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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Kategorie: Allgemein (Page 1 of 2)

Motorrad, Biker und Satelittenschüssel

Letzter Beitrag – vorerst? Erdfunktstation.

Am 1. Mai ist Schluss. Zumindest für diesen lauschigen Blog. Grund dafür ist die DSGVO – die Datenschutzgrundverordnung der EU. Diese regelt in 11 Kapiteln und 99 Artikeln die Aufgaben und Pflichten von Webseitenbetreibern bezüglich Datenschutz. Grundsätzlich begrüßenswert, für private Blog-Betreiber mit mich jedoch nicht umsetzbar. Schon gar nicht mit WordPress, der Blog-Engine, den diese Seite nunmal verwendet. Und in diesem unserem Land, in dem übrigens als einziges in Europa auch private Institutionen den Datenschutz abmahnen dürfen, ist mir das zu riskant. Also gehen am 30. April die Lichter aus. Mal sehen ob ich im Sommer ein paar Wochen Zeit habe, die notwendigen Veränderungen vorzunehmen.

Passend aber zu guter letzt: der Trip zur Erdfunkstelle (!!) Raisting. Irgendwo habe ich diesen Ort als Fotomotiv gesehen. Damit ist er eine hervorragende Ausrede für einen Kurztrip vor dem Frühstück.

Erdfunkstelle Rating

Ist das Foto tatsächlich unscharf?

Die Kombination aus Oberbayern und Technik wirkt tatsächlich eigenwillig und fotogen. Die Kapelle inmitten der Parabolantennen ist wohl die Lederhose in Roman Herzogs „Symbiose aus Laptop und Lederhose“.

Und ich bin der Marsmensch vom anderen Stern.

Blick vom Norden auf die Alpen und die Erdfunkstelle

Ach ja, und Berge waren auch noch.

Zurück dann noch am Ammersee vorbei…

Blick auf den Ammersee am Dampfersteg

Oh mir tut das Herz so weh, wenn ich auf den Ammersee.

… und – zack – sitze ich mit Kind und Kegel am Frühstückstisch.

So, lieber Blog, war schön mit Dir. Vielleicht bis bald.

Kaffee, Zwetschendatschi, Helm

Frühstückstour: Chiemgauer Alpen

Neues Motorrad im Stall, gutes Wetter, Feiertag in Bayern. Definitiv drei Gründe das Frühstück aus dem heimischen Wohnzimmer in die Berge zu verlegen.

Die R nineT Racer im Chiemgau. Viel Spaß:

Die Route:

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GPX-Track Chiemgauer Alpen

Preview on upcomming attractions: BMW S1000R.

Auf der IMOT konnte ich schon mal Probe sitzen: Mitte März ist der Liefertermin meiner BMW S1000 R. Ein R weniger als letztes Jahr. Wie wird das sein?

Aufrecht sitzen man drauf auf dem einen R. Und breit. Und wahrscheinlich ganz schön im Wind, den Verkleidung ist bei dem Naked Bike Fehlanzeige.

Direkt daneben stand auf der Messe eine RR (Nostalgie-seufz).

Aber wenigstens das Heck ist das gleiche wie bei der RR. Also auch keine Chance mehr als 3kg Gepäck mit zu nehmen. Das wird sicher lustig bei 6 Tagen Alpenblitz.

Aber ich freue mich riesig aus die R.  #SisteR der #RRed.

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#TopFlop2016

Der Griesgram999 fing damit an, einige weitere sind dem guten Beispiel gefolgt. Meine Tops und Flops 2016:

Mopped

Top war 2016 sicher die BMW S1000RR. Lange habe ichrumgemacht, ob ich neben der guten alten VFR ein weiteres Mopped haben kann. Retrospektiv muss ich sagen: es war ein Fest! Was mit der Maschine geht habe ich einmal und nur beim Sicherheitstraining erlebt, mit schleifendem Knie und mächtig Beschleunigung aus der Kurve. Den Rest des Jahres bin ich die RR so gefahren, wie sie eigentlich nicht gefahren werden kann: anständig. Und ich bin froh, dass ich sie weitgehend ganz zurückgebracht habe.

Die VFR hat mich im August vor dem TÜV im Regen stehen lassen. Sicher ein FLOP. Das anschliessende Gebastel war auch sehr lange sehr flop. Viele Abende an denen ich angesichts fest gefressener Schrauben und abgerissener Bolzen aufgegeben habe. Am Ende der  Top: der TÜV war zufrieden und ich habe das heilige Schrauberlob aus dem Mund eines Prüfers genossen. Da wächst man um mindestens 2 Zentimeter.

