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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Kategorie: Maschinen (Page 1 of 20)

Honda Pressetag 2018 Teil 2: die heissen Eisen CB1000R und Fireblade

Nachdem ich am Vormittag des Honda Pressetages die Honda Goldwing und Africa Twin Adventure Sports ausführte (hier gehts zum Bericht), waren am Nachmittag die CB-Familie und die Fireblade dran.

Honda CBR1000RR Fireblade SP

Die Fireblade ist jetzt keine Modellneuheit, aber nachdem sie beim letztjährigen Honda Pressetag mein Favorit war, gab ich ihr nach dem Mittagessen auf einer kurzen Runde die Sporen. Am morgen war mir der Mike Frison bereits auf der Fireblade entgegengekommen und der Klang der Akrapovic-Auspuffanlage war der Hammer. Zeit, dies selber zu geniessen.

Die Fireblade ist meiner bescheidenen Meinung nach der bestaussehendste Supersportler (gut, die Ducati Panigale darf sich gerne daneben stellen). Ein sehr schön gezeichnetes Package, garniert mit Feinheiten wie einem Öhlinsfahrwerk und in diesem Fall eben dem Akra plus noch einigen Carbonteilen. Hat man sich beim aufsteigen ins Motorrad integriert, sitzt man deutlich vorderradorientiert. Nicht unangenehm, man wird eine Einheit mit der Maschine, die auch hier im Stand aus ihren Sportambitionen keinen Hehl macht.

Jetzt aber raus aus der Ortschaft und den Gashahn aufgezogen. Bääääm, geht das nach vorne. Das Fahrwerk bügelt auch schlechtere Landstrassen glatt wie ein Babypopo und der Akrapovic dient sehr zuverlässig als akustischer Drehzahlmesser: ab 5.000 U/min feuert der ein Konzert ab wie die Trompeten von Jericho. Lieber Wetteraukreis, es tut mir sehr leid, daß ich Eure Mittagsruhe gestört habe, aber dieses akustische Spektakel musste ich einfach auskosten.

Sehr gerne würde ich die Fireblade mal auf der Rennstrecke bewegen, um sie so richtig auszukosten. Und meinen Führerschein nicht zu riskieren. Dann käme auch der eingebaute Laptimer zum Einsatz, den man über einen kleinen Schalter am linken Griff triggert. Großartiges Detail an einem sehr rassigen Motorrad.

Honda CB1000R

Jetzt aber zu dem Bike, auf das ich im Vorfeld am meisten gespannt war, der neuen Honda CB 1000R, die Honda zum Familienoberhaupt der Neo Sports Café Familie gemacht hat.

Mit dem Design des Vorgängers hat die CB1000 so garnichts mehr gemeinsam. Aus meiner Sicht ist das nur ein Vorteil, wenn man sich das Ergebnis anschaut. Ein modern gestyltes Naked Bike mit hochwertigen Oberflächen und einer Formensprache, die klassische Elemente auf eine moderne Art und Weise zitiert. Die Materialanmutung ist wirklich sehr gut, gebürstetes Alu und lackiertes Metall wohin man blickt, nur sehr wenig Kunststoffteile kommen zum Einsatz.

Gerade die CB1000R+ mit ihrer Soziussitzabdeckung ist die moderne Interpretation eines Café Racers. Und racen kann man sehr gut mit der Maschine, wird sie doch von einem Aggregat vorangetrieben, was auf dem 2006er Fireblade-Motor (Typ SC 57) basiert. Aus 998 ccm Hubraum wird eine Spitzenleistung von 107 kW (145 PS) bei 10.500 U/min produziert, kombiniert mit einem Drehmoment von 104 Nm bei 8.250 U/min. Angesteuert wird die Leistung durch einen elektronischen Gasgriff (Throttle by Wire) mit drei Fahrmodi sowie einen zusätzlichen Benutzermodus. Das Bike verfügt außerdem über eine Anti-Hopping-Kupplung, eine Motorbremse, HSTC-Traktionskontrolle, vollständige LED-Beleuchtung und eine LCD-Instrumenteneinheit.

