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Schlagwort: Helm

HXP Edition APEX SMART – ein neuer Smart Motorradhelm mit Wischsteuerung

Smartphones bedienen wir längst mit Wischgesten, jetzt zieht diese Logik auch in den Motorradhelm ein. Mit dem HXP Edition APEX SMART kommt ein Smart Motorradhelm auf den Markt, der Musik, Telefonie und Navigation per Fingerwisch an der Helmschale zugänglich macht.

Die Idee dahinter: keine kleinen Knöpfe mehr ertasten, sondern mit einem Wisch an der linken Seite die gewünschte Funktion starten. Anrufe annehmen, den Sprachassistenten aktivieren oder den nächsten Song auswählen – ohne lange die Hand vom Lenker zu nehmen.

Technik und Konnektivität

Der Smart Motorradhelm bringt alles mit, was man sich von einem modernen Modell mit Bluetooth wünscht. Bluetooth 5.2 sorgt für eine stabile Verbindung zu Smartphone und Navi. Sprachassistenten wie Google, Siri oder Alexa lassen sich direkt aktivieren. Die Turn-by-Turn-Navigation landet als klare Ansage direkt im Ohr, sodass der Blick auf das Smartphone überflüssig wird.

Die Bedienung ist einfach gehalten: Wischen von oben nach unten startet oder pausiert Musik und nimmt Anrufe an, ein Wisch nach oben lehnt Anrufe ab oder ruft den Sprachassistenten. Damit soll die Steuerung intuitiver und sicherer werden als bei herkömmlichen Tastenlösungen.

Die Akkulaufzeit gibt HXP mit bis zu 40 Stunden an. Für längere Touren klingt das nach einer ordentlichen Reserve, ohne ständig an das Ladegerät denken zu müssen. Geladen wird über ein magnetisches Kabel, das den Anschluss am Helm schont und die Handhabung erleichtert.

Klassische Helmfeatures

Neben der smarten Technik bringt der HXP Edition APEX SMART auch die klassischen Eigenschaften eines Integralhelms mit. Die Außenschale besteht aus ABS, geprüft nach der aktuellen Norm ECE 22.06. Dazu kommen ein kratzfestes, klares Visier inklusive Pinlock, eine integrierte Sonnenblende und ein herausnehmbares, waschbares Innenfutter. Belüftungen am Kinn und Oberkopf sollen für Frischluft sorgen, der Micrometric-Ratschenverschluss erleichtert das An- und Ausziehen.

Damit deckt der Helm die Standards ab, die man in dieser Preisklasse erwarten darf – ergänzt um das Plus an smarter Steuerung.

Bell Bullitt Carbon Test

Helme sind wie Turnschuhe, irgendwie kann man nicht genug haben. Das geht Euch doch auch so, oder? ODER? Mit dem Bell Bullit Helm habe ich schon vor über vier Jahren geliebäugelt. Damals entschied ich mich aber aus praktischeren Gründen für den Nolan N40 Full mit dem n-com B5 Kommunikationssystem. Sowohl bei der täglichen Pendelei ins Büro als auch auf vielen Touren hat er mir sehr gute Dienste geleistet. Der Dauerbetrieb hat aber auch seine Spuren hinterlassen, er ist mittlerweile trotz regelmässiger Pflege etwas verwohnt und das Intercom hat trotz Firmwareupdate seine regelmässigen Aussetzer. Ausserdem wollte ich einen Helm, der etwas besser zu meiner orangenen Street Triple passte.

Bell Bullitt Carbon Retrohelm auf Triumph Street Triple

Beim Rumlungern auf ebay Kleinanzeigen fand ich irgendwann den Bell Bullit Carbon in Chemical Candy Black Gold in meiner Größe und auch noch in Berlin. Und das auch noch unbenutzt und originalverpackt. Also ab nach Charlottenburg, den Helm ausprobiert (passte), noch etwas verhandelt mit dem Verkäufer (klappte) und dann war er mein.

Bell Bullitt Carbon Test dunkles Visier

Dafür, daß es eine limitierte Farbausführung des Helmes ist, war der Preis schon fast unverschämt günstig. Das rauchgraue Visier hatte der Verkäufer schon so geordert. Hätte er es nicht getan, hätte ich es mir nachbestellt.

