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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

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Der Hitze entfliehen: Early-Bird-Runde nach Grumsin

Ob es nun die tropische Nacht war oder die Aufregung nach dem 4:2 Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft über Portugal: so richtig gut geschlafen hatte ich letzte Nacht nicht. Als ich um kurz nach 6:00 Uhr den Wecker anstarrte und dran dachte, dass es heute wieder über 35° werden sollten, entschloss ich mich, einfach das Beste draus zu machen. Aufstehen und ne frühe Runde auf dem Mopped drehen vor dem Frühstück, bevor die Tageshitze größere Unternehmungen eh’ vereiteln würde.

Also Katzenwäsche, anplünnen und auf Zehenspitzen aus der Wohnung zum Mopped schleichen. Raus aus der Stadt und ein kurzes Stück auf der A11 bis Bernau Nord. Das Bernauer Stadtzentrum umfuhr ich auf der Schmetzdorfer Strasse und fuhr anschliessend durch den noch kühlen Wald Richtung Norden bis Prenden.

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The black lady has to go – Vespa 300 GTS Super zu verkaufen

Viele Jahre war sie meine treue Begleiterin in Stadt und Land und auch auf Tour, nun ist es an der Zeit, sich zu trennen. Meine Vespa GTS 300 Super steht ab sofort zum Verkauf. Sie wurde 04/2010 zugelassen und hat mittlerweile einen Kilometerstand von 39.372 km. Sie hat frisch TÜV bekommen (bis 05/23) und der 40.000er Service wurde auch gerade gemacht. Gewartet wurde sie immer in der Fachwerkstatt und sie ist unfallfrei.

Zusätzlich verbaut ist der Malossi Multivar Variomatik-Kit, der besseren Durchzug, mehr Endgeschwindigkeit, ruckfreies Anfahren und verbesserten Schaltkomfort bietet. Auch eine USB-Steckdose habe ich nachgerüstet. Gerade nicht angebaut an der Vespa ist ein Gepäckträger, der natürlich mit verkauft wird. Für das gute Stück hätte ich gerne 3.500€ (VB). Der Roller ist angemeldet und kann gerne Probe gefahren werden.

TWNSPRK #7 – Hermann Köpf

Am Anfang war das Geplapper: über Feedbacks, Neu-Motorradbesitzer und ganz viel Podcast-Liebe von uns an euch, die besten Hörer des Universums! DANKE! <3

Ab Minute 14:30 haben wir dann endlich einen wilden Motorradfahrer zu Gast. Mit 6 Jahren versuchte er, das Rosenbeet der Oma mit einem alten Zweirad zu pflegen. Die Faszination für Landschaftsgärtnerei hat sich allerdings weniger intensiv gehalten als die für alte Motorräder. Neben seiner Fotografen- und Autorentätigkeiten für diverse Zweirad-Magazine ist Hermann Köpf unter anderem Organisator zweier großartiger Motorradveranstaltungen.

Mit viel Herzblut und Leidenschaft für die Zweiradhistorie und einem Gespür für das richtige Gesamtkonzept schaffte er es, mit der Auerberg Klassik, ein Event rund um die Faszination Motorrad zu erschaffen, das auch die Zuschauer stilvoll mit einbindet.

Etwas sportlicher und wilder geht es beim Krowdrace zu, eine Flattrack-Rennserie, die vom Anfänger bis zum Profi alle spaßwütigen Sandkasten-Helden lockt.

Dokumentiert werden die Spaßaktionen auf zwei Rädern unter anderem im BRUMMM-Magazin, das Hermann zusammen mit einem Freund publiziert. Eine stilvolle, visuelle Hommage an die Leidenschaft für motorisierte Zweiräder.
Weitere Infos zu Hermann und seinen Arbeiten findet ihr auf seiner Website.

