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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Suchergebnis: „Le Tour des Grandes Alpes“ Seite 2 von 3

Day 2, 0 km #letourdegrandesalpes Motorradtour

Tag 2, null Kilometer. Geplant.

Anders als beim Kollegen Hauser waren bei mir für die zweiten Tag nie mehr als null Kilometer geplant.

Stattdessen gab es Familientreffen, Lagerfeuer und Grillgut. Reichlich. Von allem.

Warum ist das relevant? Weil sich ab morgen der Rest der Alpenblitz-Gang wundern wird, warum einer so penetrant nach Lagerfeuer riecht.

Ich.

Muss mal so vorangekündigt werden.

Los geht’s #letourdesgrandesalpes Motorradtour.

5 Männer und ihre Maschinen. Der See-Alpenblitz beginnt. Wir sind auf Motorradtour. Das Ziel ist das Mittelmeer (oder fast), aber eigentlich ist wie immer, der Weg das Ziel.

Aller Anfang ist schwer. Erstens ist heute Strecke gefragt und der Chef diskussionsfreudig. Ich komme zu spät los und habe nur noch die Autobahn als Option.

Kurz nach Ulm schüttet es. Ich glaub ich dreh um. Der Hauser hat sogar nen Regenkombi eingepackt.

10 Minuten später bin ich klatschnass. Und der Regen hört auf. Die Straße dampft,

Bild: Motorrad vor Straße, von der Dampf aufsteigt.

Da dampft die Straße.

mir ist kalt und die Landschaft wunderschön. So langsam stellt sich Tourengefühl ein. Vor mir liegen 7 Tage auf dem Bock, Berge, tolle Jungs, Fahrtwind. Ich freue mich.

Der See-Alpenblitz, le grand tour des alpes, findet die nächsten Tage hier statt. Und auf Kettenritzel.cc.

Stay tuned.

TRIUMPH startet die „Legendary Rides Challenge“: auf den schönsten Strecken durch Deutschland touren

Warum in die Ferne schweifen? Wer traumhaft schöne Motorradstrecken sucht, der kann auch in Deutschland aus dem Vollen schöpfen. Ausgewählte Premium-Touren in den schönsten Bike-Revieren des Landes findet man ab dem 17. April 2019 auf den Social-Media-Kanälen von TRIUMPH Motorcycles oder auf der Website www.triumph-legendary-rides.de.

Alle zwei Wochen präsentiert die britische Kultmarke einen neuen „Legendary Ride“. Von Nord bis Süd ist für jeden Geschmack und unterschiedliche Ansprüche etwas mit dabei. Doch damit nicht genug: Parallel startet TRIUMPH die „Legendary Rides Challenge“. Wer möglichst viele der Touren nachfährt und dabei auf Facebook und Instagram an bestimmten Wegpunkten „eincheckt“, darf sich über einen Preis freuen, der im Verlauf der Challenge enthüllt wird.

Von der Nordseeküste bis in den Schwarzwald sind Routen mit ganz unterschiedlichem Charakter dabei, die sich unter anderem in den Kategorien Länge, Anspruch, Höhenmeter und Kurvenstil voneinander unterscheiden. Vom Klassiker bis zum Geheimtipp, von der Landstraße bis zur Off-Road-Passage sind bei den „Legendary Rides“ für alle Fahrertypen und Bike-Modelle passende Strecken im Angebot.

Die erste Route der Serie ist ein Klassiker, die Schwarzwald-Hochstrasse. Ein kleines Stück der Route bin ich vorletztes Jahr auf dem Weg zur „Tour des Grandes Alpes“ gefahren und kann es nur empfehlen.

