Mein kleines 1×1 der Motorrad-Klamotten

Seit fünf Jahren fahre ich Motorrad. Und fünf Jahre hat es gedauert, bis ich die Motorradkleidung gefunden habe, die mir am Besten passt. Doch eines nach dem anderen.

Die Jackensituation
Zu Fahrschulzeiten begann ich mit einer Textiljacke von Roleff und einer Hose von IXS. Es folgten eine Rev’it Safari und eine ICON1000 Beltway Motorradjacke. Mit der ICON-Jacke war ich sehr zufrieden, bis ich letztes Jahr mein Eigengewicht deutlich optimiert habe und die Jacke nicht mehr passte. Den Nachfolger und meinen absoluten Jackenfavoriten fand ich ebenfalls bei ICON in Form der ICON1000 Vigilante Jacke. Textilrumpf und Lederärmel, sehr unauffällige und kompakte D30-Protektoren, viele Innenfächer und dank herausnehmbaren Innenfutter einsetzbar von Frühjahr bis Herbst. Stilmässig ist der größte Vorteil, daß sie nicht nach Motorradjacke aussieht und daß man sie auch so anziehen kann, ohne gleich nach Weltumrundung auszusehen. Der einzige Nachteil: sie ist nicht 100% regentauglich. Aber wenn es hart auf hart kommt, habe ich noch die Regenkluft in Form einer FLM Sports Membran Regenjacke und -hose.

Die Hosensituation
Meine IXS-Textilhose fahre ich immer noch im Winter, aber für die wärmeren Monate bin ich auf etwas leichtere Modell umgestiegen. Nach einer Maple Motorcycle Jeans in indogo kam später noch eine Resurgence Pekev Cargohose dazu, sowie eine schwarze 1976 Maple Motorcycle Jeans slimfit dazu, die jetzt meine hauptsächlich genutzte Motorradhose ist. Der einzige Nachteil der Maple Jeans zur Pekev Cargohose: sie verfügt nicht über Hüft- oder Knieprotektoren. Daher greife ich bei längeren Touren eher zur Pekev, bei kleinen Ausritten dann zur Maple Jeans.

Die Stiefelsituation
Mein günstiger Einstieg in die Motorradstiefel mit dem Polo Road war von relativ kurzer Dauer, denn der Stiefel hielt gerade mal 2 Jahre. Deren Nachfolger Alpinestars Roam 2 fahre ich bis heute und bin damit sehr zufrieden. Zwischendrin hatte ich noch die Norton Zip Biker Boots zum Testen da. Später gesellten sich für den Sommer noch die Stylmartin Sunset Boots dazu sowie die coolsten Retro-Endurostiefel von Welt, die ICON 1000 Elsinore. Deren einziger Nachteil? Die Nupsen an den Metallschnallen brechen ab und bei monsunartigen Regen lassen sie etwas durch.

Die Helmsituation
Noch zu Rollerzeiten fuhr ich einen HJC-Jethelm, mit dem ich sehr zufrieden war. So gesellte sich nach dem Umstieg auf das Motorrad das Integral-Scwestermodell HJC IS-16 dazu, der mit einem Pinlock-Visier und einem Scala Rider Q1 aufgerüstet wurde. Der Nachfolger des HJC wurde im Shootout des Bell Bullit gegen den Nolan N40 Full ermittelt. Der Sieger Nolan wurde ebenfalls mit Pinlock-Visier und einem Intercom ausgerüstet – dem Nolan n-com B5. Weitere Hartmützen im Kettenritzel-Sortiment sind der Nexo Hog für den sommerlichen, urbanen Einsatz und der O’NEAL MX 2 Series, wenn es mal enduromässig schmutzig wird.

Mein Fazit
In den letzten Jahren hat sich die Breite der Motorradbekleidung sehr schön erweitert. Zwischen den klassischen Polen Leder und Textil haben sich viele Wahlmöglichkeiten ergeben, gerade die Motorradjeans sind durch Kevlarverstärkung und Protektoren viel sicherer geworden. Auch wenn sie nicht an die Sicherheitsstandards eines einteiligen Lederstramplers für die Renne heranreichen, ist es für den wochenendlichen Ausritt im Sommer sicherlich ausreichend.

Wenn ihr Neueinstieger seid, tut Euch einen Gefallen und macht es nicht so wie ich. Bis ich meine ideale Klamotte gefunden hatte, war es ein etwas weiterer Weg, der auch etwas an Geld verschlungen hat. Einige Teile konnte ich zwar wiederverkaufen, aber mit etwas reiflicherer Überlegung hätte ich mir die eine oder andere Investition sparen können. Aber dann hätte ich Euch nicht diesen Artikel schreiben können. Wie man es macht….

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