Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Wie sähe eine Corona Hausrunde in Berlin aus?

Zwei Doofe, ein Gedanke. Nun da der Inzidenzwert in Berlin knapp an der 200er Marke kratzt steht auch die Bewegungs-Einschränkung auf 15 Kilometern ab Stadtgrenze bevor. Und ich stellte mir die Frage, wie wohl eine Hausrunde unter diesen Voraussetzungen aussehen könne. Und ich war nicht der Einzige, der sich das fragte.

Als Orientierung schnappte ich mir diese Karte aus der Berliner Morgenpost und begann mal, eine interessante Motorradroute Route rund um Berlin zusammenzuklöppeln.

Und das kam dabei heraus: einmal rund um den Pudding in 304 Kilometern.

Damit wir uns nicht missverstehen: ich möchte keinen ermutigen, auf Gedeih‘ und Verderb das Haus zu verlassen und sein Risiko der Ansteckung zu erhöhen. Ausserdem ist eh gerade Januar und draussen liegt Schneematsch. Ich sehe es eher als eine kleine Kopfkino-Challenge, ein „mental escape“ quasi.

Ausgangs- und Endpunkt der Tour wäre meine Standardtanke stadtauswärts an der Berliner Allee. Von da aus strikt nordwärts durch Bernau und bis Lanke. Hier westwärts die schönen Kurven am Obersee entlang und über Ützdorf nach Wandlitz (siehe Lost Places Tour).

Wer möchte, kann hier noch einen Abstecher zum Bogensee machen. Weiter westwärts führ uns die Route bis hinter Oranienburg, wo wir ein bisschen den 15km Radius verlassen müssen um nicht die Autobahn nehmen zu müssen um nach Germendorf zu kommen. Von hier aus geht es dann südwärts an der Sandbahn in Wolfslake vorbei (Krowdrace) und wir nehmen die schöne Kurvenstecke zwischen Schönwalde-Glien und Alt Brieselang mit.

Links und rechts der A10 schlängeln wir uns bis Potsdam. Hier kann man eine kleine Sightseeing-Runde einstreuen, bevor es dann am Templiner- und Schwielowsee entlang geht.

Bis zum Ende des Schwielowsees nach Ferch darf man nicht, das liegt schon ausserhalb. Aber wenn man quer durch den Wald Richtung Autobahn-Ausfahrt Ferch fährt, ist man gerade noch so innerhalb des zulässigen Gebietes. Ab hier geht es wieder ostwärts über Langerwisch, Großbeeren bis nach Selchow, wo man einen kleinen Stopp beim 45 über Null einlegen könnte. Wenn es nicht coronabedingt zu hätte.

Hinter Königs-Wusterhausen geht es dann wieder Richtung Norden und auf das letzte Viertel der Runde. Ab Grünheide folgen wir ein kleines Stück dem Petz- und Möllensee. Strausberg müssen wir westlich umfahren, da wir sonst das zulässige Gebiet verlassen würden. Es folgen Altlandsberg, Buchholz und Werneuchen, hier könnte man noch einen Abstecher zum Alten Flugplatz machen.

Zurück zum Ausgangspunkt der Tour geht es über Blumberg, Birkholz und Neu-Lindenberg.

Als Faustregel kann man sagen: innerhalb des Autobahn-Rings ist alles safe. Im Süd- und Nordosten hat man bisschen mehr Spielraum, weil das Stadtgebiet da etwas „ausbeult“. Gegen die Eifelrunde von Sebastian Bauer kann es allerdings nicht anstinken:

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  1. Max

    Interessant, ginge alternativ auch mit dem Rad. 😀

    Aber auch wenn ich sonst im Winter immer gern mal eine Runde gefahren bin, drückt mir bezüglich Moppedfahren die aktuelle Situation etwas aufs Gemüt. Die letzte Töfftour ist dann halt auch schon Monate her, da kann ich dann auch mal wieder auf mehr Sonne warten, die lässt sich ja momentan auch nur kurz blicken.

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