Auf besonders fleißige Bikerinnen und Biker wartet zudem die dazugehörige „Legendary Ride Challenge“, bei der es darum geht, möglichst viele der vorgeschlagenen Strecken zu fahren. Wer am Ende der Saison die meisten Kilometer gesammelt hat, auf den wartet eine ganz besondere Belohnung, die noch enthüllt wird. Wer an der „Challenge“ teilzunehmen möchte, sollte folgende Schritte beachten, um bei Facebook oder Instagram „einzuchecken“:

  • Während der jeweiligen Tour ein Foto von sich und/oder seinem Bike aufnehmen (machen wir ja eh‘ dauernd)
  • Dieses Foto auf Facebook und/oder Instagram hochladen und mit der GPS-Funktion des Smartphones den Ort auf der Strecke verlinken, an dem das Bild aufgenommen wurde
  • Auf der Instagram-Seite @triumphgermany oder dem Facebook-Account @OfficialTriumphGermany markieren und jeweils den Hashtag #triumphlegendaryrides hinzufügen
  • Gewinner wird derjenige, der die meisten der „Legendary Rides“ Touren absolviert. Bei Gleichstand entscheidet das Los.

Also, worauf wartet ihr? Mopped vollgetankt und los!

Touren-Accessoires 2017, Teil 1: Alpine MotoSafe Gehörschutz

Die Tourensaison ist so langsam vorbei und es ist an der Zeit, die kleinen Details zu reflektieren. Welche Ausrüstung hat sich als gut erwiesen, welche Navi-App hat mich gut ans Ziel gebracht.
Heute sind der Alpine MotoSafe Gehörschutz dran. Die älteren Modelle hatte ich bereits 2014 im Test, für die diesjährige Tour durch die französischen Westalpen hatte mir Alpine ihr aktuelles Sortiment geschickt:

Hatten die alten Stöpsel noch austauschbare Dämpfungselemente, so kommen die neuen in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: dem Alpine MotoSafe TourAlpine MotoSafe Race undAlpine MotoSafe Pro (enthält sowohl die Tour als auch die Race Ohrstöpsel). Die Tour-Ohrstöpsel bieten hierbei etwas weniger Dämpfung als das Race-Modell. Natürlich kann der MotoSafeRace auch ausserhalb der Rennstrecke gefahren werden, wenn man beispielsweise mit dem Naked Bike oder mit dem Jethelm unterwegs ist. Das Pro-Set enthält ausserdem noch ein Reinigungsspray. Die Transporttasche ist sehr kompakt, ich habe sie mir gleich am  Motorradschlüssel befestigt, um auch eine visuelle Erinnerung zu haben, die Stöpsel vor Fahrtbeginn einzusetzen.
Die meisten der 3.300 Kilometer auf der Tour fanden zwar auf der Landstrasse statt, aber wir verbrachten auch einige Stunden auf der Autobahn. Bei Reisegeschwindigkeiten um die 130-150 km/h waren die Ohrstöpsel eine Wohltat. Der Geräuschlevel wurde merklich gesenkt und machte das Fahren um einiges angenehmer. Auch auf sportlich gefahrenen Landstrassenetappen merkte man einen deutlichen Unterschied. Bei geringeren Geschwindigkeiten oder im Stadtverkehr fielen die Ohrstöpsel in ihrer Wirkung für mich nicht mehr so sehr ins Gewicht. Gerade in der Stadt habe ich gerne etwas mehr Umgebungsgeräusche auf dem Ohr, man weiss ja nie, was die Blechdosen um einen herum so machen.
Die gute Dämpfung der Wind- und Umgebungsgeräusche haben die Wahrnehmung der Naviansagen, die Dialoge übers Intercom oder den Musikgenuss unterm Helm dagegen nicht getrübt.
Da ich nur ein paar Stöpsel zur Zeit benutzen konnte, verteilte ich die anderen unter meinen Tourmitfahrern Akki und Thomas. Beide bestätigten mein Urteil, daß es sich mit den Stöpseln viel angenehmer fährt als ohne. Zum Vergleich: Thomas fährt wie ich einen Integralhelm, Akki hingegen war mit seinem Bell Moto 3 unterwegs.
Die Nachteile bei den Alpine MotoSafe allerdings sind aus meiner Sicht die folgenden:

  • Trotz „Einführhilfe“ ist das Einsetzen ein Geduldsspiel. Um ihre optimale Wirkung zu entfalten, müssen die Stöpsel fest im Gehörgang sitzen. Manchmal habe ich den Stöpsel mit der Einführhilfe gleich wieder rausgezogen, manchmal lockerten sie die Dinger nach kurzer Zeit wieder. Aber vielleicht liegt’s ja auch an der Anatomie meiner Gehörgänge.
  • Die Dinger sind so klein, daß man sie leicht wieder verliert. Von den vier Paaren, die wir auf der Tour dabeihatten, hat keines das Ende der Tour erlebt. Zumindest nicht im Paar. Es war also eher ein kurzes Vergnügen.