Aber genug der Fakten, wie fährt sie sich denn? 145 PS bewegen hier 212 kg durch die Gegend, langweilig wird das also nicht. Zumal die Plus-Version mit Quickshifter kommt und das steppen durch die Gänge noch einfacher macht. Im mittleren Drehzahlbereich bietet der Motor einen deutlichen Anstieg des Drehmoments (neudeutsch Torque Ramp genannt), dies ist das Sahnehäubchen auf der Kurvenjagd mit dieser Maschine. Sanft und seidig schiebt der Motor einen durch die Ortschaft, nach dem Ortsschild schnellt die CB drahtig nach vorne und saugt den Asphalt förmlich auf.

Sehr bereitwillig lässt sich die Maschine in Kurven dirigieren, sollte man etwas zu optimistisch in die Kurve eingelenkt haben, bauen die 310er Doppelscheiben mit Vierkolbenbremszangen vorne den Geschwindigkeitsüberschuss rasch und kontrolliert ab. Steigt man übrigens heftiger in die Eisen, setzt automatisch der Warnblinker ein, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen.

Das Bike ist wirklich eine Performance-Maschine im Anzug. Wie James Bond im Brioni: stets gut angezogen aber jederzeit in der Lage, die Bösewichte mit dem kleinen Finger auszuknocken. Es gefällt mir wirklich gut, daß das Bike seine eigene, klassische Formensprache mitbringt, ohne auf Krampf retro sein zu wollen. Und dabei auch eine Performance mitbringt, die ihresgleichen sucht. Lediglich über den Auspuff müssten wir nochmal reden, Honda.

Letztes Jahr konnte ich auf dem Honda Pressetag die Kollegen Schaaf und NastyNilz kennen lernen. Dieses Jahr haben wir uns um einen Tag verpasst, aber auch die beiden haben fleissig getestet und deren Eindruck will ich Euch nicht vorenthalten:

Mehr zur CB1000R auf der Honda Website.

Honda CB300R und CB125R

Nach der großen 1000er nahm ich mir anschliessend die beiden kleinen Geschwister CB125R und CB300R vor. Die Formensprache teilen sie mit der großen Maschine, doch kommt hier statt Alu Kunststoff zum Einsatz. Auf den ersten Blick unterscheiden sich beide Maschinen vor allem durch die Auspuffführung. Die 125er hat einen untenliegenden Auspuff mit Stummelendrohr, die 300er führt die Abgase herkömmlich rechts über ein Endrohr ab.

So richtig Fahrspaß kam allerdings bei beiden nicht auf. Die Motoren wirkten zugeschnürt und brachten die Maschinen nur langsam auf Trab. Wenn ich im Vergleich sehe, welchen Spaß ich letztes Jahr auf der Honda MSX125 hatte oder welche Performance meine Vespa 300 GTS Super bietet, dann bieten beide in diesen Hubraumklassen mehr Fahrspaß. Und die CB300R hat etwas mehr Leistung als meine Vespa und wiegt sogar noch zehn Kilo weniger.

Fazit

Der Honda Pressetag bot wieder einen kompakten Überblick über die aktuelle Honda Modellpalette in entspannter Atmosphäre. Besonders die CB1000R hat mich sehr beeindruckt, ebenso wieder aufs neue die Fireblade. Und die Erfahrung der Goldwing war ein schöner Einblick für ich in die Faszination einer Fahrzeuggattung jenseits des mir gewohnten. Vielen Dank an Honda Motorrad für die Einladung und an Gerhard „Gasgriffsalat“ Rudolph für die tollen Bilder und das Bahnhofs-Shuttle.

Einen ausführlichen Bericht über den Honda Presstag findet ihr auch drüben auf Kraftrad.com.

Honda Pressetag 2018 Teil 1: Honda Goldwing und Africa Twin Adventure Sports

Bereits zum zweiten Mal hatte ich das Vergnügen, beim Honda Motorrad Pressetag dabei sein zu dürfen. Dieses Jahr fand das Event nicht im beschaulichen Weibersbrunn statt sondern an der Honda Akademie in Erlensee.

