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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Schlagwort: Ducati (Seite 1 von 3)

The return of the Supermoto

Ich glaube es gibt kaum eine Kategorie Motorrad die mehr für „Spaß am Gas“ steht wie Supermoto. Obwohl ich selber noch nie eine gefahren bin, freue ich mich daß Hersteller wie Ducati und KTM (Husqvarna auf jeden Fall auch) mit neuen heissen Eisen dieses Genre weiter befeuern.

Während ich mir mal Termine für SuMo-Trainings im Großraum Berlin anschaue, könnt ihr ja schon mal hier kucken, was die Neuheiten Ducati Hypermotard 950 und KTM 690 SMC-R so können:

Earle Motors Ducati Scrambler "Alaskan"

Auf der gerade zu Ende gegangenen One Moto Show stand dieser Umbau einer Ducati Scrambler Desert Sled, die auf den ersten Blick nicht wirklich zu erkennen war. Gebaut von Earle Motors aus Venice, Kalifornien beeindruckt der Prototyp mit tollen Details. In den handgefertigten Tank passen 22 Liter Sprit, Kriega hat sein komplettes Softbag-Sortiment drangeworfen und für den Fall, daß man mal im Fluss steckenbleibt, hat man sogar eine Winsch dabei um sich aus der misslichen Lage zu befreien.

Berliner Motorradtage 2018

In diesem Jahr haben die Berliner Motorradtage ein neues Domizil bezogen. Statt dem Messegelände am Funkturm zogen sie in die Station Berlin ein, um die Ecke vom Potsdamer Platz. Im ehemaligen Postbahnhof Luckenwalder Strasse. Grund genug, der Messe heute einen Besuch abzustatten und eine der Neuerscheinungen persönlich in Augenschein zu nehmen:

KTM


Neu bei KTM stand die 790er Duke, wahrscheinlich einer der heissesten Landstrasseneisen der kommenden Saison. Wenn man das Bike in drei Worten beschreiben sollte so wären das meiner Ansicht nach kantig, kompakt und kraftvoll. Aus 799 Kubik drückt der Paralleltwin bei 9.000 Umdrehungen 105 PS, 86 Newtonmeter liegen bereits 1.000 Umdrehungen früher an. Da mit dieser Leistung nur knapp 170 kg bewegt werden müssen, darf man fahrspassmäßig sehr viel erwarten.

Yamaha


Bei Yamaha stand neben der neuen MT-09 SP, der Tracer 900 GT und der unkonventionellen Niken einiges an Neuheiten, ich hatte aber nur einen Kopf für die neue MT-07. Desingmässig finde ich sie noch besser als meine aktuelle und mit dem Fahrzwerksupdate ist sicherlich noch mehr Spaß garantiert als bisher.

Triumph


Bei Triumph war auch die komplette, aktuelle Motorradpalette zu finden wie die neue Speed Triple und die Bobber Black. Ich machte eine Sitzprobe auf der Street Scrambler, die mir optisch sehr gefiel. Ich frage mal meinen Triumph-Dealer, wann bei ihm Probefahrten möglich sind.

Ducati


Die neue, große 1.100er Scrambler stand bei Ducati in gleich zwei Ausführungen. Sie ist schon um einiges fülliger als die 800er Scrambler, aber von den Proportionen finde ich sie sehr stimmig. Vor allem wenn sie den Termignoni rechts trägt wie oben im Bild.

Auch die neue Monster 821 war am Start. Ihr verleihe ich den Preis für den hässlichsten Wasserkühler der Motorradmesse. Ganz ehrlich, welcher Designer hat denn da seinen Grappa-Rausch nicht ausgeschlafen?

Zwar nicht das neueste Bike im Ducati-Sortiment, aber eines, bei dem ich immer leicht nervös werde. Die Hypermotard bin ich noch nie gefahren, aber ich befürchte, wenn ich das mache muss ich auch eine kaufen. The Fahrspaß seems strong with this one!

