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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Autor: Siggi (Page 1 of 2)

The Australian Journey: Gloucester, Bellingen, Yamba, Dungog

Von Gloucester nach Bellingen

In Australien ist Winter. Das erlebte ich in der Früh beim Blick auf die Sitzbank – Raureif überzog die Moppeds und die Scheiben der Autos waren gefroren. Somit konnten wir uns genügend Zeit lassen für die Tagesplanung und ein Frühstück in Hebby’s Cafe. Währenddessen stiegen die Temperaturen auf dennoch frische 14 Grad als wir uns auf den Weg machten gen Nordwesten auf dem Thunderbolts Way. Unseren ersten Zwischenstopp hatten wir im 145 km entfernten Walcha im berühmten „Makers In Metal Cafe“ eingeplant.

Durch das hügelige Farmland (vergleichbar mit dem Allgäu) und Eukalyptuswälder ging es vorbei am Bretti Nature Reserve. Langgezogene Kurven auf rauem Asphalt ermöglichten ein entspanntes Fahren. Entspannt und gut für Sightseeing auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 – 100 km/h, wodurch man auch den Blick mal abseits der Straße schweifen lassen kann. Zwischenzeitlich stiegen die Temperaturen langsam auf angenehme 20 Grad an.

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The Australian Journey: Von Sydney nach Gloucester (New South Wales)

Heute früh sind wird dann zu unserer Tour gen Brisbane aufgebrochen. Nachdem wir alles in den Koffern und der Gepäckrolle verstaut hatten, ging es um 09:15 Uhr bei frischen 13 Grad los. Als erstes so schnell wie möglich raus aus Sydney (North Balgowlah) durch den dichten Morgenverkehr. Nach wenigen Kilometern erreichten wir die ersten Kurven in den Hornsby Hights und fuhren teilweise durch den Nationalpark und durch die offene Landschaft mit vielen Pferdekoppeln.

Irgendwie schien der Jetlag noch in den Knochen zu stecken, denn im Hinterkopf sagte dauern ein kleines Männchen, dass ich auf der falschen Seite fahre und die mir auf der rechten Straßen entgegenkommenden Autos doch alle falsch fahren. Da half nur ein leckerer Cappuccino im Bridge Cafe in Windsor gegenüber dem ältesten Pub Australiens. Frisch gestärkt und wach ging es dann auf die 166 km lange Putty Road mit dem Ziel Singleton.

Diese Straße bot alles: von langgezogenen bis engen Kurven, Geraden bis zum Horizont, Straßenbelag von glatt wie Kinder-Popo bis rauh wie die Straßen in Sardinien. Dazu eine sehr vielfältige Landschaft: Eukalyptus-Wälder (teilweise mit verbranntem Unterholz), weite Weideflächen und Hänge mit Weinanbau sowie enge Schluchten mit ausgetrockneten Flussbetten. Auch die Tierwelt Australiens konnte ich schon teilweise kennenlernen (Kängurus, Wollabees, Opossums) – leider nicht mehr lebendig, was aber eine klare Warnung war, immer aufmerksam den Wegesrand zu beobachten. Je weiter wir aus „der Zivilisation“ rausfuhren, um so dünner wurde der Verkehr und desto größer die Trucks.

Mittags gab es Sandwichs in Singleton für die Fahrer und 98 Oktan für die Motorräder. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu unserem noch ca. 100 km entfernten Tagesziel Gloucester. Dazu erst gen Westen Richtung Stoud und dann nach Norden. Immer wieder konnten wir den Blick in die Ferne schweifen lassen und die weite Landschaft genießen. Rechts und links säumten viele Farmen die Straßen mit riesigen Rinderherden auf teilweise steppenähnlichen Weiden.