Außerdem haben wir noch gesprochen über:
Super 73
Trevor Motorcycles
Deus Ex Machina Milano
Helmut Dähne

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espresso TT – Bikes & Coffee @Craftwerk Berlin

Die erfolgreiche espresso GT Reihe hat Nachwuchs bekommen. Das Craftwerk will der wachsenden Community von klassischen Motorrädern und ihren Fahrer:innen eine Plattform bieten, sich im Craftwerk am jeweils 2. Sonntag im Monat zwischen 9-12 Uhr zu treffen, Netzwerke zu bilden und auszubauen.

Klassische und Neoklassische 2 bis 3 Räder aus allen Segmenten sind herzlich willkommen und können direkt vor dem Craftwerk parken. espresso TT findet jeden 2. Sonntag im Monat statt, am besten ihr folgt Craftwerk auf Facebook oder Insta um die jeweiligen Termine nicht zu verpassen.

Hier ein paar Bilder von der heutigen Premiere.

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TWNSPRK #6: Uli Bonsels

It’s never boring at Triumph!

Ebensowenig wie im Twinspark-Podcast, besonders nicht in dieser Folge.
Unser „jeden Tag Vollgas“-Gast ist Uli Bonsels, der mit markanter Stimme und 100% lockerer Motorradfahrer-Art erzählt, wie er sich vom Kiesgrubenheld am Niederrhein auf seiner 50er Sachs zum schnellsten Pressesprecher Deutschlands entwickelt hat.

Er ist Mitbegründer des Street-Triple-Cups, erfolgreicher Rennfahrer in Selbigem und leidenschaftlich seit über 27 Jahren Pressesprecher und Kundendienstleiter von Triumph Deutschland.
Uli gewährt spannende Einblicke in die aktuelle Modellpalette der Marke, die Händlerstrukturen in Deutschland und wie sich die Arbeit in Corona-Zeiten verändert hat.

Außerdem gibt’s Antworten auf die Fragen, warum die neue Speed Triple außerhalb Tirols ein Must Drive-Motorrad ist und was die Zukunft noch für Triumphzüge bereithalten wird.

TWNSPRK #5: Rolf Lange

Die beste Reise ist die, von der wir nicht wissen, wann sie endet!

Rolf Lange ist ein erfolgreicher Geschäftsmann mit einem guten und sicheren Lebensstandard und Sozialumfeld aus München. Er führt ein Leben, wie es sich viele andere wünschen und lebt ein Ideal, nach dem viele streben. Doch machmal ist das sichere, unaufgeregte Leben innerhalb der Komfortzone des mittleren Rings nicht genug. Sein Ziel war, einmal um die Welt zu fahren, sich ein Bild von der Welt machen, und Freiheit. Absolute Freiheit.
Er kündigte seine Wohnung, seinen Job, pausierte seinen Alltag und fuhr los. Rolf verbrachte 17 Monate im Sattel seiner BMW R1200GS und bereiste 42 Länder auf 5 Kontinenten. Aber er erfuhr auf dieser Reise noch so viel mehr als die bloßen 65.266 Kilometer, die der Tacho seines Motorrades am Ende zählte.

Vor der angenehmen Klangkulisse eines Vogelchors in der Altstadt von Granada erzählt Rolf mit einnehmender Ruhe und Wärme von seiner Weltreise, über seine Gefühle und seine persönliche Entwicklung während der vielen Monate auf Tour. Über bewegende Begegnungen, überraschende Momente und seiner Idee, die Menschen an seinen Erkenntnissen teilhaben zu lassen.

Weitere Infos findet ihr auf seiner Website unter https://rolf-lange.de/
Sein Buch „Weltenreise“ bestellbar bei Amazon oder Thalia.

Über Rolf habe ich bereits früher hier im Blog berichtet.

