Kettenritzel.cc

Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Suchergebnis: „Bike Shed Paris“

Bike Shed Paris 2016

Bike Shed Paris 2016 from The Bike Shed Motorcycle Club on Vimeo.

Schade, daß ich das dieses Jahr verpasst habe. Für Kurzentschlossene: das Bike Shed London findet am letzten Maiwochenende statt.

The Bike Shed Paris: Vol.3 – meine Highlights

Hier nun meine persönlichen Highlights vom Bike Shed Paris. Vollkommen subjektiv und tendenziös.

Honda Enduros
Unübersehbar war die schon vorher im Netz zu beobachtende steigende Beliebtheit von Honda-Enduros als Umbaubasis. Die NX-, XT, XL- oder XR-Modelle scheinen die Vortriebsquelle du jour zu sein. Eine Wachablösung für die sonst ubiquitären Zweiventilboxer oder Triumphs? Wohl noch nicht, dazu sind die Geschmäcker zu verschieden. Für mich persönlich mit meiner Endurovorliebe ist es ein sehr interessanter Trend!

Yamaha Yard Built-Projekte
Shun Miyazawa von Yamaha hatte unter anderem Jens vom Brauck (JvB Moto) und Nicholas Bech sowie Per Nielsen (Wrenchmonkees) im Gepäck. Respektive deren neuesten Umbauten im Rahmen des Yamaha Yard Built-Programmes. Den Vmax-Umbau von JvB Moto hatte ich schon auf den Hamburger Motorradtagen live gesehen, aber da war der so schlecht präsentiert, eingezwängt zwischen anderen Motorrädern und mit Band abgesperrt, daß man ihn gar nicht richtig würdigen konnte. Und besser als mit dem Erbauer kann man nicht über den Umbau sprechen. Es war wirklich sehr lustig, wie Shun und Jens parallel erzählten, wie es zu dem Umbau kam. Wie Jens erst nicht wollte, weil die Vmax gar nicht so richtig in sein Umbauportfolio passen wollte und Shun ihn dann über Wochen damit angepingt hat, bis sie doch zusammen kamen. Sehr spaßig. Auf jeden Fall demonstrierte Jens unfreiwillig, wie gut der Tank als Cupholder für seinen Kaffeebecher geeignet war. Darum baut er die also immer so flach. Die Skullmonkee war ein böses, schwarzes Teil in der gewohnten WM-QUalität. Interessanterweise war an dem Umbau nix geschweisst oder geflext, wie mir Shun erklärte. Macht insofern Sinn, daß sie Umbauteile als Bausatz angeboten werden sollen, um auch Dritten den Nachbau zu ermöglichen.

Kruz Company
Die beiden Jungs aus Brüssel hatte ich garnicht auf dem Schirm, aber Max Funk war da gerne mit sachdienlichen Hinweisen behilflich. Angetreten sind sie mit einer Yamaha SR500 und mit einer Honda Dax. Die SR500 war eines der Highlights der Veranstaltung, sehr schöne Farbgebung in blau und cremeweiss mit tollen Linien. Alle Details des Umbaus kann ich nicht mehr wiedergeben, das müßte Max machen. Ich war aber sehr beeindruckt. Und die Dax war ein geiles Spielmobil und einer der tollen Small-CC’s.

Kleine Hubräume
Man kann auch mit 50-250 Kubik glücklich sein. Neben der Dax von Kruz Company waren noch einige interessante anderen kleinhubräumige Töffs anwesend. Persönlich sehr gefreut hat mit das erstmalig persönliche Treffen mit Arpád von Mokka Cycles, der seine Puch und seine Yamaha dabei hatte, beides auch sehr tolle Umbauten mit viel liebe zum Detail und exzellenter Handwerksqualität.

Lucky Cat Garage / Atelier Chatokhine
Neben dem immer wieder toll anzuschauenden Sprintbeemer hatte Sébastien Lorentz seine neuestes Werk dabei, welches er zusammen mit Atelier Chatokhine aufgebaut hatte: einen Dirt Tracker-Umbau auf der Basis einer 1938er Triumph Speedtwin. Allein der Auspuff war ein Kunstwerk. Toll!

Ducati Scrambler
Neben den drei bereits bekannten Ducati Scrambler-Umbauten von Deus, Officine Mermaid und Mr. Martini war noch eine vierte, in blau gehaltene zu sehen. Mein Favorit bleibt aber der Umbau von Officine Mermaid.

BMW R nineT’s
Viele der anwesenden R nineT’s bewiesen, daß es eigentlich nur einer neuen Lackierung bedarf, um der Ninette einen ganz anderen Charakter zu verleihen. Gold und Weiss fand ich persönlich sehr schick!

