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Die besten Weihnachtsgeschenke kann man sich auch mal selber machen. Ich habe mir ein neues Zweirad gegönnt. Aber eines ohne Motor. Bei meinem neuen Crossrad muss ich selber für den Vortrieb sorgen. Angespornt durch Sohn I bin ich in den letzten Monaten immer öfter mit dem Fahrrad ins Büro gefahren. Also, mit der alten Hitsche. Es ist jetzt nicht die Riesenstrecke, hin und zurück 15 Kilometer. Aber ich merkte, wir mir die Bewegung gut tat und ich vor allem abends auf dem Weg nach Hause besser den Arbeitstag hinter mir lassen konnte und auch mental entspannter zu Hause ankam.

So wollte ich mir selber mehr Ansporn geben und stand neulich beim Fahrradladen und schaute mich nach Rädern um. Der Zeitpunkt war sehr gut, wurde doch gerade die 2019er Modelle abverkauft und das Bulls Racer Crossrad, welches ich mir dann kaufte, war um über 200€ reduziert. Ich war aber auch erstaunt, wie viel Geld mal für ein Fahrrad ausgeben kann. Die Topmodelle mit allem Schnickschnack kamen dann schon in Preisregionen, für die man schon ein gutes, gebrauchtes Motorrad bekommt.

Auch wenn es nicht so cool aussieht, Beleuchtung und Schutzbleche mussten dann doch sein. Von wegen Vorbild für die Söhne und so. Ausserdem will ich mich nicht jedesmal im Büro komplett umziehen, nur weil ich morgens auf dem Weg ein paar Pfützen mitgenommen hatte.

Von den Komponenten her ist das Rad ok ausgestattet. Für den Preis gab es einen 7005er Aluminiumrahmen, eine Suntour Federgabel sowie eine
21-Gang Kettenschaltung mit Schaltwerk und Umwerfer von Shimano. Einen deutlichen Unterschied zu meinem alten Bike machen mechanische Scheibenbremsen. Die stoppen mal richtig im Vergleich zu den alten Felgenbremsen.

Um das ganze komplett zu machen, bekommt nun auch unser Hund eine Mitfahrgelegenheit. Mit seinen 7,5 Kilo ist unser Cavalier King Charles Spaniel kein Brocken, aber für einen Lenker- oder Heckkorb einen Ticken zu groß. Ausserdem sahen die Körbe alle Scheisse aus. Ob der Hundeanhänger nun stilmässig ein Quantensprung ist, mag jeder für sich beurteilen.

Der Hund gewöhnt sich schon mal an den Anhänger und geht schon freiwillig drin poofen. Nach Weihnachten können wir dann mal auf die erste Proberunde fahren.

Lediglich die Anhängerkupplung brauchte etwas Anpassungsarbeit. Sie interferierte im oberen Bereich etwas mit den Befestigungsschrauben des hinteren Schutzbleches. Nach etwas Materialabtrag und Nachlackierung passte alles.

In diesem Sinne Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und auf eine tolle Bikesaison 2020.

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Take The Wrong Way Home

  1. Max

    Zunächst mal Glückwunsch zum neuen #MdRzA-Gefährt.

    Aber, dass das Rad nur mechanische Scheibenbremsen hat, finde ich für den Preis und in Anbetracht der restlichen Ausstattung dann doch etwas merkwürdig.

    Trotzdem viel Spaß, ich darf ja bald auch wieder fahren.

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