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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Schlagwort: Roland Sands (Seite 1 von 2)

Ducati Scrambler Mach 2.0

Vor Jahren stand meine Frau mal mit Ihrer Vespa an einer Ampel hier in Berlin, als ein anderer Motorradfahrer in bester Berliner Schnauze zu ihr meinte: „Na? den Helm ooch in Wagenfarbe jekooft?“
Genau andersrum hat es jetzt Ducati mit der Scrambler Mach 2.0 gemacht. Hier kannste dit Mopped in Helmfarbe koofen. Angelehnt an das Farbschema des Bell-Helms “Cross Idol” hat Roland Sands die Scrambler umlackiert. Präsentiert wird das Motorrad diese Woche auf dem Wheels & Waves in Biarritz. Immer mehr Hersteller nutzen den Rahmen des Festivals, um Sondermodelle oder Custombikes zu präsentieren.

Neben dem neuen Lack zieren die Ducati ein flacher, konifizierter Aluminiumlenker, eine spezielle Sitzbank, der schwarze Auspuff sowie überfräste Kühlrippen und schwarze Zylinderkopfdeckel. Die Inspiration für den Namen der neuen Scrambler kommt einmal mehr aus der Ducati Geschichte der Sechziger-Jahre. Die erste Ducati Mach 1 250 kam 1965 auf den Markt – ein sportliches Straßenmotorrad mit dem Motor der Scrambler 250.

Ganz putzig ist auch das Ankündigungsvideo von Ducati:

The One Moto Show

Mit der One Show fand am letzten Wochenende die erste große internationale Bike Show des Jahres statt. Zu der zum achten Mal von SeeSee Motorcycles organisierten Veranstaltung kamen über 17.000 Besucher nach Portland, Oregon.
Von den zahlreichen Umbauten, die mir auf allen möglichen Social Media-Kanälen von der Show entgegenprasselten, blieben zwei besonders hängen.
Alex Lapidus’ 1974 Honda Elsinore
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Die Kombination von alten und neuen Elementen, garniert mit poliertem Chrom und grobem Gummi sind für mich ein absoluter Hingucker.
Roland Sands Design’s BMW R nineT
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Roland Sands tut, was Roland Sands tun muss. An Tracker-Umbauten aus dem Hause RSD mangelt es ja nicht. Auch der Ninette steht die schmale und tiefe Optik sehr gut.
Alle Bilder und mehr Details hat Jenson Beeler bei Asphalt and Rubber zusammengetragen.
Bilder: Asphalt and Rubber

Motorradtour durch Kalifornien und Nevada (Teil 6) – von San Diego nach Los Angeles

Tag 8: San Diego nach Los Angeles (ca. 138 Meilen – 222 Kilometer)
Der letzte Tag unseres Roadtrips steht im Zeichen der Entspannung und des Genießens. Von San Diego aus fahren wir nordwärts und vermeiden dabei alle Interstates oder sonstige Hauptverkehrsadern und nehmen den Highway #1. Rechter Hand den Blick auf die kalifornische Küstenlandschaft, linker Hand der Blick auf den Pazifik. Kann schlechter sein.
Da die Tagesetappe nicht allzu lang ist, können wir uns die Zeit nehmen, an dem einen oder anderen Strand oder Örtchen anzuhalten und einfach so aufs Meer zu glotzen oder den großen Zeh mal ins Wasser zu stippen.


Bereits in San Diego kann man vom Mission Beach über La Jolla und Torrey Pines sehr nette Küstenorte abklappern. Für den Golffan lohnt sich ein Stop beim Golfplatz von Torrey Pines, einer der bekanntesten der USA.
Um an der Küste zu bleiben muss man zwischen Oceanside und San Clemente die I-5 nehmen. Wer möchte, kann aber auch über den Vandegrift Boulevard und die Basilone Road einen kleinen Abstecher durch das Hinterland machen.