Die vielen kleinen Details

The Bike Shed Paris – Vol. 2

Gibt es Fotografie-Tourette? Ich muss das am Wochenende gehabt haben. Irre! Ohne weitere große Worte hier der zweite Schwung der Bilder von The Bike Shed Paris. Als nächstes folgt dann in den nächsten Tagen die Bikes, die ich euch etwas eingehender vorstellen möchte.

The Bike Shed Paris

Was für ein geiles Wochenende! Auch wenn wir etwas Alarm bei der Anreise hatten und erst verspätet im Carreau du Temple einlaufen konnten, es war mehr als beeindruckend. Die alte Markthalle bot einen tollen Rahmen für die 127 ausgestellten Bikes. Einen direkten Vergleich zu den früheren BSMC-Shows in London habe ich zwar nicht, aber hinsichtlich der Qualität der Auswahl stellte es jede andere von mir besuchte Messe in den Schatten. Oder wie mein mitreisender Partner in Crime Max Funk sagte: „Wenn Du das einmal gesehen hast, willst Du nichts anderes mehr sehen!“.

Interessanterweise gab es keinen wesentlichen Qualitätsabfall von den in der Halle ausgestellten Bikes zu manchen vor der Halle geparkten, was sowohl für die Veranstaltung als für die angereisten Besucher sprach. Neben den üblichen Verdächtigen parkten unter anderem auch nicht eine, sondern drei BMW HP2 Enduros auf dem Gehweg – ein Bike das ich noch nirgendwo in freier Wildbahn gesehen hatte. Und hier gleich mehrfach.

Bei den Bikes drinnen war eine erstaunliche Vielfalt zu beobachten. Wobei die Kreativität des Umbaus mehr Wert war als der reine Materialeinsatz. Der veranstaltende Dutch von Shed beschriebt es so: „Hier kann ein 1.500 €-Umbau neben einem Shinya Kimura-Umbau stehen!“

Und wenn Du abends nach der Show berauscht von den Eindrücken noch mit Shun Miyazawa, Jens vom Brauck, Tim Davies oder Götz Göppert ein Bier trinken kannst, war es ein guter Tag.

Ich habe gerade mal angefangen, das Bildmaterial zu sichten und werde die kommenden Tage für eine Aufarbeitung in Etappen nutzen. Hier erstmal der Anfang mit den generellen Eindrücken der Veranstaltung.

Mehr Bilder findet ihr bei Imazuma Cafe hier und hier oder auf der Facebook-Seite von The Bike Shed hier und hier.

Preview: Le Bike Shed Paris

Bike-Shed-Paris-Poster-TICKETPAGE

Wenn es der Pilotenstreik in Frankreich zulässt, sitze ich am Samstag um 06:10 Uhr im Flieger nach Paris. Die Bikes Shed-Jungs erobern nach drei erfolgreichen Shows in London im letzten Jahr nun das europäische Festland. In den alten Messehallen des Carreau du Temple haben sie einen mehr als passenden Rahmen für das Event gefunden. Unter anderem werden Bikes da sein von Mokka Cycles, Tin Can Customs, Atelier Speed Shop, Lucky Cat Garage, Kikishop Customs, die Yard Built-Projekte von Yamaha werden am Start sein (JvB Moto und Wrenchmonkees) ebenso wie die Ducati Scrambler-Umauten von Deus, Officine Mermaid und Mr. Martini. Just to name a few.

Und wenn das Wetter hält, machen wir abends noch einen kleinen Motorradkorso durch Paris. Ick freu ma!

The Bike Shed auf YouTube

A household name in the custombike scene – so könnte man die Truppe von The Bike Shed aus London mittlerweile etikettieren. Womit? Mit Recht! Vor ein paar Jahren war es erstmal die Website mit Forum und Kleinanzeigen-Sektion, in der sich viele Schätze wiederfinden. Dann kamen die Bike Shed Events in London, zwischenzeitlich auch in Paris. Dann die tolle Location in Shoreditch, die mittlerweile zum Club, Restaurant und Shop ausgebaut wurde.
Und jetzt spielen Dutch und seine Jungs auch auf YouTube rum und machen das ganz gut wie ich finde. Sie stellen die Umbauten an ihren eigenen Motorrädern vor:

Oder machen Tutorials, wie man besser nicht den Auspuff einer Triumph Thruxton umbaut:

Oder haben spektatuläre Custombikes und ihre Erbauer zu Gast, wie in diesem Falle Death Machines of London, die ihren „Airforce“ getauften Umbau einer Moto Guzzi Le Mans vorstellen:

Alle Videos sind gespickt mit herrlichem, englischen Humor und Spaß an der Freude. Da darf der Mikrofonhalter auch gerne mal aus einem Suppenlöffel bestehen.
Weiter so, Männer!
 