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Silent Alarm: Custom Harley LiveWire von JvB-moto

Wenn es einen Custombike-Bauer gibt, dessen uneingeschränkter Fanboy ich bin, dann ist es Jens vom Brauck. Er hat in all den Jahren schon die unterschiedlichsten Bikes umgebaut, von einer frühen Ducati Pantah über eine Yamaha Vmax oder BMW RnineT Scrambler. Seine MT-07 ließ er mich Probe fahren was dazu geführt hat, dass ich mir eine kaufen und mit seinem Kit komplett umbauen musste.

Sein am Industrial Design orientierter Stil zeigt klare Linien, seine Umbauten sind drahtig ohne überflüssige Ornamentik und er schafft es bei all den unterschiedlichen Basisbikes immer, seine Handschrift klar ins Bike zu massieren. Der runde Frontscheinwerfer steht jedem Bike gut, matte, gut abgestimmte Farbgebungen unterstreichen die Gesamtoptik.

Und jetzt das: der erste Custom-Umbau einer Harley-Davidson Livewire.

Zum Vergleich hier das Original:

Schlecht sieht sie ja nicht aus, aber schaut Euch den Umbau mal im direkten Vergleich an:

In vielen Punkten ist die „Silent Alarm“, wie Jens das Bike taufte, präziser im Design, ausdefinierter und ausgewogener. Wirkt im Original die Sitzbank fast etwas zu leicht ist beim Umbau hier ein viel besseres optisches Gleichgewicht vorhanden, verbunden mit einer sehr viel klareren Linie.

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PETROLETTES RÄLLLY 2021

Die Idee für PETROLETTES entstand, als Irene Kotnik 2015 beim “Babes Ride Out”, dem größten Motorrad-Event in den USA zu Gast war. Über 1200 Motorradfahrerinnen verbrachten dort ein einmaliges Wochenende in der amerikanischen Wüste. Inspiriert von der Atmosphäre, übernahm Irene Teile des Konzeptes und schmückte es mit eigenen Ideen weiter aus.
Dazu kamen ein Motorrad-Sprintrennen, Live-Musik, Workshops, Vorträge und ein Markplatz für Motorradkleidung und Fashion – natürlich alles von Frauen für Frauen. Einige der bisherigen Events findet auch hier im Blog.

Fünf Jahre später ist das PETROLETTES Festival das erste und größte Motorradfestival für Frauen in Europa.
Inmitten der laufenden Planung für 2020 hat Corona leider alles über den Haufen geworfen – aufgeben war aber keine Option! Ein neuer Plan musste her – somit entstand ein neues Format: die PETROLETTES RÄLLLY! Bei der RÄLLLY trafen sich Frauen einer Stadt, corona-konform, in kleinen Gruppen. Gemeinsam fuhren sie mit ihren Motorrädern auf Roadtrips und passierten dabei vorgegebene Checkpoints. An diesen Checkpoints wurden Fotos und Videos aufgenommen, die das PETROLETTES Team später in einem Highlight Video zusammenstellte und präsentierte.

PETROLETTES RÄLLLY 2021

2021 wurde aus Plan B Plan A. PETROLETTES veranstaltet die RÄLLLY wieder und legt noch eine Schippe drauf. Dieses Jahr geht die RÄLLLY um die Welt! Frauen von vier Kontinenten werden teilnehmen. Sobald sich fünf Frauen für eine Stadt registriert haben, wird diese Stadt aktiviert. Einmal aktiviert, unterstützt eine Petroleaderin die Frauen einen Startpunkt und drei Checkpoints in ihrer Umgebung zu finden. Teilnehmerinnen können frei wählen, ob sie alleine oder in der Gruppe fahren möchten. Als Beweis zu den passierten Checkpoints werden an jeder Station Fotos gemacht. 

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Rund um den Schwielowsee

Der Schwielowsee hat einen großen Nachteil: er ist so weit weg von meinem Wohnort im Nordosten von Berlin. Quasi genau am anderen Ende der Stadt. Am Pfingstwochenende habe ich dann aber wieder mal erfahren, warum sich auch die längere Anreise nach Potsdam lohnt. Die folgende, kleine Tour umfasst keine 60km und ist auch eher zum cruisen und geniessen gedacht, als zum schnellen Strecke machen.

