Benedikt Reiwald, besser bekannt als „Reiwadatschi“, ist nicht nur mit dem Motorrad viel unterwegs – er dokumentiert das auch. Und zwar konsequent: auf YouTube, Instagram und seit neuestem auch in unserem Podcast.
Dabei hat er klassisch angefangen: mit dem Wunsch, in München zur Arbeit zu fahren. Erst sollte es ein Roller werden, dann war der Motorradführerschein plötzlich logischer. Und schon saß er auf einer Yamaha MT-07. Seit 2020 ist es die Tenere 700 – mit der hat er inzwischen fast 90.000 Kilometer auf Tour gebracht. Vom Gardasee bis Tunesien, vom ACT Italien bis Marokko.
Im Podcast sprechen wir mit ihm über den Einstieg ins Motorradfahren, seine Begeisterung für das Filmen und die Schwierigkeiten, auf Tour gleichzeitig zu genießen und Content zu produzieren. Benedikt erzählt, wie sich sein Setup mit der Zeit verändert hat, warum er mittlerweile lieber mit Actioncam als mit Kamera fährt – und warum er trotzdem nicht auf Drohnenaufnahmen verzichten will.
Ein großes Thema: Wie verändert sich das Motorradfahren, wenn man auf YouTube unterwegs ist? Und wie geht man mit dem Druck um, immer etwas Neues zeigen zu müssen? Benedikt bleibt da erstaunlich reflektiert: Er will kein Clickbait, keine Show – lieber ehrlichen Content, der andere motiviert. Besonders für kleinere Fahrerinnen und Fahrer ist er ein Vorbild. Denn ja, man kann mit 1,70 Meter Körpergröße eine Tenere 700 durch den Sand prügeln.
Natürlich geht’s auch um Kühe. Und um die Frage, wie man sie am besten von der Fahrbahn bekommt – oder streichelt. Spoiler: Alex hat’s versucht, sie sind weggelaufen. Dafür gab’s eine ganze Menge zu lachen.
Wer mehr von Reiwadatschi sehen will: YouTube, Instagram und bald vielleicht auch als Buch. Oder als Gedenkplakette: „Ich steh zwar nicht mit beiden Füßen am Boden, aber ich komm trotzdem vorwärts.“ Passt.
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