Der Kettenritzel Jahresrückblick 2015

Heute geht mein drittes Jahr als Motorradfahrer zu Ende. Und irgendwie fühlt sich alles schon sehr viel länger an, als es tatsächlich war. Sehr bewegt war das Jahr in jedem Fall, auch wenn ich nicht so viel schreiben konnte wie im letzten Jahr:

Wie bereits in den letzten Jahren freue mich über jeden neuen Besucher hier im Blog und jede neue persönliche Bekanntschaft. Auch in 2016.

Das war das Pure & Crafted Festival 2015

Dieses Wochenende feierte das von BMW Motorrad präsentierte Pure & Crafted Festival in Berlin seine Premiere. Ursprünglich war die Durchführung auf dem Ferropolis-Gelände nahe Gräfenhainichen bei Dessau geplant. Dann entscheid man sich doch dafür, das Festival auf das Berliner Postbahnhofgelände umzuziehen, was sich als eine sehr gute Entscheidung herausstellte.

Gefühlt war es eine Mischung aus Musikfestival mit BMW Motorrad Days und Bike Shed Paris. Viele Custom Bike-Werkstätten stellten ihre Umbauten aus, im Innenbereich – in „General Store“ umbenannt – fanden sich erlesene Kleidungs- und Helmwaren neben Kaffeebars und Pinstripern. Auf einer Innen- und einer Aussenbühne begeisterte das tolle Lineup der Band und auf der After-Show-Party tobte bis spät in die Nacht der Papst im Kettenhemd.

Ehrlicherweise habe ich von der Musik nicht so viel mitbekommen, ich lungerte mehr bei den Moppeds rum und lernte wieder viele tolle Leute kennen mit denen sich sehr gut fachsimpeln liess über die tollen Motorräder vor Ort. Das können wir gerne nächstes Jahr wieder machen.

Benzingespräche: C59R Cafe Racer Motorcycles

Eine Autostunde außerhalb Barcelonas in Cambrils haben die Jungs von C59R Cafe Racer Motorcycles ihre (neue, weil gerade umgezogen) Werkstatt. Spätestens seit ihrer „Little Blue“, einem Umbau auf Basis einer Yamaha SR250 bin ich ein Fan!

Den Gründer von C59R, Josep-Ramon Curto habe ich dieser Tage per E-Mail interviewed. Da mein Spanisch mindestens genauso rostig ist wie das eurige haben wir das Interview auf Englisch geführt.

Josep, C59R is around since 2011. How did you come up with the idea of professionaly building motorcycles? What is your background an motivation?

The hobby comes since I was 6 years old. When my father bought me my first motorbike, a Montesa Cota 25. It was such a hobby that I spent a lot of hours in the workshop next to my house looking how they repaired motorbikes.

When I got older I started getting interested on refurbish classic bikes. Evycsa 175 Sport, Sanglas 400E, BMW R27, BMW R50, MV Augusta 350, Benelli 500 Quattro they are some of the ones I restored. But I got tired of refurbishing and I needed other motivations. As I always have been into Café Racers (one of my motorbike nowadays is a Ducati SportClassic) I decided to transform a BMW R100RS.

Chasing the dream to be dedicated professionally on my hobby, on add, I had the concern of how to use the social net on a professional level, I decided to begin with C59R Cafe Racer Motorcycles.

What does the name „C59R“ stand for?

The name of C59R is the acronym of Café Racer and 59 is the year of the club that John Oates, with the Reverends Bill Shergold and Graham Hullett founded as a meeting point for the lovers of Café Racer.

Your first builds have been two BMW, (one Triumph Bonneville on standby) and my personal favourite, a Yamaha SR250. What made you choose these bikes? Or have they been commissioned by clients?

The first bike I built was for my personal use. I chose a BMW R100RS to be reliable motorcycle, with a classic look with many possibilities. Surprisingly, once it was finished a client got crazy for it and he bought it.

The SR250 „Little Blue“ and BMW R100RS „The GranDream“ were our first customer orders.

Now we start a Triumph Bonneville, a bike we liked always and we will give a real Café Racer character.

Tell us about the custom motorcycle scene in Spain: how is it? What are the main influences? Is the motorcycle more a medium of transport or a medium for self-fulfilment?

In Spain, due to the great weather we have, there has been a great interest on bikes for both everyday use and sport. Do not forget that we have had very important brands such as Bultaco, Montesa and Ossa that have made great champions come out of Spain in all specialties of motorcycling

Currently there is a strong tendency to transform Café Racer bikes and Street Tracker. There are many manufacturers struggling to gain a foothold in the business.

