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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Schlagwort: Scrambler (Seite 2 von 3)

Daniel Dollers BMW K100 Scrambler

Neulich auf dem Pure & Crafted schlenderte ich am Freitag abend über das Gelände und blieb bei einem K100-Umbau hängen. Anschauen, toll finden, Bier holen, noch mehr anschauen, noch toller finden, Liebeserklärung auf Instagram posten.

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Am nächsten Tag stehe ich vor dem Craftrad-Stand und quatsche mit ein paar Leuten, die ich da kennen gelernt hatte. Irgendwann kommen wir auf K-Umbauten, weil wir vor dem Robrock-Bike standen. Mein Gesprächspartner stellte sich als in K-Fragen sehr bewandert heraus und ich fragte ihn, woher das wohl kam. „Ich habe auch mal eine umgebaut, die steht da hinten.“ kam als Antwort. Es stellte sich heraus, daß ich mich gerade mit Daniel Doller unterhielt, dem Erbauer der K100-Scrambler, vor der ich am Vorabend leise vor mich hinsabbernd stand. Großartiger Zufall.

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Ich nötigte Daniel rüber zu seinem Bike, um ihm ein paar Details zu entlocken. Die meisten Dingen entstanden in Eigenbau wie der zum Lima-Deckel umfunktionierte Ofenrohrdeckel mit BMW-Logo oder das Auspuff-Verbindungsrohr zum Endtopf von AC Schnitzer. Die Stoßdämpfer sind von der K1100 RS, Instrumente und Blinker kommen von Motogadget. Wer genau hinschaut sieht, daß der Tank etwas flacher steht. Um diese geradere Linie herzustellen, wurde die vordere Tankhalterung umgeschweisst. Für die Sitzbank hat Daniel kurzerhand im benachbarten Bisingen bei Kahedo angerufen und sich eine Maßanfertigung bauen lassen.

Bei der TÜV-Abnahme rümpfte der Prüfer angesichts des gekürzten Heckrahmens erstmal die Nase und zweifelte an der Stabilität. Als Daniel ihm aber Bilder von den K-Rennern von BSK Speedworks zeigte, die das gleiche Heck tragen, war das Thema vom Tisch.

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Mehr Bilder dieses tollen Umbaus findet ihr bei Inazuma Café oder bei Facebook. Trotz alles Bequatschens wollte mir Daniel das Mopped nicht verkaufen. Dann muss ich es halt selber nachbauen, hehe!

Scrambler you are – Testfahrt Ducati Scrambler

Manchmal dauern die Dinge eben etwas länger. Nach dem ersten Probe sitzen im letzten Dezember wollte ich die Ducati Scrambler eigentlich im Frühjahr Probe fahren. Aber man kommt ja zu nix, daher habe ich es erst diese Woche geschafft, die Ducati auszuführen.

Auf den ersten Metern gefällt bereits die entspannte Sitzposition mit dem breiten Lenker, was mir als Endurofahrer sehr gut passt. Zunächst ging es auf die Autobahn, auf der der Zweizylinder der Ducati ordentlich Druck machte. Aus der Leerlaufdrehzahl zieht das Aggregat druckvoll durch, daß es eine Freude ist. Auf der Stadtautobahn musste ich permanent auf den Tacho schielen, um nicht dauernd zu schnell unterwegs zu sein. Auf freier Bahn konnte ich die Scrambler verkehrsbedingt „nur“ bis 180 km/h fahren, aber bis dahin lag sie satt und gut auf der Strasse. Ohne jeglichen Windschutz am Mopped zieht es natürlich ordentlich, aber wenn man die Plauze auf den Tank ablegt und sich etwas kleiner macht, geht es gut.

Runter von der Autobahn ging es in der langgezogenen Ausfahrtskurve, die Maschine liess sich gut in Schräglage drucken und die Verzögerung der Bremsen war sehr vertrauenserweckend. Auf dem folgenden Landstrassenstück zeigte die Scrambler, wofür sie gemacht wurde. Bissig zog die Maschine ab dem Ortsausgangsschild nach vorne, satte Verzögerung vor den Kurven und gleich wieder voller Zug am Gasgriff. Man merkt der Maschine ihr geringes Gewicht an, bei zu beherzter Beschleunigung wird das Vorderrad gerne mal leicht.

