Unterwegs mit einem Weltreisenden

„Botswana, südliches Okawango-Delta, ein Morgen im August. Rolf Lange steht vor seinem einfachen Zelt im afrikanischen Busch. Gerade noch hat er ein entspanntes Frühstück an einer kleinen Bar in der Nähe genossen. Doch jetzt ist klar: Ein Affe hat unterdessen sein Zelt ramponiert. Das Moskitonetz ist zerrissen, der Eingang steht jedermann einladend weit offen. Im Inneren zeichnet sich ein Durcheinander aus Bananenschalen auf dem zerpflückten Schlafsack ab. Rolf stöhnt kurz, wirkt aber gelassen: „Tja, Anfängerfehler! Bananen sollte man vor den Kollegen besser verstecken…“. Die krummen Früchte waren offenbar das Frühstück eines kleinen Primaten.
Diese Gelassenheit hatte Rolf nicht immer. Früher leitete er eine große Werbeagentur und stand ständig unter Druck. Der Job war traumhaft, machte aus ihm aber auch einen Getriebenen – immer unter Strom, immer 110%.“

(Quelle: Wheels of Stil für TURNS)

Rolf Lange kenne ich seit drei Jahren. Über sein Blog erfuhr ich von seinem Plan zur Weltreise, verfolgte die Reisevorbereitungen und die Erfahrungen, die er auf den 65.266 Kilometern seiner Reise durch fünf Konti
nente und 42 Länder machte. Von Rolfs Weltumrundung habe ich bereits hier berichtet.

Persönlich getroffen hatten wir uns allerdings noch nie. Umso mehr freute ich mich auf unser erstes Zusammentreffen in Person, welches diesen Juli an einem Samstagmorgens an einer Tankstelle in München stattfand. Es ist immer wieder seltsam, jemanden so lange zu kennen und bereits einen Grad von Vertrautheit zu haben, ohne sich persönlich getroffen zu haben. Doch nun hatten wir Gelegenheit, uns auf die naheliegendste Art und Weise kennenzulernen, die es für Motorradfahrer gibt: Wir fuhren eine Tour zusammen.

Als ich Rolf fragte, ob er beim Alpenblitz mitfahren wollte, war ich gespannt auf seine Antwort. Reizt es jemanden nach einer Welttour überhaupt noch, eine kleine Wochenendrunde durch die Alpen zu fahren? „Motorradfahren geht immer!“ war Rolfs Antwort. So rollten wir uns nach einem Tankstellenkaffee nebst Frühstückszigarette und Luftdruck- sowie Benzinuhrcheck erstmal auf der Autobahn Richtung Garmisch warm.

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Die Zusammenstellung unserer Tourtruppe hat sich jedes Jahr verändert und erweitert. Fuhren Anfangs nur Thomas und ich gemeinsam, kamen nach und nach Sebastian, Akki und Siggi hinzu. Rolf war also „der Neue“ und ich war gespannt, wie er sich fahrdynamisch so einsortieren würde. Die Antwort gab Rolf relativ schnell nach den ersten Kilometern durchs Namlostal. Während ich mich auf der S1000RR noch etwas sortieren musste, warf er seine R1200GS vor mir mit Verve und Leichtigkeit in die Kurven, daß es ein großer Spaß war ihm zu folgen. Gleichtzeitig musste ich schon einiges tun, um überhaupt dranzubleiben. Wer fuhr hier jetzt den Supersportler und wer die Reiseenduro? Wenn man 17 Monate auf einer Maschine wohnt, geht man wohl diese symbiotische Vereinigung mit ihr ein, deren Zeuge ich hier gerade wurde.

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Im Laufe des Wochenendes sprechen wir oft über seine Weltreise. Ich erlebe Rolf dabei als einen wirklich in sich ruhenden Menschen. Nicht, daß ich eine Referenz seiner Persönlichkeit vor seiner Weltreise hätte, aber man spürt, daß die Erlebnisse, die Begegnungen und die Bilder die er in dieser Zeit in sich aufgesogen hat in ihm etwas bewegt haben. Man merkt ihm den Stolz an mit dem er berichtet, in der Ted Simon Foundation als Jupiter’s Travellers aufgenommen worden zu sein. Die Stiftung hat sich zum Ziel gemacht, Weltreisende dabei zu unterstützen, ihre Erlebnisse weiter zu erzählen: „Encouraging adventurers to go the extra mile and be reporters of truth in the world.“