With builders like „El Solitario“ or „Valtorón“ you have some rather expressionistic colleagues in Spain. How do you see the C59R in comparison? What do you try to achieve when building a bike?

C59R wants to make motorbikes with an extrem quality, both aesthetic and functional. We care the little details and we want the posterior maintenance and repair of the motorcycle as simple and intuitive as possible for the trusted mechanics of our customers.

Tell us about your builds. How did they come along? How did you get the ideas?

– BMW R100RS “The First One”

C59R_TheFirstOne_11

We spent a lot of time thinking about the front-end, with its chrome details and ‘Clubman’ handlebars featuring minimalist controls: particularly striking is the use of a suspension blocker from the world of MTB as a Starter, the Acewell marker, and a new lens that manages to successfully compact the whole front assembly. This contrasts strongly with the anthracite grey / „verkehrsrot“ red tank, giving the project a notable „Cafe Racer“ personality.

All the key elements of the engine, transmission and differential have been renovated and the external finish fully harmonises with the rest of the project.

The electrical system has been completely renovated and also modified: the electrical junction box, originally located in the front-end, has been removed and relocated under the seat and the battery has also been moved to the bottom of the engine thus lightening the centre section.

With respect to the chassis, we have provided the front fork with a new set of progressive springs and a lateral NHK steering damper to eliminate chattering, and the rear cushioning has been entrusted to new Ikon shocks.

Last but not least, the rear-end assembly features an own-design seat, a specially manufactured fender and a Lucas tail light, together with a craftsman-built exhaust signed by XMR Metalworks, which gives the C59R.1 its unique sound.

C59R_TheFirstOne_SideB

– Yamaha SR250 “Little Blue”

„Little Blue“ is a small street tracker which catches the eye at first glance with its clean lines. The 2-tone fuel tank is painted in a combination of “lapislazzulo” blue – with a fine white line – and “azzurro sorgente” blue and this asymmetric combination, which is continued on the tail and mini front fenders, makes the vehicle look a different colour depending on which side you look at it from. These blue tones, together with the silver of the engine and chain guard, the satin black of the wheels, and the white front suspension bottles give the “Little Blue” a fresh and friendly look.

C59R.2 Little Blue 16

The electrical components have been relocated, under the fuel tank in the case of the horn and voltage regulator, and in the area under the swing-arm in the case of the battery and starter relay, and the electrical wiring has been hidden inside the handlebars and chassis. These modifications to the electrical system, together with the small air filter assembly, have lightened the area of the chassis under the seat.

C59R.2 Little Blue 21

The tail end of the chassis has been reshaped to follow the contour of the seat, the front end has been widened and the tail end comes to a curve. The front fork keeps its original height while the rear suspension stroke has been increased by 20mm. To improve the handling of the new bike the silentblocks of the handlebars and front calipers, which come as stock with this model, have been removed.

– BMW R100RS “The GranDream”

C59R.4 The GranDream-4

The front-end features an adapted a R90S fairing, whilst keeping the original throttle controls, clutch & lights, and the handlebars have been lengthened by 5 cm. on each side to improve handling. The star feature of the dash is an Acewell Series 4 gauge that links two worlds: analogue for the rev counter and digital for the speedo, odometer, temperature gauge, etc… The ignition key has been mounted next to the Acewell gauge for easy handling.

All key components of the engine, gearbox and differential have been renovated, and the external finish is in keeping with the rest of the makeover.

The electrical system has been completely overhauled, eliminating unnecessary parts and adapting it to couple with the new gauge. The battery situated under the gearshift lightens the central part of the assembly.

With respect to the chassis, the original front fork and rear shock absorbers have been maintained, and a steering damper has been fitted on the right side.

The tail-end features an own-design folding and lockable seat cowl designed to store the documents safely; a specially manufactured aluminium rear fender and short taper exhaust with handcrafted DB Killer which gives the C59R.4 a loud and elegant tone.

C59R.4 The GranDream-10

The tank, fairing and front fender have been painted in british racing green with BMW black shading and Vermeer gold outline to go with the wheels, the body of the rear shocks and the brake calipers.

BMW just released the nineT, Yamaha is bringing the SR400 back. Would you get your hands on a new motorcycle or do you prefer the older models? How do you judge the efforts of the manufacturers to bring the new bikes back to the oldschool cool?

C59R builds unique bikes. The owner of a C59R never will see another bike like his own. Other brands make bikes with a retro style, very nice style, but do not provide exclusivity to their owners.

Muchas gracias, Josep

Mehr über C59R Cafe Racer Motorcycles findet ihr unter:
www.c59r.com
twitter.com/c59r
facebook.com/c59rmotorcycles
pinterest.com/c59r
vimeo.com/c59r

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

:)