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Erste Testfahrt mit der GoPro

Neulich habe ich mir eine GoPro Hero2 Motorsport Edition bei ebay günstig geschossen. Jetzt musste erstmal etwas rumprobiert werden, wie und wo am Motorrad oder am Fahrer die Kamera am besten angebracht werden kann und welche Kamerawinkel dabei herauskommen. Als erstes habe ich mir einen der mitgelieferten Pads auf den Helm geklebt und die Kamera dort draufmontiert. Mit dem Ergebnis, daß ich aussehe wie ein Teletubbie. Die zweite Einstellung probierte ich mit der Saugnapfhalterung, die ich rechts seitlich am Tank montierte. Und so sieht das dann mal grob zusammengestellt aus:

GoPro2 Testfahrt from Alexander Hauser on Vimeo.

Beide Perspektiven finde ich reizvoll. Aus der Helmperspektive hat man einen schönen Überblick über die Fahrtstrecke und sieht noch die Motorradarmaturen, die Tankperspektive sieht meiner Meinung nach auch gut aus, eine etwas tiefere Einstellung wäre ggf. noch besser in der man die Rotation und das Einfedern des Vorderrades sieht. In der oben ausprobierten Position ist es ein schmaler Grat zwischen „Lenker stösst in Rechtskurven an Kamera an“ oder „Knie stößt beim Bremsen an Saugnapfhalterung“. Die zur Verfügung stehende Fläche ist relativ gering, mal schauen was man da noch optimieren kann.

Von den Geräuschen her ist das noch suboptimal: in der Helmperspektive kommt relativ schnell ein starkes Fahrtwindgeräusch, in der seitlichen Halterung hört man mehr vom Motor, aber er klingt wie ein asthmatischer Blecheimer. Das schöne Einzylinderbollern kommt da gar nicht zur Geltung. Ich bin jetzt auch erstmal mit dem geschlossenen Kameracase gefahren, das halboffene Skeleton Case bringt vielleicht eine bessere Geräuschkulisse. Auch mal ausprobieren!

Ich habe mir noch eine zusätzliche Halterung bestellt, mit der ich die Kamera an den Motorsturzbügeln anbringen kann. Das sollte den gewünschten Effekt bringen. Auf jeden Fall brachte das Rumfummeln in iMovie nach diversen Jahren der Nichtnutzung wieder Spaß, an den Feinheiten des Schnitts arbeite ich dann noch!

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  1. Hier kannst Du schonmal sehen, wie das mit Rotation und das Einfedern des Vorderrades am Sturzbügel befestigt aussieht:

    (GoPro 2, Skeleton-Case)

    Insgesamt ist das mit nur einer Kamera am Ende alles immer etwas unspektakulär, finde ich.

  2. Schaut gut aus! Natürlich ist das mit mehreren Kameras spektakulärer, aber das ist ja auch mit einem gewissen Anschaffungswiderstand verbunden. Für die nächstere große Tour im Mai werde ich mir mehrere Positionen am Motorrad vorbereiten und dann während der Fahrt mal kurz die Kamera umstecken.

  3. Ja, das ist wohl eine ganz gute Lösung. Man muss es am Ende nur auch schneiden und daran scheitert es bei mir. 🙂

  4. Je mehr Material man hat desto schwieriger wird die Auswahl und der Schnitt. Aber mit iMovie klappt das schon ganz gut und für den Ernstfall habe ich noch einen Kollegen, der das professionell macht und mit Bier bestechlich ist! 😉

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