 

Motorradfahren

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Nicht viel, knapp 4000 km auf der RR, nur 600 auf der VFR habe ich in diesem Jahr zusammengebracht. Top war das dennoch. Denn Familie, und 2016 insbesondere der Job haben massig Zeit gefressen. Und so ist das Modell „Frühstückstour“ entstanden. Am Samstag früh aufstehen (was ich ja nur für Snowboard oder Motorrad kann, sonst nicht), und bis zum (naja sehr späten) zweiten Frühstück zurückkehren.

Oder eben die Kombination aus Arbeit und Spaß. Nach dem dritten Mal ist der Kommentar der Kollegen dann auch wurschd, wenn man unauffällig in Leder ins Büro kommt und sich früh zu einem – ähem – Termin auswärts verabschiedet.

 

Touren

Die eine große richtige Tour dieses Jahr war sicher der Alpenblitz. Zwar nur zwei Tage, diese aber intensiv mit Akki, Rolf, Alex und mir. Großes hatten wir uns vorgenommen. Eine Woche mindestens. Seealpen. Und weiß nicht was. Ich kann mich nicht erinnern, wie viele Tourentwürfe Alex schon im Winter verschickt hat. Aber unser aller Kalender hat zwei Tage hergegeben. Am Wochenende.

Bevor hier jetzt jemand Flop drüber schreibt ganz schnell die Ergänzung. Es waren nur zwei Tage. Aber die waren Top. Punkt. Seealpen machen wir dann halt nächstes Jahr.

Die restlichen Touren waren Tagestouren. Meist kleiner, meist solo. Wenn ich einen Flop suchen sollte, dann ist das die Straße Ammerwald / Plansee. Dreimal war ich dort. Dreimal war Holzfällen, Teeren oder sonst ein Mist. Und gerade da ist das doppelt doof, denn die Umleitungen sind weit und in der Regel langweilig.

Bloggen

Begonnen 2016, Top, wenn auch mit Besucherzahlen die eher an Selbstgespräche erinnern als an Publishing. Der große Durchhänger war dann der Spätsommer / Herbst. Viel zu tun im Büro, auch sonst eher ein Motivationstief. Hier nachzulesen, bzw. nicht nachzulesen in den fehlenden Beiträgen zwischen Mitte August und Mitte Oktober.

Dennoch gibts ein paar Leser (Hallo!) und jeder Anfang ist schwer. Geehrt hat mich die Einladung als Gastautor auf Kettenritzel.CC (Top!). Draus gemacht habe ich noch nix (Flop). Aber ich habe was auf der Pfanne. Hauser, da kommt noch was.

 ww

Mein Lieblingsbild 2016.

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Best friends #RRed #makelifearide

Ein von Motor8 (@motor8de) gepostetes Foto am

Saisonabschluss 2016.

Letztes Oktoberwochenende, die letzten Tage vor der geplanten Rückgabe der S1000RR a.k.a. #RRed. Also nochmals raus, Sprit in die Kiste und los.

Saisonabschluss 2016 - Los geht's!

Los geht’s.

Lange habe ich auf kurviger.de rumgespielt, am Ende rausgekommen ist ein Klassiker, mit leichter Variation.

Raus in Richtung Fischbachau erst auf der A8, dann auf größeren Landstraßen mit viel Herbstlaub links und rechts.

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Schliesslich kommt der Wendelstein und die Berge zum Sudelfeld in den Blick. Hier beginnt das Vergnügen.

Blick auf den Wendelstein

Blick auf den Wendelstein

Noch vor der Ortsausfahrt Bayerischzell kommen mir aber die ersten wild gestikulierenden Motorräder entgegen. Also runter vom Gas, nett schauen und blos an nichts Böses denken. Die ganzen netten Kehren und Kurven fahre ich langsam und bedächtig die Berge hinauf. Und erst als ich meine Disziplin anfange zu verfluchen steht sie da, die Motorradkontrolle, die am letzten Oktoberwochenende vor allem an abgefahrenen Reifen interessiert ist.

Fahrzeugkontrolle. Oh, da sind wir wohl schnell fertig...