Was leider auf den nicht ganz so topfebenen brandenburgischen Landstrassen negativ auffällt, ist die harte Federung. Was meine Enduro noch gut wegfiltert wird bei der Duc zu mittlerer bis größerer Unruhe im Fahrwerk. Blöderweise führen die Erschütterungen auch zu Stößen in der Gashand, auf die der Motor sehr sensibel reagiert und was einem sauberen Kurvenstrich dann wiederum im Weg steht.

Ein Scramblertest wäre kein Scramblertest, wenn man sie nicht mal durch Feld und Wald gejagt hätte. Eben das tat ich und stehend in den Fußrasten ließ sie sich die Scrambler gut navigieren, auch hier kommt einem das geringe Gewicht, die Handlichkeit und der breite Lenker gut zupass.

Auf dem Rückweg nach Berlin quälte ich mich über die stark befahrene B96 und hier nervte die Ducati im Stop and Go. Der Motor ist unter 3-4.000 Umdrehungen relativ ruppig.

Aus meiner Sicht ist die Ducati der perfekte Landstrassenräuber. Wenn die Strassen nicht zu uneben sind. Der tolle Antritt und Durchzug der Scrambler machen tierisch Spaß, das Handling ist sehr gut. In der Stadt und auf schlechteren Strassen bekommt sie von mir ein paar Abzüge in der B-Note.

Zurück beim Händler ließ ich mir die Scrambler Classic mit dem Termignoni-Auspuff (der wirklich sehr geil klingt im Vergleich zum Serienauspuff) und den Seitentaschen Classic konfigurieren und landete bei rund 12.000€. Als reines Spaßmobil – was sie aus meiner Sicht definitiv ist – wäre sie mir zu teuer. Für das Geld bekomme ich auch eine fast neue BMW F800 GS. Das ist natürlich von der Fahrzeugklasse mit der Scrambler nicht unbedingt vergleichbar, aber in meiner persönlichen Präferenzwertung schon. Und mit der GS hätte ich das – etwas schwerere – Spaßmobil und ein tourentaugliches Allroundfahrzeug dazu.

Wer mehr zur Scrambler lesen möchte, dem seien die Artikel zum #VogScramble vom @Griesgram999 und @Schrm empfohlen.

Berlin Builds: Yamaha XS 650 Scrambler

Hauptberuflich beschäftigt sich Sascha Minde mit Kommunikations- und Gestaltungskonzepten. Seinen Blick für gutes Design läßt er aber nach Feierabend nicht im Büro liegen, wie er mit seinem Scrambler-Umbau einer Yamaha XS 650 eindrucksvoll bewiesen hat:

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In der Umsetzung bekam Sascha Hilfe vom Ingenieur Ralf Elben und in gemeinsamer Arbeit entstand ein echter Hingucker.

Der Motor bekam eine Kraftkur beim niederländischen XS650-Spezialisten Heidentuning. Aufgebohrt auf 750cc und versehen mit einer scharfen Nockenwelle sowie einer auf 277 Grad versetzten Kurbelwelle liefert der Parallel-Twin stattliche 68 PS auf dem Prüfstand ab.

Der Rahmen wurde gecleant und unter anderem der Soziusrasten entledigt, pulverbeschichtet und mit neuem Lenkkopflager, einer Ceriani 42mm „Classic“ Gabel und einer Gabelbrücke von der BMW K75 versehen.

