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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

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TRIUMPH startet die „Legendary Rides Challenge“: auf den schönsten Strecken durch Deutschland touren

Warum in die Ferne schweifen? Wer traumhaft schöne Motorradstrecken sucht, der kann auch in Deutschland aus dem Vollen schöpfen. Ausgewählte Premium-Touren in den schönsten Bike-Revieren des Landes findet man ab dem 17. April 2019 auf den Social-Media-Kanälen von TRIUMPH Motorcycles oder auf der Website www.triumph-legendary-rides.de.

Alle zwei Wochen präsentiert die britische Kultmarke einen neuen „Legendary Ride“. Von Nord bis Süd ist für jeden Geschmack und unterschiedliche Ansprüche etwas mit dabei. Doch damit nicht genug: Parallel startet TRIUMPH die „Legendary Rides Challenge“. Wer möglichst viele der Touren nachfährt und dabei auf Facebook und Instagram an bestimmten Wegpunkten „eincheckt“, darf sich über einen Preis freuen, der im Verlauf der Challenge enthüllt wird.

Von der Nordseeküste bis in den Schwarzwald sind Routen mit ganz unterschiedlichem Charakter dabei, die sich unter anderem in den Kategorien Länge, Anspruch, Höhenmeter und Kurvenstil voneinander unterscheiden. Vom Klassiker bis zum Geheimtipp, von der Landstraße bis zur Off-Road-Passage sind bei den „Legendary Rides“ für alle Fahrertypen und Bike-Modelle passende Strecken im Angebot.

Die erste Route der Serie ist ein Klassiker, die Schwarzwald-Hochstrasse. Ein kleines Stück der Route bin ich vorletztes Jahr auf dem Weg zur „Tour des Grandes Alpes“ gefahren und kann es nur empfehlen.

Auf besonders fleißige Bikerinnen und Biker wartet zudem die dazugehörige „Legendary Ride Challenge“, bei der es darum geht, möglichst viele der vorgeschlagenen Strecken zu fahren. Wer am Ende der Saison die meisten Kilometer gesammelt hat, auf den wartet eine ganz besondere Belohnung, die noch enthüllt wird. Wer an der „Challenge“ teilzunehmen möchte, sollte folgende Schritte beachten, um bei Facebook oder Instagram „einzuchecken“:

  • Während der jeweiligen Tour ein Foto von sich und/oder seinem Bike aufnehmen (machen wir ja eh‘ dauernd)
  • Dieses Foto auf Facebook und/oder Instagram hochladen und mit der GPS-Funktion des Smartphones den Ort auf der Strecke verlinken, an dem das Bild aufgenommen wurde
  • Auf der Instagram-Seite @triumphgermany oder dem Facebook-Account @OfficialTriumphGermany markieren und jeweils den Hashtag #triumphlegendaryrides hinzufügen
  • Gewinner wird derjenige, der die meisten der „Legendary Rides“ Touren absolviert. Bei Gleichstand entscheidet das Los.

Also, worauf wartet ihr? Mopped vollgetankt und los!

In freier Wildbahn gesichtet: die neue Triumph Scrambler 1200XE

Welch ein schöner Zufall: auf dem Weg zur Tankstelle passierte ich meinen Triumph-Händler und sah aus dem Augenwinkel etwas, was mich zum sofortigen Anhalten brachte. Im warmen Sonnenlicht glänzte die neue Triumph Scrambler 1200XE, die gerade frisch von der Probefahrt zurück kam. Die beste Gelegenheit also, dieses Schmuckstück näher zu inspizieren.

Nach der Fahrzeugvorstellung vor einige Wochen war die nationale und internationale Motorradpresse fast unisono voller Begeisterung über dieses Motorrad. Erstklassige Verarbeitung, schönes Design UND wirklich ernsthafte Scrambler-Ambitionen, hier steht ein echter Hybrid zwischen klassischem Motorrad und Reiseenduro, wenn ich mir diese etwas abenteuerlich anmutende Kombination erlauben darf.

Der optische Eindruck war schon mal exzellent. Sehr schöne Materialanmutung mit viel gebürstetem Metall und Liebe zum Detail. Die Sitzhöhe der XE-Version mutete sehr verträglich ein für meine Größenverhältnisse. Eine Sitzprobe durfte ich nicht machen, da das Motorrad gerade erst verkauft worden war. An den Typen, der gerade breit grinsend auf seiner Husqvarna Nuda 900 vom Hof gefahren war.

