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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Schlagwort: Alpenblitz (Seite 2 von 2)

Alpenblitz Tag 3 – quer durch die Dolomiten von Bozen bis Misurina

Nun zu fünft starteten wir den Tag in die Dolomiten. Am Vorabend hatte ich noch schnell aus den sechs vorliegenden Routenalternativen eine siebte gebaut, doch schon am ersten Kreisverkehr hinter Bozen bogen wir falsch ab und fuhren erstmal direkt Richtung Fassa-Tal. Den kleinen Fehler korrigierten wir schnell indem wir in Gummer links den Berg hochfuhren um über Steinegg nach Blumau zu kommen, wo wir ursprünglich entlang fahren wollten. Dieser „Umweg“ war ein sehr schöner, denn auf der kleinen Landstrasse, auf der wir unterwegs waren bot sich uns ein traumhafter Blick Richtung Schlern und Rosengarten, unserer späteren Destination. Die Abfahrt nach Blumau sieht auf der Karte aus wie eine Schüssel Spaghetti und sie fährt sich auch so.

In Blumau ging es weiter Richtung Sankt Zyprian und wir bauten die gerade verlorenen Höhenmeter wieder auf, wenn auch etwas langsamer. Allmählich zeichneten sich die Konturen des Rosengarten-Massivs besser ab und bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir über den Nigerpass. Auch hier war kaum jemand unterwegs, obwohl mittlerweile Wochenende war. Anscheinend verirren sich hier weniger Moppeds und Autos hin als anderswo.

Am Ende des Nigerpasses hätten wir links abbiegen müssen Richtung Karerpass, aber wir machten einen kleinen Schlenker nach rechts ins Tal um uns den schönen Karersee anzuschauen. Den hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm, bevor ich ihn zwei Wochen vor unserer Tour nicht beim Blogkollegen Ernie Troelf ihm seinen Instagram-Account sah. Hat sich gelohnt, oder?

Alpenblitz-Tag-3-Karersee

Der anschliessende Karerpass war etwas für die Genießerfraktion. Gut ausgebaut und weite Kurven ließ er sich sehr entspannt fahren und wir genossen den sich öffnenden Ausblick ins Fassatal. Von Pozza di Fassa ging es ein kleines Stück durch das Tal bis Canazei, von wo aus wir nach einem kurzen Tankstopp in die Sellarunde starteten. Wir fuhren sie links herum, also in der Reihenfolge Sellapass, Grödnerjoch und Pordoipass. Im Vorfeld zur Tour hatte ich mich auf die Sellarunde am meisten gefreut. Als Kind war ich mit meinen Eltern ein paar mal im Sommerurlaub im Grödnertal und die einzigartigen Felsformationen waren mir fest im Gedächtnis geblieben. Alle drei Pässe waren schön zu fahren, am spektakulärsten empfand ich allerdings das Grödner Joch, da man unmittelbar unterhalb der massiven Felsformationen des Brunecker Turms entlang fährt.

Bevor wir mit dem Pordoipass die Sellarunde abschlossen, machten wir in Arabba Mittagspause. Mittlerweile hatte sich die Zahl der Motorradfahrer auf den Strassen stark erhöht und auch in dem Restaurant saß kaum jemand ohne Helmfrisur. Mit uns pausierten anscheinend auch ein paar Testfahrer, die die neue BMW S1000 XR dabei hatten. Selbige überholte mich kurze Zeit später mit dermaßen infernalischem Getöse, daß ich fast vom Mopped gefallen wäre. Laut und schnell kann die XR also, ich habe das glaube ich auch mitgefilmt.

Die Auffahrt zum Pordoipass wurde anfangs von etwas Regen und Hagel getrübt, der sich aber dann gleich wieder verzog, als wir die Regenpellen anhatten. Tse. Die Passstraße wird zur linken und zur rechten von Bergmassiven eingerahmt, von vorne blinzelten die Sonne durch die Wolken, es war ein Genuß. Oben auf der Passhöhe nahmen wir noch den Espresso zu uns, den wir uns im Restaurant in Arabba verkniffen hatten. So wurden wir Zeuge einer sehr aufdringlich-freundlichen Bedienung und der wahrscheinlich größten Ansammlung von Full Dressern diesseits des Mississippi. Ein französischer Motorradclub kam von der anderen Passseite hochgefahren und wenn ich richtig gezählt hatte waren es zwölf BMW K1600, vier Harleys und fünf Gold Wings, die neben dem Hospiz einparkten. Alles ältere Herren mit der Gattin auf dem sitzbeheizten und armbelehnten Sozius. Aber Hauptsache, sie hatten Spaß!

