Motorrad-Magazin über Benzinkultur, Motorrad-Touren und Custombikes

Schlagwort: Triumph Seite 1 von 3

Triumph 660 Update 2026: Trident & Tiger Sport bekommen Auffrischung

Triumph spendiert seinen beiden 660er-Modellen zum Modelljahr 2026 ein umfangreiches Update. Trident 660 und Tiger Sport 660 bekommen deutlich mehr Leistung, überarbeitete Fahrwerke und eine geschärfte Optik. Wir schauen uns an, wie sich das Paket im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.

Der Dreizylinder wächst über sich hinaus

Das Herzstück der Überarbeitung ist der Motor. Statt bisher 81 PS leistet der 660er-Dreizylinder jetzt 95 PS bei 11.250 U/min. Das maximale Drehmoment steigt auf 68 Nm bei 8.250 U/min. Besonders beeindruckend: Die Drehzahlgrenze klettert um satte 20 Prozent auf 12.650 U/min.

Triumph hat dafür tief in die technische Trickkiste gegriffen. Aus einem zentralen Drosselklappenkörper wurden drei separate 44-mm-Drosselklappen – eine pro Zylinder. Dazu kommen eine größere Airbox für besseren Durchsatz, ein überarbeiteter Zylinderkopf mit größeren Auslassventilen sowie ein neues Kühlsystem mit leistungsfähigerem Kühler.

Damit die neue Kraft auch sauber auf die Straße kommt, wurde das Sechsgang-Getriebe samt Übersetzungen und Quickshifter-Funktion (Triumph Shift Assist) feingeschliffen. Eine Slip-Assist-Kupplung reduziert zudem spürbar die Handkraft am Hebel.

Triumph erweitert die 400er-Baureihe: Tracker 400 und Thruxton 400 für 2026

Triumph baut seine 400er-Baureihe weiter aus und bringt für 2026 zwei neue Modelle auf den Markt. Die Tracker 400 und die Thruxton 400 ergänzen das Programm um zwei klar unterschiedliche Konzepte. Beide basieren auf dem bekannten 398-ccm-Einzylinder der Triumph-400-Baureihe, sprechen aber unterschiedliche Fahrertypen an. Genau darin liegt der eigentliche Mehrwert dieser Erweiterung.

Neue Triumph 400 Modelle auf gemeinsamer technischer Basis

Technisch setzen die neuen Triumph 400 Modelle auf den bekannten flüssigkeitsgekühlten Einzylinder mit 398 Kubikzentimetern Hubraum. Für Tracker 400 und Thruxton 400 wurde das Aggregat überarbeitet und leistet nun 42 PS bei 9.000 U/min. Das maximale Drehmoment von 37,5 Nm bleibt erhalten und liegt weiterhin früh an. Der Motor dreht höher aus als bisher und bietet oben etwas mehr Reserven, ohne seine gutmütige und lineare Leistungsentfaltung zu verlieren..

Triumph Tracker 400: Flat-Track-Stil für die Straße

Die Tracker 400 orientiert sich optisch am Flat-Track-Sport, ist aber klar für den Straßeneinsatz gedacht. Der breite Lenker, die weiter hinten und höher positionierten Fußrasten sowie die aufrechte Sitzposition sorgen für gute Kontrolle und Übersicht. Mit einer Sitzhöhe von 805 Millimetern bleibt sie auch für weniger erfahrene Fahrer gut zugänglich.

Triumph Tracker 400 2026 in Flat-Track-Optik auf der Straße

Fahrwerk und Bremsen sind für diese Klasse hochwertig ausgelegt. Eine 43-Millimeter-Upside-down-Gabel, ein in der Vorspannung einstellbares Federbein und eine Vierkolben-Radialbremse vorn unterstreichen den Anspruch, mehr zu bieten als reine Optik. Die Pirelli MT60 RS Reifen passen zum Auftritt, sind aber klar auf Asphalt abgestimmt.

Triumph Thruxton 400: Café-Racer für eine neue Generation

Im Gegensatz dazu positioniert sich die Thruxton 400 am sportlichen Ende der Baureihe. Stummellenker, nach hinten versetzte Fußrasten und eine deutlich tiefere Front sorgen für eine aktive, nach vorne orientierte Sitzposition. Damit unterscheidet sie sich klar von Speed, Scrambler und Tracker.