Der Tobi bekommt seine XE demnächst ausgeliefert und hat mir in seinem jugendlichen Leichtsinn zugesagt, daß ich die mal Probe fahren darf. Nach der heutigen Begegnung mit der Maschine freue ich mich um so mehr auf den ersten Fahreindruck!

Berliner Motorradtage 2018

In diesem Jahr haben die Berliner Motorradtage ein neues Domizil bezogen. Statt dem Messegelände am Funkturm zogen sie in die Station Berlin ein, um die Ecke vom Potsdamer Platz. Im ehemaligen Postbahnhof Luckenwalder Strasse. Grund genug, der Messe heute einen Besuch abzustatten und eine der Neuerscheinungen persönlich in Augenschein zu nehmen:

KTM


Neu bei KTM stand die 790er Duke, wahrscheinlich einer der heissesten Landstrasseneisen der kommenden Saison. Wenn man das Bike in drei Worten beschreiben sollte so wären das meiner Ansicht nach kantig, kompakt und kraftvoll. Aus 799 Kubik drückt der Paralleltwin bei 9.000 Umdrehungen 105 PS, 86 Newtonmeter liegen bereits 1.000 Umdrehungen früher an. Da mit dieser Leistung nur knapp 170 kg bewegt werden müssen, darf man fahrspassmäßig sehr viel erwarten.

Yamaha


Bei Yamaha stand neben der neuen MT-09 SP, der Tracer 900 GT und der unkonventionellen Niken einiges an Neuheiten, ich hatte aber nur einen Kopf für die neue MT-07. Desingmässig finde ich sie noch besser als meine aktuelle und mit dem Fahrzwerksupdate ist sicherlich noch mehr Spaß garantiert als bisher.

Triumph


Bei Triumph war auch die komplette, aktuelle Motorradpalette zu finden wie die neue Speed Triple und die Bobber Black. Ich machte eine Sitzprobe auf der Street Scrambler, die mir optisch sehr gefiel. Ich frage mal meinen Triumph-Dealer, wann bei ihm Probefahrten möglich sind.

Ducati


Die neue, große 1.100er Scrambler stand bei Ducati in gleich zwei Ausführungen. Sie ist schon um einiges fülliger als die 800er Scrambler, aber von den Proportionen finde ich sie sehr stimmig. Vor allem wenn sie den Termignoni rechts trägt wie oben im Bild.

Auch die neue Monster 821 war am Start. Ihr verleihe ich den Preis für den hässlichsten Wasserkühler der Motorradmesse. Ganz ehrlich, welcher Designer hat denn da seinen Grappa-Rausch nicht ausgeschlafen?

Zwar nicht das neueste Bike im Ducati-Sortiment, aber eines, bei dem ich immer leicht nervös werde. Die Hypermotard bin ich noch nie gefahren, aber ich befürchte, wenn ich das mache muss ich auch eine kaufen. The Fahrspaß seems strong with this one!

BMW


BMW präsentierte die neuen GS-Modelle, den kleinen Roller C400X neben der bereite bekannten Modellpalette. Beeindruckend waren die Dimensionen der K1600 Grand America, aber auch die Details der HP4 Race mit Vollkarbon-Rahmen.

Beim Probe sitzen sowohl auf der F850 GS aber auch der S1000 XR war ich überrascht, wie viel Motorrad noch vor einem ist, wenn man bereits draufsitzt. Im Vergleich zu meiner MT-07 oder auch meiner alten F650 GS war das ein gefühlt großer Unterschied. Man muss ja nicht so direkt integriert ins Fahrzeug sitzen wie bei der 790er Duke, aber etwas „entrückt“ fühlte es sich schon an.

SWM


In der aktuellen Motorrad bekommt die SWM Superdual so mittelgute Noten, aber aus nostalgischen Gründen feiere ich diese Einzylinder-Reiseenduro. Schön, daß ich sie mir auf der Messe mal aus der Nähe anschauen konnte.

Custombikes



Einige Hersteller hatten ihre Stände auch mit Custombikes geschmückt, sehr überraschend fand ich den Umbau einer Suzuki V-Strom von Mellow Motorcycles. Die Jungs bauen ja schon etwas länger schöne Motorräder, aber diese hier hat mich schon überrascht, weil ich die Basis kaum wiedererkannt habe und das Bike dann auch noch STvZO-konform ist. Einige Bilder von dem Bike findet ihr im Video.

Zubehör


Neben den Bikes fanden sich auch viele Zubehörhändler in den Hallen ein. Um den Bell Bullit oben schlich ich schon wieder verdammt lange rum, das ist nach wie vor einer meiner Lieblingshelme. Wenn ich nicht schon vier hier rumliegen hätte!

