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Schlagwort: Mokka Cycles

Mokka Honda Evolver.07

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Der neueste Umbau aus dem Hause Mokka Cycles ist eine Honda CX 500. Ursprünglich fuhr die Güllepumpe in Deutschland, jetzt wurde sie in Ungarn umgebaut um an einen Besitzer in England verkauft zu werden.
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Wie ihr den Bildern entnehmen könnt, ist die handwerkliche Qualität wieder über allen Zweifel erhaben. Etwas, was die Arbeit von Árpád Bozi seit Jahren auszeichnet. Viele Detaillösungen wurden hier wieder bei Mokka Cycles selber entwickelt und gebaut wie die Auspuffanlage, die Schaltereinheiten, das Rücklicht oder die Blinker.
Darüber hinaus wurde der Heckrahmen komplett neu gebaut, Excel-Felgen kamen zum Einsatz und für die Dämpfung sorgen vorne die Vorderradaufhängung einer Kawasaki ZX6R inklusive der Doppelscheibenbremsen und hinten Stoßdämpfer von YSS.
Das Resultat sind wieder mal klassische Linien kombiniert mit moderner Technik. Schönes Ding, Árpád!

Mokka Cycles Honda GL500 Birdee


Zur Einstimmung auf das Wochenende hier der neueste Umbau von Mokka Cycles aus Budapest. Auf Basis der kleinen Schwester der Honda Gold Wing, einer GL 500 Silverwing Interstate hat Árpád einen netten, kleinen Renner gebaut.
Verbaut wurde unter anderem die Vordergabel einer Honda CBR 954, viele andere Teile wie der Tank mit schönen Lederpatches und der Heckrahmen sind Mokka-Eigenbauten. Das Einzige was mich stört ist der Kennzeichenhalter, aber das kann man ja ändern.

The Bike Shed Paris: Vol.3 – meine Highlights

Hier nun meine persönlichen Highlights vom Bike Shed Paris. Vollkommen subjektiv und tendenziös.

Honda Enduros
Unübersehbar war die schon vorher im Netz zu beobachtende steigende Beliebtheit von Honda-Enduros als Umbaubasis. Die NX-, XT, XL- oder XR-Modelle scheinen die Vortriebsquelle du jour zu sein. Eine Wachablösung für die sonst ubiquitären Zweiventilboxer oder Triumphs? Wohl noch nicht, dazu sind die Geschmäcker zu verschieden. Für mich persönlich mit meiner Endurovorliebe ist es ein sehr interessanter Trend!

Yamaha Yard Built-Projekte
Shun Miyazawa von Yamaha hatte unter anderem Jens vom Brauck (JvB Moto) und Nicholas Bech sowie Per Nielsen (Wrenchmonkees) im Gepäck. Respektive deren neuesten Umbauten im Rahmen des Yamaha Yard Built-Programmes. Den Vmax-Umbau von JvB Moto hatte ich schon auf den Hamburger Motorradtagen live gesehen, aber da war der so schlecht präsentiert, eingezwängt zwischen anderen Motorrädern und mit Band abgesperrt, daß man ihn gar nicht richtig würdigen konnte. Und besser als mit dem Erbauer kann man nicht über den Umbau sprechen. Es war wirklich sehr lustig, wie Shun und Jens parallel erzählten, wie es zu dem Umbau kam. Wie Jens erst nicht wollte, weil die Vmax gar nicht so richtig in sein Umbauportfolio passen wollte und Shun ihn dann über Wochen damit angepingt hat, bis sie doch zusammen kamen. Sehr spaßig. Auf jeden Fall demonstrierte Jens unfreiwillig, wie gut der Tank als Cupholder für seinen Kaffeebecher geeignet war. Darum baut er die also immer so flach. Die Skullmonkee war ein böses, schwarzes Teil in der gewohnten WM-QUalität. Interessanterweise war an dem Umbau nix geschweisst oder geflext, wie mir Shun erklärte. Macht insofern Sinn, daß sie Umbauteile als Bausatz angeboten werden sollen, um auch Dritten den Nachbau zu ermöglichen.

Kruz Company
Die beiden Jungs aus Brüssel hatte ich garnicht auf dem Schirm, aber Max Funk war da gerne mit sachdienlichen Hinweisen behilflich. Angetreten sind sie mit einer Yamaha SR500 und mit einer Honda Dax. Die SR500 war eines der Highlights der Veranstaltung, sehr schöne Farbgebung in blau und cremeweiss mit tollen Linien. Alle Details des Umbaus kann ich nicht mehr wiedergeben, das müßte Max machen. Ich war aber sehr beeindruckt. Und die Dax war ein geiles Spielmobil und einer der tollen Small-CC’s.