Triumph Thruxton 400 2026 im Café-Racer-Design

Auf britischer Mission durch deutsche Kurven – Die Triumph Speed Twin 1200 im Test

Manchmal braucht es keinen weiten Horizont, um Großes zu erleben. Eine Karte, ein Motorrad und ein paar Tage Zeit reichen völlig. Diesmal waren es vier Tage, an denen ich mich mit der Triumph Speed Twin 1200 quer durch Mittelhessen, das Bergische Land und den Vogelsberg bewegt habe. Mal alleine, mal in Gesellschaft, mal bei Sonnenschein, mal klatschnass. Immer aber mit einem Motorrad, das sich als überraschend tourentauglich und angenehm sportlich erwiesen hat.

Hier kommt mein Tourbericht – inklusive Fahreindrücken, Kurvenhighlights und ein paar Erkenntnissen über das Miteinander von Mensch, Maschine und Mittelgebirge.

Die Route – vier Tage Fahrspaß pur

Tag 1 – Vom Taunus ins Bergische Land

Mittags übernahm ich bei Triumph die Speed Twin 1200 und kleidete das schicke Naked Bike erstmal in mein Tourenornat: Tankrucksack, Heckrolle, Quadlock-Halter und Ram-Mount für die Insta360. Hat das Bike zwar nicht hübscher gemacht, aber zweckmäßiger für die knapp 1.000 Kilometer, die ich in den kommenden vier Tagen mit ihr zurücklegen sollte.

Auf der Karte sieht die Route aus wie die ziemlich direkte Verbindung zwischen Rosbach und Wuppertal, nur eben ohne die A3 / A4 auf der Rheinseite oder die A45 auf der östlichen Seite. Auf der Strecke gaben sich der Taunus, der Westerwald und das Bergische Land die Klinke in die Hand.

Zwischen Usingen und dem ersten Tankstopp in Merenberg wurden die schönen Landstraßenkurven nur durch wenige Ortsdurchfahrten unterbrochen und ich konnte schon mal meine Gräten auf der Triumph sortieren, Schräglagen austesten und die Treibwerksdynamik erkunden. Der Twin mag auf jeden Fall Drehzahlen – unter 3.000 U/min wirkt der Motor etwas grummelig, aber darüber entwickelt er eine schöne Dynamik, die einen die Landstraßenkurven mit Freude ausfahren lässt.

Brille trifft Bonneville: Die Triumph T100 von FCR Original x Brett Eyewear

Was kommt dabei raus, wenn ein französischer Customizer mit einer Sonnenbrillenmarke gemeinsame Sache macht? Richtig – ein Motorrad, das so gut aussieht, dass man es eigentlich gar nicht fahren will. Sondern am liebsten im Wohnzimmer ausstellt. Die Basis für den Umbau von FCR Original ist eine Triumph Bonneville T100. Gebaut wurde diese Modell von von 2002 bis 2016, spätestens nach diesem Umbau sieht sie aber aus wie in den 50ern vom Band gerollt.

Der Rahmen wurde vernickelt – nicht verchromt, sondern schön dezent glänzend. Das allein gibt der Maschine schon diesen staubigen Wüstenrennen-Look. Vorne leuchtet ein Bates-Style Scheinwerfer mit gelber Linse durch ein Schutzgitter. Dahinter: ein Motogadget-Tacho – weil Understatement eben auch Präzision braucht.

Der Tank ist ein echter Hingucker. Lackiert in einem FCR-eigenen Blauton, mit gebürsteten Kniedellen und einem handgemalten Brett-Logo. Und auch sonst geht es hochwertig weiter: Eine hochgelegte Edelstahl-Abgasanlage, gravierte Motordeckel im Brillenmuster-Look, ein maßgefertigter Ledersitz mit Stickerei – alles liebevoll umgesetzt.

Der Lenker ist verstärkt, neu belegt und mit schlichten Motogadget-Schaltern versehen. Die Aluminium-Schutzbleche vorn und hinten sind ebenfalls Eigenbauten, genauso wie Motorschutzplatte, Kühlergrill und die handgemalten Startnummerntafeln mit der „007“. Ob da wohl jemand James Bond im Kopf hatte?

Am Fahrwerk wurde auch geschraubt: Custom-Stoßdämpfer von Shock Factory hinten, Continental TKC80 Reifen auf golden pulverbeschichteten Speichenfelgen – ein feines Detail, das erst auf den zweiten Blick auffällt, dann aber umso mehr Wirkung zeigt. Luftfilter von K&N und ein angepasstes Mapping runden das Paket ab.

Die T100 von FCR und Brett ist kein reines Showbike – aber sie spielt optisch ganz klar in einer eigenen Liga. Dass das Teil eigentlich „nur“ ein Marketingprojekt für eine Brillenmarke ist, merkt man ihr nicht an. Und mal ehrlich: Wer so ein Motorrad hat, braucht eigentlich gar keine Sonnenbrille mehr. Man ist schon cool genug.

