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Schlagwort: Motorrad Podcast

TwinSpark Motorrad Podcast mit Carina & Alex

TWNSPRK #94: Rückblick, Roadtrips und warum wir jetzt kurz anhalten

Wir blicken zurück auf 94 Folgen in knapp fünf Jahren. Und diesmal sitzen plötzlich nur noch wir zwei am Mikrofon, ohne Gast, ohne Skript, aber mit ziemlich viel Gefühl im Bauch. Folge 94 ist keine klassische TwinSpark-Episode, sondern ein Jahresrückblick, ein persönlicher Rundumschlag und vor allem ein ehrliches Gespräch darüber, wo wir gerade stehen.

Warum wir eine Podcast Pause machen

Folge 94 ist keine klassische Interviewfolge. Stattdessen sitzen wir zu zweit am Mikrofon und sprechen offen darüber, warum sich das Interviewformat für uns zuletzt zunehmend nach Routine angefühlt hat. Nicht schlecht, nicht falsch, aber vorhersehbar. Und genau da liegt das Problem, denn wenn sich ein Format für die Hosts abnutzt, hört man das auch als Zuhörer.
Die TwinSpark Podcast Pause ist deshalb kein Abschied, sondern ein bewusster Schritt zurück. Wir wollen nicht weitermachen, nur um weiterzumachen, sondern wieder neugierig sein, Dinge ausprobieren und Formate denken, die sich für uns genauso gut anfühlen wie für euch.

Rückblick auf fünf Jahre TwinSpark Podcast

Seit dem Start im April 2020 ist viel passiert. Gespräche mit Gästen aus der Motorradwelt, Live-Podcasts vor Publikum und Begegnungen mit Menschen, die man sonst nur aus dem Kopfhörer kennt. Dazu kommen persönliche Veränderungen, neue berufliche Wege und Jahre, die mehr fordern als andere.

In Folge 94 sprechen wir genau darüber. Über Höhen und Tiefen, über Phasen, in denen alles gleichzeitig passiert, und über das Gefühl, lange im Funktionsmodus zu sein. Gleichzeitig wird klar, wie wichtig der Podcast für uns immer war, als Raum für Gespräche, als Spielwiese für Ideen und als Verbindung zu einer Community, die über Jahre gewachsen ist.

Motorradfahren als Konstante in bewegten Zeiten

Natürlich geht es auch in dieser Folge ums Motorradfahren. Um Touren durch Mittelgebirge, um Dolomiten, um Schotterpässe und diese stillen Momente oben am Pass. Motorradfahren zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre, weil es Dinge ordnet, die sich anders kaum sortieren lassen.

Gerade in einem Jahr voller Veränderungen wird deutlich, warum Motorradfahren mehr ist als ein Hobby. Es schafft Fokus, Ruhe und manchmal genau den Abstand, den man braucht, um neue Entscheidungen zu treffen. Auch deshalb ist die TwinSpark Podcast Pause kein Bruch, sondern Teil dieses Prozesses.

Live-Podcasts, Begegnungen und Community

Ein besonderes Highlight waren die Live-Podcasts in der BMW Motorrad Welt Berlin. Vor Publikum zu sprechen, Fragen aus dem Raum zu bekommen und Hörerinnen und Hörer persönlich kennenzulernen, hat dem Podcast eine neue Dimension gegeben. Diese Abende waren intensiv, manchmal anstrengend, aber immer bereichernd.

Genau dort wurde auch spürbar, was TwinSpark über die Jahre geworden ist. Kein reines Audioformat, sondern ein Treffpunkt für Menschen, die Motorradfahren nicht nur technisch, sondern kulturell verstehen. Diese Verbindung ist einer der Gründe, warum wir uns Zeit nehmen wollen, statt einfach weiterzumachen.

Die TwinSpark Podcast Pause als Einladung

Diese Pause ist keine Einbahnstraße. Sie ist eine Einladung. Wir wollen wissen, warum ihr TwinSpark hört, was euch interessiert und was euch vielleicht auch stört. Soll es weiter Interviews geben, kürzere Formate, mehr persönliche Geschichten oder etwas völlig Neues.

Deshalb freuen wir uns über euer Feedback. Ideen, Kritik, Wünsche oder auch klare Ansagen helfen uns, um herauszufinden, wie ein Neustart aussehen kann, der für uns und für euch funktioniert. Feedback könnt ihr uns per Mail schicken an feedback@twinsparkpodcast.cc.

Wie es weitergeht

Was feststeht ist, dass wir weiter podcasten wollen. Das Wie ist offen. Die Podcast Pause gibt uns den Raum, diese Frage ohne Zeitdruck zu beantworten. Vielleicht dauert sie zwei Monate, vielleicht etwas länger. Wichtig ist nur, dass wir mit einem guten Gefühl zurückkommen.

Folge 94 setzt deshalb keinen Schlusspunkt, sondern ein Komma. Als Moment zwischen zwei Kapiteln. Und das nächste Kapitel soll wieder neugierig, ehrlich und lebendig sein.