Ausgangspunkt ist das Schloss Sansoucci in Potsdam. Bei der Umfahrung des Schlossparks passieren wir die Orangerie (und fühlen uns ein bisschen wie in der Toskana) sowie das neue Palais.

Schloss Sanssouci

Orangerie

Die Stadt verlassen wir über den Werderschen Damm, durch die dicht belaubten Allebäume blitzt die Frühjahrssonne. Am Wildpark West passieren wir verschiedene Teiche, auf denen Enten und Schwäne ruhig durchs Wasser gleiten.

Auf diesem Bild haben sich zwei Schwäne versteckt.

Hinter Geltow führt uns eine Brücke über die Havel und eröffnet uns einen Blick auf den Schwielowsee, auf dem sich an diesem Pfingstmontag bereits viele Boote tummeln. Richtung Petzow folgen wir der Uferstrasse, ist zwar alles innerorts, aber das ist vielleicht auch ganz gut so, denn der Blick schweift immer etwas nach links ab auf den See.

Schwielowsee bei Petzow

In der Gemeinde Schwielowsee ist der südlichste Punkt der Route erreicht, von hier aus geht es wieder zurück Richtung Berlin durch Caputh. Wer möchte, kann sich hier das Schloss und das Einsteinhaus anschauen oder mit der Seilfähre „Tussy« über das Caputher Gmünde Richtung Geltow schippern.

Zwischen Caputh und Potsdam führt die Uferstrasse am Templiner See entlang, hier lohnt es sich auch mal anzuhalten um einfach bräsig aufs Wasser zu starren.

Wer jetzt noch nicht genug hat, kann durch Potsdam durch und über die berühmte Glienicker Brücke fahren, um dann noch um den Wannsee herum durch den Grunewald bis hin zur Heerstrasse fahren. Zum Abschluss der Tour kann man noch im Restaurantschiff Alte Liebe. Da waren wir auch schon mal vor einigen Jahren mit den Berlin Café Racern, sehr nett.

Und hier ist die gefahrene Route, die ihr Euch auch bei Kurviger.de anschauen und herunterladen könnt!

TWNSPRK #4: Craftwerk Berlin

Craftwerk Berlin – A Social Hub for Motorcycle People

Cäthe Pfläging und Micha Weber sind zwei dieser Motorcycle People, mit Herz und Seele und seit einigen Jahren auch hauptberuflich.

Als Mitbegründer des Craftwerk Berlin, der DIY Community Garage im Herzen Berlins, stehen sie Rede und Antwort über abgedrehte Helicoils, perfekte Schweißnähte, betreutes Schrauben und, egal ob mit Ducati oder Kawasaki, um die Königin der Wellen.

Micha ist leidenschaftlicher Motorradsammler, Schrauber, inzwischen auch Kurator seines eigenen kleinen Motorradmuseums, der eigentlich nur eine medienwirksame Ausstellungsfläche für seine Schätzchen gesucht hat.
Cäthe ist Motorradfahrerin mit Benzin im Blut, die sich radikal von 72km-Tagestouren auf mehrwöchige Ausflüge durch die Pyrenäen, über französische Rennstrecken und Teilnahmen an Sprintrennen gesteigert hat.
Zusammen bilden sie ein entzündendes Gemisch, das sich den Traum einer Büro-Garage verwirklicht hat, in der man mit dem Motorrad an den Schreibtisch fahren kann.
Fahrt nach Berlin und schaut im Craftwerk vorbei!

Die Aftershow-Party findet dieses Mal an der Pazifikküste statt, ab 1:13h mit noch mehr Motorrad-Nerd-Gesprächen 🙂

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https://www.paypal.com/paypalme/AlexanderHauser/3

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