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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

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PETROLETTES RÄLLLY 2021

Die Idee für PETROLETTES entstand, als Irene Kotnik 2015 beim “Babes Ride Out”, dem größten Motorrad-Event in den USA zu Gast war. Über 1200 Motorradfahrerinnen verbrachten dort ein einmaliges Wochenende in der amerikanischen Wüste. Inspiriert von der Atmosphäre, übernahm Irene Teile des Konzeptes und schmückte es mit eigenen Ideen weiter aus.
Dazu kamen ein Motorrad-Sprintrennen, Live-Musik, Workshops, Vorträge und ein Markplatz für Motorradkleidung und Fashion – natürlich alles von Frauen für Frauen. Einige der bisherigen Events findet auch hier im Blog.

Fünf Jahre später ist das PETROLETTES Festival das erste und größte Motorradfestival für Frauen in Europa.
Inmitten der laufenden Planung für 2020 hat Corona leider alles über den Haufen geworfen – aufgeben war aber keine Option! Ein neuer Plan musste her – somit entstand ein neues Format: die PETROLETTES RÄLLLY! Bei der RÄLLLY trafen sich Frauen einer Stadt, corona-konform, in kleinen Gruppen. Gemeinsam fuhren sie mit ihren Motorrädern auf Roadtrips und passierten dabei vorgegebene Checkpoints. An diesen Checkpoints wurden Fotos und Videos aufgenommen, die das PETROLETTES Team später in einem Highlight Video zusammenstellte und präsentierte.

PETROLETTES RÄLLLY 2021

2021 wurde aus Plan B Plan A. PETROLETTES veranstaltet die RÄLLLY wieder und legt noch eine Schippe drauf. Dieses Jahr geht die RÄLLLY um die Welt! Frauen von vier Kontinenten werden teilnehmen. Sobald sich fünf Frauen für eine Stadt registriert haben, wird diese Stadt aktiviert. Einmal aktiviert, unterstützt eine Petroleaderin die Frauen einen Startpunkt und drei Checkpoints in ihrer Umgebung zu finden. Teilnehmerinnen können frei wählen, ob sie alleine oder in der Gruppe fahren möchten. Als Beweis zu den passierten Checkpoints werden an jeder Station Fotos gemacht. 

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The Motocycle Pow Wow X Petrolettes Warm-Up

Petrolettes 2018 – Motorradfestival von Frauen – für Frauen!

Vom 20. – 22. Juli 2018 startet das Petrolettes-Festival nun zum dritten Mal in Folge. Alle motorradbegeisterten Ladys aus ganz Europa sind herzlich eingeladen, um hier gemeinsam eine unvergessliche Zeit zu verbringen.

Im letzten Jahr gastierten die Mädels noch am Flughafen Neuhardenberg, dieses Jahr wird direkt am See kampiert. In Ahlimbsmühle – nördlich von Berlin und direkt am Lübbesee gelegen – wird es Lagerfeuerromantik und Camping-Atmopshäre für die Biker-Girls geben.

Für die nötige Ladung Brennstoff sorgen Live-Acts von Synth-Electro über Rock’n’Roll, Garage- und Punk-Rock. Ebenfalls am Start sind Talks, Filme und – natürlich – ein großer gemeinsamer Ride-Out! Komplettiert wird das Ganze durch eine bunte Einkaufsmeile mit  Mode-, Schmuck- und Equipment-Marken sowie Tatookünstlerinnen.
Um den Spaßfaktor bis an den Anschlag zu treiben, warten kleine 125 cc Maschinen sowie Honda Daxes und Monkeys auf einen brisanten Ritt über den Acker.

Beim Petrolettes-Festival geht es um die Ladys, um eine Plattform, um gemeinsam Spaß zu haben, Kontakte zu knüpfen und die Leidenschaft fürs Motorradfahren individuell und ungestört ausleben zu können.
Das Wochenendticket kostet 65€ und kann über die Petrolettes-Website gebucht werden.
Mehr über die Petrolettes erfahrt ihr auch auf Vimeo, Facebook und Instagram!