Grundsätzlich ist ein Gehörschutz während des Motorradfahrens empfehlenswert und macht lange Tourtage durchaus angenehmer.  Wer sich für die Alpines interessiert kann diese bei allen gängigen Motorradshops bestellen oder beim Hersteller direkt. Der UVP liegt bei 14,95€ für die Modelle Tour und Race, das Pro-Package kostet 27,95 €.

Mit der Yamaha 900 Tracer auf der Tour des Grandes Alpes

Im Jahre 2005 führte Yamaha das erste MT-Modell ein. Die MT-01 prägte mit ihrem maximalen Drehmoment von 150 Nm den Begriff der „Masters of Tourque“. Mittlerweile hat sich die MT-Familie gut erweitert und erfreut sich in den verschiedensten Varianten großer Beliebtheit. Allen voran die MT-07, die sich schon seit längerem in den Zulassungsstatistiken nur der BMW R1200 GS geschlagen geben muss.

Ein kurzer Blick auf die Zulassungszahlen Juni 2017 zeigt, daß auch der Rest der Top 50 sehr gut von MT-Modellen durchsetzt ist:

  • Platz 02: Yamaha MT-07, 2.021 Einheiten,
  • Platz 16: Yamaha MT-09, 913 Einheiten,
  • Platz 21: Yamaha MT-09 Tracer,  724 Einheiten,
  • Platz 26: Yamaha MT-07 Tracer,  676 Einheiten,
  • Platz 31: Yamaha MT-10, 652 Einheiten.

Auf meiner bisher längsten Motorradtour begleitete mich die Yamaha 900 Tracer, wie die MT-09 Tracer neuerdings firmiert. Der Sporttourer teilt sich mit dem Schwestermodell MT-09 einen Großteil der Komponenten, ergänzt um ein paar fernreisetaugliche Zutaten wie eine rahmenfeste Verkleidung mit Windschild und Handguards. Eine sehr gute Ausgangsbasis für das 3.000 Kilometer lange Gemisch aus Autobahn, Landstrassen und vor allem großen und kleinen Alpenpässen welches uns erwartete.

Gepäck

Vor dem Tourstart stand erstmal das Beladen des Motorrads an. Fährt man mit dem eigenen Motorrad von zu Hause aus los, ist man sehr gut mit den Verstaumöglichkeiten vertraut. Da ich erstmal mit Gepäck durch die halbe Republik fuhr, um das Testmotorrad zu übernehmen, musste ich erst vor Ort sehen, wie ich das Motorrad am besten bepacke. Ausgerüstet war die Tracer mit den Soft-ABS-Seitenkoffern aus dem Yamaha-Zubehörprogramm. Jeder Seitenkoffer hat ein Fassungsvolumen von 25 Litern. Die Seitenkoffer öffnen in der Mitte via Reissverschluss und haben innen auf jeder Seite elastische Gurte, die das Gepäck an Ort und Stelle halten sollen. Zwei Nachteile des Koffersystems: sie waren aufgrund ihrer Form nicht so optimal bepackbar wie klassische, rechteckige Koffer und sie waren nicht wasserdicht. Also zurück zu den Plastiktüten.

Ergänzend hatte ich noch Moto-Detail Trekkingrolle mit Rokstraps auf den Soziussitz geschnallt. Es gibt an der Tracer zehn Spanngurt-Halterungen, acht unter dem Beifahrersitz und jeweils eine auf den Beifahrer-Fußrasten. Genug also, um auch mehr als eine Tasche zu verstauen. Nach zwei Tourtagen mit hin- und herpacken hatte ich dann auch die optimale Verteilung des Gepäcks ausgeklügelt.