BMW


BMW präsentierte die neuen GS-Modelle, den kleinen Roller C400X neben der bereite bekannten Modellpalette. Beeindruckend waren die Dimensionen der K1600 Grand America, aber auch die Details der HP4 Race mit Vollkarbon-Rahmen.

Beim Probe sitzen sowohl auf der F850 GS aber auch der S1000 XR war ich überrascht, wie viel Motorrad noch vor einem ist, wenn man bereits draufsitzt. Im Vergleich zu meiner MT-07 oder auch meiner alten F650 GS war das ein gefühlt großer Unterschied. Man muss ja nicht so direkt integriert ins Fahrzeug sitzen wie bei der 790er Duke, aber etwas „entrückt“ fühlte es sich schon an.

SWM


In der aktuellen Motorrad bekommt die SWM Superdual so mittelgute Noten, aber aus nostalgischen Gründen feiere ich diese Einzylinder-Reiseenduro. Schön, daß ich sie mir auf der Messe mal aus der Nähe anschauen konnte.

Custombikes



Einige Hersteller hatten ihre Stände auch mit Custombikes geschmückt, sehr überraschend fand ich den Umbau einer Suzuki V-Strom von Mellow Motorcycles. Die Jungs bauen ja schon etwas länger schöne Motorräder, aber diese hier hat mich schon überrascht, weil ich die Basis kaum wiedererkannt habe und das Bike dann auch noch STvZO-konform ist. Einige Bilder von dem Bike findet ihr im Video.

Zubehör


Neben den Bikes fanden sich auch viele Zubehörhändler in den Hallen ein. Um den Bell Bullit oben schlich ich schon wieder verdammt lange rum, das ist nach wie vor einer meiner Lieblingshelme. Wenn ich nicht schon vier hier rumliegen hätte!

Sehr überrascht war ich von Headwave Tag, den man an deren Stand testen konnte. Der Headwave ist ein kabelloses Musiksystem für Motorradhelme, der hinten an den Helm angeklebt wird. Der Resonanzlautsprecher nutzt dann den ganzen Helm als Resonanzkörper. Der Klang war sehr ansprechend, nur in den Höhen tat er sich etwas schwer. Durch seine flexible Form passt er an jeden Helm und ist auch wieder ablösbar. Das von einem Berliner Start-Up entwickelte System ist ab 299€ zu haben. Wer mehr über Headwave wissen will, bei Fembike gibt es ein Interview mit der Firmengründerin Sophia Willborn.

Fazit

Die neue Location steht den Berliner Motorradtagen meiner Ansicht sehr gut. Kompakt, kurze Wege, toller Industriecharme statt drögen Messehallen. Von den großen Herstellern fehlte dieses Jahr leider wieder Honda, schön wäre auch gewesen, wenn der A.T.T.Tiedemann sich mit ein paar MV Agusta und der Fantic Caballero eine Hallenecke gesucht hätte. Ein kurzweiliger Sonntagvormittag war es allemal.

Ducati Supersport S

Der Frühling naht und jede Woche wird in diversen südlichen Gefilden ein neues Motorrad vorgestellt. Neulich war die Ducati Supersport dran, ein Bike, welches mir bei der Premiere auf der Intermot im letzten Herbst schon sehr gut gefallen hat. Ich zeig Euch mal schnell, warum:
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Wer vor 20 Jahren beim Ducati-Händler sabbernd um die 916 herumschlich, wird sich bei der neuen Supersport S genau so wenig zusammenreissen können. Ein wunderschön gezeichnetes Bike mit dem 937 cm³ Testastretta-Motor und einer auch für den Durchschnittsbiker (ohne 1.000 elektronische Helferlein) beherrschbaren Leistung von 113 PS bei 9.000 Umdrehungen sowie 96.7 Nm bei 6.500 Umdrehungen.
Aber es kommt noch besser. Die Kollegen von „dausend Be-ehs“ durften schon mal Probe fahren und zeigten in ihrem Video eine Supersport S mit dem optional erhältlichen Doppelauspuff von Akrapovic:
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Da kann man schon mal einen Moment innehalten und….
datass
Übrigens ist der einzig wahre Grund die S-Version der Supersport zu kaufen nicht das Öhlins-Fahrwerk, sondern diese hammergeile mattweisse Lackierung!
Hier noch der komplette Testbericht von 1000PS:

Neu: Ducati Scrambler Desert Sled und Café Racer

Traditionellerweise eröffnet Ducati mit seiner Pressekonferenz am Vorabend der EICMA den Präsentationsreigen neuer Motorräder. Mit dem Desert Sled und dem Café Racer erweitert Ducati seine Scrambler-Baureihe, wobei die Desert Sled die Urban Enduro ersetzen wird. Mit verstärktem Rahmen, verändertem Kettenschutz und Kettenradschutz meldet sie ernsthaftere Offoradambitionen als ihre Vorgängerin an. Ein bischen XT500-Nostalgie umweht sie auf jeden Fall.

Untitled Motorcycles UMC-038 HyperScrambler

Mit der Scrambler ist Ducati ein hübsches, kleines Maschinchen gelungen mit ordentlich Spaßfaktor. Zahlreiche Umbauten haben wir seit der Premiere ebenfalls gesehen, viele ansprechende, aber auch einige, bei denen ich mir am Kopf kratzen musste.
Aber keine hat mich so überrascht wie die UMC-038 HyperScrambler von Untitled Motorcycles. Beim Scrollen durch meinen Feedreader heute morgen musste ich ob der ersten Bilder sehr große Augen machen.

Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin

Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin


Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin

Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin


Der Custom-Tank legt die Konturen des Trellis-Rahmens schön frei, das Farbschema mit dem prägnanten Ducati ‘Rosso Corsa’ und den ansonsten nur gebürsteten Metalloberflächen läßt das Motorrad auf den ersten Blick fast wie ein 3D-Rendering aussehen. Der modifizierte Auspuff und der handgefertigte Bugspoiler geben der filigranen Maschine eine gute optische Basis. Viele Details wie die in die Brems- und Kupplungshebel integrierten LED-Blinker zeigen die handwerkliche Liebe, die in den Umbau floß.
Ausführliches zum Umbau kann man bei Cycleworld nachlesen, Jay Leno hatte den Erbauer Hugo Eccles zu Gast, der die Details des Umbaus erläutert.

Urban Motor Feines Fest

Schöne Motorräder, Burger und Bier. Was will man mehr an einem lauen Frühlingsabend in Berlin.
Urban_Motor_Feines_Fest_1


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Ducati Diavel draXter


Als die Ducati xDiavel letztes Jahr auf der EICMA vorgestellt wurde, war sie auf jeden Fall ein Hingucker, aber nicht wirklich „my cup of tea“. Aber das, was Ducati letzte Woche auf der Motor Bike Expo of Verona 2016 mit der Ducati Diavel draXter hingestellt hat, ist ziemlich der Hammer.
Nicht, daß Ducati einen Custom Builder zu Rate gezogen hätte, nein. In der Advanced Design-Abteilung des Ducati Style Centre entstand das Design, die Prototypen-Abteilung übernahm und baute einen muskulösen Dragster. Unter anderem mit der Aufhängung und den Bremsen der Panigale. Tief geduckt, der Tankstutzen als höchste Stelle des Motorrades würde die draXter eine ziemlich gute Figur am Glemseck oder Wheels’n’Waves machen.
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Ducati_Diavel_Draxter_2

EICMA 2015 – Teil 2

Klassenreise nach Mailand, Teil 2:

Ducati

EICMA_Ducati_Multistrada_1200_Enduro

EICMA_Ducati_Multistrada_1200_Enduro_2

Die Multistrada hat Ducati zum Panzer aufgerüstet mit Stollenreifen, Motorschutz und unfassbar breit bauendem 30l-Tank, das Ergebnis ist der nächste GS-Konkurrent namens Multistrada 1200 Enduro. Ich denke mal, daß die Klientel dieses SUV-Zweirades genau so oft Schotter und Schlamm unter die Reifen bekommt wie der Fahrer eines Porsche Cayenne. Ein Leergewicht über 250 kg empfiehlt die Multistrada auch nicht gerade als Offroad-Leichtgewicht. Aber das tut es bei der BMW 1200 GS Adventure auch nicht.

