Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Schlagwort: Drohne

Adapterplatte für DJI RC Steuerung von Addventures

Seit ich eine Drohne besitze ist sie nahezu ein dauerhafter Begleiter auf allen Motorradtouren geworden. Sie ist kompakt genug für den Tankrucksack und schnell genug in der Luft, um auch bei kleinen Zwischenstopps schöne Eindrücke aus der Luft zu liefern. Nach der DJI Mini 1 ist mittlerweile die DJI Mini 3 das Werkzeug der Stunde geworden. Ich habe mir als Fernbedienung den großen RC Controller mit Display gegönnt, damit entfällt das lästige Reinfummeln des Handys in die Steuerung, wie es bei den älteren Modellen der Fall war.

Das Einzige, mit dem ich immer gehadert habe waren die Fahraufnahmen im Follow-Me-Modus. Ich wusste nie, wohin mit der Fernbedienung während der Fahrt. Bei der Unterbringung im Tankrucksack musste man auf jeden Fall die Joysticks abmontieren, Du kannst das Bild während der Fahrt nicht kontrollieren und falls man doch mal eingreifen muss, dauert es zu lange bis man an der Fernbedienung dran ist.

Die Lösung für mein Problem habe ich bei Addventures gefunden, eine Adapterplatte, die man mittels vier Schrauben an der DJI-Fernbedienung befestigt. Und auf die Adapterplatte klebte ich dann einen Universal Mount für das Quadlock-System, was an all meinen Motorrädern bereits verbaut ist.

Die erste Erprobung zeigte: es könnte besser nicht sein. Bei beiden Motorrädern habe ich die Fernbedienung im erweiterten Sichtfeld, sie verdeckt keine anderen wichtigen Anzeigen und ich kann im Zweifelsfall auch schnell eingreifen. Da ich nun die Joysticks nicht abnehmen muss, stellt es auch kein Problem dar, die Drohne mit Motorradhandschuhen zu fliegen.

Ich bin begeistert. Bereitet Euch schon mal auf mehr Drohnen-Verfolgungs-Shots drüben bei Instagram oder YouTube vor.

Schnellste F1-Drohne der Welt jagt Max Verstappen

Die neue Staffel Drive to Survive ist schon weg-gebinged und Du hibbelst dem neuen Saisonstart der Formel 1 am kommenden Wochenende entgegen? Um die Wartezeit zu überbrücken habe ich hier was für Dich gefunden:

Die niederländischen Drone Gods und der Pilot Ralph Hogenbirk, auch bekannt als Shaggy FPV haben gemeinsam eine Drohne entwickelt, die doppelt so schnell wie ein F1-Auto beschleunigen kann und in nur 4 Sekunden 300 km/h erreicht, mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h. Und nach zahlreichen Tests und Vorbereitungen – unter anderem mit David Coulthard im RB8 und Liam Lawson im RB19 – folgen sie mit dieser Drohne Max Verstappen im brandneuem Oracle Red Bull Racing RB20 F1-Auto über eine komplette Runde auf dem Grand-Prix-Kurs von Silverstone.

„Wenn man die großen, weiten Aufnahmen sieht, verliert man den Überblick über die Geschwindigkeit des Autos. Es gibt so viele Möglichkeiten, den Fans das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, in einem dieser Rennwagen zu sitzen. Wenn man die Drohne so nah an sich heranlässt, ist man in das ganze Erlebnis eingetaucht. Ich bin sicher, dass wir das in nicht allzu ferner Zukunft als Teil unserer Übertragungen sehen werden“

David Coulthard

Während normale Drohnen eine Geschwindigkeit von etwa 60 km/h erreichen und eine ungefähre Akkulaufzeit von 30 Minuten haben, musste diese neue Drohne, die für die Verfolgung des RB20 entwickelt wurde, mit der Agilität eines Formel-1-Wagens fliegen. Das bedeutete, dass sie stark beschleunigen und abbremsen musste, was die Akkulaufzeit auf etwa 3 Minuten verkürzte.

Der Pilot steuerte die Flugroute der Drohne über einen Funk-Controller und beobachtete die Flugbahn ausschließlich durch eine Brille, die eine niedrig aufgelöste Ansicht aus dem Blickwinkel der Drohne lieferte. Der Kamerawinkel wurde gleichzeitig mit einem Fußpedal eingestellt, was eine präzise Hand-Augen-Koordination erforderte, um eine flüssige Nahaufnahme eines über 300 km/h schnellen F1-Autos zu liefern.