Mehr Infos und Bilder findet ihr direkt bei FCR Original.

Triumph Speed Triple 1200 RS – Feintuning für den König der Hooligans

Wenn ein Motorrad seit 30 Jahren als „Hooligan“ gilt, weiß man, dass Triumph etwas richtig macht. Die neue Speed Triple 1200 RS für 2025 soll an diese Tradition anknüpfen – mit mehr Power, mehr Technik und weniger Gewicht. Aber lohnt sich das Update?

Ein Motor, der schreit: „Mehr ist mehr!“

Triumph hat dem 1160cc-Triple noch ein bisschen mehr Druck verpasst: 183 PS bei 10.750 U/min und 128 Nm Drehmoment. Damit ist der Motor ein halbes Pferd stärker und 3 Nm muskulöser als zuvor. Die Anpassungen im Innenleben sollen den Dreizylinder zudem geschmeidiger machen – als ob man das bei einem „Hooligan-Bike“ ernsthaft braucht. Aber hey, das Drehmoment kommt jetzt etwas früher – vielleicht ein kleiner Pluspunkt für die Stadt.

Elektronisches Zauberwerk auf Öhlins-Niveau

Die große Neuerung: Das semi-aktive Öhlins SmartEC3 Fahrwerk. Dank der sogenannten „Objective Based Tuning Interface“ (OBTi) kann die Dämpfung individuell angepasst werden. Klingt toll, aber die meisten von uns werden die Einstellungen wohl einmal durchklicken, um dann den Modus „So wie es war“ einzuschalten. Nebenbei gibt’s natürlich auch Brembo Stylema-Bremsen und Pirelli Supercorsa-Reifen – alles, was das Herz des Rennstreckenfans begehrt.

Design: Aggressiv, aber gewohnt

Die Speed Triple bleibt ihrer DNA treu: Aggressiv, muskulös, und die typischen zwei Glupschaugen vorn. Neu sind breitere und höhere Lenker sowie ein etwas aufgeräumteres Heck. Dank eines neuen Lithium-Ionen-Akkus spart das Bike auch Gewicht und bringt nun nur 199 kg auf die Waage – vollgetankt wohlgemerkt. Trotzdem ist das Design eher Evolution statt Revolution.

Technik-Bonanza

Von der Traktionskontrolle bis zur Wheelie-Control kann man sich jetzt als Fahrer in jedem Bereich „digital helfen lassen“. Ob das in der Praxis wirklich nützlich ist oder nur eine zusätzliche Schicht Technik zum Protzen bleibt, wird sich zeigen. Immerhin: Die 5-Zoll-TFT-Anzeige bleibt ein Hingucker, und mit der MyTriumph-App kann man das Bike jetzt auch noch mit dem Handy verbinden. Wozu? Na, um Navigationsanweisungen anzuzeigen oder Anrufe während des Wheelies abzulehnen.

Merkmal Details
Motor Flüssigkeitsgekühlter, 12-Ventil, DOHC, 3-Zylinder
Hubraum 1160 cc
Leistung 183 PS bei 10.750 U/min
Drehmoment 128 Nm bei 8.750 U/min
Getriebe 6-Gang mit Quickshifter
Gewicht (vollgetankt) 199 kg
Sitzhöhe 830 mm
Tankinhalt 15,5 Liter
Vorderrad 17 x 3,50 Zoll (Aluminiumguss)
Hinterrad 17 x 6,00 Zoll (Aluminiumguss)
Vorderradbremse 2 x 320 mm Bremsscheiben, Brembo Stylema Monobloc
Hinterradbremse 220 mm Bremsscheibe, Brembo 2-Kolben
Reifen vorne Pirelli Diablo Supercorsa SP V3 – 120/70ZR17
Reifen hinten Pirelli Diablo Supercorsa SP V3 – 190/55ZR17

Fazit: Viel Feintuning, aber kein Gamechanger

Die neue Speed Triple 1200 RS ist eine Evolution, keine Revolution. Für Fans, die ohnehin schon mit dem Vorgänger glücklich sind, dürfte das neue Modell mehr Feinschliff als Pflichtkauf sein. Für alle anderen bleibt sie das, was sie immer war: Ein Hooligan, der im Smoking auftritt.

Triumph Motorcycles 2025: Aufbruch in die neue Saison

Triumph geht mit überarbeiteten und technisch verbesserten Modellen in die Saison 2025 – namentlich die Tiger Sport 800, Speed Twin 900 und Trident 660. Alle kommen mit Details und technischen Features, die ein noch intensiveres Fahrerlebnis bieten sollen. Hier eine detaillierte Übersicht zu den drei Modellen mit den wichtigsten Spezifikationen.