Ergonomie

Alles verstaut? Also aufsitzen uns losfahren. Die Tracer bietet eine komfortable Sitzposition mit sehr breitem Lenker. Für das Durchmogeln im Stadtverkehr zwar ungeeignet, aber auf langes Tagesetappen sehr kommod. Die Sitzbank ist in zwei Positionen höhenverstellbar. Die Polsterung taugt gut für Tagestouren, auf längeren Touren wie der unseren würde ich mir etwas Komfort wünschen, sonst zwickt es doch sehr am Gesäß. Der Tank baut nach vorne hin sehr breit, das empfand ich aber nicht als unangenehm. Im Gegenteil, beim stehend fahren auf Schotter hatte man auch einen guten Knieschluss und konnte das Motorrad gut dirigieren. Doch dazu später mehr.

Die Armaturen und Schalter sind gut bedienbar und geben keine Rätsel auf. Die Windschutzscheibe ist in drei Positionen höhenverstellbar, das Lösen zweier Einstellschrauben und das verschieben einer Gleitplatte fand ich zwar etwas fummelig, aber in der Regel macht man das ja nur einmal, bis es passt. Den Windschutz fand ich sehr gut, gerade bei den paar längeren Autobahnetappen war das sehr komfortabel. Ich hatte auch keine störenden Verwirbelungen am Helm wie z.B. beim Test der Honda Africa Twin.

Das LCD-Display schön zu nennen wäre geprahlt, andere Hersteller sind da im Jahre 2017 deutlich weiter vorne. Vom Design her und von den dargebotenen Informationen ist es funktional, mehr aber auch nicht. Drehzahl, Geschwindigkeit, Fahrmodi, Temperaturen, zwei Kilometerzähler und Tankanzeige hat man im Blick, alles andere brauchte ich nicht.

Die Tankanzeige hat eine asymmetrische Balkenanzeige:

Das erste Balkensegment steht gefühlt für Ewigkeiten, da passiert über 200km lang nix. Ist das mal weg, gehen danach die kleineren drei Segmente auch viel schneller aus. Das letze Segment fängt irgendwann an zu blinken und im rechten Display fängt ein Reservekilometerzähler an zu laufen. Einmal tankte ich nach 40 Reservekilometern, da hatte ich noch einen Liter Rest im 18l-Spritfass.
Aber zurück zum Display und zur Ergonomie. Wenn man die Sonne im Rücken hat, reflektiert das Display teilweise sehr stark und man wird geblendet. Wenn man nur geradeaus fährt, kann man sich in der Fahrtposition etwas drauf anpassen. Aber wenn das beim Kurventurnen passiert und man im Kurvenscheitel die Sonne wieder im Rücken hat und man dann geblendet wird, ist das ärgerlich.

Serienmässig ist die Tracer mit einer 12V Steckdose ausgerüstet. Günstig positioniert links neben dem Tachodisplay konnte ich das mittels Quadlock lenkermittig montierte Smartphone gut mit Strom versorgen.

Motor und Getriebe

Der Dreizylinder-Motor der Tracer ist definitiv das Highlight des ganzen Motorrades. Er liefert 84,6 kW (115PS) bei 10.000 /min ab, viel wichtiger sind aber die 87,5 Newtonmeter Drehmoment, die bei 8.500 /min erreicht werden. Bereits ab Leerlaufdrehzahl liegen aber bereits 75 Newtonmeter an und hier zeigt sich die Stärke des Crossplane-Drilling. Der Dampf von unten raus begeistert wirklich und sorgt für eine tolle und flexible Fahrbarkeit. Angas-Modus auf weit geschwungenen Kurven des Col de la Bonette kann die Maschine ebenso gut wie das Kurvenwedeln auf den engen Spitzkehren in der unteren Sektion des Colle delle Finestre. Und als auf eben diesem Pass der Strassenbelag im oberen Sektor auf groben Schotter wechselte, stellte ich mich entspannt in die Fußrasten, suchte den Knieschluss am Tank und ließ mich im zweiten Gang den Berg hinaufziehen (zum Erstaunen der anwesenden GS-Fahrer).