Sehr überrascht war ich von Headwave Tag, den man an deren Stand testen konnte. Der Headwave ist ein kabelloses Musiksystem für Motorradhelme, der hinten an den Helm angeklebt wird. Der Resonanzlautsprecher nutzt dann den ganzen Helm als Resonanzkörper. Der Klang war sehr ansprechend, nur in den Höhen tat er sich etwas schwer. Durch seine flexible Form passt er an jeden Helm und ist auch wieder ablösbar. Das von einem Berliner Start-Up entwickelte System ist ab 299€ zu haben. Wer mehr über Headwave wissen will, bei Fembike gibt es ein Interview mit der Firmengründerin Sophia Willborn.

Fazit

Die neue Location steht den Berliner Motorradtagen meiner Ansicht sehr gut. Kompakt, kurze Wege, toller Industriecharme statt drögen Messehallen. Von den großen Herstellern fehlte dieses Jahr leider wieder Honda, schön wäre auch gewesen, wenn der A.T.T.Tiedemann sich mit ein paar MV Agusta und der Fantic Caballero eine Hallenecke gesucht hätte. Ein kurzweiliger Sonntagvormittag war es allemal.

Präsentation des Triumph Bonneville Bobbers in Berlin

Am Freitag dieser Woche findet die offizielle Pressepräsentation des Triumph Bonneville Bobbers in Deutschland statt. Dann erfahren wir auch die Details zu technischen Daten und Preis. Im Rahmen einer Brutal Beauty Tour genannten Eventreihe hat Triumph in acht Städten den Bobber vorab der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Gestern abend waren sie in Berlin und Hamburg zu Gast, während in Spanien die Kollegen von The Bike Shed schon fahren durften.
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Mein erster Eindruck: für einen Großserienhersteller finde ich das ein bemerkenswertes Motorrad. Das von der Bonneville bekannte und gelernte Retrostyling wurde hier konsequent auf den Bobber fortgesetzt. Viel gebürstetes Metall machen einen wertigen Eindruck. Das bobbertypische Layout wurde gut getroffen, der 1200cc-Motor verfügt in der Bobber-Version zwar „nur“ über 75 PS, aber dürfte über üppiges Drehmoment einen guten Antritt abliefern.

Triumph Bobber Brutal Beauty Event with Craftrad in Berlin 13.12.16 – Video by Motor Rausch from MOTOR RAUSCH on Vimeo.

Einige Details am Motorrad beissen sich aber in meinen Augen mit dem klassischen Look. Primär alles, was in Kunststoff gefasst ist wie die Lenkerarmaturen, das Tachogehäuse sowie das Rücklicht und die Blinker. Beim customizing-orientierten Kunden werden das wohl die ersten Teile sein, die rausfliegen. Aber ähnlich wie bei der BMW R nineT oder der Triumph Bonneville auch für den Bobber zahlreiche Nachrüstteile einfinden.
Edit:
BikeExif ist den Bobber bereits gefahren, hier sind die ausführlichen Eindrücke.

Intermot 2016 – neue Modelle

Diese Woche ist Intermot-Woche und so tobte ich mit vielen anderen Medienvertretern, Bloggern und Mitgliedern der schreibenden und fotografierenden Zunft am Pressetag über die Kölner Messe. Die Pressekonferenzen der einzelnen Hersteller fanden im 30-Minuten Takt von 10:00 Uhr (BMW) bis 18:00 Uhr (Ducati) statt. Wie eine Schafherde zog die Meute also von Messestand zu Messestand und drängelte sich vorne um die besten Plätze zum Fotografieren.
BMW Motorrad
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Den Reigen der Neuvorstellungen eröffnete BMW mit zwei weiteren Mitgliedern der R nineT-Familie: der R nineT Racer und der R nineT Pure.
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Die Racer bekam eine Halbschale umgeschnallt, die weisse Lackierung mit den BMW Motorsportfarben betont noch etwas die gestrecktere Linie des Motorrades.
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Die Pure hingegen ist das reduzierte Basismodell der Ninette. Eigentlich ist sie wie die Scrambler, nur in der „Normalversion“, so verfügt sie beispielsweise über das gleiche zentrale Rundinstrument. Antriebs- und Fahrwerksseitig bleibt alles bei den bekannten und bewährten Komponenten.
Die BMW R nineT Pure wird in Deutschland 12.300 Euro kosten, die R nineT Racer 13.300 Euro. Beide kommen im März 2017 zu den Händlern.
Triumph
triumph_pressekonferenz


