Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

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Let’s go offroad – SW Motech Motor-Sturzbügel

Das Jahr 2022 steht für mich unter dem Motto „Let’s go offroad“. Seitdem ich die F800 GS mein Eigen nenne, habe ich wieder verstärkt den Wunsch, im Gemüse zu fahren. Im letzten Jahr ging es bereits mit der KTM Freeride ins Gelände und mit Stefan Tappert offroad durch Brandenburg. Für dieses Jahr sind schon drei Enduro-Trainings gebucht und die TET steht auch auf der Tourenliste. Jetzt zu Saisonbeginn gilt es erstmal am Fahrzeug und am Equipment zu feilen, um die Offroadtauglichkeit von Maschine und Fahrer zu optimieren.

Den Anfang machte ich heute mit der Montage von SW Motech Sturzbügeln. Dass diese sehr nützlich sein können, erfuhr ich auf meiner letzten Offroadtour, auf der ich mich gepflegt gemault hatte, die Maschine blieb aber ohne bleibende Schäden. Damit das zukünftig auch so bleibt, wollte ich etwas vorsorgen.

Die Bügel hatte ich bereits im letzten Jahr bei Valle ihm seinem Online-Shop bestellt, seitdem lagen sie im Keller, weil andere Projekte zuerst dran kamen. Bevor es morgen aber auf die erste Tour im Jahre 2022 geht, wollte ich heute schnell noch die Bügel montieren.

Workhorse Speed Shop präsentiert die Indian FTR 1200 Black Swan

Gut Ding will Weile haben. Angeteasert wurden die beiden Custom Bikes vom Workhorse Speedshop bereits letztes Jahr im Juli. Unmittelbar auf die Präsentation der Workhorse FTR AMA folgt nun die Black Swan, ein völlig anderer doch nicht minder radikaler Ansatz, aus einer FTR etwas Neues entstehen zu lassen. Black Swan war ein Konzept, das der Gründer von Workhorse, Brice Hennebert, vor einigen Jahren entwickelte, als er bei Wheels & Waves gegen Miracle Mike, der Indian Scout von The Young Guns, antrat. Wie bei der Workhorse FTR AMA kommen die stilistischen Inspirationen aus verschiedenen Richtungen und Epochen: von Superbikes aus den 90ern, modernen Grand-Prix-Rennern bis hin zu getunten Porsches von Rauh-Welt.

Emberwind-Projekt SR 500: edler Motorradumbau für einen guten Zweck

Nils Homann ist mit seinen Technikvideos für alles, was Räder hat, eine feste Youtube-Größe. Für einen wohltätigen Zweck hat er nun zusammen mit Marius Schulz eine Yamaha SR 500 zu einem straßenlegalen Flat Tracker umgebaut. Den veredelten Einzylinder-Klassiker versteigert er, um mit dem Erlös ein Berliner Kinderhospiz zu unterstützen.

Nils möchte seine Kompetenzen einsetzen, um Menschen in Not zu unterstützen. Als Vater einer Tochter war er besonders beeindruckt von der Fürsorgearbeit, die in Kinderhospizen geleistet wird. Schnell war entschieden, dass der Erlös seiner Motorrad Versteigerung an ein Berliner Kinderhospiz gehen soll.

„Freunde von mir haben ihr Kind in sehr jungen Jahren an den Krebs verloren und sind für die finalen Tage auch in ein Kinderhospiz gezogen und jedes Mal wenn ich meine Tochter sehe, denke ich, was habe ich für ein unfassbares Glück. Ich suche seit langer Zeit eine Möglichkeit, ein bisschen was zurückzugeben. Jetzt ist die Zeit dafür!“

Nils Homann

Die Yamaha SR 500 wurde von Marius Schulz und Nils Homann von Grund auf zu einem Flat Tracker neu aufgebaut und den Prozess kann man in einer Reihe von sehr detaillierten Video-Tutorials auf seinem erfolgreichen Youtube-Kanal verfolgen, der über 10 Millionen Aufrufe verzeichnet:

Die neue Ténéré 700 World Raid

Im November hat uns Yamaha noch den Mund wässrig gemacht mit den World Raid Prototypen, jetzt bereits präsentieren sie uns die finale Version. Mit ihrer Ausstattung soll die Ténéré 700 World Raid alle bisherigen Ténéré Modelle übertreffen. Nach dem großen Erfolg der Ténéré 700 und der Ténéré 700 Rally Edition positioniert Yamaha die World Raid als das „ultimative Adventure-Bike für Fernreisende“ mit modernem Fahrwerk, einer überarbeiteten Ergonomie sowie einem Multi-Mode-Cockpit mit Konnektivität.