Das Petrolettes-Festival 2016


Es sieht so aus als ob die Mädels ordentlich Spaß hatten auf dem ersten Petrolettes-Festival in Berlin. The Moto Babe hat einen schönen Rückblick dazu geschrieben.
Für mehr Frauen auf zwei Rädern!

Für Moto-Girls: erstes Petrolettes Event in Berlin

Save the date! Die Ladies vom The Curves Motorcycle Club laden vom 29. bis 31. Juli 2016 zum europaweit ersten Motor-Event nur für Frauen nach Berlin. Auf der grünen Insel der Motorworld Manufaktur mit Badestrand und Campbereich bezaubert das Petrolettes ein Wochenende lang mit Livekonzerten von Punk bis Rock’n’Roll, selektierter Filmauswahl vom Motorcycle Filmfestival, Burlesqueshows, Tattookünstlerinnen, Stände mit modischen und technischen Accessoires, Gastrotrucks und einem krönenden Race, bei dem Spass, PS und Stil gefordert sind. Eingeladen sind alle Ladies mit Rädern und Antrieb.
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Warum das Petrolettes für uns Frauen wichtig ist, erklärt Irene Kotnik, Mitbegründerin der Curves Berlin: „Als ich letztes Jahr an der Westküste der USA die wilde und bunte Szene der vielen motorradfahrenden Frauen erlebte, wusste ich, dass wir als Curves in Berlin mit einem solchen Event einen Impuls in Europa setzen können. Wir haben den Wunsch, dass sich Frauen angesprochen fühlen und es in der Zukunft einfacher haben im Bereich Motorräder, Ausstattung und Mechanik mitzuwirken. Für Berlin ist Petrolettes auch ein tolles Kulturangebot mit einem weiblichen Blickwinkel auf alles, was sich mit den Themen Motorsport, Kunst, Musik, Technik und Geschwindigkeit beschäftigt.”
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Cäthe Pfläging, ebenfalls Mitbegründerin der Curves Berlin, meint: „Ich bin total gespannt auf die Vielfalt an Custombikes, an denen die Ladies ihre Kreativität ausleben. Auf unseren geplanten Sprintrennen prämieren wir die Schnellste und die Schönste. Denn letzten Endes geht es ja um den Kick.”
Janna Strauss, Curves Berlin-Mitglied und Mitorganisatorin, ergänzt: „Mit Petrolettes feiern wir uns selbst als Frauen in der männerdominierten Motorszene. Rückenwind bekommen wir dabei von den vielen coolen neugegründeten Frauenclubs, den Verkaufszahlen aus der Industrie und dem großen Medieninteresse. Und es ist toll, wie viele Girls ihren Motorradführerschein machen und sich dazu für Motortechnik begeistern!”
Angekündigt haben sich Motorladies von den USA über Großbritannien bis Dänemark. Dazu freuen sich die Organisatorinnen über wöchentlich steigende Zusagezahlen. „Wir möchten noch viel mehr motorradfahrende Frauen und Gruppen aus ganz Europa treffen und kennenlernen.“ freut sich Cäthe Pfläging, ganz nach dem Motto der Petrolettes: unite, rally, race, party, dance, camp, repeat!
Das Wochenendticket gibt es für überschaubare 25€ auf www.petrolettes.com oder bei Eventbrite.

TWNSPRK #2: Irene Kotnik

Heute ist International Female Ride Day und welch‘ besseren Tag gäbe es als den heutigen um unsere neue Podcastfolge mit Irene Kotnik zu launchen.

You got it, you feel it, you own it!