Zurück in Canazei ging es weiter Richtung Fedaiapass und -see, fahrerisch eher unspektakulär. Hätte sich die Marmolata nicht in Nebel gehüllt, hätten wir von dort einen schönen Blick gehabt auf den höchsten Berg der Dolomiten. Auf der SP641 ging es talwärts und es mutete einem an, daß den italienischen Straßenbauern hier die Kurven ausgegangen wären. Stattdessen ging es einfach geradeaus ins Tal und das ziemlich steil. Auf der anderen Talseite sortierten wir uns auf der SR203 Richtung Falzaregopass ein. Obwohl wir schon einige Tageskilometer im Sattel verbracht hatten, wirkte dieser Pass wie eine Frischzellenkur. Auch ein „Pass geschlossen“-Schild sollte uns von der Auffahrt nicht abhalten. Lange Geraden wechseln sich mit sportlichen Kurven ab. Der schönste Teil des Falzarego sind die letzten Kilometer vor der Paßhöhe: Man sieht vor sich den Hexenstein (Sasso di Stria, 2.477 m), an dessen Fuß sich die Straße emporwindet. Dann wechselt die Straße zum anderen Hang, wo sie über kunstvolle Galerien führt, eine der letzten Kehren vor dem Gipfel liegt im Tunnel. Oben angekommen kommt man an der Lagazuoi-Seilbahn vorbei, die ohne Stützen die Distanz zur Gipfelstation überbrückt. Immerhin eine schräge Länge von über 1.000 Metern.

Hinter Cortina d’Ampezzo führte uns der Passo Tre Croci zu unserem Tagesziel Misurinasee. Auch dieser Pass ist sehr launig zu fahren und mit seinen 1.809 Metern fast so hoch wie das Hahntennjoch, welches wir am ersten Tag der Tour befuhren. Nach all den Eindrücken der vorherigen Tage wirkte er auf mich aber lediglich wie ein kleiner Hügel. Lustig, wie schnell sich die eigenen Maßstäbe verschieben.

Wir waren zwar an unserem Hotel angekommen, aber das sollte noch nicht das Ende des Tages sein. Denn hinter dem Misurinasee führt eine mautpflichtige Strasse rauf auf die Drei Zinnen, einem der markantesten Gebirgsstöcke der Dolomiten. Zehn Euro Maut sind sicherlich happig, aber für eine perfekte Kurvenstrecke gekrönt von einem atemberaubenden Ausblick über Südtirol sind sie es mehr als Wert. Auf dem obersten Parkplatz angekommen standen wir alle mit heruntergeklappter Kinnlade da und konnten nicht glauben, was wir sahen! Dieser Blick und dieses Gefühl waren für mich das Highlight der gesamtem Tour.

Alpenblitz-Tag-3-Drei-Zinnen-Panorama-2

Zurück im Hotel machten wir nach dem Abendessen noch einen Spaziergang um den See, der spiegelglatt vor uns lag. Aber aus der Ferne dräute schon das Gewitter, daß uns am kommenden Tag beschäftigen sollte.

Bildschirmfoto 2015-06-21 um 17.55.10

Südtirol bietet einem fast unendlich viele Motorradrouten und im Planungsstadium der Tour konnte ich mich auch kaum zwischen den unterschiedlichen Optionen entscheiden. Mit den an diesem Tag gefahrenen 250 Kilometern bin ich aber hoch zufrieden. Es gab wirklich kaum etwas zu verbessern. Keine langen Verbindungsetappen, unterschiedlichste Pässen und Kurvencharakteristiken und unfaßbar viel zu kucken. Hätte die Tour nur aus diesem Tag bestanden, es wäre mehr als genug gewesen.

Alpenblitz Tag 2 – über Timmelsjoch, Stilfser Joch und Gaviapass bis Bozen

Genug des Vorspiels, let’s get down to business. Der zweite Tag unserer Tour begann gleich mit einem Klassiker, dem Timmelsjoch. Mit seniler Bettflucht gesegnet waren wir früh auf der Strasse und hatten freie Fahrt. Vor der Tour hatte ich mich noch gewundert, warum Pässe wie das Timmelsjoch und das Stilfser Joch Wintersperren bis Ende Mai hatten. Spätestens heute sollte ich herausfinden, dass das durchaus seine Berechtigung hat. War die Auffahrt zur Mautstation und die weiteren Kilometer sonnig und sommerlich, wurde es mit ansteigenden Höhenmetern nebliger und die Schneemengen links und rechts der Strasse nahmen deutlich zu. Oben angekommen waren es locker vier Meter Schneehöhe neben dem Parkplatz. Kamerakind Thomas hat die Auffahrt mal in Hyperlapse-Modus aufbereitet:

Mangels geeigneter Fernsicht zum Verweilen machten wir uns auf den Weg Richtung St. Leonhard in Passeier. Anfangs war sehr langsame Fahrt angesagt, da der Nebel relativ dicht war und man die Kurven oder Tunnel nur sehr kurzfristig erkennen konnte. Das war sicherlich eine der Gelegenheiten, bei der sich Akki und Sebastian über ihre Zusatzscheinwerfer an den GSen freuten. Und wenn sie nur dafür gut waren, vom Gegenverkehr besser gesehen zu werden.

