Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

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Sundowner in der Großstadt

Ein Freitagabend im Spätsommer, Temperaturen um die 20° verführen einen dazu, den langen Weg nach Hause zu nehmen und den Sundowner in der Großstadt zu genießen. Die tiefstehende Sonne reflektiert sich im gebürsteten Alutank der R nineT während der Motor unter mir knisternd abkühlt.

Und das beste daran? Das ganze Wochenende wird so weitergehen!

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Hanse Qustom Triumph Street Triple Café Racer

Die Triumph Street Triple hat in den letzten Jahren viel Lob bei Motorradtestern bekommen, nicht zuletzt wegen ihres tollen Motors, der Fahrbarkeit und der Beherrschbarkeit. A bang for a buck ist sie nicht zuletzt auch wegen ihrer moderaten Bepreisung.
Optisch fand ich sie mit ihren Insektenaugen immer etwas gewöhnungsbedürftig, auch wenn die mittlerweile zum Markenzeichen der Speedy geworden sind. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Gestaltungsweg. Das dachte sich auch Tobias Kuhn, der neben seiner Triumph Bonneville ein Bike mit mehr Bums, aber auch ohne viel Elektronik haben wollte.
Als Basis für seinen geplanten Café Racer fand er eine 2008er Street Triple 675 mit geringer Laufleistung, die er günstig erstehen konnte. Dem Umstand, daß die Maschine eine optische Herausforderung ist, gewann er den positiven Aspekt ab, daß sie deswegen bislang selten für Customizing genutzt wurde. Halbschale und Einzelscheinwerfer waren für ihn ein Muß, Performance und Power waren weniger wichtig als stimmige Linie und Proportionen.

Für den Entwurf des Umbaus konnte er einen Meister der eleganten Linien gewinnen, dieser stammt aus der Feder von Sylvain Berneron alias Holographic Hammer.

Für den Umbau verantwortlich zeichneten die Truppe von Hanse Qustoms, die den Geist des Entwurfs von Holographic Hammer umsetzten, ohne sklavisch daran zu hängen. Sehr gelungen, wie ich finde. Wenn alles klappt, wird Tobias damit den 2016er Distinguished Gentleman’s Ride in Berlin bereichern, eine gute Chance, das schöne Stück in natura zu begutachten.

Zeichnung: Holographic Hammer / Bilder: Hanse Qustom

Honda bringt den City Adventure Scooter

Schon auf der EICMA letztes Jahr dachte ich beim Anblick der City Adventure genannten Studie: „Keine Ahnung, wer jetzt einen SUV-Scooter braucht, aber ich will ihn haben!“
EICMA_Honda_City_Adventure_Concept
Anscheinend plant Honda nun die Serienproduktion des Gerätes unter der Bezeichnung X-ADV, ausgerüstet mit dem bekannten 745cc Parallel-Twin aus der NC750X, was dem Roller ordentlich Bums bescheren würde. Preislich gibt es noch keine Aussage, aber zumindest ein nettes Teaservideo aus Italien:

Untitled Motorcycles UMC-038 HyperScrambler

Mit der Scrambler ist Ducati ein hübsches, kleines Maschinchen gelungen mit ordentlich Spaßfaktor. Zahlreiche Umbauten haben wir seit der Premiere ebenfalls gesehen, viele ansprechende, aber auch einige, bei denen ich mir am Kopf kratzen musste.
Aber keine hat mich so überrascht wie die UMC-038 HyperScrambler von Untitled Motorcycles. Beim Scrollen durch meinen Feedreader heute morgen musste ich ob der ersten Bilder sehr große Augen machen.

Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin

Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin


Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin

Bild: http://www.untitledmotorcycles.com/umc-038-marin


Der Custom-Tank legt die Konturen des Trellis-Rahmens schön frei, das Farbschema mit dem prägnanten Ducati ‘Rosso Corsa’ und den ansonsten nur gebürsteten Metalloberflächen läßt das Motorrad auf den ersten Blick fast wie ein 3D-Rendering aussehen. Der modifizierte Auspuff und der handgefertigte Bugspoiler geben der filigranen Maschine eine gute optische Basis. Viele Details wie die in die Brems- und Kupplungshebel integrierten LED-Blinker zeigen die handwerkliche Liebe, die in den Umbau floß.
Ausführliches zum Umbau kann man bei Cycleworld nachlesen, Jay Leno hatte den Erbauer Hugo Eccles zu Gast, der die Details des Umbaus erläutert.