Ab 16:00 Uhr senkte sich die Sonne langsam gen Horizont und wir drosselten unsere Geschwindigkeit, denn ab jetzt erwacht die Wildnis und die Gefahr eines der bereits genannten Tiere lebendig vor die Vorderräder zu bekommen steigt rapide an. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang kamen wir an einem Supermarkt vorbei und sicherten uns einen 6-Pack XXXX-Gold und genossen das wohlverdiente Stiefelbier nach 380 Tageskilometern auf unserer Terrasse vor unserem Appartement Coppers Hill.

The Australian Journey: der Norden von Sydney und der Linksverkehr

Das Abenteuer Down Under kann beginnen. Nach 26 Stunden im A380 und Zwischenstopps in Dubai und Bangkok bin ich am Montag im Australischen Winter bei kalten 5 Grad gelandet. Mein Freund Dirk hat mich vom Flughafen abgeholten und mir anschließend einen ersten Eindruck von Sydney und Umgebung verschafft. Da ich im Flieger nur 2 Stunden gedöste hatte fielen dann um 22:00 Uhr die Augen zu.

Dirk musste am Dienstag noch arbeiten. Somit machte ich mich von North Balgowlah (Vorort von Sydney) mit dem Bus und der Fähre von auf nach Downtown Sydney, um mir einen ersten Eindruck von der 5 Mio.-Metropole und deren Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten zu verschaffen. Am späten Nachmittag ging es dann zu Bike Round OZ, dem Vermieter meiner GS für die nächsten 9 Tage. Da ich bereits von Deutschland aus alles über MoVe-Motorradreisen gebucht hatte, ging es reibungslos und ich stand schnell vor „meiner GS“. Mit 2680 km auf der Uhr gerade mal eingefahren – besser hätte ich es nicht erwischen können.

Durch den dichten Feierabendverkehr wühlten wir uns im Dunklen nach Hause und ich konnte erstmals den Linksverkehr kennenlernen. Gar nicht so einfach, aber machbar – wahrscheinlich mit dem Motorrad noch einfacher als mit dem Auto.

Nach einem guten Frühstück ging es am Mittwochmorgen los zur Tagestour in den Norden von Sydney. Gerade mal 14 Grad zeugen davon, dass hier noch Winter ist. Aber egal, mit der entsprechenden Ausrüstung ist es kein Problem. Je näher wir unserem ersten Ziel Palm Beach kamen, desto wärmer wurde es auch. So warm, dass Dirk dann sogar eine Abkühlung im Meer suchte, wozu ich mich aber definitiv nicht hinreißen ließ, auch wenn die Sonne kräftig schien.

Von Palm Beach aus ging es dann in die Berge Richtung Berwora Waters. Bei einem ersten Stopp „in der Natur“ nahm ich die erst Modifikation meiner GS vor – das Windschild musste weg. (Daheim fahre ich auch ohne, da ich mir gerne direkt den Wind um die Nase wehen lasse). Als wir dann noch an einem Motorradladen vorbeikamen gab es für ein paar Dollar einen Throttle Access und der Tag war gerettet und das Fahren genauso gut wie mit meinem Wasserbüffel.

In Berwora Waters gab es zur Stärkung einen deftigen Burger mit Pommes, bevor es dann mit der Fähre über die kleine Bucht und anschließend auf den Old Pacific Highway ging – eine phantastische Straße mit einer Aneinanderreihung von unzähligen langgezogenen Kurven.

Mit der Vorfreude auf den morgigen Tag machten wir in Mooney Creek kehrt und fuhren zurück nach Sydney. Meine erste Tour in Down Under endete mit vielen Eindrücken und 293 Kilometern auf dem Tacho wieder in North Balgowlah (Sydney).

