Tourenplanung in den Alpen oder das Kreuz mit den Routenplanern

Die „Operation Alpenblitz“ nimmt langsam Formen an und ich plane mich durch Österreichs und Italiens Alpenpässe, um möglichst viele in drei bis vier Tage zu packen. Bislang habe ich dafür immer Google Maps genutzt, aber aktuell ärgere ich mich mehr über Google Maps als daß es mir nützlich wäre.

Mit der neuen Version von Google Maps kann man lediglich eine Route mit nicht mehr als sieben Wegpunkten planen. Mehr Eingabefelder gibt es nicht. Früher waren fast beliebig viele Wegpunkte möglich, an Grenzen bin ich da bisher nie gestossen.

Was mich aber noch mehr ärgert sind unerklärliche Navigationsfehler. Versucht zum Beispiel mal in Google Maps eine Route von Sölden nach St. Leonhard in Passeier zu planen. Über das Timmelsjoch sind das knapp 50km. Was aber macht Google Maps? Schickt einen über den Brenner auf einer mehr als 200 km längeren Route:

Google Maps

Alle anderen Routenplaner wie Bing Maps oder Here.com sind sich einig, bei denen ist das Timmelsjoch befahrbar:

Route von Sölden  Österreich nach St. Leonhard in Passeier  Tr.A.A.  Italien   Bing Karten

HERE   Stadtpläne und Landkarten   Routenplaner   Satellitenansichten

Bei Here.com hat man zudem eine sehr komfortable Möglichkeit, geplante Routen zu speichern um sich so beispielsweise ein Roadbook für eine Tour zusammenzustellen mit den einzelnen Tagesetappen. Allerdings finde ich bei Bing und Here die Kartendarstellung grafisch nicht so klar wie bei Google Maps.

Es muss allerdings nicht immer digital sein. Bei all dem Ärger mit den digitalen Routenplanern wollte ich mir erstmal eine Karte besorgen, um auf ihr die einzelnen Pässe, die ich befahren wollte zunächst zu markieren und dann die optimale Route drumrum zu planen. Bei der Recherche hier stieß ich auf ein tolles Angebot des ADAC’s. Bei dem kann man sich kostenlos Motorrad- und Oldtimertourenkarten für Österreiche, Schweiz und Italien herunterladen:

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Und so habe ich mir die relevanten gezogen, auf A3 ausgedruckt (ANALOG, EINSELF!!11!) und male nun mit dem Textmarker in den Karten rum und puzzel mir so meine Gedanken zurecht. Und es entsteht sehr schnell ein konkretes Bild, welches ich dann anschließend nochmal in einen Onlineroutenplaner packen werde, um die Route feinzuplanen und die Tageskilometer einigermaßen auszutarieren. Was dann final dabei rauskommt, stell ich Euch demnächst vor.

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6 Gedanken zu “Tourenplanung in den Alpen oder das Kreuz mit den Routenplanern

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