Technische Daten des Bell Bullitt Carbon

Der Bell Bullitt Carbon Helm bringt 1.400 Gramm auf die Waage und wird mit einer hochwertigen Lederhelmtasche geliefert. Zu den wichtigsten Features gehören: herausnehmbarer und waschbarer Innenraum, antibakterielles Futter mit Lederbesatz, gepolsterter Kinnriemen mit Doppel-D-Ring, fünf vordere Lufteinlässe mit Metallgitter, eine hintere Auslassöffnung, Magnet-Visierverschluss, fünf Jahre Garantie und eine hochwertige Verarbeitung mit Mikroveloursleder. Mein Exemplar war bereits mit einem rauchgrauen Visier ausgestattet, das sich als äußerst praktisch erwiesen hat.

Tragekomfort und Sicht im Alltag

Der Helm sitzt sehr angenehm auf meiner großen Rübe, auch nach längerer Fahrt drück und zwickt nix. Durch das dunkle Visier sieht man sehr viel mehr als man von aussen vermuten könnte. Wenn der Stern vom Himmel brennt braucht es keine Sonnenbrille unterm Helm oder ein Innenvisier (wie beim Nolan). Selbst wenn es bewölkt ist oder beginnt zu dämmern ist die Sicht nicht eingeschränkt. Lediglich nach Sonnenuntergang kann man nur noch mit offenem Visier fahren. Für die Wintersaison habe ich mir noch ein zweites, klares Visier bestellt.

Das Innenfutter mit Mikroveloursleder und Lederbesatz sieht sehr wertig aus und ist auch angenehm zu tragen. Vom Ratschenverschluss kommend habe ich mit mittlerweile auch mit dem Doppel-D-Ring angefreundet. Die Lüftung funktioniert sehr gut, so daß auch Sommerausfahrten nicht im Schwitzinferno unter der Mütze enden.

Auf keinen Helm wurde ich so oft angesprochen wie auf diesen. Obwohl man den Bell Bullitt mittlerweile oft sieht – zumindest in Berlin – ist die Lackierung der Hingucker.

Bell Bullitt Carbon Chemical Candy Black Gold

Kritikpunkte im Bell Bullitt Carbon Test

Ganz ohne Schwächen ist der Helm nicht. Ab etwa 110 km/h treten deutliche Windgeräusche auf, die von den vorderen Lufteinlässen verursacht werden. Besonders störend ist, dass die Geräusche genau in meiner Standard-Sitzhaltung entstehen. Wenn ich den Kopf leicht aufrichte, verschwinden sie, aber diese Haltung ist auf Dauer unnatürlich. Auch die Verarbeitungsqualität zeigt kleine Schwächen: Der Kinnriemen franst am Ende aus und ließ sich nur notdürftig mit Heißkleber fixieren. Zudem löst sich die Naht an der Leder-Zuglasche. In dieser Preisklasse hätte ich hier mehr erwartet.

Fazit zum Bell Bullitt Carbon

Der Bell Bullitt Carbon ist ein stilvoller Retrohelm mit sehr gutem Tragekomfort, großem Sichtfeld und toller Verarbeitung im Innenraum. Für die Tagestour oder die Fahrt zur Arbeit ist er meine erste Wahl.

Auf längeren Autobahnpassagen greife ich allerdings lieber zum Nolan N40, der leiser ist und dank Intercom und Flexibilität praktischer wirkt. Wer vor allem auf Optik und Retro-Charme Wert legt, wird mit dem Bell Bullitt Carbon viel Freude haben, sollte aber die Windgeräusche und die Detailqualität im Auge behalten.

Noch mehr Erfahrungen findest du auf meiner Motorradhelm Testseite mit weiteren Reviews und Vergleichen.

Motorrad Helm sichern – praktische Lösungen ohne Topcase

Sommers wie winters ist vor allem die Vespa mein tägliches Verkehrsmittel. Für die Stadt gibt es neben dem Fahrrad kaum etwas Praktischeres. Ein Problem taucht aber immer wieder auf: Wohin mit dem Helm, wenn man am Ziel angekommen ist? Genau darum geht es hier – wie man den Motorrad Helm sichern kann, ohne gleich ein sperriges Topcase zu montieren.

Bei vielen Rollern passt der Helm bequem unter die Sitzbank. Bei älteren Schaltrollern oder auch bei meiner Vespa 300 GTS ist dafür kein Platz. Zwar gibt es ein kleines Fach unter der Sitzbank, doch durch den hoch bauenden Motor reicht der Platz nicht für den Helm. Früher hatte ich ein Topcase montiert, das diese Aufgabe übernahm. Praktisch war das, schön allerdings nicht. Nach einem Unfall war das Topcase ohnehin hinüber – also suchte ich nach einer anderen Möglichkeit, meinen Motorradhelm sicher zu verstauen.