Siggis Giro d’Italia: das Finale der Tour

Tag 29 und 30 – L’Aquila – Civitavecchia: Letzter Tag meines Giro d’Italia

Das kann nicht sein, mein letzter Tag meines Giro d’Italia kann nicht mit Regen beginnen. Tut er auch nicht, zum Glück habe ich mich getäuscht und beim Blick aus dem Fenster zwar dichte Wolken gesehen, aber auch gleichzeitig den plätschernden Brunnen im Innenhof. Puh, Glück gehabt. Nach einem spärlichen italienischen Frühstück mache ich mich bei 13 Grad auf den Weg zum meinem heutigen Ziel, den Fährhafen Civitavecchia.

Und welche Strecke ? Ich befrage mal das Navi. Dies möchte mich dicht an Rom heranführen. Auf keinen Fall ! Also als Wegpunkt nördlich von L‘Aquila die Stadt Rieti eingegeben. Der neue Tourenvorschlag nach der Neuberechnung sieht schon deutlich besser aus und los geht’s erst einmal durch den bereits dichten Samstags-Einkaufs-Verkehr raus aus der Stadt und dann rein in die Berge. Das Grau am Himmel ist jetzt einigen wenigen Wolken gewichen, die sich um die Bergkämme legen und selbst in der Morgensonne „dahinschmelzen“.

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Siggis Giro d’Italia: zurück auf dem Festland

Tag 27 – Maratea – Campobasso: Mein Navi und ich – eine Hassliebe

Ich öffne die Augen und das hören Meer rauschen – träume ich noch oder bin ich doch schon wach ? Bei solchen Geräuschen fällt das Aufstehen und Packen doppelt leicht. Anschließend ein Frühstück mit Blick aufs Meer – hier könnte ich durchaus noch ein paar Tage bleiben. Aber die Fähre ist am Samstag gebucht und somit gilt es die nächste Etappe nach Campobasso unter die Räder zu nehmen.

Eigentlich sagt jeder, dass man die Amalfi-Küstenstraße fahren soll – aber auch fast jeder berichtet von dem Verkehrschaos dort. Also gebe ich als Zwischenziel erst einmal Agropoli ein und lasse die Einstellung „kurvenreiche Strecke“ und entscheide dann vor Ort, wie ich weiterfahren will. Das Navi will mich nach ein paar Kilometern gleich in die Berge schicken, aber ich hatte doch eigentlich vor, zumindest den ersten Teil der Strecke noch das blau des Meeres zu genießen. Bis Ispani bleibe ich auf der SS18 gebe dann dem Navi nach und es geht in die Berge. Tolle kurvige – überwiegend gut befahrbare – Straßen und viel Natur und immer wieder Fernblicke bis an Meer. Gutes Navi.

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Siggis Giro d’Italia: Rund um den Etna und Abschied von Sizilien

Tag 25 – Nicolosi -Messina: Etna und wenn (meine) Theorie und Praxis nicht immer zusammenpassen

Gestern habe ich mir gesagt: Einfach nicht aufregen, wenn es ein paar Tropfen Regen gibt. Das dachte ich mir auch heute früh, obwohl es sehr sehr viele Tropfen waren. Aber bis zum Frühstück hatte es wieder aufgehört und ich konnte dieses im Beisein der Chefin genießen – ein Vulkan an Freude und Redebedürfnis sprühte schon am frühen Morgen, was aber sehr kurzweilig und informativ war.

Bei kühlen 15 Grad wollte ich heute den Etna erklimmen – allerdings mit dem Motorrad bis zum Rifugio Sapienza – der Mittelstation sozusagen. Dort oben wollte ich dann adhoc entscheiden, ob ich eine Tour bis zum Gipfel buche. Schon bei der Anfahrt zum Rifugio verwarf ich diese Überlegungen, denn die Wolken wurden permanent dichter und dunkler. Trotzdem war die Auffahrt ein Erlebnis zwischen den erkalteten Lavaströmen. Apropos kalt, bis zum Rifugio sank die Temperatur auf doch frische 8 Grad, aber kein Wunder in 1935m Höhe.