Triumph wartete neben zwei weiteren Bonneville-Modellen mit der „kleinen Schwester“ der Thruxton auf. Genannt Street Cup wartet sie mit tiefem Lenker, Zweifarblackierungen und einem Sitz mit abnehmbarer Abdeckung auf. Für 10.500 € bekommt man den bekannten 900-ccm-Zweizylinder mit 55 PS, ein Drosselkit für A2-Fahrer wird aber auch angeboten.
Präsentiert wurde das Bike von einem sichtlich gut gelaunten Superbike-Weltmeister Carl Fogarty.
Später ertappte ich auch BMW Motorraddesigner Ola Stenegärd, wie er auf dem Triumph-Stand die Neuheiten der Konkurrenz beäugte:

KTM
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KTM ordnete unter anderem ihre Reise-Enduro-Palette: statt drei verschiedener Motoren sind künftig nur noch zwei V2-Triebwerke (mit 1.050 bzw. 1.301 Kubikzentimetern Hubraum) im Programm. Als Einstiegsmodell fungiert künftig die straßenorientierte KTM 1090 Adventure mit nun 125 PS statt 95 PS bei der bisherigen 1050 Adventure. Der bekannte 160 PS-Motor mit 1.301 Kubikzentimetern Hubraum treibt künftig drei unterschiedliche Versionen der 1290 Super Adventure an: das straßenorientierte S-Modell, das geländeorientierte R-Modell und das Spitzenmodell 1290 Super Adventure T, bei der unter anderem ein vergrößerter Tank montiert wird.
Gewöhnungsbedürftig empfinde ich allerdings das neue, insektoide Lampendesign.
Yamaha
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Bei Yamaha stand eine sehr gefällige SCR950 neu auf dem Stand. So gut die Scrambler-Optik der Maschine steht, mit 52 PS und 252 Kilogramm Gewicht werden ernsthafte Ausflüge ins Gelände wohl eher die Seltenheit sein.
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Ducati
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Die Ducati Weltpremiere auf der Intermot war die neue Supersport. Da ließ es sich der Chef Claudio Domenicali nicht nehmen, das Modell höchstpersönlich zu präsentieren. Auch wenn Sportmoppeds eigentlich nicht so mein Ding sind, diese Maschine gefällt mir sehr. Vorne ein bischen Panigale, hinten ein bischen Monster, garniert mit dem 937 cm3-Zweizylinder Ducati Testastretta 11° Motor. Hier treffen dann 113 PS auf ein fahrfertiges Gesamtgewicht von 210 Kilogramm, was ein sportliches, aber beherrschbares Gesamtpaket darstellt.
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Schwalbe
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An einem ganz anderen Ende des Leistungsspektrums bewegt sich die Neuauflage der Schwalbe als Elektroroller. Ab 5.000 Euro soll der 47 km/h schnelle Roller ab 2017 erhältlich sein. Reservierungen sind dort ab sofort unter www.myschwalbe.com möglich. Nächstes Jahr soll der erste Schwalbe Store in Berlin eröffnen, weitere Stores sind in anderen europäischen Städten in Planung.
NOLAN
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Bei den Helm-Herstellern wartete Nolan mit zahlreichen Neuigkeiten und neuen Designs auf. Unter anderem die Neuauflage meines Nolan N40 Full, der nun unter dem Namen N 40_5 GT firmiert. Gefiel mir sehr gut wie auch die zahlreichen Designvarianten und Lackierungen der N20 / N21-Modelle.
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SENA
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Die spannendste Neuigkeit im Helmbereich fand ich den Helm mit Geräuschreduzierungssystem von SENA. Im Helm sind geräuschunterdrückende Lautsprecher eingebaut, die dafür sorgen lebenswichtige Umgebungsgeräusche wie Sirenen, den Verkehr und RPM’s zu hören sind. Das INC-Modul analysiert Geräuschinformationen aus einer Vielzahl von vernetzten Mikrofonen und stellt in Echtzeit ein Gegengeräusch dar, so dass der für das Gehör schädliche Lärm gefiltert wird. Das integrierte Bluetooth-Modul ermöglicht Telefonie, Musik und GPS-Ansagen mit nur einem einzigen Knopfdruck.
Der INC-Helm kommt ab Frühjahr 2017 für ca. 869€ in den Handel. Sicherlich eine Menge Holz für einen Helm, aber in Relation zum entsprechend hohen technischen Aufwand. Ein sehr spannendes Konzept, welches ich sehr gerne mal testen würde.
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Weitere Berichte zur Intermot findet ihr beim Griesgram und beim Gasgriffsalat.
Bilder: u.a. Triumph, KTM, Yamaha, Ducati, SENA