Auch wenn der Motor sehr drehfreudig ist, kann ich mich nicht erinnern, auf der Tour das Drehzahlspektrum jenseits der 8.000 u/min ausführlich genutzt zu haben. Weil einfach keine Notwendigkeit dafür da war. Auf der Autobahn ist man auch bei schnellen Überholvorgängen im 5. und 6. Gang gut aufgehoben und auf den Alpenpässen ist man eh so schnell an der nächsten Kurve, dass man gar nicht in die oberen Drehzahlbereiche kommt.

Der Motor verfügt darüber hinaus über drei Fahrmodi, Standard, Modus A (schärfere Gasannahme) und Modus B (sanftere Gasannahme). Die Dosierbarkeit der Leistung ist aber so gut, dass es für mich des A/B-Modus gar nicht bedarf. Egal ob vier Grad und Dauerregen oder 30 Grad und frisch-asphaltierte Strassen, die richtige Menge Gas fand sich immer intuitiv ohne Modi-Steuerung.

So begeisternd der Motor, so ernüchternd das sequentielle 6-Gang-Getriebe. Das letzte Mal so derbe in den Schalthebel treten musste ich bei meiner alten 650er Rotax-GS. Gerade wenn man etwas sportlicher unterwegs war und mehrere Gänge vor der Kurve runter schalten musste, ging das oft nur sehr widerwillig. Oder man hatte einen höheren Gang drin, als man eigentlich wollte. Das trübte den ansonsten sehr guten Fahreindruck etwas.

Fahrwerk

Die Teleskopgabel vorne und das über einen Hebel angelenkte, einstellbare hintere Federbein haben auf den unterschiedlichsten Oberflächen überzeugt. Von der frisch geteerten Passstrasse bis zum ausgewaschenen Schotterweg hatten wir alles unter den Rädern und immer fiel die Tracer durch satte Strassenlage positiv auf. Tadelloses Handling und sauberes Einlenkverhalten machten das Kurvenzirkeln zum Spaß, lediglich das etwas hohe Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage wäre negativ zu vermerken. Auf der Autobahn neigte die Maschine auch ab ca. 160 – 170 km/h zum Pendeln. Durch optimalere Gewichtsverteilung des Gepäcks ließ sich das etwas mindern.

Fazit

An der einen oder anderen Stelle klang es schon durch: ich fühlte mich auf der Tracer 900 auf der Tour sehr wohl. Sie ist ein sehr vielseitiges Motorrad, welches für die lange Tour ebenso gut taugt wie für die schnelle Ausfahrt am Wochenende. Es muss also nicht immer Reiseenduro sein, wenn man mehrere Tage unterwegs sein will. Zumal die Tracer auch in Endurogefilden wie dem Colle delle Finestre eine sehr gute Figur gemacht hat. Die Optik mag nicht jedermanns Sache sein, aber der Fahrspaß ist jedem garantiert. Definitiv zwei Daumen hoch!

Technische Daten

84,6 kW (115PS) bei 10.000 /min
87,5 Nm (8,9 mkp) bei 8.500 /min
sequentielles 6-Gang-Getriebe
Gewicht, fahrfertig, vollgetankt 210 kg
Tankinhalt 18 L
Kaufpreis: ab 10.295,00 €

Mehr Angaben auf der Yamaha-Website

Vielen Dank an die Yamaha Motor Deutschland GmbH für die Teststellung der Tracer 900.