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Siggis Giro d’Italia: benvenuti in Sicilia

Tag 22 – Palermo – Sciacca: Sizilien ist irgendwie anders

Heute früh wurde ich durch das sonore Brummen der Schiffsdiesel geweckt. Schnell waren die wenigen Klamotten zusammengepackt und mit einem Cappuccino an Deck die Morgenstimmung und anschließend die Einfahrt in den Hafen von Palermo genossen. Kurz vorm Anlegen dann in den Bauch der Fähre, die Tasche rein in den Koffer und die Rampe runter – ERSTER von der Fähre und von 22 Grad im Hafen empfangen. Puh ist das warm, wenn man eben noch eine frische Meeresbrise gewohnt ist.

Erst mal raus aus der Stadt. Kein leichtes Unterfangen, so groß wie dieser sizilianische Hafenmetropole ist. Es herrschte schon früh um 09:00 Uhr ein reges Gewusel und Treiben mit regem Straßenverkehr und vielen Obst-/Gemüse- und Blumenhändlern, die gerne mal in zweiter Reihe oder an „unmöglichen Ecken“ parkend ihre Ware feilboten. Aber Dank Navi ging das dann doch recht gut und schon ging es westlich entlang der Küste über Capaci – Terrasini – Castellammare zum Capo San Vito. Der erste Eindruck nach ca. 30 Kilometern: Wo bin ich hier gelandet ? Auf der Müllkippe ? Erschreckend, wie man/frau hier mit der Natur umgeht. Überall Müll am Straßenrand, bei einer Tunneldurchfahrt türmte sich Müllsack an Müllsack zwischen alten Autoreifen und sonstigem Unrat zu beiden Seiten an den Tunnelwänden. Viele Bauruinen und die Straßen sind auch nicht so der berauschend (immer im Vergleich zu den letzten Eindrücken auf Sardinien). Dazu kommt eine stetiger Rauchgeruch vor irgendwelchen kleinen Müllfeuern in der Nase.

Wie heißt es so schön: Jeder hat eine zweite Chance verdient! Diese hat Sizilien auch genutzt, denn je weiter ich mich von Palermo entfernt habe, desto besser wurden die Straßen und auch der Müll wurde weniger. Und die Natur hat auch ihren Beitrag zur Stimmungsaufhellung geleistet. Angekommen im Hafen von San Vito gab es ein „Molen-Essen“ und die Welt war so langsam wieder in Ordnung beim Blick auf das klarblaue Wasser und die Sonne im Gesicht.

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Siggis Giro d’Italia: die letzten Tage auf Sardinien

Tag 19 –Olbia – Arbatax: Landschaftliche Krönung der Sardinien-Rundfahrt auf der SS125

Gaaanz entspannt in den Tag starten, die Klamotten auf dem Mopped verstauen und dann frühstücken mit einem Blick hinaus aufs Meer. Mit diesem Start in den Tag begann eine beeindruckende Fahrt durch die Landschaft Sardiniens bei wieder angenehmen 18 Grad am Golfo Aranci (Olbia).

Schnell habe ich die Hafenstadt Olbia hinter mir gelassen und mich direkt der Ostküste zugewandt. Die SS125 sollte heute überwiegend den Tag bestimmen. In San Teodoro habe ich sie trotzdem kurz für einen Abstecher auf die Küstenstraße verlassen, aber in Budoni bis Postada wieder unter die Räder genommen.

Hinter Postada ging es links in die Berge und Sardinien hat wieder einmal bewiesen, warum es so schön ist hier mit dem Motorrad Urlaub zu machen: Kurven, Kurven, Kurven, beste Straßen, (derzeit) so gut wie kein Verkehr auf der Straße, BEINDRUCKENDE und abwechslungsreiche Landschaften wohin das Auge schaut. Über Torpe ging es vorbei am Lago di Posada Richtung Lode. Was für ein Erlebnis durch die Serpentinen gen Himmel zu fahren und dann von oben den Blick hinab ins weite Tal auf den See und die vielen Kurven. Grandios.