Früher konnte man Helme mit einem kleinen Metallring am Kinnriemen direkt am Roller anschließen. Mit modernen Ratschenverschlüssen ist dieses Detail verschwunden. Abhilfe schaffen heute spezielle Karabinerschlösser, die zusätzlich ein T-förmiges Metallstück haben. Dieses wird durch den Ratschenverschluss geschoben und anschließend mit dem Karabiner am Rahmen oder Lenkerrohr befestigt. Damit lässt sich der Motorrad Helm sichern, ohne dass man Zusatzgepäck braucht.

Motorrad Helm sichern Test Oxford Helmetlok

Ich habe zwei Modelle ausprobiert: eines von Oxford, erhältlich bei Polo Motorrad, und eines von Helmetlok, das ich bei eBay fand. Beide funktionieren nach dem gleichen Prinzip und haben ein vierstelliges Zahlenschloss. Beim Oxford muss man zur Code-Einstellung einen kleinen Stift nutzen, beim Helmetlok geht es über einen Verstellnippel deutlich einfacher. Beide sind gummiummantelt, beim Helmetlok komplett, beim Oxford nur teilweise. Das Oxford-Modell bringt ein Spiralkabel für die Jacke mit, das es beim Helmetlok optional gibt.

Der entscheidende Unterschied zeigt sich beim T-förmigen Metallstück. Beim Oxford ist es zu breit und passt nicht durch den Ratschenverschluss – weder bei meinem Helm noch bei den drei weiteren Helmen im Haushalt. Damit ist es praktisch unbrauchbar. Beim Helmetlok hingegen passt das Metallstück perfekt und funktioniert zuverlässig. Der Preisunterschied von 18 Euro (Oxford) zu 33 Euro (Helmetlok) spielt keine Rolle, wenn nur eines wirklich nutzbar ist.

Das Helmetlok lässt sich schnell einsetzen, ist kompakt genug für die Jackentasche und macht es einfach, den Motorrad Helm zu sichern. Für mich die bessere Lösung als ein Topcase oder improvisierte Methoden.

Fuhrpark-Notizen: klare Sicht im Winter

Manche Probleme kennt man als Schönwetter-Fahrer nicht. Bei Sonne sind alle Visiere klar. Dem Ganzjahresfahrer stellen sich da leider andere Herausforderungen hinsichtlich dem „kucken können“. Die letzten Winterwochen in Berlin waren da ziemlich exemplarisch. Erst hat es zweistellige Minusgrade, bei dem der Atem am Visier innen fast festfriert, dann wiederum wird es wärmer und nebelfeucht und das Visier beschlägt permanent innen und aussen.
Umso störender, wenn an morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends auf dem Weg nach Hause immer noch im Dunkeln fahren muss. Auch wenn ich fast täglich das Visier innen und aussen reinigte, den am Innenvisier kondensierenden Atem hielt das nicht sonderlich auf. Und mit offenem Visier fahren bei -10°C ist leider auch keine Option.
Das bewährteste Mittel für klare Sicht ist immer noch das Pinlock-Visier. Praktischerweise besaß mein Nolan N40 Full bereits eine Pinlock-Vorbereitung. Die Aufnahme-Exzenter für das Visier waren bereits vorhanden.
Leider sollte sich die Montage des Pinlocks nicht ganz so einfach gestalten wie im nachfolgenden Video:

Es hatte den Anschein, daß das Pinlock ein Stück zu lang ist für die Aufnahme-Exzenter. Es ließ sich nicht glatt an das Visier anlegen, eine Beule blieb immer über:
Nolan_N40_Full_Pinlock_Visier_Montage
Letztendlich ging es nach viel Gefummel und Verdrehen der Exzenter doch. Ungeduldigen Menschen oder solchen mit zwei linken Daumen würde ich dennoch empfehlen, die Montage beim Händler machen zu lassen.
Die Wirksamkeit des Pinlocks kann man hier sehr gut sehen, trotz feuchter Witterung und wildem In-den-Helm-Geatme blieb die Sicht klar:
Nolan_N40_Full_Pinlock_Visier
Für den Ganzjahres- und Allwetterfahrer kann ich das Pinlock auf jeden Fall empfehlen. Um die 30 € müsst ihr dafür im Fachhandel ausgeben.