Fotos: David Biene

Über 70 % Neuteile wurden verbaut, unter anderen die folgenden Feinheiten:

RÄDER
• Räder von Walmotec
• Aluminiumfelge Morad 2.15×19″ 40Loch, schwarz eloxiert
• Aluminiumfelge Morad 2.50×18″ 40Loch, schwarz eloxiert
• Speichensatz Harley 6/8G endverstärkt Edelstahl
• Speichensatz WASP 8G glatt Edelstahl
• Heidenau K60

BREMSEN
• Harley Evo Sportster Doppel Scheibe
• Stahlflex
• Hinten original Bremsanlage Husqvarna TE 610 SCHWINGE
• Husqvarna TE 610
• Schwingenumbau von Krüger & Junginger

TANK
• Tank von Holtworks
• BSA Gold Star/TRIBSA
• Monza Cap

SITZBANK
• Custom

STOSSDÄMPFER
• Icon

AUSPUFF
• Mac 2in1
• Zach BMW GS 1200
• Arbeiten und Halterung von Drag-Racing Berlin

PARTS
• Fussrasten Fastway
• Magura Alu Gasgriff Modell 307
• Kellermann Blinker inkl. Rück/Bremslicht
• Heavy Duty Kicker von Heidentuning
• K&N Luftfilter
• Lenkertaster Alu
• Schutzbleche Alu
• Lenkerschloss neu
• Lampenhalterung Custom Alu

Das Beste aber ist: die Maschine steht zum Verkauf. Interessenten können Sascha per E-Mail unter sascha (at) brandnewhistory (punkt) net kontaktieren. Das Motorrad hat momentan keinen TÜV, kann aber gegen Aufpreis gemacht werden.

Probesitzen auf der Ducati Scrambler

Anlassen und zur Probefahrt ausführen war noch nicht drin, aber beim heutigen Weihnachtsevent bei Ducati Berlin konnte ich das erste Mal auf der neuen Scrambler Platz nehmen.

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Die Maschine ist sehr kompakt, dennoch passe ich mit meinen 1,82m Körpergröße gut auf die Maschine, auch die Kniewinkel sind angenehm.

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Die Sitzbank läuft vorne sehr schmal zu, man sitzt sehr bequem, der breite und hohe Lenker läßt eine entspannte Armhaltung zu.

Es ist aber nicht nur Licht, bei näherer Betrachtung fielen mir einige Dinge negativ auf.

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Die Kabel unterm Tank wirken hier sehr lieblos verlegt, ebenso wirkten die an der Seite und der Front angebrachten schwarzen Plastikabdeckungen etwas billig.

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Die Schweissnaht am Tank (im Bild oben am rechten Bildrand erkennbar) ist schlampig ausgeführt, das geht vom Schweissbild gleichmäßiger. Das Batteriefach verläuft in der Nähe des Auspuffs, der Hitzeschutz an der Unterseite des Batteriefachs war unsauber verklebt. Das wäre nicht so dramatisch, leider ist aber der Teil gerade im sichtbaren Bereich. Da die Serienproduktion der Scrambler erst diese Woche angelaufen ist, gehe ich davon aus, daß  die heute ausgestellte Maschine aus der Vorserienproduktion stammt. Vielleicht verbessert sich da noch was.

Zwei weitere Dinge sind eher dem Design, als der Produktionsqualität geschuldet. Den Kabelverlauf am Lenker finde ich störend, da diese sehr prominent im Weg stehen und unter anderem dem freien Blick auf den kleinen Rundtacho verdecken. Auch gewöhnungsbedürftig sind die erhaben stehenden Seitenpaneele am Tank. Zum einen kann man sich am spitz zulaufenden hinteren Ende schön die Hose aufspiessen, zum anderen – und das muss ich als Putzspiesser anmerken – WIE SOLL MAN DA SAUBERMACHEN?

Soviel zur Ducati Scrambler im Stand. Ab März steht die Maschine regulär beim Händler, dann wird eine Probefahrt das Fahrpotential der Maschine aufzeigen!

Ducati Scrambler live erleben

Tourenplan   Wie Scrambler bist Du   Ducati Scrambler

Wo wir es gestern doch gerade von der Ducati Scrambler hatten: wie ich gerade herausfand, schickt Ducati die Scrambler gerade durch Deutschland, bei ausgewählten Händlern kann man den Hobel schon mal anschauen, bevor er im nächsten März regulär ausgeliefert wird. Zufälligerweise ist der Termin für Berlin kommenden Samstag bei Ducati Berlin in der Holzhauser Strasse. Das werde ich mir mal nicht entgehen lassen!