Tiger Sport 800: Sportlicher Tourer mit verbesserter Technik

Die neue Tiger Sport 800 ist für alle gemacht, die ein sportlicheres Motorrad für maximalen Fahrspaß suchen, ohne auf Touring-Komfort verzichten zu müssen. Sie kommt mit einem neu entwickelten Dreizylinder-Motor mit 800 ccm Hubraum, der 115 PS und 83 Nm Drehmoment liefert. Der Motor überzeugt nicht nur mit einer zügigeren Kraftentfaltung bei niedrigen Drehzahlen, sondern harmoniert auch gut mit dem überarbeiteten Chassis, das die Maschine stabiler und kontrollierbarer macht. Das sportlich-komfortablere Fahrwerk mit Showa-Komponenten sorgt zusätzlich für ein präziseres Handling.

Vogesentour, Tag III: Col de Bussang bis Straßburg

Am heutigen dritten Fahrtag reduzierte sich unsere Gruppe von fünf auf drei, da Sandra und Siggi bereits jetzt den Heimweg antreten mussten. Thomas, Stephan und mir stand eine rund 310 km Tagesetappe bevor, die uns über eine Schleife südlich über das Plateau des Mille Étangs zurück über den Vogesenkamm bis Straßburg führen sollte. Doch bevor wir los machten genossen wir erstmal das Frühstücksbuffet im Moto-Hôtel Col de Bussang und ich stromerte über den Parkplatz des Hotels um die anderen Motorräder zu begutachten und entdeckte dieses lustige Derivat:

Wer sagt, dass man mit einem Sportmotorrad wie einer Ducati 998S nicht auch auf Weltreise gehen kann – passende Gepäckmodifikationen vorausgesetzt. Verrückt.

Ein gemeinsames Abschiedsfoto später ging es für uns drei erstmal wieder den Col de Bussang runter und das Tal weiter bis Le Thillot, wo wir uns zum Col des Croix (678 m) emporschwangen. Hätte ich vor der Tour die Tour de France-Doku auf Netflix geschaut, hätte ich ab dem Col des Croix eine andere Route gewählt und den Abzweig genommen, der uns zur Bergankuft auf der Planche des Belles Filles geführt hätte. Gut, ist fürs nächste Mal notiert.

So folgten wir der geplanten Route Richtung Servance. Zugegebenermassen hatte ich hier am morgen vor Fahrtantritt bereits einige Schlaufen aus der Route rausgenommen, da das Navi eine Fahrzeit von knapp acht Stunden anzeigte. Das hätte uns schon ein Hinweis sein müssen auf die sehr kleinen Sträßchen mit geringer Durchschnittsgeschwindigkeit, die vor uns liegen sollten.

Abenteuerlich wurde es dann, als wir in Ternuay links abbogen und die mässig asphaltierte Strasse schnell relativ eng und steil wurde. Mehrmals hielt ich an, um zu checken ob wir auch auf der richtigen Route waren. Waren wir erstaunlicherweise, ich hatte das so geplant. Für meine Mitfahrer war dieser eher technisch zu fahrende Streckenabschnitt auch ok, so machten wir weiter. Innerhalb von drei Kilometern machten wir knapp 400 Höhenmeter um diese genauso schnell wieder abzubauen ins Tal nach Fresse herunter. Dort wiederholte sich das Spielchen, auch wenn die Strasse nicht ganz so eng sein sollte. Als Belohnung wartete auf uns ein wunderschöner Aussichtspunkt mit einem grandiosen Ausblick in die Vogesen.

Ein keines Rendezvous mit der Triumph Speed Triple RR

Über die in meinen Augen schönste Neuerscheinung 2021 hatte ich hier und hier bereits berichtet. Nachdem ich beim Triumph Media Day letzten Jahres leider keine Speed Triple RS testen konnte, nutzte ich heute die Gelegenheit einer kleinen Ausfahrt, da mein freundlicher Triumph Händler zum Tag der offenen Tür geladen hatte. Der rote Lack der Speedy glänzte in der Sonne, als ich beim Händler ankam. Neugierig schlich ich ums Motorrad und keine 30 Sekunden später stand Matthias – einer der Verkäufer – neben mir.