EICMA_Ducati_Scrambler_Flat_Track_Pro

Leider komme ich nicht mehr darauf, wo ich den Artikel gelesen habe über das Flat Track-Training eines ehemaligen italienischen Rennprofis, der seine Trainings auf umgebauten Ducati Scramblern macht. Vielleicht war das die Inspiration für die Ducati Scrambler Flat Track Pro.

EICMA_Ducati_Scrambler_Sixty2

Nachdem die Ducati Scrambler als Einstiegsmodell in die Ducati-Welt galt kommt nun die Sixty2 mit 400cc-Motor als Einstiegsmodell in die Scrambler-Welt. Die Hälfte an Hubraum und Leistung für knapp 1.000€ weniger Einstandspreis? Als A2-Führerscheininhaber würde ich mir dann eher die große Scrambler holen in gedrosselter Version.
Die schönste Ducati Scrambler stand nicht bei Ducati selber auf dem Stand sondern eine Halle weiter bei Rizoma (mehr dazu hier). Wo früher Plastik war ist jetzt Alu, wirklich sehr hübsch geworden (fand Aileen auch). Über den Preis der Anbauteile hüllen wir hier den Mantel des Schweigens und geniessen einfach den Anblick:

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EICMA_Rizoma_Ducati_Scrambler_2

EICMA_Rizoma_Ducati_Scrambler_3

Yamaha

Am Spannungsbogen ihrer Pressekonferenzen muss Yamaha noch arbeiten. Der Livestream am Vorabend der EICMA war nicht gerade adrenalinfördernd. Die Moppeds allerdings schon:

EICMA_Yamaha_MT-10_1

EICMA_Yamaha_MT-10_2

Die MT-Familie bekam auf der EICMA mit der MT-10 ihren Leitwolf. Das Aggregat der R1 in einem Naked Bike ist eine schöne Kampfansage. Die Farbgebung in grau mit signalgelben Akzenten ist toll.

EICMA_Yamaha_XSR_900_Roland_Sands_Faster_Wasp

EICMA_Yamaha_XSR_900

Den Roland Sands-Umbau „Faster Wasp“ konnte man schon eine Woche vor der EICMA bewundern, die Serienschwester XSR900 ist jetzt keine Sensation, aber wie ich finde um einiges gefälliger anzuschauen als die XSR700. Vielleicht liegt es auch nur an der Farbgebung.

EICMA_Yamaha_Yard_Built_JvB_Moto_Super_Seven_1

EICMA_Yamaha_Yard_Built_JvB_Moto_Super_Seven_2

Jens vom Brauck muss tun, was Jens vom Brauck tun muss. Hier hat er die optisch eher unruhige XSR700 schön geglättet und ein gefälliges Bike draus gemacht. Aber Max sagt, daß der Auspuff kürzer muss.

EICMA_Yamaha_125

Irgendwie habe ich vergessen, mir zu dieser 125er Notizen zu machen. Egal. Nett ist sie auch so.

MV Agusta

EICMA_MV_Agusta

Der Boutiqueshop für exklusive Performancebikes hatte eine überarbeitete Brutale dabei. Und eine von Lewis Hamilton umgestylte Dragster namens RR LH 44.

EICMA_MV_Agusta_Dragster_RR_LH_44_1

EICMA_MV_Agusta_Dragster_RR_LH_44_2

Ich fand die etwa so wie Lewis Hamiltons Diamantohrstecker. Etwas overdone.