Der Sound der neuen Ducati Scrambler

Gut, es ist nicht der Standard-Auspuff sondern ein Termigioni-Zubehörteil, aber: I WANT!

Triumph Factory Custom

Auf der EICMA diese Woche in Mailand hat Triumph mit zwei spektakulären Custom Bikes überrascht. Anders als Hersteller wie Yamaha oder BMW haben sie aber nicht renommierte Customschrauber an die Maschinen gelassen, sondern haben zwei Teams aus Triumph-Mitarbeitern losgelassen um die Maschinen umzubauen. Und Holla die Waldfee haben die Jungs hingelangt:

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Der TFC 1 genannten Bobber verfügt über eine Girder-Gabel mit Mountainbike-Shocks, radial montiertem Bremssattel sowie einem Starrrahmen mit Einarm-Hinterradführung und Parallel-Twin mit umgedrehten Zylindern.

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Der Scrambler hört auf den Namen TFC 2, hierfür wurde der Rahmen neukonstruiert, eine Speed Triple-Einarmschwinge umgedreht und rechts montiert, durchlöchert und erleichtert. Ebenso verbaut wurden eine Motocrossgabel und in den Twin Teile aus der Daytona 675 reingedübelt. Der Tank ist aus ultraleichtem Karbon.

Wenn es nach mir ginge, dürfte Triumph seine Jungs gerne öfters von der Leine lassen!

Intermot: die neue Ducati Scrambler

Intermot-Ducati-Scrambler

Unglücklicherweise hatte Ducati am Dienstag seine Pressekonferenz auf der Intermot auf 18:00 Uhr angesetzt. Für mich war das exakt der späteste Zeitpunkt, das Taxi zum Flughafen zunehmen um meinen Heimflug nicht zu verpassen. Also hing ich am Smartphone und anstatt live die Enthüllung der neuen Ducati Scrambler zu sehen, mussten es ein paar Bilder auf Instagram tun, um einen ersten Eindruck des Bikes zu bekommen.

Persönlich hatte ich die Premiere der neuen Scrambler mit Spannung erwartet, hatte ich mich doch in ihre Vorgängerin im letzten Jahr beim Distinguished Gentlemans Ride in Berlin ein bischen verliebt.

alte Ducati Scrambler beim DGR 2013 in Berlin

Auch die Borile Scrambler, die sich deutlich an dem historischen Vorbild orientiert, hatte ich Euch schon vorgestellt. Borile reagierte übrigens sehr humorvoll in einem Newsletter am Mittwoch Ducati zur neuen Scrambler beglückwünschten.

Aber jetzt zur Neuen:

The Land of Joy from Scrambler Ducati on Vimeo.

Sie kommt in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen: Icon, Urban Enduro, Classic und Full Throttle. In der Ausstattung unterscheiden sie sich vor allem in Farbgebung, Ausführung der Schutzbleche und Felgen. Als Motor dient ein luftgekühlte Desmo-Twin mit 803 Kubikzentimetern, der ursprünglich aus der Monster 796 stammt und in der Scrambler 75 PS leistet. Technisch kommt sie mit dem nötigsten, ABS mit großer Scheibenbremse vorne, LED Tagfahrlicht und Heckleuchte, LCD Rundinstrument und USB-Ladebuchse unterm Sitz. Wie man die benutzen soll während der Fahrt ist mir schleierhaft, aber vielleicht gibts ja auch da einen Grund für.

Ducati-Scrambler-Versionen

Aus meiner Sicht ein perfektes Einstiegsmotorrad, welches Ducati nach der Weiterentwicklung und dem Upgrade der aktuellen Monster-Modelle auch benötigt. Optisch finde ich sie gelungen, über Kleinigkeiten kann man streiten wie die Kabelführung am Lenker oder die komische Ausführung der Blinkerleuchten hinten. Designmäßig ist sie ein gelungenes Zitat der alten 450 Scrambler aus den 70ern, von der Tankform über die geschwungene Sitzbank bis hin zu den Gesamtproportionen. Und ja, auch damals hatte die Scrambler einen tiefliegenden Auspuff.