Dort konnten wir uns nach Herzenlust durch fast die ganze Palette der 2018er Honda Neuheiten testen, lediglich die Cub und die neue Monkey konnten noch nicht erfahren werden.

Im Laufe des Tages konnte ich die folgenden Motorräder bewegen:

  • Honda GL1800 Gold Wing
  • HondaAfrica Twin und Africa Twin Adventure Sports
  • Honda CB1000+
  • Honda CB1000 R
  • Honda CB125 R
  • Honda CB300 R

Im ersten Teil möchte ich Euch gerne die Gold Wing und die Africa Twin Adventure Sports vorstellen.

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The Vintagent Original: Custom Revolution

Custom Revolution ist die erste große Museumsausstellung, die das neue, zeitgenössische Motorrad „Alternative Custom“ oder „Alt.Custom“ feiert. Kuratiert von Paul d’Orleans präsentiert die Ausstellung erstmals an einem Ort die Arbeiten der bedeutendsten Motorradbauer der letzten zehn Jahre, darunter internationale Stars wie Ian Barry, Shinya Kimura, Roland Sands. Dabei sind auch drei deutsche Beiträge: der Ehinger Kraftrad Speedster, die White Phantom von Kingston Custom und als eines von mehreren Elektromotorädern der BMW C Evolution Umbau von Krautmotors.

The Vintagent Original: Custom Revolution from The Vintagent on Vimeo.

Dieser Kurzfilm ist Teil des kommenden Dokumentarfilms ‚Oil In The Blood‘ von Regisseur Gareth Maxwell Roberts (ja, der vom Bike Shed London).

Die Ausstellung ist noch bis März 2019 im Petersen Automotive Museum in LA zu sehen.

Neuerscheinungen 2018: BMW, Ducati, Honda, Yamaha und Husqvarna

Gefühlt haben in den letzten zwei, drei Wochen alle Motorradhersteller alle Motorradjournalisten nach Spanien oder Portugal eingeladen, um ihre neuen Modell vorzustellen. Meine YouTube-Timeline quillt über vor Beiträgen zu den diesjährigen Neuvorstellungen.
Also, wenn ihr nix weiteres vor habt, macht euch ein Bier auf und zappt Euch durch die spannendsten Neuvorstellungen des Jahres.
BMW F850 GS


Honda Africa Twin Adventure Sports


Husqvarna 701 Vitpilen


KTM 790 Duke



Yamaha MT-07


Es fehlt noch die Ducati Scrambler 1100 in der Zusammenstellung, aber der Presselaunch war auch erst diese Woche, da kommt in den nächsten Tagen sicherlich noch was.
Enjoy!

Earle Motors Ducati Scrambler "Alaskan"

Auf der gerade zu Ende gegangenen One Moto Show stand dieser Umbau einer Ducati Scrambler Desert Sled, die auf den ersten Blick nicht wirklich zu erkennen war. Gebaut von Earle Motors aus Venice, Kalifornien beeindruckt der Prototyp mit tollen Details. In den handgefertigten Tank passen 22 Liter Sprit, Kriega hat sein komplettes Softbag-Sortiment drangeworfen und für den Fall, daß man mal im Fluss steckenbleibt, hat man sogar eine Winsch dabei um sich aus der misslichen Lage zu befreien.

@rizoma_official @termignoniexhausts @saddlemen @scramblerducati

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DAB Design R nineT Kit

Für den semiambitionierten Motorradschrauber wie mich sind Umbau-Kits ein sehr guter Einstieg in das Customizing von Motorrädern. In meiner Garage transformiert sich gerade meine Yamaha MT-07 in eine JvB Moto Super Seven. Die vorgefertigten Teile sind zum einen passgenau, zum anderen kommt man ohne Flex oder Schweissgerät aus. Das Umbauergebnis ist dann zwar kein Unikat, aber schon viel seltener in der Form auf der Strasse zu finden als das Basisbike.
DAB Design aus Südwestfrankreich hat sich einen Namen gemacht mit einigen schönen Dominator-Umbauten und Cross-Maschinen. Nun planen sie einen Kit für die BMW RnineT, den sie derzeit über ein Crowdfunding finanzieren wollen.