Les Ateliers Ruby: ‘Munich 90’ Helmedition

Meine Frau wurde mal vor Jahren von einem anderen Berliner Rollerfahrer an der Ampel angeschnackt mit den Worten: „Na, gleische Lackierung, wa?“ Er meinte damit, daß meine Frau zur silbernen Vespa den passenden silbernen Helm trug.

Damit die Zweiventilboxerfahrer unter Euch die gleiche Chance haben, ein ähnliches Stilkompliment zu bekommen, bieten euch Les Ateliers Ruby mit ihrer ‘Munich 90’ Helmedition die passende Kopfbedeckung an. Egal ob ihr eine R90S oder eine GS fahrt, hier werdet ihr fündig:

(via Motorcycle Deluxe)

Gut behelmt: Nexo Hog

Eigentlich wollte ich nur einen Satz Protektoren für eine meiner Motorradjacken kaufen. Aber es ist Herbst und alle Motorradläden laden mit großen Rabatten zum Saisonausverkauf ein. So stöberte ich durch den Laden und fand mich vor den Helmregalen wieder. Eigentlich habe ich ja genug Helme. Einen Integralhelm für die große Tour sowie einen Jethelm für Stadt und kleine Touren. An Jethelmen liebe ich ja den besseren Überblick. In der Stadt sieht man besser, was um einen herumfährt und auf Tour kann man ohne größere Kopfbewegungen mal während der Fahrt auf Navi oder Karte schielen. Aber die Sicherheit, ich weiß (ja, Sebastian, ich hör Dich schon maulen!).

Das Problem an meinem bisherigen Jethelm ist, daß er ziemlich groß ist. Ok, meine Ömme hat auch einen Umfang von 62 cm, die muss man auch irgendwie verpackt bekommen. Trotzdem ist es nicht möglich, diesen Helm in einem herkömmlichen Helmfach zu verstauen, was blöd ist, wenn man zu zweit unterwegs ist und entsprechend zwei Helme dabei hat.

Also habe ich mit als Zweit-Stadt-Schönwetterhelm diesen Nexo Hog geschossen, der auch noch um 70€ reduziert war:

nexus_hog

Ok, die Aufkleber waren natürlich nicht Serienausstattung!

Nach der ersten Probefahrt bin ich sehr positiv überrascht von der guten Akustikdämmung trotz der kompakten Abmaße. Windgeräusche hört man zwar immer noch, aber die sonstigen Außengeräusche sind gut abgeschirmt. Mit knapp 1.000g ist er schön leicht, die Polster sind herausnehm- und waschbar und er hat – im Gegensatz zu vielen anderen Stylerbadekappenhelmen – ein ECE-Prüfsiegel.

Aber eines wundert mich doch: wieso haben fast alle neuen Jethelme keinen Sicherungsring mehr mit am Verschluss, mit dem man den Helm am Mopped anschliessen kann? Früher war das besser…

Urban Motors Feiner Laden

Die Berliner Kradschmiede Urban Motor hat nun auch einen Onlineshop Feinen Laden. Von Klamotten über Helme und Ersatz- und Tuningteile findet der geneigte Schrauber eine kleine, aber feine (daher wohl der Name) Auswahl:

feinerladen

Lustigerweise hatte ich dem Laden im Februar oder März diesen Jahres schon aufgespürt, also ich online nach einem Urban Motor Shirt suchte, die ich bei denen im Laden hängen sah. So fand ich den Shop (der damals noch garnicht online sein sollte) und konnte auch bestellen, sehr zur Verwunderung von Peter. Letztendlich holte ich mir dann die Ware doch im Laden ab, aber zumindest darf ich mich rühmen, der erste Kunde des Feinen Ladens gewesen zu sein.

Für die Motorradpiloten unter uns

Zugegebenermassen, er ist nicht so spektakulär wie die Predator-Motorradhelme, aber der Draxtar P-104 Helm könnten für den aufstrebenden und motorradfahrenden Jetpiloten eine Erleichterung darstellen:

Man stelle sich Tom Cruise in Top Gun vor – ok, er trug nie einen Helm auf dem Motorrad im Film – er hätte direkt aus der Tomcat auf das Mopped springen können ohne den Helm wechseln zu müssen um noch schneller bei der Holden sein zu können.

Für ca. 160,00 € gibt’s das Teil und es ist sogar ECE-geprüft.

Predator-Helme?

Are you serious?

Edit: Ich werd‘ bekloppt, die gibt es wirklich! Die Anzahl der Suchanfragen heute die zu dem Thema hier im Blog ankommen bedeuten wohl, daß die auf irgendeiner Messe oder Zeitschrift zu sehen waren?

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