Um als Langstrecken-Adventure-Bike bestehen zu können, bekam das Modell zwei neue, seitlich montierte Kraftstofftanks mit insgesamt 23 Liter Fassungsvermögen. Der Hersteller verspricht hierdurch eine Reichweite von bis zu 500 km, was dem Fahrer auch länger Etappen abseits eines dichten Tankstellennetzes ermöglicht.

Roland Sands Monster Monster-Umbau

Seit ihrer Einführung im Jahr 1993 hat die Ducati Monster der Bologneser Motorradmarke nicht nur die Existenz gerettet, sie ist auch ein Liebling der Customizer geworden. Über die Jahre hat die Monster einige funktionale Änderungen erfahren, sie blieb aber der klassische, nackte Streetfighter. Über die ästhetische Erscheinung kann man streiten, mir persönlich taugen die früheren, luftgekühlten Versionen besser. Gerade bei der neuesten Version ging schon einiges von ihrem klassischen Flair verloren, nicht zuletzt weil sie über einen Alurahmen statt des ikonischen Trellis-Rahmen verfügt.

Nichts von der Funktion des Serienmotorrades verlieren, aber die klassische Optik zurückgewinnen stand im Briefing des Besitzers dieser 2019er Ducati Monster 1200 S an Roland Sands. Im Serientrimm bewegen hier 147 PS fahrfertige 211 kg. Damit kann man schon Spaß haben. Weniger Gewicht kann den Spaß durchaus erhöhen, so auch die Maßgabe hier für diesen Umbau.

Die Modifikationen begannen im RSD-Shop, wo der serienmäßige Aluminium-Hilfsrahmen entfernt und durch eine handgefertigte Version mit Chromstahlrohren und einem handgefertigten Aluminium-Heckteil ersetzt wurde. Der serienmäßige Kraftstofftank wurde so zurechtgeschnitten, dass er mit der Sitzbanklinie übereinstimmt. Die Elektronik unter der Sitzbank wurde entfernt, damit der Hilfsrahmen luftiger wirkt und das Ohlins-Federbein sichtbar wird. Ein Royal Enfield GT650-Vorderradkotflügel sorgte für das passende Retro-Styling und wurde mit einigen speziell angefertigten Halterungen an der Vorderradgabel befestigt.

Die ersten 1.000 Kilometer im NIU MQi GT

Seit Februar diesen Jahres erweitert der NIU MQi GT unseren Zweirad-Fuhrpark. In den zehn Monaten haben meine Frau und ich über 1.200 Kilometer mit dem Elektro-Roller kreuz und quer durch Berlin zurück gelegt. Bevor wir aber zu einem ausführlichen Zwischenfazit kommen, geniessen wir erstmal ein paar schöne Bilder, die an einem klirrekalten Dezembermorgen entstanden auf dem Weg zur Arbeit (die Location wusste auch schon BMW Motorrad zu schätzen für die Pressebilder zum CE 04).

Fahreindrücke

Mit einem 3kW Bosch Motor an der Hinterachse bewegt der NIU sein Eigengewicht von 115 kg und das der Passagiere. Damit bring er fast exakt das Gewicht der Vespa ET2 (vollgetankt) meiner Frau auf die Waage.

Der Roller verfügt über drei Fahrmodi Eco, Dynamic und Sport. Im Eco-Modus ist bei 25 km/h Schluss, Dynamic drosselt auf 55 km/h und im Sport-Modus erreicht der NIU die 70 km/h Endgeschwindigkeit.

Indian Chief Design-Wettbewerb

Indian Motorcycle hat in Zusammenarbeit mit dem Wheels & Waves vier europäische Customizer beauftragt, ihre Vision für eine Indian Chief zu entwerfen. Nur einer dieser einzigartigen Entwürfe wird auf Basis einer öffentlichen Abstimmung umgesetzt. Das Beste ist: alle die an der Abstimmung teilnehmen können das Siegerbike gewinnen. Übergeben wird das Bike beim Wheels & Waves in Südfrankreich. Ein VIP-Trip zu der Veranstaltung ist ebenfalls Teil des Gewinns.

Die Abstimmung findet online zwischen dem 17. Dezember und dem 18. Februar statt. Weitere Informationen und alle Teilnahmebedingungen finden sich unter imc-x-ww.indianmotorcycle.media.

Neben den Publikums-Stimmen gibt auch eine Experten-Jury ihr Urteil ab und der Entwurf mit der höchsten Gesamtpunktzahl wird umgesetzt.

Besetzt ist die Experten-Jurys mit dem Who-is-Who der Custombike-Szene: Ola Stenegard, Roland Sands, Paul d’Orléans und Tadashi Kono sind Teil der Jury.

