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Schlagwort: Rallye

Scramble Bee Rallye

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Inspiriert vom Scrambler Fever, bei dem die Jungs der Halle 8 dieses Jahr mitfuhren kamen die Freunde alter Bultacos, Montesas und BSAs auf die Idee, eine ähnliche Veranstaltung in Berlin durchzuführen. Und so startet an diesem Wochenende die erste Scramble Bee Rally rund um Berlin.

Zugelassen sind Classic Scrambler: zwei Federbeine hinten oder Starrahmen, Stollenreifen werden empfohlen. Die Maschine muss natürlich zugelassen sein, da es auch über öffentliche Strassen geht.

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Treffpunkt ist am Samstag, 08. Oktober ab 08:00 in der Kühnemannstr. 21-45 in Berlin-Wedding. Es gibt Kaffe und Croissant, alle Teilnehmer müssen sich einschreiben, anschließend erfolgt die Abnahme der Karren. Um 09:30 ist Fahrerbesprechung und ab 10:00 starten wird einzeln im Zwei-Minuten-Takt gestartet.

Als besonderes Schmankerl steht unterwegs auch eine Cross-Strecke zur Verfügung steht und wo sich die Teilnehmer zwei Stunden lang austoben können. Danach gibt es ein kleines Mittagessen und nach weiteren Stationen ist die Rückkehr nach Berlin so gegen 16-17:00 Uhr geplant. Es gibt Suppe zu Abend und nach der Siegerehrung wird gemeinsam noch ein wenig in der schönsten Werkstatt / Man Cave Berlins gefeiert. Open end mit Lagerfeuer, Merguez vom Grill und Kaltgetränken. Wer jetzt nicht das passende Bike zur Teilnahme hat, ist auch abends zum Feiern sehr willkommen.

Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich per E-Mail an mail@scramblebee.androll.de erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Veranstaltung findet auch bei Regen statt! Mehr Informationen auch auf der Website und im Facebook-Event.

Ich. Will. Dieses. Biest. Fahren!

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Per Ardua Ad Dakar

Die skurrilsten Geschichten des Lebens offenbaren sich einem oft auf versteckte Art und Weise. So las ich heute auf der sehr zu empfehlenden Seite Motorsport Retro eine Bericht über vier Franzosen, die die 1980er Rallye Paris Dakar auf 200er Vespas bestritten. Und von denen zwei sogar ins Ziel kamen.

So bekloppt dieses Vorhaben schon anmuten mag, ein sehr viel bekloppteres fand ich in den Kommentaren unter dem Artikel. Hier meldete sich Jean Berthelot als erstes zu Wort mit der Geschichte seines Vaters Jean-Eugene Berthelot, der sich 1953 anschickte, auf einer – wie es auf dem Bildern aussieht – Vespa 125 U den Weg aus der Bretagne nach Dakar unter die Räder zu nehmen. Über 5.000 km, alleine. Warum? Das beschreibt er am besten mit den eigenen Worten:

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Jean-Eugene Berthelot vor der Abfahrt in Nantes (Foto: Jean Berthelot)

In 1953, my dad Jean-Eugene Berthelot went from Nantes in Britanny (France) to Dakar. Through the Sahara, solo. No support whatsoever!

He fell numerous times. Over ice in Spain and quick sands in the desert. Repaired his own Vespa when needed: from tire changes to cracked engine blocks and countless body reapairs and spark plugs changes. As equipment, he also had a 10.5 mm rifle on the side to deal with lions or bandits if necessary. His scooter weighed over 250 KG with the fuel and water.

The aim – apart from the trip itself – was to deliver a bottle of Muscadet (french wine from the Loire valley) to the governor of Dakar. Which he did. How the bottle survived is a miracle!

Eine Flasche Weisswein. Nach Dakar. Nur so. Weil es geht. Hammer!

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