Bald hatten wir wieder klare Sicht und unten in St. Leonhard angekommen, genehmigten wir uns erstmal am Marktplatz eine kleine Espressopause in strahlendem Sonnenschein. Über Meran und das Vinschgau setzten wir unsere Tour in Richtung Stilfser Joch fort. Leider war dies eine relativ mühsame Etappe, zu der es leider keine Alternative gab. So wurschtelten wir uns im Verkehrsgewühl von Ortschaft zu Ortschaft.

Vor der Anfahrt aufs Stilfser Joch machten wir Mittagspause auf der Terrasse des Hotels Gallia. Das Wiener Schnitzel war eines der besten, das ich bislang gegessen hatte – sehr empfehlenswert! Mit entsprechender Grundlage ging es dann in das Kurven-Eldorado. Wir hatten Glück, dass wir unter der Woche und außerhalb der Ferien da waren. Außer zwei Autos bremste kein Vehikel den Spaß. Jenseits der Baumgrenze öffnete sich der Blick auf das Ortlermassiv. Um vor lauter Staunen nicht in die nächste Wand zu fahren, musste ich das eine oder andere Mal anhalten, um den Ausblick zu genießen. Unfassbar beeindruckend, Natur ist schon was Tolles. Dadurch, dass wir freie Fahrt hatten, war die Auffahrt auch sehr entspannt. Ein guter Rhythmus zwischen den engeren Rechtskurven und den etwas weiteren Linkskurven stellte sich ein, die Fahrradfahrer bergab fuhren auch zivil, alles fein.

Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Passhöhe machten wir uns an die Abfahrt. Und da wir schon mal da waren, nahmen wir noch einen kurzen Abstecher auf den Umbrailpass mit, dessen Passhöhe bereits kurz nach dem Abzweig vom Stilfser Joch erreicht ist. Bei der Abfahrt Richtung Bormio war ich ganz froh, dass in den engen Tunneln ein Jeep Cherokee vor mir fuhr und quasi das Räumkommando bildete. Die Südrampe des Stilfser Jochs ist auf jeden Fall um einiges kommoder zu fahren, da die Kurvenradien deutlich entspannter sind als auf der engeren Nordseite.

Kurz durch Bormio durch nahmen wir den Abzweig Richtung Gaviapass, Thomas erklärtem Lieblingspass. Und beim Befahren erschloss sich mir auch seine Vorliebe. Im unteren Part ist er noch sehr unscheinbar, bis hinter San Caterina Valfurva ein schönes Kurvengeschlängel bergauf einsetzt. Im oberen Part wird die Straßenführung wieder etwas gerader, die Natur wandelt sich in ein faszinierend rauhes, hochalpines Szenario. Der Straßenzustand wird merkbar schlechter, bis vor ein paar Jahren waren weite Passagen des Gavia noch Schotterpisten. Heutzutage ist er durchgehend asphaltiert, aber die harten Winter hinterlassen ihre Spuren im Straßenbelag. Meine Ninette schlug sich tapfer, auf einer Enduro hätte ich mich in diesem Moment aber etwas wohler gefühlt. An der Passhöhe machten zahlreiche Fahrradfahrer Rast. Der Gavia zählt zu einen der Klassikern des Giro d’Italia, daher auch seine Beliebtheit bei der Pedaltreterfraktion.

Bei der Bergabfahrt sollte man erhöhte Vorsicht walten lassen: In manchen Passagen ist die Straße keine drei Meter breit und viele Kurven sind nicht einsehbar. Umso mehr Unverständnis hatten wir für die gehirnamputierte Heizertruppe aus Augsburg, die mit mehr als zwanzig Motorrädern wie die Gestörten den Pass heruntereimerten und nicht nur sich sondern auch alle anderen Fahrzeuge gefährdeten.

Beim Tankstopp in Fraviano schauten wir auf die Karte mit der weiteren Streckenführung Richtung Bozen. Auf dem Papier sah es unspektakulär aus und ich befürchtete eine ähnliche Gurkerei wie durch das Vinschgau, wurde aber erfreulicherweise eines besseren belehrt. Zunächst ging es über den Tonalepass (1.884 m ü.NN), der eher der Kategorie „Heizerpass“ zuzuschreiben ist, mit langgezogenen Kurven. Sehr spaßig, auch wenn der Skiort auf der Passhöhe ziemlich hässlich ist. Aber anhalten wollten wir eh‘ nicht (außer vielleicht zum Stickerbombing des Passschildes).