Ducati präsentiert die neue Desert X

Ale letzte von Ducatis Modellneuheiten wurde heute die neue Desert X präsentiert, zu meiner persönlichen Freude in nahezu unverändertem Styling im Vergleich zur auf der EICMA vor zwei Jahren präsentierten Studie. Dieses begeisterte Publikums-Feedback gab dem Hersteller aus Bologna den entscheidenden Anstoß, das Konzept Realität werden zu lassen. Alle Informationen zum Bike gibt es jetzt auch auf der Ducati Website.

Die neue DesertX ist ein Motorrad mit einer starken Offroad-Orientierung, mit dem Ducati über die bisherigen Grenzen hinausgeht. Wüstendünen, schmale Offroad-Pfade, Schotterstraßen und bergige Serpentinen: Mit der DesertX soll es keine Grenzen mehr geben.

Die neue DesertX ist mit einem 21-Zoll-Vorderrad und einem 18-Zoll-Hinterrad ausgestattet und wurde mit dem Ziel entwickelt, auch anspruchsvolle Offroad-Einsätze zu meistern.

Triumph präsentiert die neue Tiger 1200 Familie

Der Club der kardangetriebenen Reiseenduros ist ein kleiner und exklusiver. Neben einer Moto Guzzi V85 TT, Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré (dank für den Hinweis, Max) oder Honda VFR1200X Crosstourer (die ich aber nicht Ernst nehmen kann) sind die BMW R1250GS und die Triumph Tiger die einzigen Mitglieder dieses Clubs. Bereits als Motorradneuling war ich von der Triumph Tiger Explorer sehr beeindruckt, jetzt präsentiert Triumph mit der neuen Tiger 1200 ein Motorrad, das im Kampf um die Krone bei den leistungsstarken Adventure-Bikes ein Wörtchen mitreden will.

Die komplett neu entwickelte Modellfamilie besteht aus fünf verschiedenen Enduros, die nicht nur leichter und leistungsstärker sind als ihr Vorgängermodell, sondern zudem mit einem aufwändigen Fahrwerk sowie moderner Technologie punkten wollen. Erstmals wird auch eine Version mit einem 30-Liter-Tank angeboten, genannt „Explorer“.

Für den Antrieb sorgt ein neu entwickelter 1200er-Dreizylindermotor, der mit seiner T-Plane-Kurbelwelle sowohl satten Durchzug und kräftige Spitzenleistung im Angebot hat. Erhalten blieb der neuen Tiger 1200 Baureihe die Qualitäten der Vorgängergeneration – wie dem praktischen und komfortablen Kardanantrieb, Langstreckenkomfort sowie die Touring-Eigenschaften der Dreizylinder-Motorenplattform.

Die Neue Tiger 1200 Familie

Die Aufteilung in GT- und Rally-Varianten kennen wir schon von der kleinen Schwester Tiger 900, ergänzt um die Explorer-Versionen bietet die neue Tiger 1200 nun vier verschiedenen Modell-Optionen:

Die neue Triumph Speed Triple 1200 RR im Test auf Rennstrecke und Landstrasse

Bei der ersten Vorstellung der Triumph Speed Triple 1200 RR war ich bereits schockverliebt. So ein potentes Bike in so einem schicken Outfit gab es in meinen Augen noch nicht. Und die „Basis“ 1200 RS hat Thomas schon bereits auf dem Triumph Media Day ein derbes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Aber sieht die RR nur gut aus oder liefert sie denn auch ab? Das konnte die Motorrad-Presse diese Woche auf der Rennstrecke im wunderschönen Ascari Race Resort und auf den Landstrassen der Umgebung herausfinden. On a sidenote: ich finde hier passen der Ort und das Objekt der Präsentation perfekt zusammen. Performance, Optik und Genuss. Und ich bin ein bisschen neidisch, dass ich nicht mitspielen durfte.

Aber Gönnung geht raus an NastyNils von 1000PS, der dabei sein durfte. In seinen eigenen Worten:

Kaum zu glauben! Triumph hat tatsächlich ein neues Segment eröffnet. Die neue Speed Triple RR sieht zwar aus wie ein Retrobike fährt aber beinahe so gut wie ein Supersportler. Auf der anderen Seite präsentiert sich das Motorrad auch fast so umgänglich wie ein Sporttourer. Eine faszinierende neue Alternative für alle jene Menschen, welche sportliche und schöne Motorräder lieben.

Nasty Nils

Alle Antworten findet ihr in diesem wirklich sehr gut gemachten Testvideo:

Und wenn ihr jetzt noch nicht genug Speed Triple geschaut habt, gönnt Euch Julianes Test der RS-Version im Vergleich:

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