Curves Magazin – Route des Grandes Alpes

Curves – Soulful Driving ist ein Liebhabermagazin für Menschen, die passionierte Auto, Motorrad oder Radfahrer sind und den Genuss und das Abenteuer der Straße suchen. Für Menschen, die schon die Planung einer Reise zelebrieren (das wäre dann ich), für die Schwärmer und Schwelger, die die Fahrt im Geiste durchleben, bevor sie sich dem echten Abenteuer hingeben.
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Die Ausgabe „Route des Grandes Alpes“ war die erste aus der Reihe der Curves Magazine und ist jetzt in neuer Auflage wieder verfügbar, komplett neu fotografiert. Die Route des Grandes Alpes wurde 1913 für fünf Teiletappen eröffnet und führt durch die Alpen zum Mittelmeer an die Cote d’Azur und überquert dabei 16 Hochalpenpässe. Neun dieser Pässe befinden sich über 2.000 Meter, darunter der höchste Straßenpass der Alpen, der Col de l’Iseran mit 2.770 Metern. Auf ca. 700 Kilometern Länge überwindet die Route einen Höhenunterschied von 15.700 Metern. Sie zählt zu den schönsten Strecken der Welt. Und sie ist unser Ziel im nächsten Jahr für den zweiten Teil unserer Alpenblitz-Tour.
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Neben 120 atemberaubenden Abbildungen finden sich in dem Magazin auch Höhen- und Streckenprofile der Gesamtetappe und fünf Tagesetappen mit MairDumont-Kartenmaterial. Die perfekte Grundlage für die eigene Tour. Für 15,00 € quasi ein Schnäppchen für nicht enden wollendes Touren-Kopfkino.

Touren

Hier sammle ich die Artikel zu den Touren, die ich gefahren bin oder noch fahren möchte:

Zwischen Berlin und Hamburg:

Rund um Berlin: 

Sächsische Schweiz und Riesengebirge:

Mittelgebirge:

Alpen:

Alpenblitz 2015:

Geplant: 

Gefahren: 

Alpenblitz 2016:

Le Tour des Grandes Alpes 2017: 

Italien:

  • Siggis Giro d’Italia
  • USA:

    Motorradtour durch Kalifornien und Nevada

    Jahresrückblick 2017

    Seit fünf Jahren besitze ich den Motorradführerschein und ebenso lange existiert dieses Blog. Und wen ich auf diese – zugegebenermassen sehr kurze Zeitspanne – zurückblicke, kann ich nur sagen: what a ride! Ich hätte mir nicht träumen lassen, daß ich über das Motorrad fahren so viele neue Leute kennen lernen und Freunde gewinnen würde. So viele neue Ecken Deutschlands und Europas habe ich auf dem Zweirad erobert und ganz anders wahrgenommen und in mich aufgesogen, als es beispielsweise mit dem Auto möglich gewesen wäre.
    Dieses Jahr war schon ein besonderes. Denn so viel erlebt wie in den letzten 12 Monaten habe ich mit und auf dem Motorrad bislang noch nicht.

    Hustle mit der Honda

    Mit meiner kleinen Honda CJ250T verband mit eine Hassliebe. Wenn sie lief, war es ein großer Spaß mit ihr durch die Gegend zu tuckern und vor allem mit den Berlin Café Racern kleine und große Ausfahrten zu machen. Doch leider lief sie seltener, als mir lieb war. Gefühlt habe ich den kompletten letzten Winter mit der Tankrevision verbracht und immer wieder fand sich ein Leck, aus dem der Sprit rauspieselte. Die Kupplung wollte auch in den seltensten Fällen so wie ich, zumindest an der Elektrik konnte ich kleinere Dinge machen. Den geplanten Heckumbau ließ ich dann komplett sein und verkaufte sie letztendlich Ende November an einen netten Polen aus Stettin, der ihr hoffentlich die Liebe geben kann, die sie verdient hat. Knapp zwei Jahre nannte ich die CJ dann mein Eigen. Dank ihr habe ich viel über alte Motorräder gelernt und habe auch vor Augen geführt bekommen, wo derzeit noch meine persönlichen Beschränkungen liegen, wenn es um den Motorrad-Umbau geht.

    Gipfelstürmen auf der Tour des Grandes Alpes

    Das erste Halbjahr stand im Zeichen der Tourvorbereitungen. Meine Vorfreude und mein erwartungsvolles Gehibbel habe ich ja leidlich hier im Blog dokumentiert. Ende Juni ging es dann für acht Tage auf Tour. Bei Yamaha durfte ich meinen fahrbaren Untersatz in Form einer Tracer 900 abholen und machte mich mit ihr auf den Weg, unterwegs erstmal alle Mitfahrer einzusammeln. Wir erlebten sensationelle Tage in den französischen Seealpen, genossen atemberaubende Gipfelpanoramen und die gemeinsame Zeit auf Tour. Bis heute zehre ich von den Eindrücken, das war wirklich unbeschreiblich. Gleichzeitig macht es einem auch die Tourplanung für 2018 nicht einfacher, denn wie will man das toppen?