Ich: „Gerade wollte ich am Lack lecken bevor Du kamst!“
Er: „Willste? Also nicht am Lack lecken sondern Probe fahren?“
Ich: „Auf jeden Fall!“

Die Formalien waren schnell geklärt und ich schwang mich auf die rote Rakete. Im Stop-and-Go-Verkehr aus der Stadt raus musste die Speedy erstmal ihre Manieren bei nicht-artgerechten Geschwindigkeiten beweisen. Klaglos zuckelte sie in den unteren Gängen im Verkehr mit, samtig nahm der Drilling Gas an und Dank Quickshifter waren die Gänge schnell und präzise sortiert. Kaum aus der Stadt raus hatte ich erstmal Spaß in den Auf- und Abfahrrampen des Autobahnkreuzes, legte die Maschine in die langen Kurvenradien und zog sie schließlich schön mit steigender Drehzahl auf die Autobahngerade. Über 6.000 Umdrehungen fährt die Katze ihre Krallen aus und schnorchelt vehement durch die Airbox während die die angesaugte Luft in zündfähiges Gemisch gewandelt wird und in sagenhaften Vortrieb umsetzt.

Let’s ride – Triumph Media Day in Oschersleben

Hersteller-Fahrevents sind immer was besonderes. Diverse Modelle zur Testauswahl, geführte Landstrassentouren und im Fall vom Triumph Media Day noch garniert mit einer Rennstrecke. Während ich bei Honda und BMW schon ein paar Mal in den Genuss kam, war die Einladung von Triumph neu für mich. So sattelte ich erwartungsvoll mein Pony und ritt über Autobahn und Landstrasse gen Oschersleben. Der Empfang vor Ort war schon mal passend, sowohl vom Hotelzimmer als auch von der Restaurantterasse konnte man den Blick auf die Rennstrecke geniessen, auf der am sonnigen Sonntagabend noch einige Tourenwagen ihre Runden absolvierte. Nach und nach trudelten sehr viele bekannte Gesichter ein, alte Print-Hasen und einige neumodische Internetschreiblinge wie ich. Mein Kumpel Thomas war auch dabei und hat bei sich im Blog schon seine Erfahrungen mit der neuen Speed Triple 1200RS sehr kurzweilig festgehalten.

Für den Media Day konnte man im Vorfeld auswählen, welche Motorräder man fahren und ob man nur Rennstrecke, Landstrasse oder beides fahren wollte. Meine Wahl war zweimal Landstrasse mit den Modellen Speed Triple 1200RS, Tiger 900 Rally Pro sowie Bonneville Bobber. Beim abendlichen Plausch mit Natalie und Uli von Triumph liess ich mich dann doch bequatschen, einmal Rennstrecke auszuprobieren. Auch wenn ich dafür mit meiner Textilkombi etwas underdressed war.

Am nächsten Morgen ging es nach der Begrüßung und Einweisung auf Rundstrecke oder Landstrasse los. Sprich: jeder schnappte sich ein Bike und sammelte sich hinter den Tourguides. Hier kam die erste Ernüchterung. Hatte ich zwar im Vorfeld die Bikes angeben können, die ich fahren wollte kam es jetzt nur drauf an, wer sein Handtuch zuerst auf die Pool-Liege gelegt hatte. Bzw. den Helm ans Motorrad gehängt. Und da waren die anderen Kolleg:innen schneller. So schaute ich mich um, welches Bike noch nicht belegt war und landete bei der Triumph Street Twin.

So ging es los auf die Landstrasse auf eine 180km-Ausfahrt durch den Harz.

TRIUMPH präsentiert die Bonneville-Produktreihe für 2021

TRIUMPH hat ihre Modern Classics Bonneville-Motorradreihe für das Modelljahr 2021 umfangreich überarbeitet. Sieben verschiedene Motorräder und Modellvarianten haben Updates in zahlreichen Bereichen wie Performance und Ausstattung bekommen.

Von den Weiterentwicklungen profitieren die Bonneville T120, T120 Black und T100 sowie die Street Twin inklusive dem neuen Sondermodell Street Twin Gold Line Limited Edition. Ebenfalls aufgewertet wurde der Cruiser Bonneville Speedmaster sowie die Bonneville Bobber. Im Rahmen des Motoren-Updates auf die Euro-5-Norm wurde auch die Performance bei Leistung und Drehmoment, das Ansprechverhalten und die Fahrbarkeit der Motorräder insgesamt weiter verbessert.

Ergänzend zur im vergangenen Jahr vorgestellten Thruxton RS wird die neue Bonneville-Reihe mit der nächsten Generation der Scrambler 1200 und der Street Scrambler noch weiter ausgebaut. Zu diesen Modellen hat TRIUMPH für April 2021 ein weiteres Update angekündigt.

Hier nun in Kurzform die Updates in Stichworten:

Seite 1 von 3

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén