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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Bikes auf dem Pure&Crafted Festival

Nach zwei Jahren im Berliner Postbahnhof zog das Pure&Craftred Festival dieses Jahr ein paar Kilometer weiter in das Alte Kraftwerk Rummelsburg. Während auf dem Freigelände die Bands auf verschiedenen Bühnen spielten, waren in der alten Kraftwerkshalle fanden die Stände des General Stores ihre neue Heimat.




Die Custombike-Szene bildet wieder einen zentralen Bestandteil des Festivals: In der Wheels Area kann die Kunst am Bike bei handverlesenen Werkstätten open-air bestaunt werden. So lädt der BMW Motorrad Truck ein, die aktuellsten Modelle direkt vor Ort zu testen oder mit der „Eye-Ride“ Brille eine virtuelle Probefahrt zu unternehmen. Am Stand vom BMW Werk Berlin kann man sein Zweirad von Hand linieren lassen. Neben leidenschaftlichen Customizern wie Krautmotors, Berham Customs, Urban Motor findet auch das legendäre Motodrom wieder seinen angestammten Platz.








Der Elektro-Maxi-Scooter C evolution bekam von Rolf Reick von Krautmotors einen neuen Look verpasst. Bei seinem Umbau setzt er besonders auf den reizvollen Kontrast, etwas Neues in altem Gewand zu zeigen: „Es geht darum, den Leuten die Berührungsängste mit Elektrofahrzeugen zu nehmen. Deswegen zeige ich ihnen, was sie schon kennen: eine Verkleidung im Old-School-Look – mit neuer Technik dahinter.“ Erst einmal aber zelebrierte er die Kunst des Weglassens und entfernte die Originalverkleidung. Es folgten die Tieferlegung, sowie ein starres Heck, welches nun einen Slick-Reifen ziert. Hinter der matt lackierten Stealth-Verkleidung ragen tief durchgesteckte Stummellenker an den Seiten raus. Es dürfte spannend sein, wie sich der Elektroroller kommendes Wochenende am Glemseck101 schlägt, denn Rolf wird damit am Sonntag bei den „StarrWars“ antreten. Humor hat er ja.
Ausführlicher wird der Umbau bei BikeExif vorgestellt.


Heute um 11:00 Uhr geht es auf dem Pure&Crafted weiter mit dem Craftrad-Rideout, das Festivalgelände öffnet wieder um 14:00 Uhr.

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Temple Choppers. Custom Bikes aus München. Und eine Band.

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Long Way Kurdistan

  1. Xir

    „Es geht darum, den Leuten die Berührungsängste mit Elektrofahrzeugen zu nehmen.“
    Berührungsängste?
    Ich bin den original c-Evolution letztes Jahr beim BMW-Showtruck gefahren. Fährt sich super, überdurchschnittliche Verarbeitung (es klappert und knistert rein gar nix…muss auch,man hört ja alles) dann kam ich zurück zu BMW.
    „Ui, 15km Probefahrt, wir sperren den jetzt erstmal, der muss einige stunden laden, wir geben den nur voll raus…“
    (??? laut des BMW-Mitarbeiters hat der ne realistische Reichweite von 80km im verschärften Probefahrbetrieb)
    „Ja schön,was kostet der eigentlich? Ja so sechzehneinhalbtausend…“
    *Schluck* „Ich stell den dann mal gaaaanz vorsichtig ab“
    Fazit: Das Ding wird nicht wegen „Berührungsängsten“ nicht gekauft

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