Ab der Ortschaft Cis folgten wir der SS42, die sich schön den Berg hinauf wurschtelte und uns durch schöne Weinberge zum Mendelpass führte (1.362 m ü.NN). Freundlicherweise hatten die italienischen Straßenbauer weite Passagen des Passes neu geteert, so dass die Abfahrt Richtung Bozen ein besonderer Spaß wurde.

Alpenblitz Route Tag 2

Bei 28 Grad im Tal lief uns die Suppe durch die Motorradkombis. Je näher wir Bozen kamen, desto dichter wurde der Verkehr. Und ich merkte, wie sichtlich genervt ich davon war, nach einem Tag auf Alpenpässen, nur umgeben von Natur. Endlich hatten wir unser Hotel gefunden und bockten die Motorräder auf. Und schon stand unser Begrüßungskomitee mit fünf frisch gezapften Bieren da: Siggi. Ursprünglich wollte er die Tour von Anfang an mitfahren, war dann aber beruflich verhindert. Umso größer unsere Freude, als er sich Freitag mittags entschloss, das Roß zu satteln und nach Italien zu reiten, um mit uns zumindest am Samstag fahren zu können.

Frisch geduscht machten wir uns auf in die sehr schöne Altstadt von Bozen und bei Bier und südtiroler Brettljause fand der Tag einen sehr schönen Abschluss.

Alpenblitz Tag 1 – vom Walchensee bis ins Ötztal

Endlich war sie da, unsere Alpentour-Woche. Lange geplant, nun endlich Wirklichkeit. Die Mittelgebirgs-Crew vom letzten Jahr hat sich um einen Mitfahrer erweitert, Akki verstärkte uns mit seiner BMW R1200 GS Adventure, genannt auch das rollende Spritfaß.

Der erste der vier Tourtage diente dem Einrollen und Warmfahren. Daher suchten wir nicht den direkten Weg auf den nächstgelegenen Alpenpass sondern mäandrierten erstmal durch das Alpenvorland. Die Autobahn Richtung Garmisch führte uns zum Kochelsee. Bevor wir den Kesselberg hochfuhren machten wir einen kleinen Abstecher zum Walchenseekraftwerk, ein 1924 in Kochel in Betrieb genommenes Hochdruck-Speicherkraftwerk. Die beeindruckende Turbinenhalle steht offen und man kann dem Strom beim Entstehen zusehen.

Alpenblitz Tag1

Den kastrierten Kesselberg (Tempo 60, Rüttelstreifen und nur wochentags für Motorräder offen) hoch ging es zum Walchensee, am Mauthüttchen entrichteten wir unsere Obulus um den See zu umrunden und Richtung Jachenau weiterzufahren. Die Strecke fuhr ich im vergangenen Jahr bereits mit Siggi, nur diesmal fuhren wir in Lenggrieß weiter Richtung Sylvensteinspeicher. An dessen Ende folgten wir dem Verlauf der Isar weiter bis nach Wallgau, auch dieser Streckenteil war mautpflichtig, ist aber in der vom Walchensee inkludiert, so daß wir hier nicht nochmal extra zahlen musste. Das nette, kurvige Landsträßchen gab oft den Blick frei auf das massive, kiesige Flussbett. Man kann nur erahnen, was hier zur Schneeschmelze los ist.

Alpenblitz-Tag-1-Panorama-Walchensee

Ab Wallgau orientierten wir uns Richtung Garmisch-Partenkirchen und überlegten kurz, ob wir noch nach Schloß Elmau abbiegen sollten, um dort etwas rumzurandalieren. Aber der G7-Gipfel war schon 48 Stunden vor unserer Ankunft zu Ende gegangen, die letzten Polizeiwannen waren gerade dabei, nach Hause zu fahren.

Nach einem guten Mittagessen und einem aufdringlichen Huhn namens Conchita änderten wir unseren Routenplan etwas und beschlossen einen kleinen Umweg über Ettal und den Plansee, da diese Strecke netter zu fahren war als der direkte Weg über Lermoos zum Namlostal. Das Namlostal war ein Tipp von Sven Wedemeyer, kaum Verkehr, schöne Kurven gesäumt von tollen Bergpanoramen. Im Anschluß daran folgte mit dem Hahntennjoch die erste, richtige Paßhöhe der Tour. Mit einer Paßhöhe von 1.894 Metern verbindet er das obere Inntal mit dem Tiroler Lechtal. Im oberen Teil hat er einige schöne, enge Kehren, ansonsten ist er sehr flüssig zu fahren.