Ein weiterer Stop lohnt sich bei Dana Point. Die Stadt besticht durch ihre reizvolle Lage am Meer, sie schmiegt sich an das hügelige Umland zwischen den steil abfallenden Klippen. Einer der malerischsten Orte an der kalifornischen Küste ist die kleine Landzunge Headlands, die über den Hafen in den Pazifik ragt. Zwischen den Felsen finden sich feine Sandstrände, die zum Baden und Surfen einladen. Also falls ihr zufälligerweise gerade ein Surfboard auf dem Motorrad dabeihabt.

Zurück in LA lohnt sich noch ein abschliessender Besuch bei Roland Sands am Los Alamitos Boulevard. Schöne Custombikes kucken und ein paar Teile oder Klamotten kaufen.
Und damit endet die achttägige Rundfahrt durch Kalifornien und Nevada. Für alle die, die nun auf den Geschmack gekommen sind gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar Tipps zur Reisevorbereitung und -buchung.

EICMA 2015 – Teil 2

Klassenreise nach Mailand, Teil 2:

Ducati

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Die Multistrada hat Ducati zum Panzer aufgerüstet mit Stollenreifen, Motorschutz und unfassbar breit bauendem 30l-Tank, das Ergebnis ist der nächste GS-Konkurrent namens Multistrada 1200 Enduro. Ich denke mal, daß die Klientel dieses SUV-Zweirades genau so oft Schotter und Schlamm unter die Reifen bekommt wie der Fahrer eines Porsche Cayenne. Ein Leergewicht über 250 kg empfiehlt die Multistrada auch nicht gerade als Offroad-Leichtgewicht. Aber das tut es bei der BMW 1200 GS Adventure auch nicht.

EICMA_Ducati_Scrambler_Flat_Track_Pro

Leider komme ich nicht mehr darauf, wo ich den Artikel gelesen habe über das Flat Track-Training eines ehemaligen italienischen Rennprofis, der seine Trainings auf umgebauten Ducati Scramblern macht. Vielleicht war das die Inspiration für die Ducati Scrambler Flat Track Pro.

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Nachdem die Ducati Scrambler als Einstiegsmodell in die Ducati-Welt galt kommt nun die Sixty2 mit 400cc-Motor als Einstiegsmodell in die Scrambler-Welt. Die Hälfte an Hubraum und Leistung für knapp 1.000€ weniger Einstandspreis? Als A2-Führerscheininhaber würde ich mir dann eher die große Scrambler holen in gedrosselter Version.
Die schönste Ducati Scrambler stand nicht bei Ducati selber auf dem Stand sondern eine Halle weiter bei Rizoma (mehr dazu hier). Wo früher Plastik war ist jetzt Alu, wirklich sehr hübsch geworden (fand Aileen auch). Über den Preis der Anbauteile hüllen wir hier den Mantel des Schweigens und geniessen einfach den Anblick:

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EICMA_Rizoma_Ducati_Scrambler_2

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Yamaha

Am Spannungsbogen ihrer Pressekonferenzen muss Yamaha noch arbeiten. Der Livestream am Vorabend der EICMA war nicht gerade adrenalinfördernd. Die Moppeds allerdings schon:

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Die MT-Familie bekam auf der EICMA mit der MT-10 ihren Leitwolf. Das Aggregat der R1 in einem Naked Bike ist eine schöne Kampfansage. Die Farbgebung in grau mit signalgelben Akzenten ist toll.

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Den Roland Sands-Umbau „Faster Wasp“ konnte man schon eine Woche vor der EICMA bewundern, die Serienschwester XSR900 ist jetzt keine Sensation, aber wie ich finde um einiges gefälliger anzuschauen als die XSR700. Vielleicht liegt es auch nur an der Farbgebung.

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Jens vom Brauck muss tun, was Jens vom Brauck tun muss. Hier hat er die optisch eher unruhige XSR700 schön geglättet und ein gefälliges Bike draus gemacht. Aber Max sagt, daß der Auspuff kürzer muss.