Dieser Satz beschreibt Irene ziemlich gut. Sie hat sich dem Thema Motorrad verschrieben, sie fühlt es bis in die letzten Haarspitzen und ihr gehört die Motorrad-Welt, zu einem kleinen aber doch sehr großen Teil!
Irene ist Mitbegründerin des Frauen-Motorradclubs „The Curves Berlin“ und Organisatorin des „Petrolettes – Womens Motorcycle Festivals“. Lasst euch ein auf eine Reise in die Welt der Biker-Ladies. Auch wenn die Männerwelt bei diesem Thema ein bisschen außen vor bleiben müssen, die Einblicke und der Spirit, den die Ladies rund um die Petrolettes verbreiten, ist ansteckend.
Irene erzählt von ihren Inspirationen, wie sich ein kleines Zeltlager am See mit ein paar Leuten zu einem ausgewachsenen Festival mit Dragstrip und Konzertbühne entwickelt hat und wie das Frauen-Motorrad-Netzwerk auch in Corona-Zeiten zusammenhält, wächst und sich verbindet.
Ladies, let it spark!

Erzgebirgstour 2020: der Prolog

Never change a winning Anreiseplanung. Schon im letzten Jahr waren Thomas und ich sehr synchron in unserer Anreise in den Thüringer Wald. Und dieses Jahr lag unser Treffpunkt bei Schleiz auf der gleichen Höhe wie Bad Lobenstein im letzten Jahr. Nur auf der anderen Autobahnseite.

So endete mein Home Office-Arbeitstag Freitags gegen Mittag. Noch am Vorabend hatten Thomas und ich diskutiert, ob wir überhaupt fahren sollten. Alle verfügbaren Wetter-Apps zeigten drei Tage Regen und Gewitter an. Aber es gab eine leichte Tendenz der Aufklarung. Hatten wir damals beim Alpenblitz 2016. Nur Schiff angesagt. Und was war? Bisschen Regen auf der Silvretta Hochalpenstrasse. Mehr nicht. Aus dieser Erfahrung heraus hatten wir uns entschlossen, doch zu fahren.

Gepackt hatte ich eigentlich schon am Sonntag davor. Nennt mich Vorbereitungsspießer. Also musste ich mir nur in die Motorradklamotten werfen, Tankrucksack und Tasche aufschnallen und los gings. Den mühsamen Weg im Freitagsnachmittagsverkehr aus der Stadt raus. Seestrasse, A100, Avus, Dreieck Potsdam, A9. Alleine bis hierhin habe ich fast ne Stunde gebraucht. Kurze Pause gemacht, um die Regenklamotten anzuziehen, denn Himmel und Strasse verhiessen nichts Gutes.

Dann erstmal auf der Bahn fliegen lassen. Um die Anreise etwas abwechslungsreicher zu gestalten, hatte ich einen kleinen Abstecher eingeplant. Nach einer knappen Stunde verließ ich die Autobahn bei Dessau Ost und steuerte Gräfenhainichen an. Noch nie hatte ich mir die maschinellen Relikte aka Industriekultur aus dem Braunkohletagebau angeschaut. Der Abstecher hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für 6€ Eintritt kann man die alten Bagger aus der Nähe bestaunen und begehen. Infotafeln und ein Museum geben Auskunft über die Bergbautradition und die riesigen Metallgiganten, die den Abbau bewerkstelligten. Nun sind sie beeindruckende Kulisse für Musikfestivals wie das Melt, auch die Petrolettes waren letztes Jahr hier zu Gast.

Von hier aus orientierte mich auf der Landstrasse südwärts zu meinem nächsten Zwischenstopp, dem Pegelturm am Goitzschesee. Nähe Bitterfeld erhebt sich die interessante Stahlkonstruktion über den Grossen Goitzschesee. Erklommen habe ich sie nicht, obwohl die Aussicht von dort oben schon spannend sein soll. Vielmehr fesselte mich die Aussicht auf ein klitzekleines Stück Kuchen am Strandcafé gegenüber.

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Der Heckumbau der Yamaha MT-07 oder einmal das JvB Moto-Komplettpaket, bitte!