Alpenblitz-Tag-1-Hahntennjoch-2

Ab Imst ging es ein kurzes Verbindungsstück auf der Landstrasse entlang der Inntal-Autobahn um in Ötztal Bahnhof den Abzweig Richtung Haimingerberg zu nehmen. Diese wenig befahrene Straße führte uns in Ochsengarten auf den Kühtai, den wir Richtung Ötztal herunterrollten. Der Name Kühtai war hier wörtlich zu nehmen, denn hier standen nicht zum ersten Mal an diesem Tag Kühe mitten auf der Fahrbahn, ein paar Kilometer vorher mussten wir uns noch durch eine aufgeregte Schafherde bugsieren. Wenn ihr also in Österreich Warnschilder „frei laufendes Vieh“ seht, die meinen das Ernst!

Die letzten unserer 350 Tageskilometer führten uns das Ötztal hoch bis nach Granstein, wo wir von unserer Wirtin Gabi gleich mit einem Begrüßungs-Schnaps empfangen wurden.

Meine Alpenblitz-Reisebegleiterin R nineT

Einer der Gründe, warum ich mich so auf die Alpentour freute, war neben den Bergen das Motorrad, welches mich auf selbige raufbringen sollte. BMW Motorrad war so freundlich, mir für die Tage eine BMW R nineT bereitzustellen, inklusive des Tankrucksacks und der Hecktasche aus dem Originalzubehör.

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Angekommen im BMW Fuhrparkzentrum wurde mir die Ninette übergeben. Allerdings waren Tankrucksack und Hecktasche noch nicht montiert. Beim Anblick der Bedienungsanleitung für die Taschen musste ich herzlich lachen, denn beide waren jeweils dicker als die für das Motorrad (ok, sie waren mehrsprachig und die für das Motorrad nur auf deutsch). Der Anbau war etwas mühsam, da man für den Tankrucksack erstmal eine Halterung unterm Sitz anbringen musste. Dafür musste man diesen erst einmal abbauen. Die Hecktasche wurde unterm Aluminiumhöcker mit Schlaufen gesichert. Nach vorne sichert man sie mit Doppelklettschlaufen, für welche erst separate Haltelaschen angeschraubt werden mussten. Machte ich mir um den sicheren Sitz des Tankrucksacks keine Sorgen, war dies bei der Hecktasche anders. Die Doppelklettverschlüsse waren etwas zu kurz, als dass sie eine komplette Überlappung der Klettseiten ermöglichten. Man hatte also nicht den kompletten Halteeffekt. Der tägliche An- und Abbau der Hecktasche war immer etwas fummelig und wurde von mir grummelnderweise verrichtet, während die mitgereiste GS-Fraktion grinsend kurz ihre angebauten Koffer auf und zuklappten, um ihre Taschen rauszuholen.

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Erstaunlicherweise bekam ich mein komplettes Gepäck für die vier Tage in die Tasche, inklusive Regenkombi. Mit etwas Überlegung und filigraner Packtechnik konnte ich das Fassungsvolumen optimal nutzen – nur mein Laptop reiste in einer der GSen mit. Wir blieben fast komplett vom Regen verschont. Den kurzen aber heftigen Regenschauer steckten die Taschen ohne Leckage weg. Ob das bei einer Tagesfahrt im Dauerregen auch so ist, kann ich nicht beurteilen.

Jetzt aber zum Motorrad selber: Von der Ergonomie passte mir die Ninette sehr gut. Der breite Lenker ermöglicht eine entspannte Sitzposition, lediglich der Kniewinkel war kleiner, als ich es von meinem Motorrad gewohnt war, was aber auf der Tour kein Problem war. Was den Sitzkomfort angeht, ist noch etwas Luft nach oben. Auf dem schmalen, dünnen Sitzpolster begann mir regelmäßig ab dem zweihundertsten Tageskilometer der Allerwerteste zu zwicken. Mit etwas mehr Polsterung wäre auch der Langstreckenkomfort besser.

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Am ersten Tag unserer Tour durfte die Ninette dann mit steigendem Anspruchslevel zeigen, was sie kann. Über die Autobahn ins Alpenvorland, die ersten Alpentäler mit schönen, langgezogenen Landstrassenkurven im Ettal, etwas kürzerer Taktung im Namlostal und dann den ersten, richtigen Alpenpass mit dem Hahntennjoch. So konnte ich mich gut an die Grenzen der Maschine herantasten, bin ich doch im Alltag mit einer stollenbereiften Enduro mit halber Leistung unterwegs. Die vordere Upside-Down-Gabel und das Zentralfederbein geben artig Rückmeldung über den aktuellen Fahrbahnzustand; straff, aber nicht unkomfortabel. Lediglich bei stärkeren Bodenwellen oder ruppigem Fahrbahnbelag, wie auf dem Gaviapass, hätte ich lieber auf einer Enduro mit längerem Federweg gesessen. Die tiefe Sitzposition und die leicht über dem Tank liegende Fahrerhaltung fühlen sich sehr fahraktiv an. Man spannt die Pobacken an, sucht den Knieschluss am Tank und wirft die Ninette in die Kurven. Der tiefe Schwerpunkt des Boxers lassen die Maschine satt auf der Strasse liegen und geben ein sicheres Gefühl. Schnelles Umsetzen der Ninette ist kein Problem, sie will aber mit etwas Nachdruck geführt werden.

