Kettenritzel.cc

Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Schlagwort: Neuruppin

Kettenritzel goes Offroad

Nicht ganz so dramatisch in diesem Triumph-Werbefilmchen, aber nach dem ganzen Tourengefahre der letzten Jahre auf Asphalt oder brandenburgischen Kopfsteinpflasterstrassen möchte ich dieses Jahr mal dieses Offroad testen, von dem der Brauchi auch schon die ganze Zeit redet.

Ich fang mal auf einfachem Level an und habe mich neulich bei der Mark Brandenburg-Tour der Berliner Endurofunten – einem Veranstalter für Offroad-Touren angemeldet. Das Geläuf in der Ruppiner Schweiz zwischen Neuruppin und Gransee kenne ich ja bereits von der Strasse aus. Mal sehen was es abseits geteerter Wege so zu bieten hat.

Nach deren Klassifizierung ist diese Tour als leicht eingestuft. Es wird aber auch ein Zwischenstopp in der Sandgrube gemacht und das was die Kollegen da veranstalten, sieht nicht mehr wirklich leicht aus:

Aber ich kann ja erstmal zuschauen und lernen. Wahrscheinlich bin ich eh‘ der einzige, der nicht mit einer 100kg-KTM da aufkreuzt sondern mit einer 200kg-GS. Auf jeden Fall freu ich mich schon aufs Einsauen von Motorrad und Fahrer und einen gehörigen Muskelkater. Bis Anfang April muss ich mich noch gedulden!

Tour: Plau am See – Oranienburg

Auf dem Rückweg von Hamburg wählte ich mir eine neue Route. Nach einer Autobahnetappe bis Neustadt-Glewe nahm ich die Landstrasse über Parchim und Lübz nach Plau am See. Die Etappe war noch eher unaufregend, aber sie führte mich zumindest nach Rom!

Plau am See ist ein sehr süßes Städtchen am westlichen Ende der Müritz-Seenplatte. Schöne Altstadt und zahlreiche Spots am See zum entspannen und Seele baumeln lassen.

Von dort ging es weiter über die L198 Richtung Vipperow, bog kurz davor aber ab um über Sewekow Richtung Schwarz zu kommen – dort kam ich schon auf Sebastians Abschiedstour durch – ich nahm ab da auch den gleichen Weg bis Rheinsberg.

Da sich die Strecke über Gransee, die wir bei der letzten Tour nahmen, als kompletter Langweiler herausstellte, suchte ich nach einer etwas abwechslungsreicheren Alternative. Hinter Rheinsberg fuhr ich nach Braunsberg und weiter Richtung Zermützelsee. Und schwupps fand ich mich auf unbeschilderten Sand- und Schotterpisten wieder, hatte keinen Handyempfang mehr und meine Karte gab auch keine Details mehr her. Aber zumindest bekam ich die Hinweise auf Strassenschäden (rechts im Bild). Wäre mir ja sonst nicht aufgefallen! 😉

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Und warum fängt die Tankleuchte immer dann an zu blinken, wenn man am Arsch der Heide unterwegs ist? Abhilfe konnte ich in Neuruppin schaffen. Vor dort aus ging es weiter über Radensleben und Wall bis nach Oranienburg, wo ich die Autobahn für den Restweg nach Berlin nahm.

Wenn ich jetzt auch noch die Bilder finden würde, die ich unterwegs gemacht habe, könnte ich euch auch bischen was zeigen. Solange bleibt Euch diese Karte mit der Route, die ihr auch bei Checkmytour findet.

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