Dank moderner Tools wie 3D-Scannern und CNC-Fräsen entstehen hier Anbauteile für die R nineT in verschiedenen Varianten, von Fiberglas bis zu Kohlefaser ist alles möglich. Die Teile passen alle bestehende Montagepunkte. Auch die LED-Lampeneinheit soll einfach anzubringen sein. Und alles mit Strassenzulassung.
Aber lasst Euch das mal von Simon von DAB Design erklären:

Und schwupps, erhält der BMW Retro Roadster ein sehr zukunftsgerichtetes Design, was dem Motorrad auch sehr gut steht. Quasi die futuristische Variante der R nineT Racer.
(via The Bike Shed)

Herold Motors Honducati

Die Honda Bol d´Or debütierte auf der IFMA 1978 und galt als das Sportmotorrad par excellence. Die 95 PS des Vierzylinders waren nach damaligen Masstäben lange das Ende der Leistungs-Fahnenstange.
Mittlerweile sind gute Exemplare rar geworden. Für einen schmalen Taler sind meist nur noch meist vom Motorradleben gezeichnete Modelle zu bekommen. Auf Basis einer gut abgehangenen Bol d’Or entsteht sein einiger Zeit in einer Werkstatt in Berlin Heinersdorf ein bemerkenswerter Umbau.
Seit drei Jahren schraubt Alexander Herold an einer Reinkarnation der Bol d’Or, die ihren Renngenen mehr als gerecht werden sollte. Es begann alles mit der Idee, eine Ducati Hyperstrada Einarmschwinge ins Heck der Honda zu pflanzen. Dazu gesellte sich die komplette Front einer Ducati 848 Streetfighter, die aber nur mit größeren Aufwand und einer eigens gefrästen Gabelbrücke in den Rahmen der Honda passte.
Dazu gesellen sich edle Lenkerstummel von ABM, an denen sich Motogadget Lenkerendenblinker und Taster wiederfinden. Als eine der Grundideen für diesen Umbau versucht Alexander Herold, möglichst alle Teile von Berliner oder zumindest deutschen Lieferanten zu bekommen.
Größter Aufwand und Präzision finden sich in diesem Umbau wieder. Alexander betont, daß es sich hierbei um ein „One-Off“ handelt. Dieses Bike wird es nur einmal geben. Auch wenn er nach den Erfahrungen, die er mit diesem Umbau gemacht hat locker mehrere Motorräder gleichen Typs für ein kleineres Budget bauen könnte. Aber das widerspricht seiner Grundeinstellung und auch der Anspruchshaltung seiner Kunden, die genau das eine Bike haben wollen, das kein anderer hat.
Als studierter Transportation Designer verdient Alexander im „wirklichen Leben“ seine Brötchen mit Fotografie. Für Ästhetik ist sein Blick daher schon geschärft und die handwerkliche Expertise für den Motorradumbau wurde durch jahrelange Praxis geschult. Alle Sonderlösungen, die in dieses Bike einfliessen sind im übrigen TÜV-konform. Regelmäßige Abstimmungen mit den lokalen Prüfern sind eine gute Vorbereitung für eine sorgenfreie Einzelabnahme.
Den weiteren Baufortschritt könnt ihr auf der Facebook-Seite von Herold Motors verfolgen.

Jigsaw Customs XSR700

Der Winter naht mit großen Schritten, es bleibt weniger Zeit fürs Motorrad fahren aber mehr Zeit fürs Motorrad schrauben. So mache auch ich mir Gedanken über den weiteren Umbau meiner Yamaha und stöbere so durch die bisherigen Yard Built-Umbauten.
Eine der in meinen Augen besten Umbauten auf Basis der MT-07 / XSR700-Plattform ist die XSR700 von Jigsaw Customs, die mir das erste Mal auffiel, als ich mich durch die Wheels & Wave-Bilder von Tadashi Kono klickte.