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Mit 110 PS und 119 Nm Drehmoment steht die Maschine satt im Futter. Dank einer leicht gekürzten Übersetzung zieht einem die Ninette beim Herausbeschleunigen aus den Kurven dermassen die Arme lang, dass es eine Freude ist. Egal ob enge Spitzkehren am Stilfser Joch oder langgezogene Kurvenradien am Falzaregopass, die Fahrbarkeit der Maschine ist sensationell. Auch wenn man in der Kurve merkt, dass man einen Gang zu hoch eingespannt hat, zieht einen der Boxer tief grummelnd aus selbiger raus. In engeren Kurven hatte ich lieber den zweiten Gang drin und habe den Motor mit leicht schleifender Kupplung auf Drehzahl gehalten. Das Herausbeschleunigen den Berg hinauf ging im zweiten etwas geschmeidiger, als im ersten Gang, bei dem man deutlich vorsichtiger den Gashahn dosieren muss, um nicht ein leichtes Vorderrad zu riskieren. Die Gangspreizung der 6 Gänge ist sehr gut gelungen, die Anschlüsse passen sehr gut und die Elastizität des Motors erlaubt es einem auch, im 5. oder 6. Gang durch die Stadt zu bummeln oder im 2. oder 3. die Passhöhe zu erobern. Lediglich das Auffinden des Leerlaufs war hier und da nicht ganz so einfach.

Das absolute Sahnehäubchen der R nineT ist aber der Sound. Was das Akrapovic-Doppel klangmäßig ablieferte, beschert mir jetzt noch aufgestellte Nackenhaare. Im Stand und bei niedriger Drehzahl grummelt sie noch gefällig vor sich hin, aber wehe, wenn die Drehzahl die 4.000 Umdrehungen überschreitet und die Auspuffklappen voll auf sind. Dann sind die Trompeten von Jericho nur als Kreisklasse zu bezeichnen, während die Ninette hier in der Champions League des Motorradsounds spielt. Einfach im Tunnel oder in der Galerie mal zurückschalten, vor den Kurven mal den Gashahn schnell schliessen und es spratzelt sonor, um dann nach der Kurve wieder hochzudrehen und den Rückhall von der gegenüberliegenden Felswand zu genießen. Irre. Die R1200 GS Adventure von Tourkollegen Akki trug den selben luftgekühlten Motor im Rahmen, lieferte auch einen sonoren Bollersound ab, der aber von dem Spektakel der Ninette deutlich entfernt war.

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Auch im Stand war das Motorrad der Hingucker. Egal wo wir anhielten, schauten sich die umstehenden Leute die R nineT an. Jetzt waren die Alpen nicht wenig bevölkert mit BMW-Motorrädern. Unzählige R 1200 GS, K 1600 oder R 1200 RT waren dort anzutreffen, aber ich sah nur zwei andere R nineT’s in den ganzen vier Tagen. Ein klares Differenzierungsmerkmal eben.

Sehr schweren Herzens habe ich gestern die Ninette wieder zu BMW zurückgebracht. Was für ein tolles Motorrad. Für die Kurvenjagd in den Alpen kann ich mir nichts besseres vorstellen. Druck aus allen Lebenslagen, traumhafter Sound, tolle Fahrbarkeit. Für die mehrwöchige Motorradtour muss man sich bezüglich Stauraum und Langstreckenkomfort was anderes suchen, aber zum Spaß haben, ist es das Beste, was mir bislang auf zwei Rädern untergekommen ist. Umso gespannter bin ich jetzt auf die Scrambler auf Basis der R nineT, die ja für das kommende Jahr herbeigemunkelt wird.

Post-Alpen-Blues

Gestern ging der Alpenblitz 2015 zu Ende, in den letzen vier Tagen fuhren Thomas, Sebastian, Akki und ich 1.200 Kilometer durch die österreichischen und italienischen Alpen. Am Freitagabend stieß Siggi noch zu uns, um zumindest den Samstag noch mit uns zu fahren.

Für mich war es das erste Mal in den Alpen auf dem Motorrad und vielleicht bin ich daher etwas leichter zu beeindrucken als erfahrene Alpenpiloten. Aber jetzt sitze ich hier in München beim Frühstück und mein Gehirn ist immer noch dabei, die Eindrücke zu verarbeiten und ich kann nur sagen: Scheisse, war das geil! Traumpässe, unfaßbare Aussichten, eine tolle, harmonische Gruppe und mit der R nineT den perfekten Kurvenjäger für die Alpen. Daher sitze ich hier gerade etwas melancholisch und habe den Post-Alpen-Blues.