Kuhlewu: Vom Berliner Motovlogger zu Reisen, die weh tun – und trotzdem süchtig machen

Manchmal sitzt du einem Gast gegenüber und merkst nach fünf Minuten: Der Mann meint es ernst. Nicht mit sich – aber mit dem, was er tut. Christoph, besser bekannt als Kuhlewu, erzählt im Gespräch, wie aus ein paar GoPro-Experimenten in Berlin ein Kanal wurde, der heute über eine halbe Million Menschen erreicht. Und warum er trotzdem noch weiß, wie sich 1.500 Euro Netto im ersten Jahr anfühlen, wenn du dafür jeden Tag acht Stunden durch die Stadt fährst und am nächsten Tag acht Stunden schneidest.

Dabei beginnt seine Motorradgeschichte mit einem Warnhinweis: Die Nachbarin verlor ihren Sohn bei einem Unfall, seine Mutter bat ihn damals, niemals Motorrad zu fahren. Jahre später meldet er sich einfach in der Fahrschule an, entdeckt MotoVlogs über YouTube-Empfehlungen und rutscht hinein in etwas, das er nie geplant hatte.

Das berühmte „Flirt-mit-Polizistin“-Video bringt ihm damals 80.000 neue Abonnenten in ein paar Tagen. Der Algorithmus war gnädig, sagt er heute. Ab da ging es weiter – mit Berliner City-Videos, mit Challenges, die niemand braucht: drei Stunden Kreisverkehr, drei Stunden McDrive, eine Navi-Tour, bei der er konsequent immer in die falsche Richtung fährt.

Irgendwann reicht Berlin nicht mehr. Also kauft er für 900 Euro einen 125er Roller und fährt übers Wochenende nach Paris und zurück. Für Afrika reicht es dann fast: 300 Kilometer vor Gibraltar Motorschaden. „Ich bin auf jeder Raststätte auf den Rücken gefallen, weil alles weh tat“, sagt er. Trotzdem war das der Moment, in dem er merkte: Reisen sind sein Ding. Und: Sie sind leichter zu produzieren als stundenlange Großstadtlotterie.

Heute reist er mit Moji durch Japan, Australien, Thailand und halb Europa. Hochglanz ist das nicht. Eher zwölf Stunden im Sattel, Hotels mit grenzwertigem Internet und die ständige Angst, dass eine SD-Karte stirbt. Aber Christoph beschreibt es wie ein Marathon: Währenddessen tut es weh, danach bleibt nur das Dopamin.

Über Erfolge spricht er offen – aber auch über den Druck. Wenn ein Video eine „10 von 10“ wird, also das schlechteste der letzten zehn Videos, trifft ihn das immer noch. Nur nicht mehr so brutal wie früher, weil inzwischen Kooperationen einen Teil des Risikos abfedern.

Am Ende erzählt er von neuen Ideen: mehr Schrauben, vielleicht wieder mehr Challenges. Und von einem geplanten Weltrekordversuch: In 24 Stunden durch 16 Länder. Zweitausend Kilometer, kaum Pausen. Die Art von Unsinn, bei der Christoph sofort anfängt zu lächeln.

Der Podcast zeigt: Kuhlewu ist keiner, der sich selbst zu wichtig nimmt. Aber er nimmt das, was er tut – das Fahren, das Produzieren, ja sogar das Leiden – sehr ernst. Und genau deshalb macht es Spaß, ihm zuzuhören.

Kuhlewu TwinSpark Motorrad Podcast - unsere Besucher

Was Carina und mich persönlich sehr gefreut hat, waren die vielen Freunde unter den zahlreichen Besuchern, darunter auf einige Podcastgäste aus früheren Folgen. Von links nach rechts im Bild, Chris Sautter, Irene Seidler, Tanja Frank, Alex, Carina und Sandra Bartel.

Bock auf mehr Podcast? Hier findest Du alle Folgen unseres TwinSpark Motorrad Podcasts.

TWNSPRK FUEL STORY – Dudes of Dust Alpenrallye & Club of Newchurch Final Edition

Eine etwas andere Folge, aber nicht weniger schön und noch emotionaler als sonst. Der Audio-Reisebericht von Carina und vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Dudes of Dust Alpenrallye. Das Konzept wird erklärt, die Erlebnisse erzählt, die Emotionen beschrieben. Falls ihr euch noch nicht vorstellen könnt, wie es ist, ein Dude zu sein: nach dieser Folge wisst ihr es.

Am Ende noch ein ganz persönliches Highlight von vor drei Jahren: ein Interview mit Jimmy Cornett zum Abschied und Abschluss des Club of Newchurch. Dieses Team und Festival wird auch für immer in unseren Herzen bleiben!

DANKE!

TWNSPRK #82 – Live-Podcast mit Lina van de Mars

Lina van de Mars ist ein Name, den man kennen muss. Bekannt durch Funk und Fernsehen, aus Produktionen wie „Der Checker“ und „Tuning TV“. Aber das ist längst nicht alles, Lina ist eine Tausendsassarin, Mechanikerin, Rallye- und Motorsportfahrerin, Teamchefin, Motorradfahrerin und so vieles mehr. Hört rein bei dieser Live-Folge mit einer außergewöhnlichen und supersympathischen Frau!

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