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In Berichten anderer Weltreisender liest man oft, wie schwer es ist wieder zu Hause anzukommen und sich in den Alltag wieder einzugliedern. Direkt darauf angesprochen meint Rolf, daß er es genossen habe, wieder heimzukehren. Auf den letzten Tagesetappen seiner Weltumrundung hat Akki ihn begleitet. Beide erzählten, wie sonderbar es sich anfühlte, sich nach über 1,5 Jahren in einem kleinen Hotel in Frankreich zu verabreden und fast zeitgleich dort auf den Hof zu rollen. Zurück ihn München empfangen ihn Familie und Freunde mit einer Stadtrundfahrt durch seine Heimatstadt.

Das Erreichte und Erlebte ist ein festes und prägendes Kapitel in seinem Leben. Die Entscheidung, alleine weiter zu fahren, als sein Kumpel Joe nach 20.000 km der Liebe wegen zurück bleiben will, hätte er zu Beginn der Reise wohl nicht getroffen. Zumal er noch halb Südamerika und die ganze Durchquerung Afrikas vor der Brust hatte. Doch mit dem bereits Erlebten stieg das Vertrauen und die Zuversicht, auf sich alleine gestellt die Reise fortzusetzen. Auch wenn es alleine um so anstrengender ist, eine festgefahrene, vollbeladene GS wieder aus dem Sand zu zerren oder lange, Kräfte zehrende Tagesetappen zu fahren.

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Rolfs GS parkt neben meiner RR, als wir am Morgen des zweiten Tourtages die Maschinen wieder beladen. Meinen Rucksack schnalle ich bei Rolf auf den Heckträger und begutachte die Maschine, die ihn einmal um den Globus gebracht hat. Irgendwie hatte ich erwartet, daß die Maschine größere Kampfspuren aufzeigt nach solch einer Tortur. Das auffälligste sind die vielen Aufkleber aus den bereisten Ländern auf den Alukoffern. Natürlich hat Rolf sich mit der Wartung seiner GS im Vorfeld der Tour auseinandergesetzt. „Aber da ging nix kaputt!“ meint er lachend. Einmal in Asien wollte die Maschine morgens nicht anspringen, obwohl sie am Vortag klaglos ihren Dienst getan hatte. Auf der Fehlersuche wurde diverse Teile an der Maschine zerlegt und inspiziert. Ohne Befund. Nachdem alles wieder zusammen gebaut war, unternahm Rolf auf gut Glück einen weiteren Startversuch und schwupps, brummte der Boxer zufrieden vor sich hin. Vermutlich war, als die Maschine am Vorabend von den Einheimischen mit viel Liebe geputzt worden war, Feuchtigkeit in irgendeinen Sensor eingedrungen, die sich dann nach dem Zerlegen wieder verflüchtigt hatte. Was lernen wir daraus? Putze niemals eine Enduro!

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Für einen kurzen Moment wird Rolf seiner GS aber untreu: er tauscht mit Thomas GS gegen RR. Was Thomas wohl zum ersten GS-Fahrer machen dürfte, der in Rennlederkombi unterwegs war. Ein paar Kilometer später wird aber wieder zurückgetauscht, die Symbiose muss wieder hergestellt werden.

Rolf hat über seine Reise einen Vortrag geschrieben. Premiere hat er im November in München:

DIE GROSSE AUSFAHRT
Erlebnisse und Erkenntnisse einer Motorrad-Weltreise
90-minütiger Live-Vortrag auf Großbildleinwand mit Original-Sounds und Musik

Donnerstag, 17. November 2016
Beginn: 20 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr

Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1, München
(500 Meter vom U-Bahnhof Milbertshofen, U2)

„Die große Ausfahrt“ ist mehr als ein chronologischer Reisebericht und richtet sich an weit umfassendere Zielgruppen als Motorradfahrer oder Reiseinteressierte. Sieben ausgewählte Erlebnisse, umrahmt von kleinen Anekdoten, untermalt von faszinierenden Naturaufnahmen und fesselnden Eindrücken fremder Kulturen: Rolf Lange erzählt von unerwarteten Begegnungen und porträtiert Menschen im Umfeld ihrer Heimat. In seine Geschichten fließt auch manch überraschende Erkenntnis über das ein oder andere Land ein.