Unboxing der S1000RR

Zugegeben, die Überschrift habe ich bei Thomas geklaut, aber sie passte so gut.
Heute morgen konnte ich im BMW Pressezentrum die Maschine für das Wochenende abholen. Die Doppel-R hat gerade 960 km auf der Uhr und ist quasi fabrikneu. In Blackstorm metallic wirkt sie noch geduckter und angriffslustiger als in den anderen Lackierungen.
KRCC_Alpenblitz2016_Abholung_S1000RR_Auslieferungshalle
Für die erste Begutachtung schiebe ich sie in die Mitte der Auslieferungshalle. Die 204 Kilogramm der Maschine lassen sich nicht ganz so einfach rangieren aufgrund des engen Lenkeinschlages. Die erste Sitzprobe bringt mich ein eine deutlich geducktere Position als ich von den bisher gefahrenen Motorrädern gewohnt bin. Das ist aber nicht unangenehm, man fühlt sich gut verankert in der Maschine. Bei einem respekteinflössenden Leistungsgewicht von fast genau einem Kilogramm pro PS schafft das auf jeden Fall erstes Vertrauen.
Nach dem ersten Walkaround geht es los. Die ersten Kilometer nach München rein fahre ich Autobahn und gewöhne mich an Sitzposition, Überblick und eiche das Popometer neu. Aufsehen erregend ist schon mal der Sound, selbst im 6. Gang bei 4.000 Umdrehungen krawallt der Auspuff, daß es eine Freude macht. Insgeheim frage ich mich, was wohl innerhalb der restlichen 10.000 Umdrehungen passiert, die ich gerade noch nach oben offen habe. Aber das werden die nächsten Tage zeigen.
Rein nach München folge ich dem Verkehr auf den mittleren Ring. Ich bin erstaunt über die Fahrbarkeit gerade im engmaschigen Stadtverkehr. Egal welcher Gang drin ist, die Maschine zieht unfassbar nach vorne. Im Petueltunnel ertappe ich mich bei postpubertärem Zurückschalten, der Auspuffsound ist einfach zu geil. Den ersten Fotostopp lege ich beim BMW Vierzylinder ein. Die Kulisse der BMW Welt ist ein angemessener Backdrop für „der Gerät“, wie ich die Maschine spontan getauft habe.
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Als ich die Maschine abstelle, fällt mir auf, daß das Mapping auf „Rain“ steht. Angesichts der Wettervorhersage für das Wochendende hoffe ich, daß das kein schlechtes Omen ist.

Honda CB 500 F von K-Speed

Bei der Lektüre der aktuellen MO stolperte ich über den in meinen Augen tollen Umbau der neuen Honda CB 500 F von K-Speed, die auf der Thailand International Motor Expo 2015 von Honda vorgestellt wurde.
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Heck? Wer braucht schon ein Heck? Durch die radikale Reduktion auf einen Einsitzer ist das Design sehr vorderradlastig und nach vorne drängend. Die Konturen des Tanks und der Seitenverkleidungen geben dem Umbau neben der Bereifung mit Metzeler Karoo 3 die nötige Aggressivität. Auch wenn es nur eine Studie ist, würde das Teil eine schöne Fahrmaschine abgeben. Durch den Umbau wird es einige seiner 190 kg Ursprungsgewicht verloren haben, so daß die 48 PS hier für noch mehr Fahrspaß sorgen können.
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Notiz an mich selbst: mal mehr in den asiatischen Custombike-Markt schauen. Und Honda darf ruhig weiter mehr Mut aufbringen für Custombikes. Auf der EICMA hat mir das letztes Jahr auch schon gut gefallen.

ICON 1000 Major Tom

Ja, ich bin ein ICON 1000-Fanboy. Ich mag deren Stil, die Bikerklamotten und -stiefel sehen nicht nur gut aus sondern sind auch sehr funktional. Die Jungs von ICON 1000 schaffen es immer wieder, sich mit geilen Umbauten zu inszenieren. Neuestes Beispiel: die ICON 1000 Major Tom auf Basis einer Suzuki GSX-R 750. Aber schaut selber:

BikeExif hat die komplette Umbaugeschichte zur Gixxer.

VTR Customs R1200R Cafe Racer

Nicht nur in Deutschland geben sich mit der Motorradmesse Leipzig, den Berliner Motorradtagen und der IMOT die Motorradmessen wöchentlich die Klinke in die Hand. In der Schweiz steht am morgen die SWISS MOTO an und um dort ihr Können zu zeigen, haben die Jungs der Schweizer Customschmiede VTR Customs tief in die Überraschungskiste gegriffen und gleich fünf spannende Bikes hingestellt.

Allen voran diesen „Goodwood 12“ genannten Café Racer auf Basis der BMW R1200R, garniert mit eigenen Aluteilen an Front und Heck, Alu Tankpads, Kineo-Felgen und vielen mehr.

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Bilder: Stucki 2Rad / VTR Customs
Um einen der Facebook-Kommentatoren im besten schwiizerdütsch zu zitieren: „Huere geil!“

Ducati Diavel draXter


Als die Ducati xDiavel letztes Jahr auf der EICMA vorgestellt wurde, war sie auf jeden Fall ein Hingucker, aber nicht wirklich „my cup of tea“. Aber das, was Ducati letzte Woche auf der Motor Bike Expo of Verona 2016 mit der Ducati Diavel draXter hingestellt hat, ist ziemlich der Hammer.
Nicht, daß Ducati einen Custom Builder zu Rate gezogen hätte, nein. In der Advanced Design-Abteilung des Ducati Style Centre entstand das Design, die Prototypen-Abteilung übernahm und baute einen muskulösen Dragster. Unter anderem mit der Aufhängung und den Bremsen der Panigale. Tief geduckt, der Tankstutzen als höchste Stelle des Motorrades würde die draXter eine ziemlich gute Figur am Glemseck oder Wheels’n’Waves machen.
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Ducati_Diavel_Draxter_2

KTM 690 Duke von DSR

Pipeburn stellte gestern diesen Umbau einer KTM 690 Duke vor, umgesetzt von Darrell Schneider von DS Restorations (DSR).
2013_KTM_690-Duke_by_DSR
Foto Jessica Rankin
Eigentlich ist Daniel auf das Restaurieren von alten Autos spezialisiert, aber mit dem, was er hier abgeliefert hat darf er von mir aus gerne nur noch Motorräder umbauen.
Hier zum Vergleich die 2013er Serienversion der Duke:
2013-KTM-690-Duke-R
Der Aufwand, der in diesem Umbau ging, ist nicht unbeträchtlich, aber Herrgott steht der Duke die gerade Linie gut. Alle Details und mehr Bilder findet ihr bei Pipeburn.

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