Ein leichter, blitzsauberer und cleaner Flattracker ist da in Griechenland entstanden. Bei dem auf der TZ750 von 1975 basierende Konzept wurde kein Stein auf dem anderen gelassen. Nach einer kompletten Zerlegung des Basis-Motorrades wurden 19-Zoll-Räder mit speziellen Flattrack-Reifen eingepasst und vor allem ein sehr cleanes und geradliniges Monocoque in 70er Jahre Lackierung „drübergestülpt“. Auch der reduzierte Auspuff ist ein Traum, auch wenn er nie das Licht einer Strassenzulassung sehen wird.
XSR700-Flat-Tracker-1XSR700-Flat-Tracker-2

Walt Siegls L’Avventura – die ultimative Reiseenduro

Als ehemaliger Kunstschüler und gelernter Werkzeugmacher bringt Walt Siegl auf dem Papier schon mal sehr gute Voraussetzungen mit für den Bau von Motorrädern. Design und Funktion auf engstem Raum in Einklang zu bringen stellt hier eine besondere Herausforderung dar. Die Motorräder, die aus seiner Werkstatt in New Hampshire kommen, sehen aus wie Serienmotorräder aus einer alternativen Realität, in der Design und Konstruktion wichtiger sind als billige Massenproduktion.
Sein neuestes Bike namens L‘ Avventura stellt Walts Interpretation des perfekten Abenteuer-Motorrads dar. Wie schon bei anderen seiner Modelle wird auch dieses von einem komplett überarbeiteten, luftgekühlten 1100ccm Ducati L-Twin angetrieben. Eingebettet ist das Triebwerk in einen Trellis-Rahmen aus einer Ducati Hypermotard, gekoppelt mit einer neuen Leichtmetallschwinge und einem robusten Alu-Motorschutz.

Second stage of shaping the model for L’Avventura molds

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Die Karosserie ist komplett aus Kevlar, sie wurde bei Walt Siegl Motorcycles speziell für dieses Modell in Stile der der Abenteuer-Rallye-Motorräder der 80er und 90er Jahre entworfen und produziert. Vorne befinden sich zwei Hella-LED-Doppel-Licht-Scheinwerfer, darunter federt eine kräftige Showa-Upside-Gabel, hinten gleicht eine Doppelschwinge mit einstellbaren Öhlins-Monodämpfer die Schläge der Offroadpisten aus.

Zwei Treibstofftanks mit einer Gesamtkapazität von knapp 25 Litern bieten auch auf längeren, tankstellenlosen Etappen genügend Planungssicherheit. Der Sitz bietet ist breit ausgelegt und bietet mit einer modernen Schaumstoffmischung und mit einem griffigen, wasserdichten Vinylbezug genügend Haftung sowie Langstreckenkomfort. Das Cockpit wird dominiert von einem großen, abnehmbaren GPS-Gerät. Wenn es mal irgendwann mit der Maschine nicht weitergehen soll, kann man das GPS zumindest zu Fuß mitnehmen.

My clients’ L’Avventura on top of Mount Chumstick in Washington.

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Faszinierend finde ich zum einen, eine fernreisetaugliche Enduro in der Leistungsklasse einer 1200 GS oder Multistrada hinzustellen, die deutlich unter 200kg wiegt. Hier beginnt die wahre Offroadtauglichkeit, auch wenn sie in diesem Fall mit einem nicht unerheblichen Einsatz von Leichtbaumaterialien erkauft wird.
Zum anderen ist das performante Gesamtpaket in eine sehr schlanke und stilsichere Form gehüllt. Erkauft wird das ganze mit einem Preisschild, welches sich nur dem geneigten Kaufinteressenten offenbaren wird. Trotzdem dürfen sich Walt Siegls Kunden auf 24 Monate Wartezeit einstellen, bis sie ihr Motorrad in Empfang nehmen dürfen. Wert sein dürfte es die Investition von Geld und Zeit allemal sein.

Bikes der Woche

Ein bisschen Russland, ein bischen Toky Motor Show und Dominator geht eh‘ immer!
Ural Wolf

(via Inazumacafé)
Honda Neo Sports Café Concept

(via Gasgriffsalat)
Monkey 125 Concept

(via Gasgriffsalat)
Honda Dominator von North East Custom

(via Bike Exif)

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