Die Anmeldung zum Vortrag ist auf seiner Website möglich. Weitere Termine in Köln und Augsburg stehen auch bereits fest.

Und für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern und Kunden einen inspirierenden Blick über den Tellerrand hinaus geben wollen: Rolfs Vortrag ist auch für Firmenveranstaltungen buchbar. Mehr Infos dazu hier: http://thisworldahead.com

eScooter Gogoro fahren in Berlin

In Berlin beitet neben eMio ab sofort ein zweites E-Scooter Sharing seine Dienste an. Der Mietservice heißt „Coup“ und wird von Bosch betrieben. Die Elektroroller stammen von Gogoro. Das ursprüngliche Konzept sah vor, Tauschstationen für die Akkus aufzubauen. In Berlin wird das Aufladen der Batterien nun allerdings nicht von den Fahrern, sondern vom Anbieter erledigt.

Who needs Rio if you can have Berlin? #joincoup

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Die Berliner Coup-Flotte ist vorerst auf 200 Vehikel beschränkt, die man in Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain findet (also innerhalb des S-Bahn-Rings). Sie sind maximal 45 Stundenkilometer schnell und können von registrierten Fahrern ab 21 Jahren genutzt werden. Die ersten 30 Minuten kosten 3 Euro, danach wird pro 10 Minuten jeweils 1 Euro fällig.

Happy COUPster! #welcometotheclub #joincoup #earlybird

A photo posted by Coup (@joincoup) on

Die Registrierung geht auch in drei einfachen Schritten. Praktischerweise muss man nicht irgendwo hin um seinen Führerschein und Ausweis vorzulegen wie bei der DriveNow-Registrierung. Bei Coup geht das über ein Video-Ident-Verfahren, man muss sich lediglich über eine WLAN-Verbindung verfügen, dann kann man das durchführen. Dauert keine drei Minuten.

Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite von Coup.

Honda bringt den City Adventure Scooter

Schon auf der EICMA letztes Jahr dachte ich beim Anblick der City Adventure genannten Studie: „Keine Ahnung, wer jetzt einen SUV-Scooter braucht, aber ich will ihn haben!“

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Anscheinend plant Honda nun die Serienproduktion des Gerätes unter der Bezeichnung X-ADV, ausgerüstet mit dem bekannten 745cc Parallel-Twin aus der NC750X, was dem Roller ordentlich Bums bescheren würde. Preislich gibt es noch keine Aussage, aber zumindest ein nettes Teaservideo aus Italien:

Alpenblitz 2016

Vor fast vier Wochen konnte ich Euch im längstem Artikel, die dieses Blog je gesehen hatte auseinandersetzen, wie eine BMW S1000RR aus ihrer Sicht diverse Alpenpässe goutieren würde.

Wem das zu tl;dr war, der kann sich jetzt in Sechsminutenzweiundvierzigsekunden das ganze mal aus der Sicht einer GoPro anschauen. Viel Spaß beim kucken:

Das Petrolettes-Festival 2016

Es sieht so aus als ob die Mädels ordentlich Spaß hatten auf dem ersten Petrolettes-Festival in Berlin. The Moto Babe hat einen schönen Rückblick dazu geschrieben.

Für mehr Frauen auf zwei Rädern!

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Der neueste Umbau aus dem Hause Mokka Cycles ist eine Honda CX 500. Ursprünglich fuhr die Güllepumpe in Deutschland, jetzt wurde sie in Ungarn umgebaut um an einen Besitzer in England verkauft zu werden.

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Wie ihr den Bildern entnehmen könnt, ist die handwerkliche Qualität wieder über allen Zweifel erhaben. Etwas, was die Arbeit von Árpád Bozi seit Jahren auszeichnet. Viele Detaillösungen wurden hier wieder bei Mokka Cycles selber entwickelt und gebaut wie die Auspuffanlage, die Schaltereinheiten, das Rücklicht oder die Blinker.

Darüber hinaus wurde der Heckrahmen komplett neu gebaut, Excel-Felgen kamen zum Einsatz und für die Dämpfung sorgen vorne die Vorderradaufhängung einer Kawasaki ZX6R inklusive der Doppelscheibenbremsen und hinten Stoßdämpfer von YSS.

Das Resultat sind wieder mal klassische Linien kombiniert mit moderner Technik. Schönes Ding, Árpád!