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Siggis Giro d’Italia: Sardinien, Teil IV

Tag 18 – Alghero – Olbia: Ende des gemeinsamen „Giro d’Sardegna“ – ab jetzt wieder Solo-Fahrer

Um mit den bekannten Worten (in leichter Abwandlung) von Louis de Funès in den Tag zu starten: Regentropfen ? – Nein – Doch – Oooooh ! Kaum zu glauben aber wahr – alles nass draußen und es tröpfelt noch leicht. So begann der heutige Morgen. Aber was solls, es kann ja nur besser werden. Also gemütlich und ausgiebig gefrühstückt, Klamotten in Ruhe in den Koffern und der Tasche verstaut und die Moppeds bepackt. Und siehe da, der Wettergott hat ein Einsehen mit uns und hat meinem Mitfahrer Nils ein Abschiedsgeschenk für seinen letzten Tag auf Sardinien gemacht, indem es aufgehört hat zu regnen, als wir losfuhren zu unserem heutigen Tagesziel Olbia.

Bis Olbia hatten wir uns die Nordküste Sardiniens vorgenommen und so führte uns der Weg erst einmal von Alghero über Sassarie und Sennori nach Castelsardo. Kurz nach Sassarie bis Sennori hingen die Wolken so tief, dass wir im leichten Nebel fuhren und befürchteten, dass es jeden Moment anfängt zu regnen. Aber je näher wir der Küste kamen, um so besser wurde das Wetter und kurz vor Castelsardo schafften es sogar einige Sonnenstrahlen durch die dicken Wolken. Ab da war dann auch Schluss mit Küstenstraße düsen, da die Straße gen Castelsardo gesperrt ist (Nachtrag zu gestern: auch von Castelsardo gen Porto Torres ist die Straße derzeit gesperrt). Somit ging es ab in die Berge, vorbei am Steinernen Elefant bis Badesi, wo die Straße gen St. Teresa erneut gesperrt war und wir durch die Berge der Umleitung auf engen Straßen folgten. Zurück auf der SP90 konnten wir zügig in langgezogenen Kurven bis Ciuchesu düsen. Dort haben wir uns nach rechts sprichwörtlich „in die Büsche geschlagen“. Auf einer schmalen Straße – zu Beginn gesäumt von meterhohem Schilf – ging es vorbei am Monte Pauloni später durch eine rauhe Felslandschaft bis fast nach Porto Pozza.

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Siggis Giro d’Italia: Sardinien, Teil III

Tag 16 – Cagliari – Alghero: Einmal von Süd- nach fast Nord-Sardinien

Von Cagliari nach Alghero sind es auf direktem Weg insgesamt 165 Kilometer – für manche eine Ganztagestour. Trotzdem wollten wir aber mehr als nur „Autobahn“ fahren. Daher beschlossen wir uns nicht lange mit einen Frühstück aufzuhalten, sondern haben uns in der Bäckerei ums Eck etwas Süßes geholt, einen Kaffee dazu und die Tourplanung dahingehend festgelegt, dass wir bis Oristano erst mal „Strecke machen“ wollten. Gesagt getan, also rauf aufs Mopped und bei angenehmen 16 Grad die Autostrada E25 bis kurz vor Oristano geschrubbt.

In Sta Giusta haben wir kurz in einem Supermarkt die Mittagsverpflegung gekauft und dabei noch die Aufstellung eines Festzuges miterlebt, um dann flott über kurvige Landstraßen via S’Archittu in die Berge nach Cuglieri zu fahren. Durch enge Gassen und einen steilen Anstieg sind bis vor die örtliche Basilika gefahren. Nach einer Besichtigung haben wir uns mit unserem Proviant versorgt und dabei einen traumhaften Blick bis an Meer genossen – Einfach ist manchmal einfach schön und lecker.

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