Nach dem Frontumbau der MT-07 war ich angefixt (lies hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3 dazu). Tagelang lungerte ich im Webshop von Kedo um die JvB Moto-Teile für den Heckumbau, doch die standen immer auf „nicht lieferbar“.

Ein Anruf beim Kedo-Support später war ich schlauer. Sie bekämen immer wieder Nachschub, doch wäre das nie ausreichend, um die komplette Nachfrage zu stillen. Ich solle trotzdem bestellen und wäre dann in der Warteschleife für die Teile. Lustigerweise bekam ich die Teile dann bereits eine Woche später geliefert. So fehlten mir nur noch ein paar freie Tage, um den Stellplatz in der Garage in eine Schrauberwerkstatt umzuwandeln.

Die Teile kamen zwar alle mit einer Anbauanleitung, aber bevor was neues dran kann, muss das alte erstmal ab. Als ich mir die MT kaufte, legte ich mir auch gleich ein Werkstatthandbuch zu. Dies gab mir einen guten Überblick über den Aufbau des Motorrades und zeigte mir, wo wie welches Teil befestigt war.

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Jahresrückblick 2017

Das Jahr geht zu Ende und wie immer hätte man mehr Motorrad fahren können. In diesem Jahr war es aber besonders schlimm. Die Motorradtour war nur ein Wochenende lang. Die BMW stand sich die Reifen eckig, die Honda war die meiste Zeit unpässlich, nur die Vespa wurde als daily driver ihren Muli-Aufgaben gerecht.
Doch alles der Reihe nach.
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Im Januar passierte nicht viel, ich blickte kurz zurück auf den kleinen Ausflug in den Sand mit der GS, den ich kurz vor Silvester noch unternommen hatte.
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Die ersten Gedanken zum Umbau der Honda machte ich mir im Februar. Es kommt nun vieles anders als damals gedacht. Letztendlich habe ich für mich gelernt, daß man bei Umbauten nichts überstürzen sollte, sondern seine Gedanken erstmal reifen lassen soll, bevor man kurzerhand in Hektik verfällt. Vieles, was ich an der CJ damals ändern wollte ist für mich jetzt für den Charakter der Maschine wichtig wie die Original-Instrumente oder der Auspuff.
Ebenso plante ich ausführlich an einen Motorradtrip durch Kalifornien und Nevada herum, der dann doch nicht zustande kam. Das schöne aber an den Plänen: man kann sie auch noch später realisieren. An der Route wird sich nicht viel ändern, an den Vorbereitungen vielleicht ein bisschen was.
Nach langer Pause fanden auch die Berliner Motorradtage wieder statt.
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Die mechanische Instandsetzung der Honda beschäftigte mich ab März häufiger, als mir vielleicht lieb war. 
Die erste, kleine Wochenendausfahrt zog mich in die Uckermark, wobei ich fast nicht hingefunden hätte. Nachts, im Regen, ohne Navi und Handy.
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Ein Motorrad sollte mich in diesem Jahr ausführlicher beschäftigen, nämlich die Yamaha XSR700 / MT-07. Im April stellten die Jungs von Bunker Custom einen sehr schönen Enduro-Umbau vor, der meiner Meinung nach mit den Umbauten von Jens vom Brauck das beste Custombike auf dieser Fahrzeugbasis darstellt. In diesem Kontext sinnierte ich auch ein wenig über zukunfts- oder vergangenheitsgewandtes Motorraddesign.
Die Tourenplanung für den Alpenblitz 2016 stellte ich Euch ebenfalls vor, die ich zum großen Teil mit dem tollen Planungstool von kurviger.de umgesetzt hatte. Das man auch auf kleinen Hügeln Spaß haben kann, fand ich beim Trialkurs in Jüterbog heraus.