Mein Favorit war die bereits auf der IAA gezeigte F3 800 AMG, hier auch wieder präsentiert mit dem passenden AMG GT:

EICMA_MV_Agusta_AMG

Scrambler you are – Testfahrt Ducati Scrambler

Manchmal dauern die Dinge eben etwas länger. Nach dem ersten Probe sitzen im letzten Dezember wollte ich die Ducati Scrambler eigentlich im Frühjahr Probe fahren. Aber man kommt ja zu nix, daher habe ich es erst diese Woche geschafft, die Ducati auszuführen.

Auf den ersten Metern gefällt bereits die entspannte Sitzposition mit dem breiten Lenker, was mir als Endurofahrer sehr gut passt. Zunächst ging es auf die Autobahn, auf der der Zweizylinder der Ducati ordentlich Druck machte. Aus der Leerlaufdrehzahl zieht das Aggregat druckvoll durch, daß es eine Freude ist. Auf der Stadtautobahn musste ich permanent auf den Tacho schielen, um nicht dauernd zu schnell unterwegs zu sein. Auf freier Bahn konnte ich die Scrambler verkehrsbedingt „nur“ bis 180 km/h fahren, aber bis dahin lag sie satt und gut auf der Strasse. Ohne jeglichen Windschutz am Mopped zieht es natürlich ordentlich, aber wenn man die Plauze auf den Tank ablegt und sich etwas kleiner macht, geht es gut.

Runter von der Autobahn ging es in der langgezogenen Ausfahrtskurve, die Maschine liess sich gut in Schräglage drucken und die Verzögerung der Bremsen war sehr vertrauenserweckend. Auf dem folgenden Landstrassenstück zeigte die Scrambler, wofür sie gemacht wurde. Bissig zog die Maschine ab dem Ortsausgangsschild nach vorne, satte Verzögerung vor den Kurven und gleich wieder voller Zug am Gasgriff. Man merkt der Maschine ihr geringes Gewicht an, bei zu beherzter Beschleunigung wird das Vorderrad gerne mal leicht.

Was leider auf den nicht ganz so topfebenen brandenburgischen Landstrassen negativ auffällt, ist die harte Federung. Was meine Enduro noch gut wegfiltert wird bei der Duc zu mittlerer bis größerer Unruhe im Fahrwerk. Blöderweise führen die Erschütterungen auch zu Stößen in der Gashand, auf die der Motor sehr sensibel reagiert und was einem sauberen Kurvenstrich dann wiederum im Weg steht.

Ein Scramblertest wäre kein Scramblertest, wenn man sie nicht mal durch Feld und Wald gejagt hätte. Eben das tat ich und stehend in den Fußrasten ließ sie sich die Scrambler gut navigieren, auch hier kommt einem das geringe Gewicht, die Handlichkeit und der breite Lenker gut zupass.

Auf dem Rückweg nach Berlin quälte ich mich über die stark befahrene B96 und hier nervte die Ducati im Stop and Go. Der Motor ist unter 3-4.000 Umdrehungen relativ ruppig.

Aus meiner Sicht ist die Ducati der perfekte Landstrassenräuber. Wenn die Strassen nicht zu uneben sind. Der tolle Antritt und Durchzug der Scrambler machen tierisch Spaß, das Handling ist sehr gut. In der Stadt und auf schlechteren Strassen bekommt sie von mir ein paar Abzüge in der B-Note.

Zurück beim Händler ließ ich mir die Scrambler Classic mit dem Termignoni-Auspuff (der wirklich sehr geil klingt im Vergleich zum Serienauspuff) und den Seitentaschen Classic konfigurieren und landete bei rund 12.000€. Als reines Spaßmobil – was sie aus meiner Sicht definitiv ist – wäre sie mir zu teuer. Für das Geld bekomme ich auch eine fast neue BMW F800 GS. Das ist natürlich von der Fahrzeugklasse mit der Scrambler nicht unbedingt vergleichbar, aber in meiner persönlichen Präferenzwertung schon. Und mit der GS hätte ich das – etwas schwerere – Spaßmobil und ein tourentaugliches Allroundfahrzeug dazu.

Wer mehr zur Scrambler lesen möchte, dem seien die Artikel zum #VogScramble vom @Griesgram999 und @Schrm empfohlen.

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