Kleine Hubräume
Man kann auch mit 50-250 Kubik glücklich sein. Neben der Dax von Kruz Company waren noch einige interessante anderen kleinhubräumige Töffs anwesend. Persönlich sehr gefreut hat mit das erstmalig persönliche Treffen mit Arpád von Mokka Cycles, der seine Puch und seine Yamaha dabei hatte, beides auch sehr tolle Umbauten mit viel liebe zum Detail und exzellenter Handwerksqualität.

Lucky Cat Garage / Atelier Chatokhine
Neben dem immer wieder toll anzuschauenden Sprintbeemer hatte Sébastien Lorentz seine neuestes Werk dabei, welches er zusammen mit Atelier Chatokhine aufgebaut hatte: einen Dirt Tracker-Umbau auf der Basis einer 1938er Triumph Speedtwin. Allein der Auspuff war ein Kunstwerk. Toll!

Ducati Scrambler
Neben den drei bereits bekannten Ducati Scrambler-Umbauten von Deus, Officine Mermaid und Mr. Martini war noch eine vierte, in blau gehaltene zu sehen. Mein Favorit bleibt aber der Umbau von Officine Mermaid.

BMW R nineT’s
Viele der anwesenden R nineT’s bewiesen, daß es eigentlich nur einer neuen Lackierung bedarf, um der Ninette einen ganz anderen Charakter zu verleihen. Gold und Weiss fand ich persönlich sehr schick!

Die vielen kleinen Details

Budapest Builds: Mokka Cycles Honda CL250 und Suzuki GN250

Einen Trend in der Custombike-Szene finde ich persönlich ja sehr reizvoll, die Abkehr von „großen“ Motorrädern und die Hinwendung zu kleineren Maschinen um die Viertelliter-Klasse. Handliche Maschinen mit ausreichend Leistung, um im Großstadtdschungel durchzukommen. Einige schöne Umbauten auf SR125- oder SR250-Basis sind so schon von den unterschiedlichsten – meistens südeuropäischen – Customschraubern entstanden.

Aus einer ganz anderen Ecke kommen die zwei Umbauten, die ich Euch heute vorstellen möchte. Mokka Cycles hat Árpád Bozi seine Firma genannt, die in Budapest beheimatet ist. Das erste Mal aufgefallen ist mir Mokka Cycles beim Durchschauen der Bilder vom BSMC III-Event in London im letzten Jahr. Da stand dieser perfekte Umbau einer Honda CL 250 S – ein Bike, welches mir früher schon beschäftigt hatte. Schöne Linien, ausgewogene Farbgebung und viele tolle Details. Daß dieser Umbau nicht nur eine Eintagsfliege sein sollte, bewies Árpád vor einigen Monaten mit einem ähnlich schönen Kleinkaliber-Umbau, diesmal auf Basis einer Suzuki GN 250 (ja, dieses Softchopper-Teil).

Honda CL 250 S

Alle Details zu diesem Umbau findet ihr hier aufgeführt, die kleine Schönheit ist für 4.500 € die Eure. Oder ihr kauft euch für ein paar Schleifen weniger das passende T-Shirt.

Suzuki GN 250

Auch die Umbaudetails zur Suzuki könnt ihr bei The Bike Shed nachlesen, für 5.000 € könnt ihr auch diesen Umbau erwerben.

Befragt nach der Entstehung von Mokka Cycles schilderte mir Árpád seine Motivation folgendermassen:

I always loved bikes and fabricating, doing something handcraft. I studied as an software developer but I disenchanted from the world of IT. I like using computers for designing and drafting custom parts (for cnc milling or lasercutter). And one of the most important things to me is being my own boss. What fascinates me in building motorcycles: it is a special blend of several arts. You have to be almost a whole motorcycle factory in one person – from designing, manufacturing , marketing and sales.

Árpád hat auch angefangen, erste Customteile selber zu bauen wie die hübsche, CNC-gefräste Switchbox, die er an der Suzuki verbaut hat. Zu beziehen sind die über seinen Webshop. Mehr über Mokka Cycles erfahrt ihr auf deren Website oder Facebook Fanpage.

Alle Bilder: Peter Mosoni Photography

Sexy Mopped, sexy T-Shirt

Eines der Bikes, bei denen ich dieses Jahr fast schwach geworden wäre und Haus und Hof verkauft hätte, um es zu erwerben war der sehr, sehr geile Umbau einer Honda CL 250 S von Mokka Cycles aus Budapest.

mokka cycles cl 250

Nun, die 4.500 € für das Mopped habe ich dann doch nicht aufgebracht, aber die 25,00 € für das schön gemachte T-Shirt.

mokka cycles cl 250 t-shirt

Der Schnitt ist Slim Fit, ich werde mir also erst wieder meine nächstsommerliche Bikini-Figur zulegen müssen, bevor das Shirt gut sitzt. Zu bestellen hier.

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