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Im Mai war erstmal das Anrollern angesagt.  BMW Motorrad überraschte auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este mit der R5 Hommage. Bei meiner Honda kümmerte ich mich um Vergaser und Benzintank und unternahm eine erste „größere“ Ausfahrt nach Finowfurt.
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Der Juni brachte ein paar kleinere Touren in die Ostpriegnitz und die Uckermark. Generell sollte man viel öfter in die Uckermark fahren, Landschaft können sie da besonders gut und es gibt auch ein paar kleinere Kurven sowie Bergauf-  und Bergabpassagen.
BMW_S1000RR_Abholung
Auf den BMW Motorrad Days im Juni präsentierten die Bender-Brüder ihre Benduro auf der Basis der BMW R nineT, eine wirklich beeindruckende Maschine mit einem Fahrwerk vom Feinsten.
Ich durfte das erste Mal auf einer BMW S1000RR Platz nehmen.  Nicht nur das, ich durfte sie auch zum Alpenblitz 2016 ausführen.
Abschied nehmen hieß es dann in Berlin von meiner BMW F650 GS. Nach vier Jahren und 16.000 gemeinsamen Kilometern gelang mir das kleine Kunststück, sie zu einem höheren Preis zu verkaufen als ich sie damals gekauft hatte. Warum ich sie verkaufte? Zum einen hatte ich kaum mehr Gelegenheit, sie regelmässig zu bewegen, zum anderen wollte ich Raum für etwas Neues machen. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, was dieses Neue sein soll.
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Das Jahres-Highlight unserer gemeinsamen Alpentour schaffte ich dann im August ausführlich in Reisebericht und Video zu dokumentieren.
Währenddessen feierten die Petrolettes bei ihrem ersten Frauen-Motorrad-Festival in Berlin ordentlich ab.
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Was ich beim Motorrad fahren immer sehr schätze sind die Begegnungen mit interessanten Menschen. Beim Alpenblitz traf ich Rolf Lange nach langer digitaler Bekanntschaft das erste mal in Fleisch und Blut, Grund genug für ein kleines Portrait. Der Blogkollege Griesgram kam im Rahmen seiner Roadblog-Aktion im September nach Berlin für eine gemeinsame Ausfahrt.
Das schöne Herbstwetter an diesem Wochenende nutzte ich für eine kleine Spritztour durch Berlin, ebenso genossen wir es auf dem Distinguished Gentlemans Ride, bei dem Stefan und ich die Distinguished Sanitäter gaben.
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Mit der Honda war ich über den Sommer hinweg beleidigt. Weil sie nicht lief, dauernd rumzickte und überhaupt. Ich hatte sie schon zum Verkauf inseriert bis ich mich im Oktober eines besseren besann und mich entschloss, ihr und mir eine zweite Chance zu geben.
Die Ausfahrt zum einjährigen Jubiläum der Berlin Café Racers verpasste ich, weil ich an dem Wochenende ein Event auf Sizilien betreuen musste. Aber wenn man schon mal auf dem Ätna herumgurkt, kann man auch zumindest in Gedanken eine Motorradtour dort planen.
Der Besuch auf der Intermot gehörte auch zum Pflichtprogramm und ich schaute mir dort die Neuvorstellungen sowie die Custombikes an.
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Sträflich vernachlässigt hatte ich in diesem Jahr die Rubrik „Benzingespräche“, aber im November durfte ich Euch ein besonderes Schmankerl kredenzen: ein spannendes und umfangreiches Interview mit Jens vom Brauck. Die anschliessende Probefahrt auf seiner umgebauten Yamaha MT-07 hängt mir noch bis heute nach. Dieses Motorrad ist das ultimative Spaßpaket auf zwei Rädern.
Mit dem Umbau der CJ250T ging es auch langsam voran. Die Seitendeckel wurden entlackt und geschliffen, die neue Sitzbank vorbereitet und zusammen mit Sven Wedemayer der Schutzblechhalter umgearbeitet für das neue Aluschutzblech.