Ich bin froh, daß wir so viel Glück mit dem Wetter hatten. Vor einer Woche noch waren für alle Tage der Tour Gewitter vorhergesagt. Die Vorhersagen haben sich zwar verbessert im Laufe der Woche, trotzdem war für jeden Tourtag Regen und Gewitter vorhergesagt. Bis auf einen kleinen Schauer am Passo Pordoi hat uns aber erst am letzten Tag in Bayrischzell mit einem Gewitter erwischt.

Schweren Herzens werde ich heute die R nineT zum BMW Fuhrpark zurückbringen, was für ein klasse Motorrad. In Berlin am Flughafen steige ich wieder auf meine kleine GS und ich hoffe, daß ich durch die Ninette nicht allzu sehr verwöhnt wurde und mich auch wieder mit 50 Einzylinder-PS begnügen kann. Das vielleicht schon, aber die Berge werden mir definitiv fehlen.

In den kommenden Tagen werde ich mich durch die Gigabyte an Bilddaten wühlen und die Highlights der Tour zusammenstellen sowie die Tour-Eigenschaften der Ninette näher beleuchten. Vielleicht hilft das dann auch über den Blues hinweg und schürt die Vorfreude auf die nächste Alpentour 2016.

Vorschau Alpenblitz 2015

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Diejenigen unter Euch, die hier schon etwas länger mitlesen erinnern sich vielleicht, daß ich die Alpentour bereits für den letzten Sommer geplant hatte. Aus Gründen mussten wir diese dann auf dieses Jahr verschieben. In der Zwischenzeit konnte ich noch hier und da etwas an den Details der Tour planen.

Den ursprünglichen Plan meine GS mit dem Autozug über Nacht von Berlin nach München zu bringen musste ich knicken, denn die Verbindung wird nicht mehr angeboten. Plan B war, nach München zu fliegen und mir von Siggi seine von mir bereits einmal zum Kesselberg und Walchensee ausgeführte Suzuki RF900 R auszuleihen. Als ich dann aber auf der Intermot mit den BMW-Leuten plauschte und wir auf meine Tourenpläne zu sprechen kamen, meinten die ganz selbstverständlich „Aber wieso ein Motorrad ausleihen? Wir haben doch einen Fuhrpark!“ Bei dem Angebot konnte ich nicht nein sagen und überlegte, welches Motorrad wohl am besten zu der Tour passen würde. Da meine Mitfahrer in der Überzahl GS-Fahrer sind – also eher GeleitSchutz mit Maximalbekofferung – kam mir die Idee hier eher einen Kontrapunkt zu setzen und mit schmalem Mopped und schmalem Gepäck die Tour zu bestreiten. Die Wahl fiel auf einen R nineT mit dem werksseitig verfügbaren Tankrucksack und Hecktasche. Beide zusammen kommen auf ein Fassungsvermögen von ca. 50 Litern. Also dem, was bei einer GS ins Topcase passt, so ungefähr. Das wird ein schöner Gegensatz werden:

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Begleiten werden mich wieder Thomas auf seiner Honda VFR und Sebastian auf seiner BMW R1200 GS. Siggi musste leider absagen, aber ganz neu dabei ist mein alter Arbeitskollege Akki, den ich seit 20 Jahren nicht mehr am Kopf gesehen habe, der aber auch seit ein paar Jahren unter uns Motorradfahrern weilt und sich just eine gebrauchte R1200 GS Adventure (noch luftgekühlt) zugelegt hat.

In genau 4 Wochen rollen wir dann im Quartett durch die Alpen. An meiner letztjähren, sehr ambitionierten Routenplanung (Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4) habe ich auch gearbeitet und sie auf dringendes anraten aller Beteiligten distanzmäßig etwas entschärft:

  • Tag 1 führt uns zunächst über die Autobahn von München Richtung Garmisch. Über den Kesselberg und den Walchensee fahren wir zum Sylvensteinspeicher, durch Garmisch durch und weiter Richtung Namlospass. Über das Hahntennjoch, dann den Holzleitner Sattel, ein Stück vom Kühtai nehmen wir auch noch mit, bevor wir in Sölden das Tagesziel erreichen.
  • Tag 2 beginnt natürlich mit dem Timmelsjoch. Über Meran und Schlanders nähern wir uns der Königin der Alpenpässe, dem Stilfser Joch. Bei der Gelegenheit nehmen wir einen kleinen Schwenk über den Umbrailpass auch noch mit. Es folgt der Gaviapass und der Passo del Tonale, nach dessen Überquerung wir uns Richtung Bozen orientieren und kurz vor dem Tagesziel noch den Mendelpass mitnehmen.
  • Die Routenplanung für Tag 3 macht mir immer noch graue Haare. Zu viele Optionen bieten sich hier in Südtirol. Wir werden wohl erst am Vorabend die finale Route festlegen. Auf jeden Fall werden wir die Sellarunde fahren, den Fedaia- und Falzaregopass nach Cortina d’Ampezzo fahren sowie den Passo Tre Croci auf dem Weg zu unserem Nachtlager in Misurina.
  • Am Tag 4 orientieren wir uns wieder Richtung Norden. Als erstes werden wir den Anstieg zu den Drei Zinnen in Angriff nehmen um auf knapp 3.000m einen Abschiedsblick über Südtirol schweifen zu lassen. Die Pustertaler Höhenstrasse bringt uns weiter nach Lienz, der Iselsbergpass ist dann die Aufwärmübung für die Großglockner Hochalpenstrasse. Danach ist ausrollen angesagt und hoffentlich abends noch eine Maß im Hirschgarten in München.