Urban Motor Feines Fest

Schöne Motorräder, Burger und Bier. Was will man mehr an einem lauen Frühlingsabend in Berlin.
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EICMA 2015 – Teil 3

Oh, da haben sich noch ein paar Bilder auf meiner Kamera gefunden.
Triumph
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Triumph hat es geschafft, einen undurchsichtigen Kürzelsalat für ihre neue Triumph Tiger Explorer zu kreieren. Aber egal, sie haben Charley Boorman als Markenbotschafter!
EICMA_Triumph_StreetTwin
Auch die Triumph hatte sich entschlossen, seine neue Bonneville/Thruxton-Familie zwei Wochen vor der EICMA in London zu präsentieren. Die Motoren wurden wassergekühlt (mit sehr unauffällig verbauten Wasserkühlern) und bekamen mehr Leistung. Warum Triumph nur das Drehmoment und nicht die PS-Angaben preisgab, mag Gründe haben, aber es erschliesst sich mir nicht.
Die Triumph Streettwin ist eines der neuen Modelle und greift als Basis schon einige Custombike-Merkmale auf.
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EICMA_Triumph_Thruxton_R_Icon
Die Thruxton genoß viel Aufmerksamkeit, besonders in dieser Sonderversion Thruxton R Icon.
The best of the rest
Gucksdu hier:

Triumph Factory Custom

Auf der EICMA diese Woche in Mailand hat Triumph mit zwei spektakulären Custom Bikes überrascht. Anders als Hersteller wie Yamaha oder BMW haben sie aber nicht renommierte Customschrauber an die Maschinen gelassen, sondern haben zwei Teams aus Triumph-Mitarbeitern losgelassen um die Maschinen umzubauen. Und Holla die Waldfee haben die Jungs hingelangt:

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Der TFC 1 genannten Bobber verfügt über eine Girder-Gabel mit Mountainbike-Shocks, radial montiertem Bremssattel sowie einem Starrrahmen mit Einarm-Hinterradführung und Parallel-Twin mit umgedrehten Zylindern.

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Der Scrambler hört auf den Namen TFC 2, hierfür wurde der Rahmen neukonstruiert, eine Speed Triple-Einarmschwinge umgedreht und rechts montiert, durchlöchert und erleichtert. Ebenso verbaut wurden eine Motocrossgabel und in den Twin Teile aus der Daytona 675 reingedübelt. Der Tank ist aus ultraleichtem Karbon.

Wenn es nach mir ginge, dürfte Triumph seine Jungs gerne öfters von der Leine lassen!

The Hare and Hound Desert Race

(via 66motorcycles)

Intermot: was vom Tage noch übrigblieb

Bevor es all zu spät ist fasse ich schnell noch meine restlichen Impressionen von der Intermot zusammen.

Suzuki Fat Mile

Die Suzuki Fat Mile hatte ich vor dem Glemseck schon mal anhand der Bilder von Sven Wedemeyer vorgestellt, auf der Intermot konnte ich selber am Lack lecken. Sehr schönes Bike, gute, racige Sitzposition und was da alleine am Lenker an schicken Tastern und Hebeln verbaut ist, läßt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Dem kleinen Japaner hat es auch gefallen!

Die Custombikes

…. also alle anderen ausser Fred Kruggers und Sébastian Lorentz ihm seinen und den beiden von Valtorón.

Yamaha

Auch Yamaha setzt auf die Inszenierung ihrer Bikes durch Custom-Umbauten, die neue XJR 1300 blieb da nicht aussen vor. Das mit der Springergabel fand ich dann doch etwas overdone. Die XJR an sich hat auf jeden Fall generelles Umbaupotential.

Und sonst so?

  • Bei Kawasaki präsentierte ein sehr kleiner Mann mit schlechtem Englisch die Neuheiten, die H2 Ninja als flügelbewehrte Rakete wusste mit 300 PS zu beeindrucken.
  • Ducati baut wirklich schöne Motorräder, aber warum packen die immer so dicke Bollermann-Endtüten an ihre Auspuffanlagen?
  • Bei KTM, Guzzi und Triumph war es irgendwie same procedure as every year, hier bißchen größerer Motor, da bißchen Sonderlackierung, nichts aufregendes.
  • Wenn Euch mal richtig viel Geld ein Loch in die Tasche brennt, könnt ihr das sehr stilvoll bei Rizoma in allerhand formschön gedrehte und gefräste Zubehörteile investieren. Die auf deren Stand präsentierte Monster und R nineT waren schon sehr schick!

Rizoma-Ducati Rizoma-R-nineT

 

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