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Irgendwie habe ich vergessen, mir zu dieser 125er Notizen zu machen. Egal. Nett ist sie auch so.

MV Agusta

EICMA_MV_Agusta

Der Boutiqueshop für exklusive Performancebikes hatte eine überarbeitete Brutale dabei. Und eine von Lewis Hamilton umgestylte Dragster namens RR LH 44.

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Ich fand die etwa so wie Lewis Hamiltons Diamantohrstecker. Etwas overdone.

Mein Favorit war die bereits auf der IAA gezeigte F3 800 AMG, hier auch wieder präsentiert mit dem passenden AMG GT:

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BMW Motorrad “Concept 101” – The Spirit of the Open Road

Der Concorso d’Eleganza Villa d’Este versammelt alljährlich das Who is Who der Mobilitätsbranche zu einem besonderen Treffen an den Ufern des Comer Sees. Im Letzten Jahr stellte BMW Motorrad dort die Concept Roadster vor, gestern zogen sie das Tuch von ihrer nächsten Konzeptstudie. Und es war eine, die ich überhaupt nicht erwartet hätte: ein Bagger.

Mit diesem Typus Motorrad hatte sich BMW bislang überhaupt nicht beschäftigt. Die R1200 C war seinerzeit ein eher missglückter Versuch, sich dem Cruiser-Segment anzunähern.

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Die Concept 101 genannte Big-Tourer Studie wurde um den K1600 Sechszylinder herum gebaut, dem wohl geeignetsten Motor im BMW-Regal für diesen Typ Motorad. Dessen 1649 ccm Hubraum entsprechen ungefähr 101 Cubic Inches, der amerikanischen Maßeinheit für Hubraum. Daher der Name der Studie.

Silberne Lackflächen, gebürstetes Aluminium und Karbon werden abgesetzt von dunklen Holzflächen. Scheinwerfer und Armaturen lassen die Studie gleich als BMW erkennen, auch wenn man die Linienführung so überhaupt nicht von BMW gewohnt ist. Obwohl es überhaupt nicht mein Typ Motorrad ist, funktioniert das Design für mich.

Und im Hinblock auf den amerikanischen Markt, in der die „On-Highway“-Kategorie mit Abstand die größten Absatzzahlen aufweist und sich gerade die Bagger und Full-Dresser größter Beliebtheit erfreuen, macht es für BMW Motorrad komplett Sinn, sich diesem Segment zu widmen.

On Any Sunday, The Next Chapter

„On Any Sunday, The Next Chapter“ ist die Neuinterpretation des 1971 erschienenen Dokumentarfilms „On Any Sunday“ über Motorräder und Motorradrennen aus heutiger Sicht. Im Originalfilm brachte Steve McQueen seine Motorsport-Leidenschaft auf die Leinwand und verhalf dem Film zu großem Erfolg und zu einer Oscarnominierung.

In der heutigen Version kommen unter anderem Travis Pastrana, Marc Marquez, Robbie Maddison, Dani Pedrosa und Roland Sands zum Zuge und schildern ihre tiefe Passion für Rennen und den Reiz bei der Suche nach dem Thrill. Gleichzeitig erhält der Zuschauer einen Einblick in die atemberaubenden Rennen und Disziplinen des Motorradsports wie Moto GP, Freestyle Motor Cross, Speedway Racing, Erzberg Rodeo, Bonneville Salt Flats und viele mehr. Dana Brown, der Sohn des damaligen Regisseurs Bruce Brown, setzt die Familientradition fort und schlägt mit diesem Film die Brücke zur heutigen Generation!

Ähnlich wie beim 2013 erschienen Film „Why We Ride“ wird ein schöner Bogen über alle möglichen Disziplinen des motorisierten Zweiradsports gezeigt bis hin zu den Geschichten amerikanischer Familien, die am Wochenende die Kinder einpacken um mit ihnen im nächsten Dirt Park mit ihren MX-Maschinen Spaß zu haben.