Vielen Dank an dieser Stelle an BMW Motorrad für die großzügige Bereitstellung der Ninette und an Skarlett Röhner für das tolle Design unseres Tourlogos. Hatte ich schon erwähnt, DASS ICK UFFJERECHT BIN?

Routenplanung Alpenblitz – Tag 1

Seit zwei Wochen gehe ich nun mit der Alpentour schwanger und so langsam nimmt sie konkrete Formen an. Am schwersten war es sich von dem Gedanken zu lösen, alle Alpenpässe auf der Liste in einer Tour zu fahren. Dazu sind es einfach zu viele und gehetzt durch die Alpen zu ballern, nur um noch einen Pass mehr zu schaffen ist ja auch nicht der Sinn von Urlaub. Dazu kommt auch, daß ich noch kein Gefühl habe für Tageskilometerleistungen in den Alpen. Meine bisherige Touren fuhr ich ja maximal in Mittelgebirgen, die 1.000 Höhenmeter habe ich bislang nur auf dem Ještěd in Tschechien geknackt. Auf den Flachlandtouren waren bis zu 500km Tagesfahrleistung drin, in den Alpen wird das aber anders aussehen.

Also habe ich die Menschen gefragt, die schon mal in den Alpen unterwegs waren. Sven Wedemeyer schickte mir als Appetizer gaaaaanz schlimme Bilder wie die hier vom Flüelapass und vom Stilfser Joch, verbunden mit der Empfehlung, eher die Schweizer Alpenpässe zu fahren.

fluela

stelvio

Mein Riesengebirgstour-Wingman Thomas warf eher die italienischen Pässe im Trentino und Südtirol in die Waagschale. Wie neulich schon berichtet, habe ich die einzelnen Ziele erstmal auf einer Karte markiert, um dann die ideale Route drumrum zu bauen. Mittlerweile ist da eine halbwegs belastbare Planung für die vier Tage herausgekommen.

Die Anfahrt nach München würde ich gerne mit dem Autozug machen aber Berlin-Wannsee. Leider ist noch nicht klar, ob in 2014 die Verbindung Berlin-München mit dem Autozug überhaupt angeboten wird, die Website der Bahn hüllt sich da noch in Schweigen. Der Vorteil wäre die etwas entspanntere Anreise nach München, so richtig Lust auf 6 Stunden Autobahn schrubben habe ich nicht wirklich. Und mit 200 € (Frühbucherpreis) halten sich die Kosten auch im Rahmen, verglichen mit den ca. 100 € Spritkosten, die ich für Hin- und Rückfahrt mit dem Mopped auf der Uhr hätte.

Mit den Autozug käme ich dann morgens um 07:30 in München an und würde dann meine designierten Tourmitfahrer Thomas und Sebastian in München einsammeln. Die Anfahrt Richtung Alpen würden wir dann über den Kesselberg und Garmisch-Partenkirchen in Angriff nehmen. Den Fernpass lassen wir links liegen um ab Bichlach den Namlospass Richtung Stanzach zu nehmen – ebenfalls eine Wedemeyersche Empfehlung.

Über den Hochtannbergpass geht es dann in den Bregenzerwald, vorbei an Schoppernau, wo ich als 3-Jähriger Zwerg das Skifahren lernte. Anschließend führt uns das Faschinajoch nach Bludenz. Durchs Montafon nähern wir uns über Gaschurn dem Höhepunkt des ersten Tages, der Silvretta Hochalpenstraße. Die westliche Anfahrt bringt uns mit 32 Kehren über 15 Kilometer bis zur Bielerhöhe bzw. bis zum Silvretta-Stausee. Über Galtür und Ischgl erreichen wir dann wieder das Pitztal, welches wir nach wenigen Kilometern wieder verlassen um das Ötztal hoch bis Sölden zu fahren, das Ziel des ersten Tages. Mit 430 Kilometern wird das die längste Tagesetappe sein, wobei die ca. 100 km von München bis Garmisch-Partenkirchen eher dem lockeren Einrollen dienen werden.

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