    Testen, testen, testen

    Neben der Yamaha Tracer durfte ich noch einige weitere Motorräder erfahren und testen. Den Großteil davon auf dem Honda Pressetag im Mai, auf dem ich mich ausgiebig durchs Sortiment der Japaner testete und die Spessartsträsschen unsicher machte. Große Liebe hatte ich vor allem für die kleine Honda MSX125, die ich dann im Sommer nochmal zwei Wochen durch den Berliner Großstadtverkehr scheuchen durfte.
    Ende September kam dann der Oberknaller: BMW Motorrad lud mich ein zur Weltpremiere der neuen BMW G310 GS nach Barcelona. Zwei Tage tolle und spannende Menschen treffen, Motorräder fahren und drüber quatschen, Kurven jagen in wunderschöner Umgebung und noch neue, interessante Bekanntschaften machen.

    Das neue Pferd im Stall

    Der Platz des „ausgewachsenen“ Motorrads in meiner Garage war seit dem Verkauf meiner F650 GS im letzten Jahr vakant. Fast ebenso lange spukt mir eine Maschine im Kopf rum: seit ich bei Jens vom Brauck zu Besuch war und seine Super Seven testen durfte, stand eine Yamaha MT-07 ganz oben auf meiner Shopping-Liste. Im Herbst diesen Jahres wurde ich dann fündig und konnte eine gebrauchte MT-07 in extrem guten Pflegezustand erbeuten. Leider kam ich bislang viel zu wenig zum Fahren mit ihr, aber das wird sich 2018 definitiv ändern. Über den Winter versuche ich erstmal die paar begonnenen Modifikationen an der Front abzuschliessen. Und wenn ich dann meinen Führerschein wieder habe (hüstel), werden nicht nur ein paar Touren nach Brandenburg auf dem Zettel stehen. Ein paar Wochenendtouren ins Riesengebirge, Erzgebirge, den Thüringer Wald oder in den Harz müssen schon drin sein.

    12 von 12 Jahreshighlights auf Instagram

    Drüben bei Instagram habe ich seit ein paar Tagen die individuellen Jahreshighlights zusammengetragen. Als da wären:

    Danke!

    Danke an alle Mitleser, Kommentatoren, Facebook-Liker und Twitter-Retweeter. Danke an meine sensationelle Kettenritzel-Crew: es ist mir jedes Jahr eine besondere Freude, mit Euch unterwegs zu sein. Danke an Yamaha, Honda und BMW für die Unterstützung. Danke an meine Familie für Eure Geduld mit meinem Hobby (Sohn I und II melden langsam Anspruch auf den Soziusplatz bei der nächsten Tour an, hihi).
    Ich freue mich auf ein tolles, kurvenreiches 2018 mit Euch!

    Motorrad-Tests

    Hier findet ihr eine Übersicht der Motorräder, die ich in den letzten Jahren getestet habe.

    BMW

    C Evolution (2014)
    F800 GS (2012)
    R nineT (2015)
    S1000 RR (2016)
    G310 GS (2017)

    Ducati

    Scrambler (2015)

    Honda

    CB1100 RS (2017)
    CBR1000 Fireblade SP (2017)
    CMX500 Rebel (2017)
    CRF1000L Africa Twin (2017)
    CRF250 Rallye (2017)
    MSX 125 (2017)
    X-ADV (2017)

    Peugeot

    Metropolis 400i (2014)

    Triumph

    Tiger 800 XC (2014)
    Tiger Explorer (2012)

    Yamaha

    900 Tracer (2017)
    MT-07 (2018)

    Motorrad vor der Hotel de Ville im Elsass

    Tag 8: Strecke und der Col de la Schlucht

    Strecke, Strecke, Strecke.