„On Any Sunday, The Next Chapter“ ist ab 28. Mai 2015 auf DVD, Blu-Ray und VoD erhältlich. Wer bis dahin nicht warten möchte, der kann an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Unter allen, die hier oder auf unserer Facebook-Seite in einem Kommentar ihre persönliche Faszination mit dem Thema Motorrad schildern, verlosen wir insgesamt drei DVD’s. Viel Spaß!

SO vermarktet man Motorrad-Zubehör

Roland Sands hat die Messlatte für Produktpräsentationen ziemlich hoch gelegt. Was für ein geiles Video! Yeehaw!

KTM 450 SX-F mit Retrofilter

Roland Sands hat es schon wieder gemacht – eine aktuelle KTM Enduro umgebaut auf Vintage Dirt Bike. Ich fand schon den Flat Tracker auf Basis einer KTM 690 sensationell, aber der aktuelle KTM 450 SX-F Umbau toppt das deutlich.

Was als plastikverschalte Endurowaffe in der Werkstatt in Los Alamitos ankam wurde gestrippt, neu aufgebaut und sieht jetzt fast so aus, als wäre es vor 30 Jahren vom Band gelaufen.

(Mehr Bilder auf BikeExif)

Was das Bike mit Kurt Caselli zu tun hat und wo ihr es ersteigern könnt, sehr ihr hier im Film:

Ich bin sehr angefixt! Das Bike macht mir noch mehr Lust auf meinen NX-Umbau!

Ride it hard!

Manche Custombikes werden dafür gebaut, nur angeschaut und nicht gefahren zu werden. Oder maximal eine Showrunde in der Stadt zum nächsten Café. Aber eine richtige Motorradtour erleben die wenigsten Bikes.

Um so mehr bin ich begeistert von den ganzen Bekloppten, die in den letzten Wochen auf eigener Achse zum Beispiel zum Wheels & Wave gefahren sind. Jens vom Brauck zum Beispiel. Dessen Ducati 750 Sport machte neulich noch die Runde bei den üblichen Custom-Motorrad-Webseiten. Und dann machte er sich auf den Weg von Köln nach Biarritz, aktuell fährt er von Biarritz über das Massif Central nach Paris, wo kommendes Wochenende in Monthléry ein Café Racer-Treffen stattfindet.

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

All das mit sehr minimalem Gepäck auf dem Stummelheck des Moppeds und in seinem letzten Facebook-Post gesteht er auch, daß ihm alle Knochen weh tun. Toll, daß es hier nicht im die Show geht sondern tatsächlich ums Mopped fahren.

Bei der Gelegenheit noch eines meiner W&W-Lieblingsbilder, der wie ein Honigkuchenpferd grinsende Roland Sands, nachdem er die Duc von Jens Probe gefahren ist:

Foto: Jens vom Brauck

Foto: Jens vom Brauck

Alles kleine Jungs! Super!

RSD KTM 690 Tracker

Das hier ist eine KTM 690, ein ganz ordentliches Endurogerät. Mit 67 PS bei 139kg Leergewicht kickt es sicherlich auch ordentlich in den Popo wenn man am Kabel reisst. Optisch bewährter KTM-Stil, aber Designpreise gewinnt man mit anderen Motorrädern.

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Jetzt schau sich mal einer an, was Roland Sands aus dem Mopped rausgeholt hat, einen blitzsauberen Flat Tracker:

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Hallo Hübsche, kennen wir uns? Unglaublich, wie filigran das im Urzustand nicht klobige Bike noch werden kann. Der nicht unerhebliche Umbauaufwand läßt sich hier nur erahnen, zumal die Details auch überzeugen. Bewährte Roland Sands-Qualität. Der Meister ließ es sich auch nicht nehmen, die probefahrt mit der KTM zu unternehmen, bevor sie dem Kunden übergeben wurde.

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BRAAAAAP!

(via dem RSD Blog, dort gibt es auch viel mehr Detailaufnahmen)

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