Für die Anhänger des fliegenden Ziegelsteins überraschten und das Team von Titan Motorcycles mit ihrem „Xaver“ genannten Umbau einer K100.
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Der Dezember ist noch nicht ganz rum und ich bin guter Hoffnung, daß ich die Honda wieder auf die Strasse ausführen kann. Den Tank habe ich nochmal professionell entrosten lassen, entlackt und schon mal probehalber montiert. Mit den neuen Blinkern ist der Umbau des Vorderteils der Honda abgeschlossen. Für den Heckumbau werde ich mir Hilfe holen müssen, zwischen den Jahren ist da hoffentlich Zeit für eine erste Konsultation bei Herold Motors.
Ein kleines Klassentreffen der Berliner Motorradszene hatten wir bei der Präsentation des neuen Triumph Bonneville Bobbers in Berlin. Einige kontroverse Diskussionen um das neue Bike wurden an dem Abend am Lagerfeuer noch geführt.
Was bleibt nun von 2016?
1. Die Sehnsucht nach der Ferne
Nicht nur, weil Touren dieses Jahr viel zu kurz kamen habe ich den Drang zur nächsten großen Ausfahrt. Schöne Strecken mit den richtigen Leuten fahren ist einfach ein großartiges Geschenk. Das zeigte sich auch wieder dieses Jahr beim Alpenblitz, auch wenn dieser nur zwei Tage dauerte. Für 2017 planen wir mindestens eine Woche in den Westalpen. Am Tourlayout frickel ich schon seit längerem, die Strassenkarten liegen hier vor mir auf dem Couchtisch und werden regelmäßig mit dem Zeigefinger abgefahren. Ach ja, liebe Motorradhersteller: in der Geschichte des Alpenblitz 2017 ist noch Platz für eines Eurer Motorräder! 😉
2. Die Lust am Schrauben
Vor der Lust kam bei mir der Frust, als es mit der Honda überhaupt nicht voranging und ich vor allem immer wieder merkte, wie wenig Ahnung ich von den Dingen hatte, die ich mir vorgenommen hatte. Aber wie sagt der Lateiner so schön? „Per Ardua as Astra“, durch den Staub zu den Sternen. Man muss einfach machen und aus seinem Scheitern lernen. Wenn Dinge in die Hose gehen, einmal laut „Scheisse“ schreien, ein Frustbier trinken und vielleicht mal jemanden Fragen, der davon Ahnung hat (s.a. Punkt 3). Jeder von uns Gelegenheitsschraubern hat mal ahnungslos angefangen und dazu gelernt. Den Vergaser der Honda kann ich mittlerweile blind zerlegen, irgendwann verstehe ich auch mal die Fahrzeugelektrik oder kann selber eine Sitzbank aufbauen. Man muss halt einfach mal anfangen.
3. Die Gemeinschaft
Viele neue Bekanntschaften haben mein Motorrad-Universum in diesem Jahr bereichert. Vor allem die kleinen Dinge waren es, die dazu beigetragen haben, wie die schönen Motorcycle Nights im Bassy, die Treffen und Ausfahrten mit den Berlin Café Racern über die man immer neue Bekanntschaften gemacht haben, die einem auch gleich mit Rat und Tat beiseite standen (siehe 2). Oder einfach die Gewissheit, Montag abends auf ein Feierabendbier im Crossroads aufzuschlagen und garantiert einen Petrolhead zu treffen. Eine besondere Nennung haben sich hier Aileen, Sven und Stefan verdient. Aileen als Mutter der Kompanie der Berlin Café Racer, die in ihrer Herzlichkeit und ihrer positiven Energie das emotionale Bindeglied zwischen so vielen Menschen ist. Sven, der auch mal gerne und ohne mit der Wimper zu zucken drei Stunden seines Samstagnachmittags opfert, um mir mal schnell was zu schweissen. Und Stefan, mein Brother in Crime: keiner trägt eine Sani-Armbinde so stylish und sexy wie wir!
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In diesem Sinne: bleibt diesem Blog auch in 2017 gewogen und „always keep the rubber side down“!

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