    Mittlerweile zu zweit haben wir heute die längste Etappe der Tour vor uns. 500 km von Genf in die Nähe von Straßburg.

    Genf

    Eine Rushhour gibt es sogar in der Schweiz, vielleicht mit noch langsamerem Verkehr als anderswo (Vorsicht: Vorurteil!).

    Uferpromenade Genf

    Mondän hier in Genf.

    So bleibt uns Zeit etwas von Genf zu sehen. Anders als viele andere Schweizer Städte wirkt Genf im inneren tatsächlich großstädtisch. Die Uferpromenade am Genfer See ist dann aber wieder typisch mondän.

    Nach den Strapazen des gestrigen Tages entscheiden wir uns für ein gutes Stück Autobahn,

    Autobahn bei Genf

    Autobahn? Mit dem Mopped?

    bevor wir bei Neuchâtel wieder in Richtung Frankreich und kleineren Straßen abbiegen.

    Le Doubs

    Überraschend schön windet sich die Straße ins Tal des Flusses Doubs (sprich: „Du“), der an dieser Stelle die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich markiert.

    Brücke über den Fluss Duos

    Grenze.

    Die Straßen sind ländlich, nicht mehr hochalpin, aber abwechslungsreich und schön zu fahren.

    Strasse

    Endlich wieder französische Tarife für zu schnelles Fahren (nicht getestet).

    Bis hinein ins Elsaß wird die Strecke wieder weniger spektakulär. Lange Ortsdurchfahrten und viele gerade Straßen machen die Fahrt etwas zäh. Bis plötzlich wieder Kurven auftauchen.

    Col de Bramont

    Der Col de Bramont mit seinen knapp 1000 m über NN ist mir unbekannt. Bezeichnenderweise ist der erste Treffer bei Google die Seite „Quäl Dich“ was wohl aber mehr für Fahrradfahrer als für Motorradfahrer gilt. Für uns ist es die Aufwärmende zum

    Col de la Schlucht

    Hands down, ein Heizerpass par excellence. Weit gezogene Kurven, guter Asphalt, Platz. Ein Fest.

    Passhöhe Col de la Schlucht

    Was jetzt. Col oder Schlucht?

    Danach gehts weiter grob Richtung Norden. Dabei stehen wir plötzlich auf Schotter. Erst unbedenklichem, dann gröberem. Nach dem Col de la Finestre für uns und unsere Sporttourer ja Routine. Trotzdem bin ich froh als ich wieder Asphalt unter den Reifen habe.

    Spätestens hier sind wir im Nirgendwo angekommen. Sogar der GPS-Tracker (s.u.) gibt bei der Aufzeichnung auf und mein Reiseleiter weiß auch nicht weiter.

    Alex liesst Straßenkarte

    Kein Gebetsteppich sondern ein Navi 1.0.

    Nach zuviel Hauptstraße D1420 biegen wir noch einmal vom rechten breiten Pfad der Tugend ab und fahren über die „Route du Zollstock“ (kein Witz) nach Dabo. Hier sind einige Strecken frisch gemacht. „Chip-sealing“ nennt das der Amerikaner, wenn auf eine Schicht Bitumen loser Schotter geschüttet wird und die Autos die Oberfläche Plattfahren sollen. Für Autos easy. Für Motorräder echt doof.

    Schliesslich endet die Etappe in Ingwiller, wo uns Alex‘ Bekannte äußerst nett und aufmerksam ein Nachtlager anbieten.

    Motorräder in Ingwiller

    Motorräder in dieser Kleinstadt. Da sollte man ein Auge drauf haben. Also auf die Motorradfahrer, meine ich natürlich.

    Das ist der letzte Abend der Tour des Grandes Alpes. Morgen heißt es vollends Abschied nehmen.

    Motorradtacho mit Kilometer-Anzeige.

    480 km an einem Tag? Ich brauch ein Bier.

    Aber heute haben wir uns noch ein Bier verdient. Dachten wir. Und? Es gibt Crémant d’Alsace. Thematisch zwar passend aber eben doch nur Zickenbrause.

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    Alpenblitz2017 – Tag8

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    :)