Fahrzeugkontrolle. Oh, da sind wir wohl schnell fertig…

Damit kann ich nicht dienen und schnell geht es weiter. Wenig später bleibe ich auf einer superschmalen Straße stehen um ein schönes Landschaftsbild zu machen. Da hält ein SUV neben mir. Einheimischer, sicher sauer weil ich (ja was eigentlich?) auf seiner Strasse stehe. Ich mache mich gerade auf, da kommt er zu mir rüber. „Was für ein geiles Motorrad. Warte, ich mach ein Bild von Dir, damit Du auch mit drauf bist. So eine kaufe ich nächstes Jahr auch. …“

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Bild des unbekannten Fotografen.

Bild des unbekannten Fotografen.

Wahnsinn, wie man sich täuschen kann. Mit seinem SUV war die Strasse dann vollends dicht, seine Frau auf dem Beifahrersitz sichtlich genervt und er ließ es sich gar nicht mehr nehmen noch ein Bild zu machen und noch eine Anekdote zu erzählen. Großes Kino.

Zurück geht es auf der anderen Seite des Inntals,

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da passiert mir eine ähnliche Geschichte gleich noch einmal an einer Tankstelle, wo mich ein älterer Herr gar nicht mehr gehen lassen will. „Ist das wirklich eine BMW? Da stehen doch sonst immer Zylinder links und rechts raus und der Auspuff ist blau angelaufen…“. Nein, es gibt auch andere.

Durchs Chimgau geht es schliesslich zurück nach München.

Chiemgau am Abend.

Chiemgau am Abend.

Das wird hart, die RR nächste Woche wieder abzugeben…

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GPX File der Tour

[FAG id=382]

Alpenblitz 2016 – Why size does not matter.

Früher war viel einfach besser. Heute sind wir alle so wichtig und unentberlich, dass ein Motorradurlaub zwischen Samstag und Sonntag stattfinden muss. Aber. Lieber kurz als nicht. Size does not matter. This time.

Und dann ist da noch das Wetter. Vorhersagen mit Niederschlagswahrscheinlichkeiten größer 99% sind selten und selten gut für ordentlichen Grip auf der Straße. Aber, siehe oben, lieber nass als nicht.

Und so ziehen viert Unerschrockene mit reichlich Wechselklamotten für zwei Tage (die GS Fahrer) oder einer alten Regenkombi und sonst nix (die RR Fahrer) am Samstag früh los zum Alpenblitz 2016.

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Wie sich Ettal, Plansee, Namlos, dann Silvretta Hochalpenstrasse und Flüela am ersten Tag auf der RR angefühlt haben, und Ofenpass, Stilfserjoch, etc. am zweiten Tag kann keiner besser beschreiben als kettenritzel.cc in Die Alpen aus Sicht einer BMW S1000RR.

Doch was rede ich lang. Ein Film sagt mehr als 1000 Worte. Herr Hauser war so freundlich:

 

Und dann noch mal unbewegt:

[FAG id=334]

Alpenblitz 2016 – Preparations.

Es wird immer schlimmer mit mir. Unbedingt will ich eine Wiederauflage des Alpenblitz‘ von 2015. Unbedingt diesmal mit dem neuen Bike. Aber ich bin ein Phlegma. Andere müssen vorbereiten. Sich um T-Shirts und Logo kümmern. Motorräder besorgen. Mitfahrer motivieren.

Aber glücklicherweise plant Alex das alles. Seit Monaten. Und er macht das gut.

Alex hat sich ein Fahrzeug von BMW besorgt. Und zwar auch eine S1000RR. Und ich fühle mich schon mal schuldig.

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Meine Umwelt macht mich seit Wochen verrückt: dieses Motorrad gehört nicht auf die Straße. Damit kann man nicht reisen. Und so weiter. So langsam glaube ich es. Immer wenn ich drauf sitze ist es zwar wieder anders. Aber die Leute.

Und dann ist eine schon berechtigte Frage ob diese Maschine aus dem Stand für eine Alpentour mit reichlich Kilometern wirklich das richtige ist. Aber Alex wird schon wissen was er tut. Oder?

Soviel schon mal vorweg: alle Befürchtungen waren umsonst und es war ein Riesenspaß. Und eine Tour mit zwei (extremen) S1000RRs und zwei (extremen) GSen – eine die schon einmal auf Weltreise war – sollte eine ganz besondere werden.

Der Bericht zu den zwei Tagen in den Bergen folgt an dieser Stelle in den nächsten Tagen.

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