Auch einen Preis hat Ducati bereits genannt, bei 8390 Euro soll der Scrambler-Spaß mit der Icon-Version losgehen. „Urban Enduro“, „Full Throttle“ und „Classic“ kosten 9.790 Euro. Ab März 2015 steht sie bei Händler, dann werde ich sie mal genauer anschauen und auch ausreiten.

BMW R100 Scrambler-Umbau bei eBay

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Aus dem Dunstkreis des MotorCircus wird gerade auf eBay dieser wunderschöne Scrambler-Umbau auf Basis einer BMW R100 S, Baujahr 1978 versteigert. Und so beschreibt der derzeitige Besitzer den Umbau:

„Das Fahrzeug wurde im Frühjahr 2014 fertig gestellt und von der ersten Schraube an neu aufgebaut. Der Motor wurde vom Vorbesitzer mit neuen Kolben etc. bestückt. Die BMW ist zum Scrambler umgebaut und mit etlichen Neuteilen versehen.

  • Rahmen gestrahlt und neu lackiert,
  • Heckrahmen gekürzt, Bogen neu geformt, sauberst verschweißt und anschließend schwarz gepulvert,
  • Tank von einer Yamaha XS 650,
  • Zwei original Benzinhahnstutzen hart eingelötet und mit BMW-Hähnen versehen. Tankhalterungen angefertigt,
  • Tankembleme lasern lassen, Tank in grün metallic lackiert,
  • Sitzbankunterbau in 5mm Alu geschnitten und angeglichen,
  • Sitzbank vom Sattler neu angefertigt,
  • Fender hinten und Vorne angefertigt, angepasst und schwarz gepulvert,
  • Neue Speichenräder anfertigen lassen. Hochschulterfelgen mit Edelstahlspeichen, Felgenbett und Naben gepulvert. Nabenringe abgezogen,
  • Rücklicht ist ein Hybrid aus einer Bateslampe und einer Sternenmutter vom Krümmer,
  • Anlasserhaube Spezialanfertigung,
  • Elektrik komplett in original Farben ausgedünnt, neu verlegt und unter der Anlasserhaube zusammengefügt,
  • Tacho nach Vorgabe anfertigen lassen,
  • Bates Scheinwerfer,
  • Kupferaplikationen wie z.B. Benzinleitungen etc,
  • Seitlicher Kennzeichenhalter angefertigt,
  • Spez. Auspuffanlage,
  • Koni Stoßdämpfer,
  • Stahlflexleitungen,
  • Lithium-Ionen Batterie in Edelstahltasche unter dem Getriebe.“

Momentan steht der Preis bei 7.250,00 €, der Mindestpreis ist noch nicht erreicht. Der Wert der Maschine liegt sicherlich deutlich höher, was Kenner der Materie sicherlich einschätzen können. Bin mal gespannt, für wieviel das Mopped den Besitzer wechseln wird.

Werkstattbesuch bei Red Hot Chili Customs

Die Tagestour nach Stettin nutzte ich auch, um die Jungs von Red Hot Chili Customs zu besuchen. Der eine oder andere hat sie vielleicht dieses Jahr bereits auf dem Wheels & Waves getroffen. Aufmerksam wurde ich auf sie, als ich letztes Jahr über ihren BMW F650-Umbau stolperte, den wir im F650-Forum auch fleissig diskutierten.

Besuch bei Red Hot Chili Customs

Besuch bei Red Hot Chili Customs

In einer unscheinbaren Seitenstrasse im Stadtteil Zachód haben die Jungs in der Werkstatt, vor dem Gebäude steht schon die neuesten Umbauten, allen voran eine schlanke, schwarze SR500.

Das Team um den Chef Redu hat sich markenmäßig nicht festgelegt, so bevölkert eine bunte Mischung an BMW’s, Yamahas und Hondas die Werkstatt. Verbaut werden nur die besten Zutaten zu Scamblern, Street Trackern oder Starrrahmen-Bobbern wie die Yamaha unten in der Bildergalerie – mit handgemaltem „Porzellandekor“ den ich so auch noch nicht auf einem Bike gesehen hatte.

Mehr Bilder und Umbauten könnt ihr auf deren Website sehen oder auf der Facebook-Fanpage.

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