Nachdem Shaggy bereits eine Reihe von FPV-Drohnen gesteuert hatte, die MTB-Radsportlern bei Veranstaltungen wie dem Red Bull Cerro Abajo folgten, war es eine neue Herausforderung für Shaggy FPV und die aufkommende Technologie, mit dem Formel-1-Auto bei voller Geschwindigkeit Schritt zu halten: Kurvenfahrt, Beschleunigung, Verlangsamung, Akkulaufzeit, Konnektivität zwischen der Drohne, dem Empfänger und dem Piloten sowie das Navigieren über Brücken und unter Werbetafeln.

Bei unserer Motorradtour an den Gardasee vor zwei Jahren hatten wir auch FPV-Drohnen dabei und es war schon irre zu sehen, welche Aufnahmen damit möglich sind.

Im Vergleich: wir sind damals mit maximal 50 km/h die Pässe rauf und runter gefahren für die Aufnahmen. Das gleiche mit 300 km/h zu koordinieren kann ich gar nicht denken!

Meine neue Reisebegleiterin: DJI Mavic Mini

Kurz nach meinem Motorradführerschein kam die erste GoPro ins Haus. Begleiter auf kleinen und großen Touren, um möglichst alles zu dokumentieren. Ich gebe zu, damals ging Quantität vor Qualität. Einige Generationen GoPros später fotografiere ich auf kleinen Touren mittlerweile nur mit dem iPhone und während der Fahrt mit dem Sena 10C Evo. Lediglich bei den größeren Touren wird mehr mitgefilmt und fotografiert.

Nicht erst seit der Slowenientour – bei der Sandra eine DJI Mavic Air dabei hatte – lungere ich um eine Drohne rum. Die Möglichkeiten, neue Perspektiven und Blinkwinkel zu nutzen, waren einfach zu verlockend. Wir spulen ein paar Jahre vor. Neulich feierte ich einen runden Geburtstag und viele meiner Partygäste trugen dazu bei, daß ich nun eine DJI Mavic Mini mein Eigen nennen kann:

Die Drohne

Bewusst hatte ich mich für die kleinste der DJI Mavic Drohnen entschieden. Als Begleiterin auf Motorradtouren waren für mich kleines Packmaß wichtiger als höchste Auflösung und Fluggeschwindigkeit. Mit 249g Fluggewicht besteht für sie nicht einmal Kennzeichnungspflicht (aber dazu mehr unten bei Versicherungen).

Ein paar Eckdaten:

  • 249 g ultraleicht
  • Bis zu 30 Minuten Flugzeit
  • 2 km HD-Videoübertragung
  • Sichtsensoren + präziser Schwebeflug mit GPS
  • Kamera mit 2,7K Video und Stabilisierung auf drei Achsen
  • Abmessungen gefaltet: 140 × 82 × 57 mm
  • Abmessungen ausgefaltet: 245 × 290 × 55 mm (mit Propellern)

Bezüglich der maximalen Flugzeit reicht sie fast an ihre größeren Schwestern Mavic Air 2 und Mavic 2 Pro heran. Zurückstecken muss sie allerdings bei der maximalen Fluggeschwindigkeit. Hier erreicht sie nur 46,8 km/h im Modus „S“, während die Mavic Air 2 knapp 69 km/h erreichet und die Mavic 2 Pro 72 km/h (Detailvergleich hier). Als Drohnen-Anfänger reicht mir die Kleinkraftrad-Stadt-Höchstgeschwindigkeit völlig aus. Das muss man erstmal kontrolliert fliegen können (und zwar nicht nur geradeaus).

Die maximale Videoauflösung beträgt 2,7K mit 30 fps, die maximale Fotoauflösung 12 Megapixel. Für meine Zwecke reicht das völlig aus, ich will ja keine Riesenposter drucken oder Kinofilme produzieren, sondern Blog und Social Media-Profile damit befeuern.

Die Fly-More-Combo umfasste neben der Drohen und Fernbedienung noch drei Akkus nebst Ladestation sowie Propellerschutz und Tragetasche.

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